/handpuppen

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

soziale arbeit als arbeit am sozialen: han­deln = unter­schei­den — beobacht­en — unter­schei­den

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Anlass zu diesem Eintrag:

Wei­h­nacht­en 2025. Der Enkel kommt. Und wir wollen ihm ein The­ater­stück schenken, welch­es wir mit Hand­pup­pen spie­len wollen… Es soll eine #Com­moro­ques Märchen erfun­den wer­den…

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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#ImAugeDesSturms

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soziale arbeit als arbeit am sozialen:
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work in progress

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Anlass zu diesem Eintrag:

18. dezem­ber 2025… wollte in ein­er “mor­gen­med­i­ta­tion” einiges zusammestellen der let­zten tage… aber #chat­G­PT ist “so schlecht drauf”… :-(((

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

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#Allmende | The Tragedy of the #Commons, #GarretHardin (1969) | Revisited by #ElinorOstrom (1990) | The Commons of Tragedy #FadriCadonau (2025) | Das seit 100 Jahren unmögliche Ende der Kulturform der Moderne (so?)

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Es geht anders weiter: 10. Januar 2026

Spoiler:

Was mich über­rascht, provoziert, fasziniert (Abt Daniel, Min 6,20) an der Arbeit von #Fadri­Cadonau, aka @con­trasec­co, im Labor vom Kun­st­mu­se­um @graubun­den?

Weil sie so präzis, so konzis, so ide­al zeigt, wie die Kul­tur­form der Mod­erne Alter­na­tiv­en zu ihrer Kul­tur­form unsicht­bar macht:

  • nicht durch Ver­bot, son­dern durch Darstel­lung.
  • nicht durch Zer­störung, son­dern durch Neu­tral­isierung.
  • nicht durch Kri­tik­ab­wehr, son­dern durch Inte­gra­tion.
  • nicht durch Schweigen, son­dern durch ästhetis­che Vol­len­dung.

Die Über­führung der #Com­mons in die Unter­schei­dung ((Markt)Staat) war das his­torische Elix­i­er der Kul­tur­form der Mod­erne. Sie wurde oper­a­tiv abgesichert durch die Forcierung des Indi­vidu­ums in der Polar­ität ((Liberalismus)Sozialismus). Gemein­same Prax­is wurde dabei nicht ver­boten, son­dern sys­tem­a­tisch umcodiert: zu Eigen­tum, Recht, Ver­wal­tung oder Moral.

Was früher ((Prax­is)) war, erscheint sei­ther als ((The­o­rie)), ((The­ma)) oder ((Prob­lem)). Was beschrieben, aus­gestellt und reflek­tiert ist, gilt als bear­beit­et. Genau so macht die Kul­tur­form der Mod­erne Alter­na­tiv­en unsicht­bar: indem sie ihre Beschrei­bung für ihre Exis­tenz hält.

Die Arbeit von Fadri Cadonau zeigt exakt diesen Punkt, welchen ich (ver­mut­lich) #Habi­tusKun­st nen­nen will. Nicht die Zer­störung der Com­mons, son­dern ihre voll­ständi­ge Über­set­zbarkeit in Darstel­lung. Was nicht mehr geteilt, geregelt oder prak­tiziert wer­den kann, kann immer noch gezeigt, gehört und betra­chtet wer­den. Das Muse­um stellt nicht Prax­is aus, son­dern The­o­rie an ihrem Ende.

Was hier passiert, ist keine Kri­tik im klas­sis­chen Sinn. Ich argu­men­tiere nicht gegen ein Werk, ein Muse­um oder eine Insti­tu­tion. Ich arbeite am Sozialen. Indem ich Unter­schei­dun­gen sicht­bar mache: zwis­chen Prax­is und Darstel­lung, zwis­chen Kul­tur und Kul­tur­form, zwis­chen Funk­tion und Selb­st­beschrei­bung.

Ich frage nicht, ob etwas wahr, gut oder richtig ist, son­dern wozu es dient und was dadurch unsicht­bar wird. Eben: Weil ich am Sozialen Arbeite ;-)

Der Spoil­er ist deshalb kein Urteil, son­dern eine Kon­stel­la­tion.

PS: Im Moment dieser Noti­zen: Genau in einem Jahr: #Ich­Bin­Fe­lix ;-)

PPS: Was unter­schei­det die #Com­mons der Kul­tur­form im #Alpin­Barock von jenen in der Kul­tur­form von #Com­moroque?

WORK IN PROGRESS

work in progress

Notizen:

ein #stinkefin­ger aus holz geschla­gen. gekippt. schräg mit honig ver­schmiert. sub­ver­siv ins labor vom @buendnerkunstverein geschoben… eine pro­voka­tion, welche um him­mels willen nicht ver­rat­en wer­den will (so?) dissent.is/allmende

das musst du dir auch zuerst getrauen zu notieren:

Weil ich gefragt wurde, ob ich neidisch sei…

nicht wirk­lich. es belei­digt mich auch nicht, dass du meine arbeit nicht kennst… ich arbeite völ­lig anders ;-)

Anlass zu diesem Eintrag:

Ein junger Bünd­ner Kün­stler aus der Sur­sel­va wird mit ein­er Arbeit zum The­ma der #Com­mons geehrt, präzis von jenen, welche stolz darauf sind, diese erfol­gre­ichst zer­stört zu haben… Darauf will ich mir hier einen Reim machen ;-)

Summary/Spoiler/TL;DR

Der Kun­st­preis des Bünd­ner Kun­stvere­ins wird an junge Kuen­st­lerin­nen und Kün­stler mit Bezug zu Graubün­den vergeben. Mit dem Preis erhält der oder die Aus­geze­ich­nete einen eige­nen Raum im Bünd­ner Kun­st­mu­se­um. Der Preis ste­ht für Förderung, Anerken­nung und Sicht­barkeit – aber auch für einen klaren insti­tu­tionellen Rah­men.

2025 geht der Preis an Fadri Cadonau, einen jun­gen Kün­stler aus der Sur­sel­va. Er arbeit­et präzise, ruhig und mit gross­er for­maler Klarheit. In sein­er Instal­la­tion ste­ht Wass­er im Zen­trum. Es fliesst durch eine Holzkon­struk­tion, tropft in einen dun­klen Behäl­ter, wird von Geräuschen begleit­et und taucht den Raum in eine fast med­i­ta­tive Stim­mung.

work in progress
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#MarroniDreher #VolvaMaruns | #WhtsCooking is the next WhatsOn (so?)

pizzeriasurselva.ch

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War Jesus der erste Humanist? Ganz sicher: NEIN! Aber der Erste, welche diese Idee-Logik kritisierte, bevor sie um 1789 in Zentraleuropa dominant geworden ist. (so?)

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Anlass zu diesem Eintrag:

der evan­ge­lis­che dorf­p­far­rer in der katholis­chen dias­po­ra und ein lokaler human­medi­zin­er machen einen vor­trag mit dem titel: “jesus als der erste human­ist”… da zap­peln bei mir die fin­gerchen. (so?)

und im übri­gen: eras­mus von rot­ter­dam — lebte er heute — würde er weinen, wehk­la­gen und kotzen über das, was human­is­mus gewor­den ist. (so?)

Summary/Spoiler/TL;DR

work in progress

KEINE AHNUNG…

darum lege ich jet­zt los (so?)

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was, wenn…

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Anlass zu diesem Eintrag:

Aktuell arbeite ich spo­radisch und neben­her an meinem 3. Com­ing Out.

Für die Entwick­lung der Grund­for­men Sozialer Prob­leme in: 3x3 Axiome, #TheLuh­man­n­Map und #TheS­taub­Ber­nascon­i­Ma­trix und konkrete Anwen­dun­gen zB in “erin­nern — gedenken — erneuern” (Ver­gl. Ein­trag zum 9. Dezem­ber 2025) beziehe ich aus diesen radikal-kon­struk­tivis­tis­chen Arbeit­en an Genogram­men — ein Art auto-psy­cho-ther­a­pie (so?) — ganz konkrete Hin­weise… Eine Denk­freude ;-)

  1. COMING OUT 3 — Falera (—)
    300 v. Chr., Vorzeit, Parc la Mut­ta.
    Die Tochter eines Gelehrten, die Steine set­zt und den Him­mel liest.
    Kör­per­wis­sen, Rhyth­mus, Res­o­nanz.
    Ton­spur
  2. COMING OUT 2 — Nicäa (+)
    Ton­spur
    325 n. Chr.
    Der Schüler Euse­bius’ von Niko­me­dia, der das Dog­ma kom­men sieht.
    Wort, Schrift, Ord­nung – und der Ver­lust der Offen­heit.
  3. COMING OUT 1 — Zürich (≠)
    Ton­spur
    1520er Jahre.
    Der Fre­und von Kon­rad Grebel und Felix Manz.
    Buch, Dis­put, Kri­tik – und der Bruch mit der Machtkirche.
  4. JETZT — Dissent.is/Mustér (#)
    Gegen­wart.
    Der Sozialar­beit­er als Arbeit­er am Sozialen
    Netz, Com­mons, Kom­mu­nika­tion – die Wiederkehr des Sozialen.

Wie auch immer:

Heute Nacht, kam eine etwas andere Genogramm-Fantasie zum tragen…

Summary/Spoiler/TL;DR

work in progress
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#IrgendwasMitDigital

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  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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Anlass zu diesem Eintrag:

Mr. Dig­i­tal Grabün­den hat via Linked In um Feed­backs gebeten. ich kopierte, was ich gefühl seit ewig einkopiere in solchen momenten

Und später wollte er wis­sen, was ich denn meine, wenn ich #Irgend­was­Mit­Dig­i­tal kich­ern würde… er will spie­len? bitte gerne ;-)

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

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#Elemente im Wandel der Zeit: Vom Stein zur Blockchain (so?)

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  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

soziale arbeit als arbeit am sozialen:
han­deln = unter­schei­den — beobacht­en — unter­schei­den

ANLASS ZUM EINTRAG (ein­er von vie­len):

10min “sprchen­des denken? — vloggen­des schreiben!” Über­prüfen des bish­eri­gen Stand der Noti­zen:

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GRUNDFORMEN SOZIALER PROBLEME:
Das sind die tiefen Struk­turen, die immer vorhan­den sind.
Egal in welch­er Kul­tur­form, egal in welch­er Epoche.
Es sind die vier Kon­stan­ten, die jedes soziale Prob­lem definieren:

  1. Anord­nung
    Wie wird bes­timmt?
    Wie entste­ht Struk­tur?
    Wie wer­den oben und unten erzeugt?
  2. Zugang
    Wie wer­den Güter unter­schieden?
    Wie wird geteilt, verteilt, aus­geschlossen oder geöffnet?
    (Pri­vate Güter, Geme­ingüter, öffentliche Güter, nicht-rivale Güter.)
  3. Legit­i­ma­tion
    Wie wird etwas gültig?
    Wie entste­ht Anerken­nung, Wahrheit, Verbindlichkeit?
  4. Durch­set­zung
    Wie wirken Regeln?
    Wie wird Ver­hal­ten ermöglicht oder ver­hin­dert —
    mit oder ohne Gewalt, mit oder ohne Pro­tokolle?

Diese vier Grund­for­men sind so uni­versell wie die Men­schliche Bedürfnisse:

  • alle paar Sekun­den Luft
  • alle paar Minuten Wass­er
  • alle paar Stun­den Nahrung
  • jeden Tag 8 Stun­den Schlaf

Diese Bedürfnisse ändern sich nie —
aber der Umgang mit ihnen wan­delt sich.

Grund­for­men = Was jedes soziale Prob­lem struk­turi­ert. Immer.
Ele­mente = Wie eine Kul­tur die Grund­for­men sym­bol­isch organ­isiert.

Anlass zu diesem Eintrag:

Man ver­langte Antwort vom Stein, man frug das Feuer, und man frug das Wass­er; erst das Chris­ten­tum gab die ganze Antwort.

Chris­t­ian Cam­i­na­da, 1962

Die vier Ele­mente berühren nicht nur die sym­bol­is­che Ord­nung ein­er Kul­tur, son­dern auch die ele­mentaren Bedin­gun­gen des Lebens. Alle paar Sekun­den Luft, alle paar Minuten Wass­er, alle paar Stun­den Nahrung, ein Mal pro Tag, acht Stun­den schlaf: Schutz vor Kälte, Regen, Schnee, aller­lei Gespeng­ster und nicht zu vergessen die Dunkel­heit. Men­schliche Bedürfnisse haben sich über Jahrtausende nicht verän­dert. Es gibt keine his­torische Epoche, in der Men­schen weniger atmen, weniger trinken, weniger essen oder ohne Schutz auskom­men kon­nten. Was sich verän­dert, ist nicht das Bedürf­nis selb­st, son­dern der Umgang damit: Wie es organ­isiert wird, wie es geteilt oder kon­trol­liert wird, wie Zugang entste­ht und wie Sicher­heit hergestellt wird.

Die Vorgeschichte lebte in unmit­tel­bar­er Abhängigkeit von der Welt. Das Chris­ten­tum über­set­zte diese Abhängigkeit in eine tran­szen­dente Ord­nung, die die Ele­mente mit göt­tlich­er Bedeu­tung auflud. Die Mod­erne wiederum pri­vatisierte sie, ver­lagerte ihre Deu­tung ins Indi­vidu­um, in den Staat, in den Markt und in die Wis­senschaft. Heute, am Rand des tech­no-feu­dalen Zeital­ters, zeigt sich, wie brüchig diese Set­zun­gen gewor­den sind. Die alte Ord­nung trägt nicht mehr. Die Bedürfnisse bleiben sta­bil, aber die Sys­teme darum erodieren.

Hier begin­nt der Raum für eine näch­ste Kul­tur­form. #com­moroque denkt die Ele­mente nicht als Besitz, nicht als Befehl, nicht als Preis und nicht als Wahrheit, son­dern als gemein­same Bedin­gun­gen. Der Wech­sel beste­ht nicht darin, neue Bedürfnisse zu erfind­en, son­dern die ural­ten Bedürfnisse neu zu organ­isieren. Eine Kul­tur­form endet, wenn sie ihre Ele­mente nicht mehr hal­ten kann. Eine neue begin­nt, wenn sie diesel­ben Ele­mente anders fasst.

Summary/Spoiler/TL;DR

Kul­tur­for­men wan­deln sich, men­schliche Grundbedürfnisse nicht.
Was sich verän­dert, ist nicht das, was Men­schen brauchen, son­dern die For­men, in denen eine Kul­tur Ord­nung, Zugang, Legit­i­ma­tion und Durch­set­zung organ­isiert.

Ele­ment#Alpin­Barock#Spät­Mod­erne#Com­moroque
SteinGott VaterIndi­vidu­um#com­mons
FeuerGott SohnStaat#xerokratie
Wass­erGott Heiliger GeistMarkt#smart­con­tract
LuftGnadeWis­senschaft#blockchain
Dimen­sion#Alpin­Barock#Spät­Mod­erne#Com­moroque
Anord­nungHier­ar­chie (Kirche/Kloster)Bürokratie / Nation­al­staat#xerokratie
ZugangSakra­mente / GnadeRechte / Eigen­tum#com­mons
Legit­i­ma­tionDog­ma / Tra­di­tionWis­senschaft / Dat­en#blockchain
Durch­set­zungMoral / SündeGesetz / Reg­ulierung#smart­con­tract

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Das #FlowChart revisited | #FlowPsy = {(H,F) | H,F hoch; |H−F| ≤ ε} #FlowSoc = {(B,W) | B,W hoch; |B−W| ≤ ε}

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  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
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  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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Die Zeit der #Zucker­bäck­er ist vor­bei.
Dieser Hyper­Indi­vid­u­al­is­mus nervt bloss noch.

Warum wir heute ein anderes Modell brauchen als 1975

Als Mihaly Csik­szent­mi­ha­lyi in den 1970er-Jahren sein berühmtes Flow-Mod­ell entwick­elte, war die Welt noch eine andere. Flow war ein inner­er Zus­tand:
eine Bal­ance zwis­chen Her­aus­forderung und Fähigkeit.

Zu wenig Her­aus­forderung führte zu Langeweile, zu viel zu Angst.
Dazwis­chen lag der schmale Kor­ri­dor, in dem Men­schen aufgin­gen in dem, was sie tat­en.

Das war 1975.
Ein Mod­ell der Mod­erne.
Ein Mod­ell der Psy­che.

Heute ste­hen wir an einem anderen Ort.

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