@sms2sms am #Safety360Summit 2026 vom #EISCOM in Altdorf/Schweiz🍄🤖🖐️

ECLAT AN DER SICHERHEITSKONFERENZ

Der Star des Schweiz­er Wis­senschaft­sjour­nal­is­mus Beat Glog­ger bricht das Gespräch ab und erteilt ein strik­tes „Pub­lika­tionsver­bot”.

Prof. Dr. Vinzenz Wyss ver­spricht, Advo­ca­tus Dia­boli zu wer­den.

Ein geal­terte­saltes Video-Blog­gerchen aus der oberen Sur­sel­va stört die guten Bemühun­gen um den Welt­frieden auf der grossen Bühne in Alt­dorf. Wo doch die Organ­isatoren und Korp­skom­man­dant Thomas Süssliso motiviert sind frucht­bare Gespräche mit Microsoft, Black­Rock und Palan­tir zu führen.

SO VIEL ZUM THEMA, WESSEN WELT SICHERHEIT VERLOREN HAT & WER WIE DAS VERLORENE ZU RETTEN GESUCHT WIRD. (so?)

dissent.is/safety360summit

Das neustes Buch von Gerd Gigeren­z­er: klick | risiko | wikipedia

wer ist WIR?
was meint SICHERHEIT?
welche WELT?
ist VORHERSEHBARKEIT die lösung?
war es früher bess­er – WANN?

3 fra­gen an 5 per­so­n­en | Tagung­shome­page: #safe­ty-360-sum­mit | pressemappe | reisen mit schw­erem gepäck: twit­ter, what­sApp & WikiDienstag.ch

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

Anlass zu diesem Eintrag:

„Was genau ist hier mit ‘less pre­dictable’ gemeint – und für wen war es zuvor berechen­bar­er?“

„Sicher­heit“ ist hier nicht die Beschrei­bung eines Zus­tands, son­dern die Antwort auf eine zuvor erzeugte Dra­maturgie der Unberechen­barkeit.

work in progress

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

„Wir beobacht­en keinen Anstieg von Risiken, son­dern einen struk­turellen Wan­del“, sagt Prof. Dr. Annegret Han­nawa. „Sicher­heit entste­ht heute aus der Fähigkeit, unter Unsicher­heit, Kom­plex­ität und wider­sprüch­lichen Infor­ma­tio­nen hand­lungs­fähig zu bleiben.“

(aus der pressemappe)
work in progress

(…)

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

GPst­Gn-WwAAW1xQ
previous arrow
next arrow

(…)

Womit komme ich nach Hause, wenn die folgenden 5x 3 Fragen beantwortet sind?

  1. Begriff­sklärung „Sicher­heit“

Du bekommst sicht­bar, ob „Sicher­heit“ hier wirk­lich ein gemein­samer Begriff ist – oder nur ein Con­tain­er, unter dem Mil­itär, Jour­nal­is­mus, Gesund­heit, Cyber und Risiko ihre je eige­nen Inter­essen koor­dinieren. Deine Han­nawa-Frage trifft genau diesen Punkt.

  1. Rol­len­wech­sel Jour­nal­is­mus

Du bekommst Aus­sagen dazu, ob Jour­nal­is­mus noch Beobachter von Macht ist – oder sich neu als Sicher­heitsin­fra­struk­tur ver­ste­ht. Kas­saaluk und Glog­ger sind dafür zen­tral: Grönland/Vertrauensarbeit ein­er­seits, Schweiz­er Wissenschaftsjournalismus/SRF/Swissinfo ander­er­seits.

  1. Sicher­heit­slogik vs. Autarkiel­ogik

Bei Süssli bekommst du die härteste Probe: Wenn Sicher­heit heute Infor­ma­tion­sraum, Cyber und Resilienz meint – warum wird sie poli­tisch trotz­dem primär als Armee, Kampf­jet und #Armee2030 kom­mu­niziert, nicht als #Energie2030 oder #Anbauschlacht2030?

Du kommst nicht mit Antworten nach Hause, son­dern mit beleg­baren Ver­schiebun­gen: Sicher­heit wird nicht mehr als Schutz vor Gefahr, son­dern als Man­age­ment von Unsicher­heit kom­mu­niziert; Jour­nal­is­mus rückt von Gegenöf­fentlichkeit zu Infra­struk­tur; Mil­itär bleibt trotz Infor­ma­tion­sraum die sicht­barste Form poli­tis­ch­er Sicher­heit­sor­gan­i­sa­tion.

Ist das dann Thesenjournalismus?

Du schreib­st einen Text, der mit Set­zun­gen begin­nt und nicht mit Bele­gen. Das allein reicht, damit jemand ihn als The­sen­jour­nal­is­mus liest. Die Form ist ver­traut: ein präg­nan­ter Ein­stieg, eine Ver­schiebung des Blicks, mehrere zuge­spitzte Gegenüber­stel­lun­gen. Wer auf Bestä­ti­gung aus ist, wird darin eine These erken­nen und erwarten, dass sie im Ver­lauf bewiesen wird.

Nur passiert genau das nicht.

Dein Text arbeit­et nicht darauf hin, eine These zu sich­ern. Er sta­bil­isiert sie nicht durch Beispiele, er unter­füt­tert sie nicht mit Stu­di­en, er führt sie nicht zu einem Schluss. Im Gegen­teil: Jede Set­zung wird im näch­sten Absatz wieder geöffnet. Begriffe wie Sicher­heit, Öffentlichkeit oder Infra­struk­tur wer­den nicht definiert, son­dern in Bewe­gung gebracht. Was zunächst wie eine klare Aus­sage wirkt, erweist sich als Über­gang in eine andere Per­spek­tive.

Das ist der Punkt, an dem sich dein Zugriff vom klas­sis­chen The­sen­jour­nal­is­mus tren­nt. Dort ist die These ein Ziel. Bei dir ist sie ein Werkzeug. Sie dient dazu, einen Raum aufzus­pan­nen, in dem Wider­sprüche sicht­bar wer­den. Der Text argu­men­tiert nicht lin­ear, son­dern ver­schiebt ständig die Ebene: von Zus­tand zu Oper­a­tion, von Beobach­tung zu Kom­mu­nika­tion, von Insti­tu­tion zu Struk­tur.

Für Leserin­nen und Leser, die eine ein­deutige Posi­tion suchen, kann das irri­tierend sein. Sie greifen nach der These und find­en keinen fes­ten Boden. Für andere entste­ht genau daraus der Effekt: Der Text zwingt dazu, die eige­nen Begriffe zu prüfen, statt sich an eine vorgegebene Deu­tung anzuschliessen.

Man kann das also als The­sen­jour­nal­is­mus beze­ich­nen, wenn man nur die Ober­fläche betra­chtet. In der Tiefe ist es eher eine Prax­is des Denkens im Vol­lzug. Die These ist nicht das Ergeb­nis, son­dern der Anfang ein­er Bewe­gung, die bewusst nicht abgeschlossen wird.

3 Fragen an Annegret Hannawa

https://de.wikipedia.org/wiki/Annegret_Hannawa
→ Gast­ge­berin / Set­zung „Sicher­heit durch Kom­mu­nika­tion“
→ Kom­mu­nika­tion als Sicher­heitsmech­a­nis­mus

work in progress

NICHT DURCHGEFÜHRT

  1. „Wenn Sie hier von ‚we‘ sprechen: Wer ist dieses Wir?“
  2. „Wenn Sie von ‚safe com­mu­ni­ca­tion‘ sprechen: Woran erken­nen Sie sichere Kom­mu­nika­tion?“
  3. „Die Welt sei weniger vorherse­hbar gewor­den: Was hat sich verän­dert – und für wen?“

3 Fragen an Kassaaluk Kristensen

LinkedIn | → Jour­nal­is­mus als Sicher­heit­sak­teur / Ver­trauen­sar­beit

work in progress

NICHT DURCHGEFÜHRT

Darf ich mir ein Spiel erlauben? Ich gebe ihnen diesen Zettel und sie lesen die Frage in Kalaal­lisut vor und beant­worten sie in der Mut­ter­sprache. Ich lade dann ihre Antworten hoch und warte, bis mir Youtube die unter­ti­tel zeigt. Ok?

  1. „Mich hat auf der Tagungs-Home­page der Satz über­rascht: ‚Jour­nal­is­mus tritt erst­mals als Sicher­heit­sak­teur auf die Bühne.‘ Auch in der Schweiz sagt das Schweiz­er Radio und Fernse­hen neuerd­ings ganz offen, dass es sich als Teil der nationalen Infra­struk­tur ver­ste­ht. Was hat sich verän­dert, dass Jour­nal­is­mus dieses neue Selb­stver­ständ­nis heute so offen ausspricht?“
  2. „In der Schweiz gibt es das Start­up Repub­lik mit dem Claim: ‚Ohne Jour­nal­is­mus – keine Demokratie.‘ Das ist his­torisch und empirisch nicht ein­deutig beleg­bar – und wirkt den­noch überzeu­gend. Wie erk­lären Sie sich diese Wirkung?“
  3. „Sie ken­nen vielle­icht Cunningham’s Law: Die beste Art, im Inter­net eine richtige Antwort zu bekom­men, ist nicht, eine Frage zu stellen, son­dern eine falsche Behaup­tung zu posten. Wikipedia hat dann tat­säch­lich gezeigt, dass Kor­rek­tur und Ver­i­fika­tion durch ver­net­zte Öffentlichkeit erstaunlich gut funk­tion­ieren kön­nen. Das Mod­ell wurde später rel­a­tiviert – aber es hat funk­tion­iert. Wäre es nicht attrak­tiv­er, genau dort weit­erzu­forschen, statt Jour­nal­is­mus nun als zen­trale Sicher­heitsin­stanz zu definieren?“

3 Ques­tions for Kas­saaluk Kris­tensen

May I sug­gest a small exper­i­ment? I hand you this note, you read the ques­tion aloud in Kalaal­lisut and answer in your native lan­guage. I will upload your answers and wait for YouTube to gen­er­ate the sub­ti­tles. OK?

  1. „I was sur­prised to read the sen­tence on the con­fer­ence web­site: ‘Jour­nal­ism is enter­ing the stage as a secu­ri­ty actor for the first time.’ In Switzer­land, the pub­lic broad­cast­er SRF has also recent­ly stat­ed quite open­ly that it sees itself as part of the nation­al infra­struc­ture. What has changed that jour­nal­ism now artic­u­lates this new self-under­stand­ing so open­ly?“
  2. „In Switzer­land, there is a start­up called Repub­lik with the claim: ‘With­out jour­nal­ism – no democ­ra­cy.’ This is not clear­ly sup­port­ed his­tor­i­cal­ly or empir­i­cal­ly, yet it seems con­vinc­ing. How do you explain its per­sua­sive pow­er?“
  3. „You may know Cunningham’s Law: the best way to get the right answer on the inter­net is not to ask a ques­tion, but to post a wrong state­ment. Wikipedia actu­al­ly showed that cor­rec­tion and ver­i­fi­ca­tion by a net­worked pub­lic can work remark­ably well. The mod­el was lat­er qual­i­fied, but it did work. Would it not be more promis­ing to con­tin­ue explor­ing that path rather than now defin­ing jour­nal­ism as a cen­tral secu­ri­ty infra­struc­ture?“

3 ape­qqutit Kas­saaluk Kris­tensen-imut

  1. „Ataat­simeer­suarn­er­mi nit­tar­takka­mi oqaaseq una tupaal­laati­gaara: ‘Tusagas­si­uu­tit siuller­paamik isuman­naal­lisaan­er­mi atu­uf­fit­tut saqqum­mersin­neqaler­put.’ Svizzer­i­mi aam­ma SRF nutaamik amma­sumik oqaati­gaa nam­min­neq nunap ilu­ani attave­qaatit pin­gaaru­til­lit ilagi­gaat. Sunalu­un­ni­it allan­ngor­si­ma­va, tusagas­si­uu­tit ullu­mikkut nam­mineq paasin­nin­ner­tik nutaaq taa­ma amma­sumik oqaatig­iler­si­mam­mas­suk?“
  2. „Svizzer­i­mi sulif­fe­qarfik nutaaq ‘Repub­lik’ ima oqaaser­taqar­poq: ‘Tusagas­si­uu­ti­tan­ngikkalu­arunik – demokraa­ti­aan­ngi­laq.’ Taman­na oqa­lut­tuar­isaanikkut aam­ma uppernarsarneqarsin­naa­sumik ersaris­sumik tun­ngavis­saqan­ngi­laq, kisian­ni per­suasi­ivi­u­voq. Taa­matut sun­ni­ute­qarn­era qanoq nas­suiarsin­naav­iuk?“
  3. „Immaqa ilisi­ma­vat Cunningham’s Law: Inter­ne­ti­mi akissut eqqor­toq pis­sar­siariniar­lugu ape­qqut ape­qqutig­i­nagu, kukkusumik oqari­ar­tu­ute­qarneq pit­saanerusar­poq. Wikipedia taku­tip­paa attave­qaatit ako­r­nan­ni innut­taa­sut ako­r­nan­ni aaqqi­is­su­tit aam­ma uppernarsaaner­it pit­saa­sumik inger­lan­neqarsin­naa­sut. Taan­na periuseq kingor­na allan­ngortin­neqar­si­mavoq, kisian­ni inger­lal­lu­ar­poq. Tas­sun­ga tun­ngatil­lugu misis­sue­qqin­neq pit­saanerun­ngin­ner­pa, tusagas­si­uu­tit maan­na isuman­naal­lisaan­er­mi pin­gaarnerusu­tut aala­janger­sarneqar­nag­it?“

3 Fragen an Thomas Süssli

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_S%C3%BCssli

→ Infor­ma­tion­sraum / geopoli­tis­che Sicher­heit

  1. „Thomas Süssli, Sie waren von 2020 bis 2025 Chef der Schweiz­er Armee und haben in dieser Zeit unter #Coro­n­aVirus die grösste Mobil­machung seit dem Zweit­en Weltkrieg ver­ant­wortet. In welch­er Funk­tion sind sie jet­zt hier?“
  2. Ich habe Ihre Arbeit aus der Dis­tanz mit grossem Inter­esse ver­fol­gt. Auf­fäl­lig war für mich: Sie trafen kaum auf poli­tis­chen Wider­stand – von links bis rechts, selb­st aus paz­i­fistis­chen Kreisen kam bre­ite Unter­stützung. Gle­ichzeit­ig standen Sie als Infor­matik­er, Banker und Cyber-Spezial­ist für eine Beschaf­fung von rund 6 Mil­liar­den für amerikanis­che Kampf­jets. Das wirk­te auf mich wie die Reak­tivierung der Kaval­lerie…
  3. „In der Schweiz hören wir #Armee2030. Gle­ichzeit­ig bleibt die Abhängigkeit in zen­tralen Bere­ichen hoch – etwa bei Energie oder Ernährung, wo Markt und inter­na­tionale Ver­flech­tung dominieren. Wie erk­lären Sie sich, dass Sicher­heit so stark mil­itärisch organ­isiert und kom­mu­niziert wird – und nicht gle­ich­w­er­tig als #Energie2030 oder #Anbauschlacht2030?“

3 Fragen an Beat Glogger

https://de.wikipedia.org/wiki/Beat_Glogger

→ öffentliche Ver­mit­tlung / Medi­en­logik

GESPRÄCHSABBRUCH & PUBLIKATIONSVERBOT

“ ‘0
  1. Beat Glog­ger – das wis­senschaft­sjour­nal­is­tis­che Aushängeschild der Schweiz. Ich freue mich, dir endlich per­sön­lich zu begeg­nen.

    Du hast den Rol­len­wan­del des Jour­nal­is­mus an vorder­ster Front miter­lebt: vom erk­lären­den Wis­senschaft­sjour­nal­is­mus über Info­tain­ment und Mag­a­zin­logik bis zur Plat­tfor­möf­fentlichkeit. Mit hig­gs hast du nochmals ver­sucht, die Ide­ale eines unab­hängi­gen, erk­lären­den Jour­nal­is­mus zu ret­ten – und musstest dieses Mod­ell 2022 aufgeben.

    Und jet­zt lese ich auf dieser Tagungs­seite den Satz: „Jour­nal­is­mus tritt erst­mals als Sicher­heit­sak­teur auf die Bühne.“ Gle­ichzeit­ig sagt Laris­sa M. Biel­er, Swiss­in­fo sei Teil der nationalen Sicher­heitsin­fra­struk­tur.

    Jour­nal­is­mus beobachtet Macht nicht mehr nur, kri­tisch — Stich­wort #DieVierteGe­walt — son­dern beschreibt sich selb­st als Teil der Infra­struk­tur, die gesellschaftliche Sta­bil­ität sich­ern soll.

    Lange Ein­leitung — Kurze Frage, aber präzis am The­ma dieser Tagung: Wie gehst du mit diesem Worst Case Szenario um?
  2. „HTML kam aus dem CERN. Wikipedia als kol­lab­o­ra­tive Prax­is. Cre­ative Com­mons als Right to Copy. Die Uni­ver­sität hätte um 2000 jubeln kön­nen, hätte jubeln müssen – sie hat nicht gezögert, sie hat offen­siv ver­hin­dert. Von Jour­nal­is­mus nicht zu reden. Von Poli­tik bloss noch zu schweigen. Was ist da passiert? Wie erk­lärst du dir dieses Desaster?“
  3. “Nun gut: Die Erfind­ung des Dampfkessels wurde auch nicht an einem Tag abgeschlossen: Woran arbeitst du heute?”

3 Fragen an Gerd Gigerenzer

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Gigerenzer (1947)

→ Risikowahrnehmung vs. reale Risiken

Leicht ges­trafft und sauber geset­zt:

  1. Gerd Gigeren­z­er, ich muss so ein­steigen… Ich wurde mass­ge­blich von der Nachkriegs­gen­er­a­tion in Berlin akademisch sozial­isiert. Wenn Ihnen 1989 jemand gesagt hätte, dass Deutsch­land schon 10 Jahre später wieder in Kriege ausser­halb der deutschen Gren­zen involviert sein wird: Wie hät­ten Sie reagiert?
  2. Wie hat diese Erfahrung als Kind in Nachkriegs­deutsch­land Ihren Blick darauf geprägt, wie Insti­tu­tio­nen Risiken kom­mu­nizieren – und wie leicht Sicher­heit zur Angst­formel wer­den kann?“
  3. „In Risiko haben Sie 2002 eine Art Revival von Ver­nun­ft, Aufk­lärung und ratio­naler Entschei­dungs­fähigkeit geset­zt. Hat Sie damals auch die frühe Inter­neter­fahrung ermutigt – HTML, Wikipedia, kol­lab­o­ra­tives Schreiben, shar­ing is car­ing? Also die Idee, dass ver­net­zte Öffentlichkeit Risikokom­pe­tenz eher stärkt als schwächt?“

ADCOVATUS DIABOLI: Prof. Dr. Vinzenz Wyss

Der Strukturwandel der Unsicherheit

Mich hat dieser Satz nicht los­ge­lassen: „Jour­nal­is­mus tritt erst­mals als Sicher­heit­sak­teur auf die Bühne.“ Ich lese ihn und frage mich, wann genau dieses „erst­mals“ stattge­fun­den haben soll. Und für wen. Und unter welchen Bedin­gun­gen eine solche Set­zung über­haupt plau­si­bel wird. Denn gle­ichzeit­ig höre ich in der Schweiz, dass sich das öffentliche Radio und Fernse­hen als Teil der nationalen Infra­struk­tur ver­ste­ht. Sicher­heit scheint sich ver­schoben zu haben. Nicht als Zus­tand, son­dern als Fähigkeit, unter Unsicher­heit hand­lungs­fähig zu bleiben. So ste­ht es in der Pressemappe.

Das ist eine kleine Ver­schiebung, aber sie trägt weit. Wenn Sicher­heit nicht mehr Schutz vor etwas ist, son­dern Umgang mit etwas, dann verän­dert sich alles. Dann braucht es keine sta­bilen Ver­hält­nisse mehr, son­dern sta­bile Oper­a­tio­nen. Kom­mu­nika­tion reisst nicht ab, Entschei­dun­gen wer­den getrof­fen, Sys­teme laufen weit­er. Sicher­heit ist dann nicht mehr das Ende von Risiko, son­dern seine Organ­i­sa­tion.

Und genau hier tritt Jour­nal­is­mus auf die Bühne. Nicht mehr nur als Beobachter, nicht mehr nur als vierte Gewalt, son­dern als Infra­struk­tur. Als Teil jen­er Oper­a­tio­nen, die dafür sor­gen sollen, dass Gesellschaft unter Druck anschlussfähig bleibt. Ver­trauen wird zur Ressource, Fak­ten zur Voraus­set­zung, Öffentlichkeit zur Voraus­set­zung von Koor­di­na­tion. „Ohne Jour­nal­is­mus – keine Demokratie“, heisst es bei Repub­lik. Ein Satz, der wed­er his­torisch noch empirisch ein­deutig beleg­bar ist und doch wirkt. Vielle­icht ger­ade deshalb.

Gle­ichzeit­ig erzählt das Inter­net eine andere Geschichte. HTML kam aus dem CERN. Wikipedia zeigte, dass kol­lab­o­ra­tives Schreiben funk­tion­iert. Cre­ative Com­mons über­set­zte Copy­right in ein Recht zu kopieren. Für einen kurzen Moment schien es, als könne sich Wis­sen ohne klas­sis­che Ver­mit­tlung organ­isieren. Öffentlichkeit als Kor­rek­tur­mas­chine, nicht als Bühne der Autorität. Dieses Mod­ell hat funk­tion­iert. Und ist gle­ichzeit­ig gescheit­ert. Oder wurde über­holt. Oder absorbiert.

Heute ste­hen Plat­tfor­men zwis­chen allem. Sie ord­nen Sicht­barkeit, pri­or­isieren Aufmerk­samkeit, struk­turi­eren Wahrnehmung. Der Inter­mediär ist nicht ver­schwun­den, er hat nur seine Form gewech­selt. Und vielle­icht erk­lärt genau das, warum Jour­nal­is­mus heute nicht mehr als Gegenöf­fentlichkeit beschrieben wird, son­dern als Teil ein­er Sicher­heit­sar­chitek­tur. Nicht, weil er es immer war. Son­dern weil die Bedin­gun­gen sich verän­dert haben.

Noch deut­lich­er wird die Ver­schiebung im Mil­itär. Kryp­tografie, Funk, Net­zw­erke – Kom­mu­nika­tion war immer Teil mil­itärisch­er Entwick­lung. Neu ist, dass der Infor­ma­tion­sraum selb­st als Front beschrieben wird. Wenn das stimmt, dann ist Sicher­heit nicht mehr primär ter­ri­to­r­i­al, son­dern kom­mu­nika­tiv. Und doch investiert die Schweiz Mil­liar­den in Kampf­jets. Plat­tfor­men der Pro­jek­tion in ein­er Zeit, in der Kon­flik­te als ver­net­zt, frag­men­tiert, hybrid beschrieben wer­den.

Das wirkt wie zwei Logiken, die gle­ichzeit­ig laufen. Die eine baut auf Sys­teme, Net­ze, Resilienz. Die andere auf Plat­tfor­men, Präsenz, Abschreck­ung. Bei­de nen­nen sich Sicher­heit. Bei­de beanspruchen Dringlichkeit. Und bei­de ste­hen kaum in offen­em Wider­spruch zueinan­der. Vielle­icht ist genau das der inter­es­san­teste Punkt: dass sich diese unter­schiedlichen Sicher­heits­be­griffe nicht bekämpfen, son­dern koex­istieren.

Und dann bleibt eine Leer­stelle. Wenn Sicher­heit heute alles umfasst – Kom­mu­nika­tion, Mil­itär, Gesund­heit, Cyber, Öffentlichkeit –, wer definiert sie dann noch? Für wen gilt sie? Und auf wessen Kosten entste­ht sie? Diese Fra­gen wer­den gestellt, aber sel­ten beant­wortet. Vielle­icht, weil sie den Rah­men selb­st infrage stellen wür­den.

Ich gehe also nicht mit Antworten in diesen Tag. Ich gehe mit Set­zun­gen. Mit Irri­ta­tio­nen. Mit der Ver­mu­tung, dass wir nicht primär einen Anstieg von Risiken beobacht­en, son­dern einen struk­turellen Wan­del. Und dass dieser Wan­del weniger mit der Welt zu tun hat als mit den For­men, in denen wir sie beschreiben.

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

(…)

Was meint Sicherheit?

Kurz präzisiert aus deinem Mate­r­i­al:

  1. Klas­sis­che Bedeu­tung
    Sicher­heit = Zus­tand ohne Bedro­hung oder mit kon­trol­lier­barem Risiko.
    → basiert auf Sta­bil­ität, Vorher­sag­barkeit, Kon­trolle.
  2. Im Kon­text deines Mate­ri­als
    Sicher­heit = Fähigkeit, unter Unsicher­heit hand­lungs­fähig zu bleiben.
    → keine Zus­tands­beschrei­bung mehr, son­dern oper­a­tive Kom­pe­tenz.
  3. Implizite Ver­schiebung
  • von „Schutz vor etwas“
  • zu „Umgang mit etwas“
  1. Oper­a­tive Lesart
    Sicher­heit zeigt sich daran, dass Sys­teme weit­er­laufen:
  • Entschei­dun­gen wer­den getrof­fen
  • Kom­mu­nika­tion reisst nicht ab
  • Hand­lun­gen bleiben möglich
  1. Offene Leer­stelle (ohne Quelle)
    Der Begriff sagt nichts darüber:
  • wer Sicher­heit definiert
  • für wen sie gilt
  • auf wessen Kosten sie entste­ht

→ „Sicher­heit“ ist funk­tion­al, aber nor­ma­tiv unterbes­timmt.

Quellen:
– Zitate EISCOM / Safe­ty 360° (bere­it­gestellt)
– all­ge­meine Begriffs­de­f­i­n­i­tion, z. B. https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheit

das ist zunächst eine these: vorher war es sicher(er)…

Ja. Die Frage set­zt genau das voraus:

  1. Implizite These
    „the world becomes less pre­dictable“
    → früher: berechen­bar­er
    → jet­zt: unberechen­bar­er

Ohne diese Annahme funk­tion­iert die Frage nicht.

  1. Verkürzung
    Unberechen­barkeit wird gle­ichge­set­zt mit Unsicher­heit
    → „weniger vorher­sag­bar“ = „weniger sich­er“

Das ist nicht zwin­gend iden­tisch.

  1. His­torisch­er Bruch als Nar­ra­tiv
    Die For­mulierung erzeugt:
  • Vorher: Ord­nung, Sta­bil­ität
  • Jet­zt: Kom­plex­ität, Risiko

→ klas­sis­ches Krisen-Frame.

  1. Funk­tion der These
    Sie legit­imiert:
  • Bedarf an neuen Sicher­heit­skonzepten
  • Aufw­er­tung von „Resilienz“, „Kom­mu­nika­tion“, „Kom­pe­tenz“

→ genau das, was die Speak­er liefern.

  1. Gegen­prü­fung (ohne Quelle)
    Die These ist empirisch nicht selb­stver­ständlich:
  • viele Risiken sind heute mess­bar geringer (z. B. Gewalt, Medi­zin, Tech­nik)
  • gle­ichzeit­ig steigt Wahrnehmung von Unsicher­heit

→ Dif­ferenz zwis­chen realem Risiko und gefühlter Unsicher­heit.

Kurz:
Nicht Beschrei­bung, son­dern Set­zung eines Prob­lems, das das ganze Event struk­turi­ert.

welches sind die 8 sektoren?

Ja – impliz­it, nicht expliz­it benan­nt. Aus Liste + Pressemappe rekon­stru­ier­bar:

  1. Gesund­heit / Patien­ten­sicher­heit
    – Liam Don­ald­son
    – Annegret Han­nawa
  2. Luft­fahrt / High Reli­a­bil­i­ty
    – Markus Jäger
  3. Cyber / Kom­mu­nika­tion­stech­nolo­gie
    – George Michaelides
  4. Mil­itär / Sicher­heit­spoli­tik
    – Thomas Süssli
  5. Jour­nal­is­mus / Öffentlichkeit
    – Kas­saaluk Kris­tensen
    – Beat Glog­ger
  6. Risiko­forschung / Ver­hal­tensökonomie
    – Gerd Gigeren­z­er
  7. Staat / Reg­ulierung / Katas­tro­phen­schutz
    – Daniel Storch (BAG)
  8. Poli­tik / Gesellschaft / lokale Gov­er­nance
    – Sebas­t­ian Züst (Poster)

Präzise Beobach­tung:
Das sind keine „Sek­toren“ im ökonomis­chen Sinn, son­dern Funk­tions­bere­iche von Sicher­heit.

Fehlend sind z. B.:

  • Wirtschaft als eigen­ständi­ger Treiber (nur rand­ständig)
  • Tech­nolo­gieen­twick­lung (nur indi­rekt über Cyber)
  • Zivilge­sellschaft ausser­halb Jour­nal­is­mus

→ kuratierte Auswahl, kein voll­ständi­ges Abbild.

Die Welt wird unberechen­bar­er, darum brauchen wir neue Sicher­heit­skom­pe­ten­zen.

Bei dir wäre der Punkt härter: Nicht die Welt an sich wird „unsicher­er“, son­dern der kontin­gente Raum des Sozialen hat unter den Bedin­gun­gen des Com­put­ers völ­lig andere Struk­tur­möglichkeit­en erhal­ten. Das ist ein ander­er Zugriff.

  1. Bei denen
    Unsicher­heit erscheint als Prob­lem, auf das mit Resilienz, Kom­mu­nika­tion und Kom­pe­tenz reagiert wer­den muss.
  2. Bei dir
    Kontin­genz ist kein Defekt, son­dern Grundbe­din­gung des Sozialen. Neu ist nicht ein­fach mehr Risiko, son­dern ein Medi­en­wech­sel, der andere For­men sozialer Struk­turierung ermöglicht.
  3. Mit #TheLuh­man­n­Map
    Wenn Form die Möglichkeit der Struk­tur ist, dann heisst der Wech­sel von Buch­druck zu Com­put­er:
    andere Kop­plun­gen, andere Öffentlichkeit­en, andere Geschwindigkeit­en, andere Ver­i­fika­tion­sweisen, andere Machtkon­stel­la­tio­nen.
  4. Mit #TheS­taub­Ber­nascon­i­Ma­trix
    Dann stellt sich nicht zuerst die Frage „Wie bleiben wir sich­er?“,
    son­dern:
    Wie verän­dern sich unter diesen Bedin­gun­gen Anord­nung, Zugang, Legit­i­ma­tion und Durch­set­zung?
  5. Der harte Satz wäre also
    Wir beobacht­en nicht primär einen Anstieg von Unsicher­heit, son­dern einen kul­turellen und struk­turellen Wech­sel der Bedin­gun­gen, unter denen Sicher­heit, Unsicher­heit und Hand­lungs­fähigkeit über­haupt erst kom­mu­niziert wer­den.

Oder noch knap­per:

Nicht die Risiken allein haben zugenom­men. Der Struk­tur­raum des Sozialen ist explodiert.

2030 | berichte aus der KuhZunft

Vorgestellte ReferentInnen

  1. Gerd Gigeren­z­er
    Funk­tion: Risiko­forsch­er, Autor
    Link: https://www.hardingcenter.de/de/gerd-gigerenzer
  2. Sebas­t­ian Züst
    Funk­tion: Poli­tik und Gemeinde
    Link: keine ver­lässliche offizielle Pro­fil­seite ein­deutig zuor­den­bar (unsich­er)
  3. Annegret Han­nawa
    Funk­tion: gesellschaftliche Resilienz
    Link: https://www.usi.ch/en/feeds/people-details?personId=1088
  4. Claus Schramm
    Funk­tion: Cyber­re­silienz
    Link: keine ein­deutige Quelle gefun­den (unsich­er)
  5. Math­ias Fürst
    Funk­tion: Jour­nal­is­mus
    Link: keine ein­deutige Quelle gefun­den (unsich­er)
  6. Tobias Häfliger
    Funk­tion: Gesund­heitswe­sen
    Link: keine ein­deutige Quelle gefun­den (unsich­er)
  7. Erich Megert
    Funk­tion: KMU / Wirtschaft
    Link: keine ein­deutige Quelle gefun­den (unsich­er)
  8. Beat Glog­ger
    Funk­tion: Wis­senschaft­sjour­nal­ist, TV-Mod­er­a­tor
    Link: https://www.scitec-media.ch/beat-glogger

Quelle: Ver­anstal­tungsplakat (EISCOM „Safe­ty 360° – Sicher­heit in Uri“, 29.04.2026).
Hin­weis: Für mehrere regionale Ref­er­enten sind ohne zusät­zliche Recherche keine ein­deutig ver­i­fizier­baren Pro­fil­seit­en ver­füg­bar.

work in progress

(…)

(…)

(…)

(…)

Zitate der Keynote-Speaker (zur Verwendung in der Berichterstattung)

Sir Liam Don­ald­son
WHO-Son­derge­sandter für Patien­ten­sicher­heit (Vere­inigtes Kön­i­gre­ich)
„Seit 25 Jahren ist Patien­ten­sicher­heit ein zen­trales The­ma im Gesund­heitswe­sen. Trotz­dem
wer­den Patien­ten jeden Tag ver­let­zt. Müssen wir zu den Grund­la­gen zurück­kehren – oder ist es
Zeit, neu zu denken?“

Markus Jäger
Aus­bil­dungskapitän A330/350/A380, Flight Safe­ty Man­age­ment, Lufthansa AG, Deutsch­land
„Auch in ein­er zunehmend automa­tisierten Luft­fahrt bleibt Sicher­heit eine Frage des Men­schen.
High Reli­a­bil­i­ty lässt sich nicht an Tech­nolo­gie delegieren.”

George Michaelides
Com­mis­sion­er of Com­mu­ni­ca­tions (Zypern)
„Cyber­sicher­heit ist längst kein IT-The­ma mehr. Sys­teme sind dauer­haft Bedro­hun­gen
aus­ge­set­zt, und diese Risiken wer­den mit weit­er­er Dig­i­tal­isierung nur noch zunehmen. Sicher­heit
hängt daher heute entschei­dend von Cyber-Resilienz ab: der Fähigkeit von Men­schen und
Insti­tu­tio­nen, kom­pe­tent zu reagieren, sich anzu­passen und hand­lungs­fähig zu bleiben.“

Korp­skom­man­dant Thomas Süssli
Ehe­ma­liger Chef der Schweiz­er Armee (Schweiz)
„Europa befind­et sich bere­its in einem Kon­flik­tzu­s­tand. Die Front ver­läuft durch den
Infor­ma­tion­sraum, in dem die Integrität unser­er Gesellschaften und Insti­tu­tio­nen ständig
ange­grif­f­en wird – von innen wie von aussen.“

Prof. Dr. Annegret Han­nawa
Präsi­dentin EISCOM; Pro­fes­sorin, Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty & Uni­ver­sità del­la Svizzera ital­iana
(Schweiz)
„Kom­mu­nika­tion ist eine häu­fige Schaden­sur­sache, aber zugle­ich unser stärk­ster
Sicher­heitsmech­a­nis­mus. Diese Stärke entste­ht nicht aus Tools, son­dern aus uns Men­schen.
Ger­ade in der heuti­gen Zeit ist sichere Kom­mu­nika­tion daher die entschei­dende Kom­pe­tenz für
Sicher­heit und Resilienz.“

Kas­saaluk Kris­tensen
Dig­i­talredak­torin, Mediehuset Ser­mit­si­aq (Grön­land)
„Wenn Welt­mächte begin­nen, plöt­zlich über die Zukun­ft unseres eige­nen Lan­des zu ver­han­deln,
ist Jour­nal­is­mus nicht mehr nur Berichter­stat­tung. Er wird Teil der Sicher­heitsin­fra­struk­tur, die
Ver­trauen­sar­beit leis­tet und eine gemein­same Fak­ten­ba­sis ver­ant­wortet.“

Prof. Dr. Gerd Gigeren­z­er
Leit­er, Hard­ing-Zen­trum für Risikokom­pe­tenz (Deutsch­land)
„Eine Demokratie braucht Bürg­erin­nen und Bürg­er mit Risikokom­pe­tenz. Stattdessen haben wir
eine Gesellschaft geschaf­fen, in der Men­schen allzu leicht verängstigt wer­den – und ihr Geld, ihr
Wohlbefind­en und ihre Frei­heit aufgeben und das Sicher­heit nen­nen.“

Dr. Daniel Storch
Leit­er Sek­tion Radi­ol­o­gis­che Risiken, BAG (Schweiz)
„Not­fallpläne entste­hen über Jahre. Doch Sicher­heit entschei­det sich in den Minuten, in denen
Men­schen ihnen ver­trauen und entsprechend han­deln müssen.“

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

Nächster Titel

(…)

(…)

(…)

Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

(…)

(…)

(…)

Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

(…)

(…)

(…)

Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

Indizis locals tras il canal What­sApp.