generationX

#GenerationX (1958–1979) #DavidCoupland

David Cou­p­land: Gen­er­a­tion X, 1991 | M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

1965 Geboren. 1989: Studi­um been­det. Mein erster Job wartet auf mich. Eigenes Geld. Eine Tochter ist geboren. Ich erfahre von HTML. Der Hyper­link als Sym­bol der Tage. Mehr Sub­ver­sion geht nicht. Die Unter­schei­dung ((links)rechts) ist pul­verisiert. Es geht los!

Ein neues Kom­mu­nika­tion­s­medi­um unter­läuft total ver­dor­bene Struk­turen und schafft hem­mungs­los frei gestalt­baren Raum. Wie sagte Wittgen­stein in TLP 2.033: „Die Form ist die Möglichkeit der Struk­tur.“ Wie sagt die Schweiz­erische Bun­desver­fas­sung: „gewiss, dass frei nur ist, wer seine Frei­heit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen,“

Ich dachte: jet­zt.
Jet­zt set­zt es sich durch.
Jet­zt wird aus Möglichkeit Prax­is.

Die For­men sind gekom­men und geblieben: Net­zw­erk, Wiki, Com­mons, Pro­tokoll.

Und doch wird weit­ergelebt, als wären sie nicht da.

Diese Samm­lung hält die Dif­ferenz fest: zwis­chen dem, was möglich ist, und dem, was geschieht.

Kein Rück­blick. Keine Erk­lärung.

Nur Mark­er eines Moments, in dem Frei­heit vorhan­den ist – und nicht gebraucht wird.

Summary/Spoiler/TL;DR

Kein­er sagt, dass es gescheit­ert ist.
Nicht ein­mal, dass es anders weit­erg­ing.

Andy, Dag & Claire, 2026

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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Andy, Dag und Claire… 2026 (so?)

Sie sitzen irgend­wo zwis­chen Motel und Tankstelle, alles ist gle­ichzeit­ig offen und irgend­wie doch nicht. Claire zeigt auf die Poster an der Wand – Rechte über­all, sauber for­muliert, nie benutzt (1). Andy sagt, seit man den Men­schen wieder ins Zen­trum stellt, seien die Bedin­gun­gen nur bess­er ver­steckt (2). Dag zeich­net ein Netz ohne Mitte auf eine Servi­ette, set­zt dann doch einen Punkt hinein, ein­fach aus Gewohn­heit (3).

Auf dem Tisch liegen Regeln, offen les­bar, imple­men­tier­bar, the­o­retisch free; Ver­trauen bleibt trotz­dem hin­ter Türen, zu denen nie­mand den Schlüs­sel hat (4). Links sind über­all, sagt Andy, alles kann auf etwas ver­weisen, aber irgend­wie führen die Wege immer noch dor­thin, wo sie schon waren (5). Claire schreibt in ein gemein­sames Doku­ment, alle kön­nten es tun, sog­ar Bots, aber am Ende zählt immer noch der Name darüber (6).

Dag erk­lärt das Soziale, sauber, klar, beschreib­bar; Claire entschei­det anders, und Andy bestellt noch einen Kaf­fee (7). Code ist frei, sagt jemand im Radio, free und open, aber wenn es darauf ankommt, läuft er doch nur dort, wo er darf (8). Teilen macht alles bess­er, sagt Claire, und trotz­dem fühlt sich Besitzen sicher­er an (9).

Dann wird der Fernse­her lauter. Alles ist ver­net­zt, aber Sicher­heit wächst schneller als das Netz (10). Alles ist adressier­bar, sagt Dag später draussen, aber Sicht­barkeit gehört jeman­dem (11). Die Bedro­hung hört nicht auf, sagt Claire, und die Kon­trolle auch nicht (12).

Andy spricht von Pro­tokollen, von Din­gen, die man for­mulieren kann und die dann ein­fach laufen; Ver­i­fika­tion statt Ver­trauen (13). Dag schaut auf die Märk­te, die fall­en, und auf Plat­tfor­men, die ste­hen bleiben, als wäre nichts gewe­sen (14). Claire liest laut vor, was alle längst wis­sen, und kein­er bewegt sich (15).

Zahlen sind über­all, glob­al, präzise, und die Entschei­dun­gen bleiben hin­ter geschlosse­nen Türen (16). Werkzeuge wer­den klüger, sagt Andy, aber sie machen vor allem das Alte effizien­ter (17). Offen wirkt vieles, meint Claire, fast free, bis man ver­sucht hineinzukom­men (18).

Dag entwirft For­men, die alles kön­nten, andere Struk­turen ermöglichen, aber die Pläne bleiben exk­lu­siv (19). Und irgend­wo dazwis­chen ste­ht die Idee, dass alles auch lokal gehen kön­nte – Ver­sorgung, All­t­ag, Leben – während glob­al die eigentliche Pflicht bleibt (20).

Kein­er sagt, dass es gescheit­ert ist.
Nicht ein­mal, dass es anders weit­erg­ing.

“Andy, Dag und Claire haben den Glauben an Yuppie-Glück und Wohlstand verloren; und sie wissen zuviel, um die Mentalität der guten alten Hippies ungebrochen übernehmen zu können…” #DavidCoupland, Generation X, 1991

1 (1948)
Claire sagt, die Rechte hän­gen über­all wie Poster. Dag fragt, ob schon mal jemand darin gewohnt hat. Andy zählt die Sätze und merkt, dass sie gut klin­gen, aber nichts öff­nen.

2 (1948/1990er)
Im Din­er rückt alles wieder um den Men­schen herum zusam­men. Claire meint, die Regeln hät­ten das Zim­mer ver­lassen. Dag schaut zur Tür. Sie bleibt zu.

3 (1969)
Andy malt ein Netz ohne Mitte auf die Servi­ette. Dag set­zt einen Punkt in die Mitte. Claire sagt nichts. Alle nick­en.

4 (1974/1983)
Pro­tokolle liegen auf dem Tisch. Claire blät­tert durch. Dag sagt, Ver­trauen sei trotz­dem ein Raum mit Schlüs­sel. Andy fragt, wer ihn hat.

5 (1989/1990)
Links über­all. Andy klickt gedanklich weit­er. Dag sagt, die Wege sehen neu aus. Claire merkt, dass sie trotz­dem geführt wer­den.

6 (1995)
Alle schreiben. Claire tippt schneller als die anderen. Dag fragt, wessen Name oben ste­ht. Andy sagt, der Name bleibt.

7 (1997)
Das Soziale ist erk­lär­bar. Dag erk­lärt es. Claire entschei­det anders. Andy lacht und bestellt noch einen Kaf­fee.

8 (1998)
Code ist frei. Andy zeigt ihn herum. Dag fragt, wer ihn laufen lässt. Claire sagt, nicht sie.

9 (2001/2002)
Teilen macht alles bess­er, sagt Claire. Dag sam­melt trotz­dem. Andy sagt, es fühlt sich sicher­er an.

10 (2001)
Alles ist ver­bun­den. Im Fernse­hen wächst Sicher­heit. Claire wird still. Dag dreht leis­er. Andy schaut weit­er.

11 (2001)
Alles ist erre­ich­bar. Claire ruft jeman­den an. Dag sagt, Aufmerk­samkeit habe Besitzer. Andy legt auf.

12 (2001–)
Die Bedro­hung hört nicht auf. Dag zählt Jahre. Claire zählt Regeln. Andy zählt nicht mehr.

13 (2008)
Ver­trauen wird berechen­bar. Andy zeigt Zahlen. Dag zuckt mit den Schul­tern. Claire sagt, sie glaubt trotz­dem.

14 (2008–)
Märk­te brechen. Plat­tfor­men bleiben ste­hen. Dag sagt, sie sehen sta­bil aus. Claire sagt, sie bewe­gen sich nicht.

15 (2013)
Alle wis­sen es. Claire liest laut vor. Dag nickt. Andy geht nach draussen.

16 (2020–)
Zahlen über­all. Türen bleiben zu. Claire wartet. Dag auch. Andy zählt die Sekun­den.

17 (2022)
Werkzeuge kön­nen mehr. Andy pro­biert sie aus. Dag sagt, es sieht gle­ich aus. Claire sagt nichts.

18 (2022–)
Offen wirkt vieles. Claire sucht Zugang. Dag find­et ihn nicht. Andy sagt, vielle­icht später.

19 (2024)
Form kann alles. Dag entwirft etwas. Claire sagt, es passt nicht. Andy sagt, es passt nie.

20 (2026)
Lokal wäre möglich. Claire kauft vor Ort. Dag bestellt glob­al. Andy rech­net nach.

Vierte Annäherung.

1 (1948) Rechte hän­gen wie Poster im Flur. Nie­mand wohnt darin.
2 (1948/1990er) Der Men­sch sitzt wieder in der Mitte. Die Regeln ste­hen draussen im Flur.
3 (1969) Ein Netz ohne Zen­trum. Alle fra­gen weit­er nach dem Zen­trum.
4 (1974/1983) Pro­tokolle liegen offen auf dem Tisch. Ver­trauen bleibt hin­ter ver­schlosse­nen Türen.
5 (1989/1990) Links über­all. Wege wer­den trotz­dem vorgegeben.
6 (1995) Alle schreiben. Namen zählen mehr als Sätze.
7 (1997) Das Soziale ist erk­lär­bar. Entschei­dun­gen fühlen sich weit­er per­sön­lich an.
8 (1998) Code ist frei. Deploy­ments sind es nicht.
9 (2001/2002) Teilen macht Dinge bess­er. Besitz macht sie knapp.
10 (2001) Ver­net­zung über­all. Sicher­heit gewin­nt das Gespräch.
11 (2001) Alles ist erre­ich­bar. Aufmerk­samkeit hat Besitzer.
12 (2001–) Bedro­hung ohne Ende. Kon­trolle auch.
13 (2008) Ver­trauen wird rechen­bar. Glaube bleibt Gewohn­heit.
14 (2008–) Märk­te fall­en. Plat­tfor­men ste­hen.
15 (2013) Alle sehen es. Alle gehen weit­er.
16 (2020–) Zahlen über­all. Türen bleiben zu.
17 (2022) Werkzeuge wer­den klüger. Ergeb­nisse bleiben gle­ich.
18 (2022–) Offen wirkt vieles. Zugang hat Gren­zen.
19 (2024) Form kann alles. Pläne dür­fen wenig.
20 (2026) Lokal ist möglich. Glob­al ist Pflicht.

Dritte Annäherung. Umsetzung in Sätze und #

  1. #Human­Rights
    Rechte sind uni­versell for­muliert. Ihre Anwen­dung bleibt selek­tiv.
  2. #Human­Cen­tered
    Der Men­sch rückt ins Zen­trum. Frei­heit wird behauptet. Bedin­gun­gen bleiben gat­ed.
  3. #Dis­trib­ut­ed­Net­work
    Alles kann dezen­tral ver­bun­den wer­den. Kon­trolle bleibt zen­tral.
  4. #Pro­to­col
    Regeln sind ((open)free) imple­men­tier­bar. Ver­trauen bleibt ((gated)closed).
  5. #Hyper­link
    Alles kann auf etwas ver­weisen. Gate­keep­er steuern Sicht­barkeit.
  6. #Wiki­Way
    Alle schreiben im sel­ben Doku­ment. Autorität bleibt exk­lu­siv.
  7. #Sys­temThe­o­ry
    Das Soziale ist beschreib­bar. Gehan­delt wird psy­chol­o­gisch und ökonomisch.
  8. #Open­Source
    Code ist ((free)open). Umset­zung bleibt ((gated)closed).
  9. #Right­To­Copy
    Teilen verbessert Dat­en, Infor­ma­tion, Wis­sen. Kopieren wird als Ver­lust behan­delt.
  10. #NineEleven
    Die Welt ist ver­net­zt. Mit Home­land Secu­ri­ty wird Präven­tion zur Staats­form: Risiko zählt vor Hand­lung; der Bürg­er wird zum Objekt präemp­tiv­er Beobach­tung.
  11. #Net­workPub­lic
    Alles ist adressier­bar. Sicht­barkeit wird ges­teuert.
  12. #WarOn­Ter­ror
    Gefahr ist dif­fus. Kon­trolle wird dauer­haft.
  13. #Blockchain
    Was for­mulier­bar ist, wird Pro­tokoll. Ver­trauen wird durch Ver­i­fika­tion erset­zt.
  14. #Plat­form­Cri­sis
    Märk­te kol­la­bieren. Plat­tfor­men verdicht­en Macht.
  15. #Snow­den
    Alles liegt offen. Nichts ändert sich.
  16. #Pan­dem­ic
    Dat­en sind glob­al. Entschei­dun­gen bleiben zen­tral.
  17. #AI
    Intel­li­genz ist ver­füg­bar. Sie opti­miert das Beste­hende.
  18. #AIPlat­form
    Werkzeuge erscheinen ((open)free). Ihre Nutzung wird zur Opti­mierung beste­hen­der Struk­turen reduziert.
  19. #Post­Para­met­ric
    Form ermöglicht andere Struk­tur. Pla­nung bleibt exk­lu­siv.
  20. #LocalSov­er­eign­ty
    Ver­sorgung ist lokal möglich. Abhängigkeit bleibt glob­al.

zweite annäherung

Unsere Liste ist ein Glos­sar der nicht gebraucht­en Frei­heit.

Arbeits­form:
Kurze Diag­nose im Cou­p­land-Stil.
Mark­er: Form da. Gebrauch fehlt.

Nr.JahrTypBegriff / Ereig­nisAutor:innen / TrägerLink
11948FormMen­schen­rechteUNO, All­ge­meine Erk­lärung der Men­schen­rechtehttps://www.un.org/en/about-us/universal-declaration-of-human-rights
21948/1990erFormDer Men­sch im Zen­trumHuman­is­mus / Post-1989-Lib­er­al­is­mushttps://www.un.org/en/about-us/universal-declaration-of-human-rights
31969FormNet­zw­erk / Dis­trib­uted Net­workARPANET; Lick­lid­er, Roberts, Klein­rock, Kahnhttps://www.sciencemuseum.org.uk/objects-and-stories/arpanet-internet
41974/1983FormPro­tokoll (TCP/IP)Vint Cerf, Bob Kahnhttps://www.internetsociety.org/internet/history-internet/brief-history-internet/
51989/1990FormHyper­link / WWWTim Bern­ers-Leehttps://home.cern/science/computing/birth-web
61995FormThe Wiki WayWard Cun­ning­hamhttps://wiki.c2.com/
71997FormUni­ver­sität / Sys­temthe­o­rieNiklas Luh­mannhttps://www.suhrkamp.de/buch/niklas-luhmann-die-gesellschaft-der-gesellschaft-t-9783518582400
81998FormOpen SourceChris­tine Peter­son, Bruce Perens, Eric S. Ray­mondhttps://opensource.org/about/history-of-the-open-source-initiative
92001/2002FormCopy­right als Right to Copy (Cre­ative Com­mons)Lawrence Lessig, Hal Abel­sonhttps://creativecommons.org/history/
102001Knack­punktAnschläge vom 11. Sep­tem­ber 2001
112001FormDie Vierte Gewalt (Net­zöf­fentlichkeit)Weblog / Wiki / früh­es Webhttps://info.cern.ch/
122001–Knack­punktWar on Ter­ror / PMT
132008FormBlockchainSatoshi Nakamo­tohttps://bitcoin.org/bitcoin.pdf
142008–Knack­punktFinanzkrise & Plat­tfor­mökonomie
152013Knack­punktSnow­den-Leaks
162020–Knack­punktCOVID-19
172022FormKün­stliche Intel­li­genz (Chat­G­PT)Ope­nAIhttps://openai.com/index/chatgpt/
182022–Knack­punktKI-Plat­tformisierung
192024FormPost-para­metrische Mod­el­lierung#Caschlatschhttps://dissent.is/caschlatsch
202026FormLokale Sou­veränitätKartof­feln & Blockchain / #TPPhttps://dissent.is/PPB

erste annäherung

Ja. In dein­er Logik sind das Punk­te, an denen die Form da ist – aber nicht gebraucht wird. Indi­vidu­ell erfahrbar, nicht nur sys­temisch.

Cou­p­land-taugliche Ein­träge:

Offene Autorschaft
Du kön­ntest schreiben, pub­lizieren, ver­linken – ohne Gate­keep­er.
Du wartest trotz­dem auf Zus­tim­mung.

Verteilte Iden­tität
Du kön­ntest dich selb­st adressieren, sig­nieren, ver­i­fizieren.
Du bleib­st Pro­fil in frem­den Plat­tfor­men.

Com­mons-Wis­sen
Du kön­ntest kollek­tiv schreiben, kor­rigieren, teilen.
Du kon­sum­ierst stattdessen kuratierte Feeds.

Direk­te Koor­di­na­tion
Du kön­ntest mit anderen ohne Insti­tu­tion han­deln.
Du suchst weit­er­hin Organ­i­sa­tion, die dir sagt wie.

Pro­tokoll statt Ver­trauen
Du kön­ntest prüfen statt glauben.
Du delegierst weit­er an Marken und Medi­en.

Lokale Sou­veränität
Du kön­ntest Pro­duk­tion, Energie, Ver­sorgung lokal organ­isieren.
Du bleib­st im glob­alen Ange­bot gefan­gen.

Medi­enkom­pe­tenz
Du kön­ntest Form von Inhalt unter­schei­den.
Du reagierst weit­er­hin auf Nar­ra­tive.

Zeitliche Autonomie
Du kön­ntest Arbeit und Leben neu tak­ten.
Du hältst am indus­triellen Rhyth­mus fest.

Verdich­tung:

Nicht genutzte Frei­heit
Der Zus­tand, in dem die Form alle Möglichkeit­en eröffnet, aber das Sub­jekt im alten Gebrauch ver­har­rt.

Oder noch kürz­er:

Form da. Gebrauch fehlt.

Keine direk­te Quelle – das ist deine Lin­ie, präzisiert.

(…)

(…)

an der Arbeit mit #ChatGPT

Ja. Dann wird die Liste nicht nos­tal­gisch, son­dern oper­a­tiv:

Jed­er Ein­trag zeigt dop­pelt:

  1. Welche Form his­torisch aufge­taucht ist.
  2. Welche Frei­heit diese Form heute bere­its zulässt.
  3. Welche Insti­tu­tio­nen so tun, als wäre diese Frei­heit noch nicht da.

Mögliche Grund­form:

JahrFormWas sie zulässtInvertierte Beobach­tung
1450Bewegliche Let­ternVervielfäl­ti­gung ohne KlosterAutorität tut weit­er, als gehöre Wis­sen weni­gen
1989Ver­link­te Dat­enWis­sen als NetzUni­ver­sität tut weit­er, als sei Wis­sen ein Gebäude
2001Wiki / Cre­ative Com­monsSchreiben als Com­monsVer­lag / Plat­tform tun weit­er, als sei Kopieren Dieb­stahl
2008BlockchainVer­i­fika­tion ohne Zen­tralin­stanzInsti­tu­tion tut weit­er, als brauche Ver­trauen einen Ver­wal­ter
2024Post-para­metrische Mod­el­lierungBauen als offene For­m­op­er­a­tionPla­nung tut weit­er, als sei Form Eigen­tum von Experten
2026Kartof­feln & BlockchainVer­sorgung als lokales Pro­tokollMarkt tut weit­er, als sei Nahrung Ware

Kern­satz:

Die Form ist nicht Zukun­ft. Sie ist da. Sie ist gekom­men, um zu bleiben. Die Frage ist nicht, ob sie sich durch­set­zt. Die Frage ist, wer die Frei­heit gebraucht, die sie längst eröffnet.

Anschluss an die Bun­desver­fas­sung:

„Gewiss, dass frei nur ist, wer seine Frei­heit gebraucht …“
Präam­bel der Schweiz­er Bun­desver­fas­sung.

(…)

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

(…)

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

(…)

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(…)

Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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