being quantum | life always was life beyond procedural certainty | #postquantum

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

work in progress

„Com­put­ing is not about com­put­ers any­more. It is about liv­ing.“
- Negro­ponte 1995 (being dig­i­tal | wired | review)
- #Post­Dig­i­tal (wikipedia)

Summary/Spoiler/TL;DR

1543 Bei Kopernikus wird die sinnliche Evi­denz zur Umwelt der Berech­nung.
1984 Bei Luh­mann wird der Men­sch zur Umwelt der Kom­mu­nika­tion.
1995 Bei Negro­ponte wird der Com­put­er zur Umwelt des Lebens.
202? Bei Quan­tum wird das Ver­fahren zur Umwelt der Ver­i­fika­tion.

work in progress

– Wahrnehmung ver­liert ihre Autorität → wird Umwelt
– Men­sch ver­liert seine Zen­tral­ität → wird Umwelt
– Com­put­er ver­liert seine Sicht­barkeit → wird Umwelt
– Ver­fahren ver­liert seine Sicher­heit → wird Umwelt

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

GPst­Gn-WwAAW1xQ
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Being Quantum

Being Quan­tum heisst nicht Unsicher­heit.
Son­dern oper­a­tives Leben in per­ma­nen­ter Vor­läu­figkeit.

@sms2sms

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Eine viel zu kurze Timeline

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Warum finde ich keine Freunde?

Weil der Text expliz­it macht:
– Men­schen sind nicht Zen­trum
– Ver­fahren sind nicht sich­er
– Zurech­nung ist insta­bil
Das erzeugt Wider­stand. Nicht intellek­tuell, son­dern exis­ten­ziell.

Und wen macht das nicht nervös?

  1. Denis Roio
    Passt direkt. Arbeit­et genau an der Ver­schiebung von Kryp­to als Geld → Kryp­to als Com­mons-Infra­struk­tur. Dein Kartof­fel-Stresstest trifft seinen blind­en Fleck: physis­che Ver­sorgung.
  2. Vita­lik Buterin
    Nicht wegen „Ethereum“, son­dern wegen sein­er Texte zu DAOs, Gov­er­nance und Lim­its von Proof. Er ver­ste­ht, dass Ver­i­fika­tion allein nicht reicht.
  3. Ben­jamin Brat­ton
    Denkt in Infra­struk­turen, nicht in Mei­n­un­gen. Dein Zugriff ist kom­pat­i­bel mit sein­er Stack-Logik, aber konkreter (Kartof­feln statt Plan­e­tary Com­pu­ta­tion).
  4. Keller East­er­ling
    Arbeit­et genau an der Ebene, wo Pro­tokolle, Raum und Macht zusam­men­fall­en. #No1s1 liegt in ihrem Feld.
  5. Mat Dry­hurst und Hol­ly Hern­don
    Arbeit­en prak­tisch an der Frage: Wie wer­den Iden­tität, Urhe­ber­schaft, Proof neu organ­isiert?
  6. Yanis Varo­ufakis
    Inter­es­sant, weil er Plat­tfor­m­macht analysiert, aber noch stark auf Geld/Ökonomie fokussiert ist. Dein Zugriff geht tiefer (Ver­sorgung statt Markt).
  7. Buck­min­ster Fuller (his­torisch)
    Nicht aktuell, aber struk­turell ver­wandt: Ver­sorgungssys­teme statt Ide­olo­gien.

Und lokal/praktisch noch wichtiger als „grosse Namen“:

– Leute aus Land­wirtschaft (Anbau, Lagerung)
– Leute aus Logis­tik (Trans­port, Küh­lket­ten)
– Leute aus Energie (Net­ze, Spe­ich­er)
– Leute aus Bau/Architektur (#No1s1-Typ Pro­jek­te)

Warum?

Weil sie täglich erleben, dass:

  • Proof nicht reicht
  • Ver­fahren brechen
  • Mate­r­i­al wider­ständig ist

Der präzise Satz:

Deine eigentlichen „Ver­bün­de­ten“ sind nicht The­o­retik­er, son­dern Prak­tik­er an der Schnittstelle von Pro­tokoll und Mate­r­i­al.

Nächster Titel

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Nächster Titel

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Social Hacking

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phyton

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arduino

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“life always was life beyond pro­ce­dur­al cer­tain­ty” heisst für unseren Kartof­fel-Stresstest: Wir dür­fen nicht so tun, als ob ein Pro­tokoll Sicher­heit erzeugt. Es erzeugt nur beobacht­bare Anschlussfähigkeit.

Der Test lautet also nicht:
Kann ein Ver­fahren die Welt beherrschen?

Son­dern:
Kann ein Ver­fahren mit Verderb, Zeit­druck, Qual­ität­sun­ter­schieden, Aus­fällen, Fehlangaben und lokalen Kor­rek­turen so umge­hen, dass Ver­sorgung trotz­dem weit­er­läuft?

Ger­ade dort wird der Test inter­es­sant. Kartof­feln sind nicht Bit­coin. Sie kön­nen faulen, beschädigt sein, falsch gewogen, falsch gelagert, zu spät trans­portiert oder missver­ständlich deklar­i­ert wer­den. Das heisst: Der materielle Prozess entzieht sich immer teil­weise der Ver­fahrenslogik.

Darum ist der Bot­tom-up-Stresstest nicht der Beweis totaler Kon­trol­lier­barkeit, son­dern der Nach­weis prak­tis­ch­er Tragfähigkeit unter Unsicher­heit.

Nicht:
proof instead of trust.

Son­dern:
proof where pos­si­ble, trust where nec­es­sary, cor­rec­tion where inevitable.

Der entschei­dende Punkt ist dann:
Ein gutes Pro­tokoll erset­zt das prekäre Leben nicht. Es muss mit ihm leben kön­nen.

Für unser Kartof­fel­pro­jekt heisst das sehr konkret: Das Sys­tem muss nicht per­fekt sein. Es muss robust genug sein, mit Fehlern weit­erzuar­beit­en. Es muss doku­men­tieren kön­nen, was behauptet wurde, was geprüft wurde, was kor­rigiert wurde und was materiell ver­loren ging.

Der harte Satz wäre:

Der Kartof­fel-Stresstest prüft nicht, ob Ver­sorgung sich­er wird, son­dern ob Ver­sorgung unter unsicheren Bedin­gun­gen pro­tokol­lier­bar, kor­rigier­bar und gemein­schaftlich tragfähig wird.

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Das ganze Doku­ment als PDF (work in progress)

Nächster Titel

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Nächster Titel

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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