M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
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progress
Anlass zu diesem Eintrag:
- Die Entdeckung im März von #SwissReligiousHeritage
- Der Text von Christian Cebulj / Anna-Lena Jahn an der TH Chur: “Kulturerbe als Kommunikations-Raum: Religion als Bildungsdomäne im Tourismus” (pdf)
- Heute Morgen: David Schärer macht eine Image-Kampa für das Bistum Chur.
Summary/Spoiler/TL;DR
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bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

1st Draft
4 Begehungen eines Ortes aus der Perspektive der 4 Kulturformen:
(-) rhaetisch
Willkommen an einem Ort, der lange vor dieser Kapelle wichtig war. Entscheidend ist nicht zuerst der Bau, sondern was hier zusammenkommt: Wasser, Weg, Höhe, Exponierung, vielleicht Schutz, vielleicht Feier. Wer diesen Ort zuerst nutzte, suchte keine Theorie, sondern einen Platz, an dem etwas trägt.
Diese Führung zeigt zuerst den Ort, nicht die Kapelle.
Wasser, Zuflüsse, Weg, Lage, Energie.
Die Kapelle ist hier eine spätere Setzung auf einem bereits ausgezeichneten Platz.
Die Frage lautet: Was wurde hier überhaupt zuerst wahrgenommen und genutzt?
(+) alpinbarock
Willkommen an einem Ort, auf den eine ganze Antwort gegeben wurde. Diese Kapelle steht nicht einfach hier, sie ordnet: Blick, Bild, Licht, Geste, Widmung. Was hier vorher als Stein, Feuer oder Wasser befragt wurde, wird nun in eine verbindliche Form überführt.
Diese Führung zeigt die Antwort, die auf den Ort gegeben wurde.
Architektur, Bild, Ordnung, Widmung, liturgische Setzung.
Nicht mehr: Was ist hier?
Sondern: Wie wurde das, was hier ist, in eine ganze Antwort überführt?
(≠) spätmoderne
Willkommen bei einem Bau, der seine Selbstverständlichkeit verloren hat. Die Kapelle ist jetzt Denkmal, Objekt, Ressource, möglicher Veranstaltungsort, touristischer Punkt. Die alte Bindung ist weg; geblieben sind Material, Lage, Kosten und die Frage, was wir heute damit anfangen.
Diese Führung zeigt die Freistellung des Ortes.
Denkmal, Objekt, Unterhalt, Nutzung, Tourismus, Ressource.
Die Kapelle hat keine selbstverständliche Funktion mehr.
Die Frage lautet: Was machen wir heute damit?
(#) commoroque
Willkommen in einer Konstellation, in der nichts gelöscht wird. Der Ort bleibt Ort, die Antwort bleibt Antwort, das Objekt bleibt Objekt. Aber jetzt stellt sich die operative Frage: Wie kann dieser Raum unter heutigen Bedingungen wieder gemeinsam in Gebrauch genommen, legitimiert, dokumentiert und getragen werden?
Diese Führung zeigt die Verspundung der Schichten.
Ort, Antwort und Freistellung bleiben alle sichtbar.
Neu ist: Der Raum wird entlang von Anordnung, Zugang, Legitimation und Durchsetzung wieder gemeinsam in Gebrauch genommen.
Die Frage lautet: Wie wird aus diesem Rest ein tragfähiger Kommunikationsraum?
(-) entdeckt den Ort
(+) beantwortet den Ort
(≠) objektiviert den Ort
(#) reprotokolliert den Ort
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Man verlangte Antwort vom Stein, man frug das Feuer, und man frug das Wasser; erst das Christentum gab die ganze Antwort.
Christian Caminada, 1962
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UNHEILIGE ALLIANZEN
Unheilig ist die Allianz nicht, weil sie heimlich wäre,
sondern weil sie offen zugibt, eine Allianz einzugehen, obwohl die Ziele völlig verschieden sind.
Der Tourismus will Frequenz, Attraktivität, Inwertsetzung, Wertschöpfung.
Die Theologie will Relevanz, Deutung, Rückbindung, religiöse Anschlussfähigkeit.
Beide greifen auf denselben Raum zu.
Beide sagen offen, was sie wollen.
Und genau deshalb funktioniert die Allianz.
Das Problem ist nicht Täuschung.
Das Problem ist die offene Kooperation bei unterschiedlichen Zielhorizonten.
- wir sagen, was es ist.
Keine neutrale Zusammenarbeit, kein Bildungsauftrag.
Sondern die gleichzeitige Nutzung desselben Ortes für verschiedene Zwecke. - wir verschleiern nichts.
„Säkular religiös“ ist keine Beschreibung, sondern eine Setzung.
Eine Unterstellung von Religiosität, die den Zugriff der Theologie absichert. - wir behalten die hand am steuer.
Der Raum wird nicht vermittelt, sondern unterschieden.
Es wird sichtbar gemacht, wer hier was will. - wir infiltrieren, nicht integrieren.
Die Frequenz des Tourismus und die Semantik der Theologie werden genutzt –
ohne sich ihrer Logik zu unterwerfen. - wir setzen unsere sprache durch.
Nicht „Kommunikationsraum“, sondern: ein Ort, auf den verschiedene Systeme gleichzeitig zugreifen. - wir liefern subversive mehrwerte.
Wir beschreiben die Allianz – und zeigen die Differenz, die sie stabilisiert. - wir sind nicht loyal – wir sind klar.
Keine Parteinahme, keine Harmonisierung, keine Entschuldigung.
Die Allianz ist unheilig, weil sie offen zusammenarbeitet, obwohl sie nicht dasselbe will.
Die grosse QUALIition des Libertären Katholizismus:
Was “Die Unheilige Allianz” von katholischer Macht- und #Staatskirche und dem nationalen #LiberalPaternalism in der Schweiz so nachvollziehbar macht: Dem Liberalismus ist seine Letztbegründung abhandengekommen. (so?)
Solange ((Liberalismus)Sozialismus) als innermoderne Spannung funktionierte, konnte die Kulturform der Moderne ihre Leerstelle verdecken. Beide Seiten trugen dieselbe Grundbewegung: Emanzipation aus den alten Letztbindungen, aber noch mit dem Anspruch, Freiheit, Gleichheit, Solidarität oder Fortschritt irgendwie begründen zu können. In dieser Spannung konnte die Leerstelle verdeckt bleiben; mit dem Ende dieser Spannung fiel auch das gemeinsame Versprechen, dass der Mensch selbst stehen könne.
Der Punkt ist dann nicht einfach, dass der Liberalismus „gewonnen“ hat. Der Punkt ist, dass er nach dem Sieg seine Letztbegründung verliert. Die unheilige Allianz von Staatskirche und Liberal Paternalism wird genau dadurch nachvollziehbar: Dem Liberalismus ist seine Letztbegründung abhandengekommen. Er behält Instrumente, Macht und Gewaltmittel, verliert aber die Fähigkeit, Freiheit aus sich selbst zu begründen.
An dieser Stelle wird die Perversion sichtbar: Der formal befreite Mensch erscheint nun wieder als mangelhaftes Wesen, das geführt, genudged, erinnert, reguliert und semantisch eingefasst werden muss. Defaults, Nudges, Reminder, CO₂-Budgets und Fact-Checks markieren diese Verschiebung präzise. Freiheit wird zur Zumutung, Selbstbestimmung zur Risikozone.
Und genau dort wird die grosse QUALition plausibel. Nicht weil Liberalismus und Kirche dieselben Ziele hätten, sondern weil beide an derselben Leerstelle andocken. Der eine kann Freiheit nicht mehr begründen und kippt in Paternalismus. Die andere kennt seit Jahrhunderten den Menschen als sündig, fehlbar, schwach und rettungsbedürftig. Genau darin liegt ihre strukturelle Anschlussstelle.
Die Moderne hat die Antike nicht einfach ersetzt, sondern überlagert. Innerhalb dieser Überlagerung konnten Liberalismus und Sozialismus gemeinsam gegen die alte Letztbindung operieren. Nachdem der Liberalismus den Sozialismus besiegt hat, bleibt er allein mit einer Freiheit zurück, die er nicht mehr begründen kann. Genau deshalb kehrt die Frage nach Führung, Sinnstiftung und Rettung in pervertierter Form zurück. Darin liegt die grosse QUALition des libertären Katholizismus.
Nicht der Sozialismus war die letzte Schranke des Liberalismus. Er war die letzte Mitbegründung seiner eigenen Moderne. In der grossen QUALition wir des ganze Desaster offenkundig. Ein historischer Glücksmoment (so?)
Der Text von Cevulj/Jahn
Der Text entfaltet das Verhältnis von Religion, Raum und Tourismus am Beispiel des religiösen Kulturerbes. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Kirchen, Klöster und andere Sakralräume im europäischen Kulturtourismus stark präsent sind, aber oft vor allem historisch, architektonisch oder ästhetisch wahrgenommen werden. Genau darin sehen Cebulj/Jahn die Spannung: Sakralräume sind touristische Attraktionen, zugleich aber Träger religiöser Bedeutungen, die sich nicht von selbst erschliessen.
Die zentrale These lautet, dass religiöses Kulturerbe nicht museal erstarren darf. Wo Sakralräume nur noch als Sehenswürdigkeiten konsumiert werden, drohen Musealisierung und im Extrem eine „Mumifizierung“ des religiösen Erbes. Dagegen setzen die Autor:innen die Idee des Kommunikations-Raums: Sakralräume sollen Orte sein, an denen Architektur, Geschichte, Kunst und Religion vermittelt, gedeutet und neu in Gebrauch genommen werden können.
Tourismus erscheint dabei nicht nur als Freizeitpraxis, sondern als Bildungszusammenhang. Reisen, Besichtigen und Erleben können zu einer Form kultureller und religionsbezogener Bildung werden. Gerade religiöse Räume eröffnen aus Sicht der Autor:innen besondere Lernchancen, weil sie materielle und immaterielle Dimensionen verbinden und Besucher:innen zu einem Perspektivenwechsel zwischen Aussen- und Innensicht auf Religion anregen können.
Am Ende plädieren Cebulj/Jahn deshalb dafür, Sakralräume im Tourismus weder bloss als Denkmal noch bloss als frommen Sonderraum zu behandeln, sondern als Bildungsorte, an denen das religiöse Kulturerbe Europas lebendig erschlossen und kommunikativ aktualisiert werden kann.
Dagegen hätte ich ja gar nicht so viel einzuwenden… Aber das doppelte Spiel ist freilich einfach zu zeigen:
„Sakralräume üben gerade auf säkular religiöse Menschen eine grosse Anziehungskraft aus.“
Cebulj/Jahn
Der Satz versucht, ein empirisches Phänomen zu benennen: Menschen ohne aktive religiöse Praxis fühlen sich dennoch von religiösen Räumen angezogen (Atmosphäre, Ästhetik, Stille, Bedeutungsschwere).
Das Problem liegt im Ausdruck „säkular religiös“:
- begrifflich widersprüchlich
„säkular“ und „religiös“ stehen semantisch gegeneinander - implizite Verschiebung
Gemeint sind vermutlich:
– religiös distanzierte
– kulturell religiös sozialisierte
– nicht praktizierende - mögliche Lesarten
– unsaubere Alltagssprache
– oder bewusst paradoxe Verdichtung (Spannung sichtbar machen)
– oder normativ: latent religiös trotz Abkehr
Kurz:
Der Satz trifft eine Beobachtung, aber mit einer begrifflichen Unschärfe, die mehr verdeckt als klärt.
Religion und Tourismus haben viele Schnittstellen: Gastgewerbe, Kathedralen und Klöster zählen zu den Hauptattraktionen im Kulturtourismus, Citykirchen bieten Oasen der Ruhe in der Hektik der Städte. In touristisch bedeutsamen Sakralbauten der Schweiz ist die Zahl der Menschen, die an Kirchenführungen teilnehmen, häufig höher als die Zahl derer, die Gottesdienste besuchen. Sakralräume üben gerade auf säkular religiöse Menschen eine grosse Anziehungskraft aus.
Cebulj/Jahn
Kommentar:
Der Abschnitt ist sauber gebaut und argumentiert in drei Schritten:
- Setzung
Religion und Tourismus werden als strukturell verbunden beschrieben (nicht zufällig, sondern systematisch gekoppelt über Orte, Infrastruktur, Praxis). - Empirische Verschiebung
Kirche als Praxisraum → Kirche als Besuchsraum
Der zentrale Satz ist: mehr Führungen als Gottesdienste
→ klare Diagnose eines Funktionswechsels - Deutung
Anziehungskraft bleibt bestehen, obwohl religiöse Praxis abnimmt
→ daher die problematische Formel „säkular religiös“
Der entscheidende Punkt:
Der Text beschreibt präzise eine Transformation:
Sakralräume verlieren nicht ihre Relevanz, sondern wechseln ihre Anschlusslogik
von Liturgie → Wahrnehmung
von Teilnahme → Betrachtung
von Glaube → Interesse
Schwäche bleibt die Sprache:
„säkular religiös“ kaschiert genau diesen Wechsel, statt ihn klar zu benennen.
Präziser wäre:
Nicht religiöse Menschen nutzen religiöse Räume.
Oder noch schärfer:
Die Praxis verschwindet, die Attraktivität bleibt.
((säkular)profan)
Ja. Die Kritik lässt sich genau dort ansetzen:
Cebulj/Jahn verwischen nicht nur Begriffe, sondern eine wichtige Unterscheidung:
((säkular)profan)
„Säkular“ und „profan“ sind nicht dasselbe.
- profan
bezeichnet den Gegenbereich zum Sakralen
also: nicht-heilig, nicht-kultisch, nicht liturgisch aufgeladen - säkular
bezeichnet eine gesellschaftliche oder semantische Ordnung, in der Religion nicht mehr die alles strukturierende Leitdifferenz ist
also: weltlich im Sinn von entkirchlicht, nicht notwendig anti-religiös, aber institutionell und kulturell anders organisiert
Genau hier wird ihr Satz unsauber:
„Sakralräume üben gerade auf säkular religiöse Menschen eine grosse Anziehungskraft aus.“
Denn wenn sie eigentlich meinen:
Menschen, die nicht im sakralen Vollzug stehen, aber sakrale Räume attraktiv finden,
dann wäre „profan“ der nähere Gegenbegriff.
Wenn sie meinen:
Menschen der säkularen Moderne, die religiös nicht mehr stark gebunden sind,
dann müssten sie „säkular“ sozialdiagnostisch verwenden und dürften es nicht einfach mit „religiös“ verschmelzen.
Unsere Kritik lautet also:
Sie schieben die Differenz zwischen
sakral / profan
und
religiös / säkular
ineinander, als wäre das dasselbe.
Ist es aber nicht.
Der Effekt:
Die Transformation wird sprachlich vernebelt.
Präziser müsste man sagen:
Sakralräume üben auf profan lebende Menschen Anziehungskraft aus.
Oder:
Sakralräume üben auch in einer säkularen Gesellschaft Anziehungskraft aus.
Das ist nicht dasselbe. Und genau diese Unterscheidung wäre analytisch nötig.
Die begriffliche Unschärfe liegt in der Vermischung zweier unterschiedlicher Differenzen:
((säkular)profan)
„Säkular“ bezeichnet eine gesellschaftliche Ordnung, in der Religion nicht mehr die strukturierende Leitdifferenz ist.
„Profan“ bezeichnet den Gegenbereich zum Sakralen, also das Nicht-Heilige im Verhältnis zum kultisch Ausgezeichneten.
Im zitierten Satz
„Sakralräume üben gerade auf säkular religiöse Menschen eine grosse Anziehungskraft aus.“
werden diese Ebenen ineinander geschoben. Dadurch entsteht der Eindruck, als handle es sich um eine einheitliche Kategorie („säkular religiös“), obwohl hier zwei verschiedene Unterscheidungen betroffen sind:
- sakral / profan (raumbezogene Codierung)
- religiös / säkular (gesellschaftliche bzw. kulturelle Ordnung)
Die Folge dieser Vermischung ist eine semantische Verschiebung:
Die Differenz zwischen sakral und profan verschwindet, während „säkular“ implizit psychologisiert wird – als eine Art verdeckte oder latente Religiosität.
Präzise formuliert wären zwei Varianten zu unterscheiden:
– Sakralräume üben auf profan lebende Menschen Anziehungskraft aus.
→ Fokus: Differenz sakral / profan
– Sakralräume üben auch in einer säkularen Gesellschaft Anziehungskraft aus.
→ Fokus: Differenz religiös / säkular
Beides ist möglich, aber nicht identisch.
Die Zusammenziehung zu „säkular religiös“ verdeckt genau diesen Unterschied.
Am schnellsten nicht über „Kommunikation“, sondern über saubere Leitdifferenzen. Der Knoten liegt dort, nicht im Begriff „Kommunikation“.
Minimaler Zugriff:
- Zwei Ebenen strikt trennen
((sakral)profan) = Raumcodierung
((religiös)säkular) = Gesellschafts-/Ordnungslogik - Dann den Satz neu lesen
„säkular religiöse Menschen“ kollabiert zwei Ebenen
→ Kategoriefehler, kein Paradox - Auflösen durch Umschreiben (je nach gemeinter Ebene)
Variante A (Raumcodierung):
Sakralräume üben auf profan lebende Menschen Anziehungskraft aus.
Variante B (Gesellschaftsdiagnose):
Sakralräume üben auch in einer säkularen Gesellschaft Anziehungskraft aus.
- Erst danach Kommunikation klären (optional)
Bei Cebulj/Jahn: „Kommunikation“ = Vermittlung/Deutung
→ erklärt, warum die Ebenen vermischt werden: Anschlussfähigkeit im Tourismus
Kurz:
Nicht über Kommunikation einsteigen.
Über Differenzen klären.
Dann zeigt sich der Rest von selbst.
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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?
Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…
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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…
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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), Soundcloud, Mastodon, Instagram (gesperrt), Snapchat, TikTok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exklusiv: speakerbooking.ch/sms2sms
About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)
Stefan M. Seydel, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialarbeiter und Künstler. Er machte nach einer Berufslehre als Hochbauzeichner einen Bachelor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Master in der gleichen Disziplin bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Seine überwiegend selbstständige Tätigkeit kreist um das Thema der Entwicklung und Realisierung von Pilot- und Impulsprojekten für renommierte Auftraggeberinnen.
Als Künstler hat er Ausstellungen und Performances auf internationaler Ebene präsentiert, darunter in der Royal Academy of Arts in London, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin oder einer Einzelausstellung “Kunst Macht Probleme” in der Crypta Cabaret Voltaire, Birthplace of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kategorie Wissensvermittlung ausgezeichnet und hat diverse Ehrungen durch Webby Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhalten.
Stefan war Jury-Mitglied des Next Idea Prix Ars Electronica 2010 und war drei Jahre Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Kloster Disentis. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Information und Technologie haben ihm auch dabei geholfen, mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusammenzuarbeiten.
Sein Engagement im Bereich der freiwilligen Arbeit führte ihn in das Präsidium Internationaler Bodensee Club (Leitung Fachgruppe Wissenschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsident des von Paul Watzlawick initiierten P.E.N.-Club Liechtenstein. Seydel hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Bücher zusammen mit seiner Partnerin Tina Piazzi veröffentlicht, viele Kolumnen, Fachtexte und journalistische Texte publiziert.
Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblogging. In seinem Blog verarbeitet er seine Themen. Einige davon werden auf Anfragen zu lesbaren Texten vertieft, andere werden zu Vorträgen ausgebaut. Bei Carl Auer Verlag in Heidelberg, sammelt er “Elemente einer nächsten Kulturform”. Seine Entwicklungen im Kontext der sozialräumlichen Intervention (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beantwortung der Sozialen Frage.
Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in seiner zweiten Lebenshälfte vom Bodensee der Rheinquelle entgegen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr sogenannte Passadis und #Feedlogs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeetings an intentionalen Fragen in einem Lifestream. (so?) Text supported by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster


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