M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
- wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
- wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
- wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
- wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
NotbookLM fasst den Eintrag in den Zettelkasten so zusammen:
die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abonniere kostenlos den WhatsApp-channel #LavinaNera treis

Anlass zu diesem Eintrag:
Die Tagung gestern: Von der Bühne herab, wird gelehrt, demonstriert und durchgezogen, wie “sichere Kommunikation in unsicheren Zeiten” möglich ist. Ok, wäre. Sie müssen bloch noch mit Herrn Trump und den Technofeudalisten reden… (so?)
„Der Mensch im Zentrum“ ist eine Setzung, die heute dem „Humanismus“ zugeschrieben wird. Das ist eine rückprojizierende Zuschreibung aus dem Gedankenraum der “Kulturform der Moderne”. Dass der Mensch als bildungsfähiges, urteilsfähiges und verantwortliches Wesen im Humanismus sichtbar gemacht wurde, ist unbestritten. Die Übersteigerung und der Zerfall dieser Idee liegen aber näher bei Immanuel Kant (1800) und der “Aufklärung” als auf der Spur von Erasmus von Rotterdam (1500): Beim christlichen Humanismus, bei der Rückkehr zu den Quellen, bei der Arbeit an Sprache, Text, Urteil und Gewissen war die Idee vom Menschen als individuellem Geschöpf Gottes noch völlig anders verwoben.
Leonardos Vitruvianischer Mensch, um 1490 entstanden, wurde später zum überidealisierten Bild gemacht. Der Mensch steht darin nicht einfach „annegret hannawaim Zentrum“, sondern erscheint als Massfigur einer Ordnung: Körper, Kreis, Quadrat, Proportion, Kosmos. Gerade darum ist das Bild so stark – und so gefährlich, wenn man es vorschnell in heutige Parolen übersetzt.
Die ganze Dramatik lässt sich mit Nikolaus Kopernikus entfalten: 1543 erscheint De revolutionibus orbium coelestium. Die Kopernikanischen Konsequenz (Ernst Peter Fischer) ist eben gerade nicht, dass jetzt der Mensch im Zentrum etabliert worden ist. Ganz im Gegenteil. Die Konsequenz ist maximal brutaler: Der Mensch verliert jedweden privilegierten Beobachtungspunkt. Nicht die Erde trägt die Ordnung der Welt. Nicht der Augenschein garantiert Wahrheit. Nicht die menschliche Wahrnehmung liefert die Welt, wie sie ist. Nein!
„Der Augenschein täuscht“ wäre noch zu harmlos formuliert. Radikaler: Der Augenschein ist selbst schon Konstruktion. Sinne zeigen nicht Welt, sondern artspezifisch begrenzte Anschlussfähigkeit. Die Katze sieht in der Nacht, wo Menschen blind werden. Die Fledermaus hört Räume, die Menschen nicht hören. Feuer härtet Stahl, wo menschliche Körper längst verbrennen. Was sich unmittelbar zeigt, ist keine Ordnung der Welt, sondern eine für bestimmte Körper, Medien und Operationen brauchbare Wirklichkeit.
Damit zerbricht die Parole vom „Menschen im Zentrum“ an ihrer eigenen Voraussetzung: Den Menschen als zentralen Ausgangspunkt zu wählen, ist deshalb eben gerade keine Befreiung aus der „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Kant/Aufklärung), sondern ihre platte Wiederholung.
Die selbstverschuldete Unmündigkeit besteht ja nicht nur darin, sich „fremder Autorität“ zu unterwerfen. Sie besteht auch darin, „die eigene Beobachterposition“ mit „der Ordnung der Welt“ zu verwechseln.
Hier setzt die Zumutung von Niklas Luhmann ein. Das Soziale beginnt nicht beim Menschen, nicht bei seinem Bewusstsein, nicht bei seinem Körper, nicht bei seinen Absichten, nicht bei seiner Moral. Das Soziale beginnt dort, wo Kommunikation an Kommunikation anschliesst. Nicht Menschen kommunizieren, sondern Kommunikation kommuniziert.
Damit wird der Mensch nicht entwertet. Er wird aus dem falschen Zentrum gelöst. Körper, Bewusstsein, Technik und Kommunikation operieren je anders. Das Soziale ist kein Menschenbehälter, sondern ein eigenständiger Zusammenhang von Mitteilung, Information und Verstehen. Erst in diesem Zusammenhang wird überhaupt sagbar, was als „Mensch“, „Zentrum“, „Würde“, „Verantwortung“ oder „Humanismus“ erscheinen kann.
Der Mensch steht nicht im Zentrum der Welt. Der Mensch erscheint innerhalb jener Unterscheidungen, mit denen Kommunikation Welt ordnet. (so?)
/passadis: Eine spaziergangswissenschaftliche Begehung von Unterscheidungen, welche einen praktischen Unterschied machen:
Links
- Vitruvianischer Mensch (1490)
https://de.wikipedia.org/wiki/Vitruvianischer_Mensch - Erasmus / christlicher Humanismus (1500)
https://plato.stanford.edu/entries/erasmus/
https://de.wikipedia.org/wiki/Erasmus_von_Rotterdam - Kopernikus / De revolutionibus (1543)
https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Kopernikus
https://de.wikipedia.org/wiki/De_revolutionibus_orbium_coelestium - Kant / Aufklärung (1800)
https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant
https://plato.stanford.edu/entries/kant/

Ein Klassiker von Radikaler Konstruktivismus: Die Welt ist ein Gespräch
Das Revival der Körpersoziologie
Das „Revival der Körpersoziologie“ ist kein Bruch mit dem „Menschen im Zentrum“. Es ist dessen Re-Import unter veränderter Semantik. Was als Subjekt, Bewusstsein und Autonomie nicht mehr trägt, kehrt als Körper, Resonanz und Erfahrung zurück. Nicht als Zentrum behauptet, aber faktisch wieder installiert.
Hartmut Rosa ist dafür ein aufschlussreiches Fallbeispiel. Seine Verschiebung von Beschleunigung zu Resonanz wirkt wie eine Kritik der modernen Entfremdung. Tatsächlich wird die Frage jedoch als Weltverhältnis des Menschen reformuliert. „Resonanz“ beschreibt, wie Welt erfahrbar sein soll. Sie bleibt damit eine starke Semantik.
Der Zugriff des radikalen Konstruktivismus verschiebt die Frage anders. Er sagt nicht, wie es ist. Er setzt Unterscheidungen und prüft, was sie praktisch leisten. Für die Soziologie heisst das: das Soziale als Kommunikation zu beobachten – als Anschluss von Mitteilung, Information und Verstehen. Für die Soziale Arbeit heisst das: am Sozialen zu arbeiten – an den Bedingungen, unter denen Kommunikation möglich, zugänglich, legitim und gewaltfrei wird.
In dieser Perspektive ist „Resonanz“ kein Gegenmodell, sondern selbst beobachtbar: als Semantik, die bestimmte Erwartungen an gelingende Beziehungen formuliert. Entscheidend ist nicht, ob Resonanz gelingt, sondern welche Unterscheidungen mit ihr eingeführt werden – und welche Möglichkeiten dadurch eröffnet oder verschlossen werden.
Die Körpersoziologie skandalisiert die Entfremdung – und restauriert dabei das Zentrum. Der Körper erscheint als Rettungsfigur. Genau dort wird sichtbar, wie das Zentrum unter neuen Begriffen zurückkehrt.
Was ist Kommunikation?
Wenn der radikale Konstruktivist Paul Watzlawick („Man kann nicht nicht kommunizieren.“) mit Schulz von Thun („Die vier Ohren“) interpretiert wird, geschieht genau das, was Niklas Luhmann streng zu vermeiden suchte: die Rückbindung von Kommunikation an Psyche, Absicht, Beziehung und Mensch-zu-Mensch-Verstehen.
Damit wird Kommunikation wieder anthropologisch gelesen. Sie erscheint als Ausdruck innerer Zustände, als Botschaft zwischen Personen, als gelingende oder misslingende Beziehung. Genau diese Lesart blockiert den entscheidenden Schnitt: Kommunikation ist dann nicht mehr soziale Operation, sondern psychologisch aufgeladene Interaktion.
Für unseren Zugriff macht es aber einen praktischen Unterschied, Kommunikation nicht beim Menschen zu beginnen. Nicht weil damit gesagt wäre, „wie es ist“, sondern weil eine andere Beobachtung möglich wird: Soziologie kann das Soziale beobachten, ohne es auf Bewusstsein, Körper oder Absicht zurückzuführen. Soziale Arbeit kann am Sozialen arbeiten, ohne Menschen zum Problem zu machen.
radikal antihumanistisch, radikal antiregionalistisch und radikal konstruktivistisch
Mit dem Beginn eines neuen Abschnitts auf Seite 34 in seinem grossen Abschlusswerk “Die Gesellschaft der Gesellschaft” wiederholt Niklas Luhmann jenen Schnitt, welcher in seiner Arbeit nicht beiläufig war, sondern programmatisch. Er bezeichnet seine folgenden Untersuchungen — die Zusammenfassung seines Lebenswerks — ausdrücklich als radikal antihumanistisch, radikal antiregionalistisch und radikal konstruktivistisch. Damit war die Richtung gesetzt.
Antihumanistisch heisst hier nicht gegen den Menschen gerichtet, sondern gegen seine theoretische Privilegierung. Der Mensch ist kein Ausgangspunkt mehr. Antiregionalistisch bedeutet, dass auch die vertrauten Einteilungen in Bereiche, Sphären oder Systeme nicht vorausgesetzt werden. Sie sind nicht gegeben, sondern Ergebnis von Operationen. Konstruktivistisch heisst schliesslich, dass die Theorie nicht beschreibt, wie die Welt ist, sondern mit Unterscheidungen arbeitet, die eine bestimmte Beobachtung erst möglich machen.
Diese Setzung hat Konsequenzen. Sie verschiebt den Zugriff. Es geht nicht mehr darum, den Menschen, den Körper oder das Bewusstsein ins Zentrum zu stellen, sondern darum zu beobachten, welche Unterscheidungen verwendet werden und welchen praktischen Unterschied sie machen. Genau dort liegt der Anschluss für Soziologie und Soziale Arbeit: nicht im Rückgriff auf ein Zentrum, sondern in der Arbeit an den Bedingungen, unter denen überhaupt etwas als sozial beobachtbar und veränderbar wird.
Vor diesem Hintergrund erscheint das „Revival der Körpersoziologie“ nicht als Bruch, sondern als Rückbewegung. Was theoretisch herausgeschnitten wurde, kehrt semantisch wieder ein. Der Körper übernimmt die Rolle, die zuvor dem Subjekt zukam. Damit wird nicht etwas Neues gewonnen, sondern ein bekanntes Zentrum neu besetzt.
((Frankfurt)Bielefeld) der grosse Streit der deutschsprachigen Philosophie in der Nachkriegszeit
((Frankfurt)Bielefeld) beginnt nicht als Theoriefrage, sondern als Erfahrung. Nach 1945 steht alles unter Schock. Theodor W. Adorno formuliert den Imperativ, dass Auschwitz sich nicht wiederholen darf. Daraus folgt eine naheliegende, fast zwingende Bewegung: Der Mensch muss ins Zentrum. Mehr Menschenrechte, mehr Würde, mehr Schutz. Gerade jetzt. Gerade erst recht.
Der Streit wird dabei nicht zuerst in Begriffen geführt, sondern in Tonlagen. Im Feuilleton dominiert die moralische Dringlichkeit. Theorie hat sich am Menschen zu orientieren: an Leid, Verletzbarkeit, Würde, Erfahrung. „Der Mensch im Zentrum“ wird zur stillschweigenden Voraussetzung.
In der Universität verschiebt sich die Frage. Nicht, ob diese Orientierung gerechtfertigt ist, sondern was sie theoretisch bewirkt. Genau hier setzt die Gegenbewegung ein. Nicht als Widerspruch gegen die Forderung nach Menschlichkeit, sondern als Verschiebung des Anfangs. Wenn der Mensch ins Zentrum gestellt wird, ist bereits entschieden, wie beobachtet wird. Subjekt, Erfahrung, Leiden, Körper – alles wird zur Referenz. Die Theorie weiss dann schon, wo sie beginnen muss.
Die Bielefelder Intervention, also Luhmann, kappt genau diesen Anfang. Nicht um den Menschen zu relativieren, sondern um den Zugriff zu ändern. Was als „Mensch im Zentrum“ erscheint, wird selbst zum Ergebnis von Unterscheidungen. Nicht negiert, sondern beobachtbar gemacht.
So entsteht eine eigentümliche Spannung. Auf der einen Seite die Forderung nach mehr Menschlichkeit, mehr Rechten, mehr Schutz – gerade nach der Erfahrung des Zivilisationsbruchs. Auf der anderen Seite die Zumutung, dass genau diese Setzung den Blick bereits lenkt und begrenzt. Der Streit dreht sich deshalb nicht um Moral gegen Unmoral, sondern um den Anfang der Beobachtung. Genau hier entscheidet sich, was jeweils als „sozial“, „gerecht“ oder „menschlich“ überhaupt erscheinen kann.
Peter Sloterdijk hat diese Spannung später zugespitzt, oft gegen den Strich des Konsenses, als eine Art Anwalt des Teufels. Seine Interventionen markieren weniger eine eigene Lösung als vielmehr die Provokation, dass die Selbstverständlichkeiten – Humanismus, Menschenbild, Moral – selbst erklärungsbedürftig sind.
Damit bleibt der Konflikt offen. Nicht entschieden, sondern verschoben. Er kehrt wieder, sobald der Mensch zum Zentrum erklärt wird – und ebenso, sobald dieser Schritt unterbrochen wird.
Links zum Weiterlesen:
- Niklas Luhmann – Die Gesellschaft der Gesellschaft (1997)
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Gesellschaft_der_Gesellschaft - Jürgen Habermas – Theorie des kommunikativen Handelns
https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_des_kommunikativen_Handelns - Luhmann vs. Habermas (Übersicht)
https://de.wikipedia.org/wiki/Luhmann-Habermas-Kontroverse - Theodor W. Adorno – Erziehung nach Auschwitz
https://de.wikipedia.org/wiki/Erziehung_nach_Auschwitz - Peter Sloterdijk – Regeln für den Menschenpark
https://de.wikipedia.org/wiki/Regeln_f%C3%BCr_den_Menschenpark
Aus der langen Liste der gelöschten Unterscheidungen: ((Theorie)Praxis)
Aus der langen Liste der gelöschten Unterscheidungen: ((Theorie)Praxis)
Die Unterscheidung wirkt selbstverständlich – und genau deshalb fällt ihr Verschwinden kaum auf. „Theorie“ steht für Abstand, Reflexion, Begriff. „Praxis“ für Handlung, Körper, Umsetzung. Wer trennt, weiss, wo er steht.
Die Gegenbewegung hebt diese Trennung auf. Theorie ist Praxis. Nicht als Versöhnungsformel, sondern als Verschiebung des Zugriffs. Was als Theorie auftritt, operiert. Es setzt Unterscheidungen, lenkt Aufmerksamkeit, erzeugt Anschluss. Es greift ein.
Die Pointe liegt nicht darin, Theorie „anwendbar“ zu machen. Sondern darin, ihre operative Form ernst zu nehmen. Theorie handelt – nur anders. Nicht verschwitzt, nicht körperlich sichtbar, nicht unmittelbar. Aber wirksam.
Gerade deshalb ist die Unterscheidung nicht falsch, sondern gefährlich. Sie verdeckt, dass jede Theorie bereits Praxis ist – und jede Praxis ohne Unterscheidung blind bleibt.
„Theorie ist auch Praxis. bloss nicht so verschwitzt.“
Maren Lehmann

Zeig mir dein kommunikatives Setting & ich sage dir, was du willst…
Das Fallbeispiel #safety360summit zeigt, worum es geht: Nicht der Inhalt entscheidet. Das Setting entscheidet.
Auf der Bühne wird Sicherheit als Frage von Kommunikation, Vertrauen und Resilienz verhandelt. Der Mensch soll im Zentrum stehen. Gleichzeitig zeigt die Veranstaltung selbst, wie streng Kommunikation gerahmt wird: Wer spricht? Wer fragt? Wer filmt? Wer publiziert? Was gilt als Beitrag – und was als Störung?
Damit wird sichtbar: Sicherheit wird über menschliches Verhalten und gelingende Kommunikation besprochen, während die Strukturen, die Kommunikation längst bestimmen, unterbelichtet bleiben: Plattformen, Protokolle, Datenmacht, Publikationsregeln, institutionelle Rollen.
Der Videoblogger wird dann nicht zum Problem, weil sein Argument falsch wäre. Er wird zum Problem, weil er das kommunikative Setting verletzt.
Zeig mir dein kommunikatives Setting und ich sage dir, was du willst.
Zu spät.
Zu oberflächlich.
Falsches Zentrum.
(…)
(…)
(…)
Nächster Titel
(…)
(…)
(…)
(…)
Nächster Titel
(…)
(…)

Das ganze Dokument als PDF | #dfdu DIE FORM DER UNRUHE Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

Nächster Titel
(…)
(…)
(…)
Nächster Titel
(…)
(…)
(…)
Nächster Titel
(…)
(…)
(…)
Nächster Titel
(…)
(…)
(…)
(…)
Nächster Titel
(…)
(…)
Nächster Titel
(…)
(…)
(…)
Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?
Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…
(…)
(…)
(…)
Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…
(…)
(…)
(…)
Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), Soundcloud, Mastodon, Instagram (gesperrt), Snapchat, TikTok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exklusiv: speakerbooking.ch/sms2sms
About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)
Stefan M. Seydel, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialarbeiter und Künstler. Er machte nach einer Berufslehre als Hochbauzeichner einen Bachelor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Master in der gleichen Disziplin bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Seine überwiegend selbstständige Tätigkeit kreist um das Thema der Entwicklung und Realisierung von Pilot- und Impulsprojekten für renommierte Auftraggeberinnen.
Als Künstler hat er Ausstellungen und Performances auf internationaler Ebene präsentiert, darunter in der Royal Academy of Arts in London, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin oder einer Einzelausstellung “Kunst Macht Probleme” in der Crypta Cabaret Voltaire, Birthplace of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kategorie Wissensvermittlung ausgezeichnet und hat diverse Ehrungen durch Webby Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhalten.
Stefan war Jury-Mitglied des Next Idea Prix Ars Electronica 2010 und war drei Jahre Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Kloster Disentis. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Information und Technologie haben ihm auch dabei geholfen, mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusammenzuarbeiten.
Sein Engagement im Bereich der freiwilligen Arbeit führte ihn in das Präsidium Internationaler Bodensee Club (Leitung Fachgruppe Wissenschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsident des von Paul Watzlawick initiierten P.E.N.-Club Liechtenstein. Seydel hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Bücher zusammen mit seiner Partnerin Tina Piazzi veröffentlicht, viele Kolumnen, Fachtexte und journalistische Texte publiziert.
Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblogging. In seinem Blog verarbeitet er seine Themen. Einige davon werden auf Anfragen zu lesbaren Texten vertieft, andere werden zu Vorträgen ausgebaut. Bei Carl Auer Verlag in Heidelberg, sammelt er “Elemente einer nächsten Kulturform”. Seine Entwicklungen im Kontext der sozialräumlichen Intervention (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beantwortung der Sozialen Frage.
Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in seiner zweiten Lebenshälfte vom Bodensee der Rheinquelle entgegen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr sogenannte Passadis und #Feedlogs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeetings an intentionalen Fragen in einem Lifestream. (so?) Text supported by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster


Indizis locals tras il canal WhatsApp.





































































































































