M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
- wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
- wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
- wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
- wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
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Anlass zu diesem Eintrag:

„Computing is not about computers anymore. It is about living.“
- Negroponte 1995 (being digital | wired | review)
- #PostDigital (wikipedia)
Summary/Spoiler/TL;DR
1543 Bei Kopernikus wird die sinnliche Evidenz zur Umwelt der Berechnung.
1984 Bei Luhmann wird der Mensch zur Umwelt der Kommunikation.
1995 Bei Negroponte wird der Computer zur Umwelt des Lebens.
202? Bei Quantum wird das Verfahren zur Umwelt der Verifikation.

– Wahrnehmung verliert ihre Autorität → wird Umwelt
– Mensch verliert seine Zentralität → wird Umwelt
– Computer verliert seine Sichtbarkeit → wird Umwelt
– Verfahren verliert seine Sicherheit → wird Umwelt
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
Being Quantum
Being Quantum heisst nicht Unsicherheit.
@sms2sms
Sondern operatives Leben in permanenter Vorläufigkeit.
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Eine viel zu kurze Timeline
- 1969 | Distributed Network
- 2001 | Kollektives Schreiben #TheWikiWay und Copyright als Right to Copy @CreativeCommons
- 2008 | Blockchain
- 2021 | no1s1: physischer Raum als blockchain-basierte Regel-Infrastruktur
- 2024 | post-parametrische Modellierung #Caschlatsch
- 2026 | Kartoffeln & Blockchain | Truffels per Paders #TPP
- 2027 | ??? metabolische Modellierung #Cuflons
- 202? | Quantum-Computing
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Warum finde ich keine Freunde?
Weil der Text explizit macht:
– Menschen sind nicht Zentrum
– Verfahren sind nicht sicher
– Zurechnung ist instabil
Das erzeugt Widerstand. Nicht intellektuell, sondern existenziell.
Und wen macht das nicht nervös?
- Denis Roio
Passt direkt. Arbeitet genau an der Verschiebung von Krypto als Geld → Krypto als Commons-Infrastruktur. Dein Kartoffel-Stresstest trifft seinen blinden Fleck: physische Versorgung. - Vitalik Buterin
Nicht wegen „Ethereum“, sondern wegen seiner Texte zu DAOs, Governance und Limits von Proof. Er versteht, dass Verifikation allein nicht reicht. - Benjamin Bratton
Denkt in Infrastrukturen, nicht in Meinungen. Dein Zugriff ist kompatibel mit seiner Stack-Logik, aber konkreter (Kartoffeln statt Planetary Computation). - Keller Easterling
Arbeitet genau an der Ebene, wo Protokolle, Raum und Macht zusammenfallen. #No1s1 liegt in ihrem Feld. - Mat Dryhurst und Holly Herndon
Arbeiten praktisch an der Frage: Wie werden Identität, Urheberschaft, Proof neu organisiert? - Yanis Varoufakis
Interessant, weil er Plattformmacht analysiert, aber noch stark auf Geld/Ökonomie fokussiert ist. Dein Zugriff geht tiefer (Versorgung statt Markt). - Buckminster Fuller (historisch)
Nicht aktuell, aber strukturell verwandt: Versorgungssysteme statt Ideologien.
Und lokal/praktisch noch wichtiger als „grosse Namen“:
– Leute aus Landwirtschaft (Anbau, Lagerung)
– Leute aus Logistik (Transport, Kühlketten)
– Leute aus Energie (Netze, Speicher)
– Leute aus Bau/Architektur (#No1s1-Typ Projekte)
Warum?
Weil sie täglich erleben, dass:
- Proof nicht reicht
- Verfahren brechen
- Material widerständig ist
Der präzise Satz:
Deine eigentlichen „Verbündeten“ sind nicht Theoretiker, sondern Praktiker an der Schnittstelle von Protokoll und Material.
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Social Hacking
Knock, knock! Who’s there? It’s Berlin Blockchain Week 2026!! 🎉🪅🥳🪩
— Berlin Blockchain Week 💜 June 13–21, 2026 (@BerBlockWeek) February 12, 2026
Join us for the 7th edition of our community-organized week for high-quality conferences + gatherings about blockchain and adjacent fields!
🐻 June 13–21, 2026
📍 Berlin, Germany
🌐 https://t.co/6aDSgmqqR8
it’s a remarkable milestone for anyone working on compilers and smart contract security: Vyper is set to become the _first_ formally verified smart contract compiler, effectively allowing you to mathematically prove that the entire compilation pipeline preserves the contract… pic.twitter.com/45HPgqcLx7
— sudo rm ‑rf –no-preserve-root / (@pcaversaccio) April 2, 2026
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— sudo rm ‑rf –no-preserve-root / (@pcaversaccio) April 2, 2026
Would be funny if a superintelligence couldn’t imagine an end to capitalism either https://t.co/Maf6dZDrGA
— Mat Dryhurst (@matdryhurst) April 8, 2026
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phyton
Python Statistics Module Explained for Beginners pic.twitter.com/Bn6JUidK05
— Python Coding (@clcoding) April 12, 2026
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Discover how @TheCircleFood leveraged Arduino Opta to create a customizable, scalable, and real-time control architecture capable of managing thousands of interconnected variables with minimal water use and zero chemical inputs: https://t.co/Rz44hTLYYF pic.twitter.com/Rz4gO0YmOD
— Arduino (@arduino) April 10, 2026
arduino
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“life always was life beyond procedural certainty” heisst für unseren Kartoffel-Stresstest: Wir dürfen nicht so tun, als ob ein Protokoll Sicherheit erzeugt. Es erzeugt nur beobachtbare Anschlussfähigkeit.
Der Test lautet also nicht:
Kann ein Verfahren die Welt beherrschen?
Sondern:
Kann ein Verfahren mit Verderb, Zeitdruck, Qualitätsunterschieden, Ausfällen, Fehlangaben und lokalen Korrekturen so umgehen, dass Versorgung trotzdem weiterläuft?
Gerade dort wird der Test interessant. Kartoffeln sind nicht Bitcoin. Sie können faulen, beschädigt sein, falsch gewogen, falsch gelagert, zu spät transportiert oder missverständlich deklariert werden. Das heisst: Der materielle Prozess entzieht sich immer teilweise der Verfahrenslogik.
Darum ist der Bottom-up-Stresstest nicht der Beweis totaler Kontrollierbarkeit, sondern der Nachweis praktischer Tragfähigkeit unter Unsicherheit.
Nicht:
proof instead of trust.
Sondern:
proof where possible, trust where necessary, correction where inevitable.
Der entscheidende Punkt ist dann:
Ein gutes Protokoll ersetzt das prekäre Leben nicht. Es muss mit ihm leben können.
Für unser Kartoffelprojekt heisst das sehr konkret: Das System muss nicht perfekt sein. Es muss robust genug sein, mit Fehlern weiterzuarbeiten. Es muss dokumentieren können, was behauptet wurde, was geprüft wurde, was korrigiert wurde und was materiell verloren ging.
Der harte Satz wäre:
Der Kartoffel-Stresstest prüft nicht, ob Versorgung sicher wird, sondern ob Versorgung unter unsicheren Bedingungen protokollierbar, korrigierbar und gemeinschaftlich tragfähig wird.
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Das ganze Dokument als PDF (work in progress)

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?
Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…
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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…
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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), Soundcloud, Mastodon, Instagram (gesperrt), Snapchat, TikTok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exklusiv: speakerbooking.ch/sms2sms
About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)
Stefan M. Seydel, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialarbeiter und Künstler. Er machte nach einer Berufslehre als Hochbauzeichner einen Bachelor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Master in der gleichen Disziplin bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Seine überwiegend selbstständige Tätigkeit kreist um das Thema der Entwicklung und Realisierung von Pilot- und Impulsprojekten für renommierte Auftraggeberinnen.
Als Künstler hat er Ausstellungen und Performances auf internationaler Ebene präsentiert, darunter in der Royal Academy of Arts in London, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin oder einer Einzelausstellung “Kunst Macht Probleme” in der Crypta Cabaret Voltaire, Birthplace of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kategorie Wissensvermittlung ausgezeichnet und hat diverse Ehrungen durch Webby Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhalten.
Stefan war Jury-Mitglied des Next Idea Prix Ars Electronica 2010 und war drei Jahre Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Kloster Disentis. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Information und Technologie haben ihm auch dabei geholfen, mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusammenzuarbeiten.
Sein Engagement im Bereich der freiwilligen Arbeit führte ihn in das Präsidium Internationaler Bodensee Club (Leitung Fachgruppe Wissenschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsident des von Paul Watzlawick initiierten P.E.N.-Club Liechtenstein. Seydel hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Bücher zusammen mit seiner Partnerin Tina Piazzi veröffentlicht, viele Kolumnen, Fachtexte und journalistische Texte publiziert.
Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblogging. In seinem Blog verarbeitet er seine Themen. Einige davon werden auf Anfragen zu lesbaren Texten vertieft, andere werden zu Vorträgen ausgebaut. Bei Carl Auer Verlag in Heidelberg, sammelt er “Elemente einer nächsten Kulturform”. Seine Entwicklungen im Kontext der sozialräumlichen Intervention (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beantwortung der Sozialen Frage.
Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in seiner zweiten Lebenshälfte vom Bodensee der Rheinquelle entgegen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr sogenannte Passadis und #Feedlogs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeetings an intentionalen Fragen in einem Lifestream. (so?) Text supported by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster


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