M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
soziale arbeit als arbeit am sozialen: handeln = unterscheiden — beobachten — unterscheiden
Die Zeit der #Zuckerbäcker ist vorbei. Dieser HyperIndividualismus nervt bloss noch.
Warum wir heute ein anderes Modell brauchen als 1975
Als Mihaly Csikszentmihalyi in den 1970er-Jahren sein berühmtes Flow-Modell entwickelte, war die Welt noch eine andere. Flow war ein innerer Zustand: eine Balance zwischen Herausforderung und Fähigkeit.
Zu wenig Herausforderung führte zu Langeweile, zu viel zu Angst. Dazwischen lag der schmale Korridor, in dem Menschen aufgingen in dem, was sie taten.
Das war 1975. Ein Modell der Moderne. Ein Modell der Psyche.
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wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
soziale arbeit als arbeit am sozialen: handeln = unterscheiden — beobachten — unterscheiden
Als Sozialarbeiter bin ich ein Arbeiter am Sozialen. - Das sagt ja schon das Wort.
Und weil es sich grad so anfühlt wie #Engelspause. - Was das ist? Vielleicht ein kleines Loch in der Zeit? Vielleicht das Auge im Sturm? Ein Moment jedenfalls, der sich kurz öffnet, ohne sich bemerkbar zu machen… Egal:
Warum Neo-Liberalismus für mich ein wichtiger Marker ist? Für meine Eltern war “Vietnam” das Thema. Für mich als #GenerationX war es der Einbruch in die Realität von 2001. Und darum:
1989 fiel die Berliner Mauer. Am CERN wurde öffentlich, dass es eine Möglichkeit gibt, Dokumente mit Hyperlinks zu verbinden und gemeinsam daran zu schreiben. Ein “Schreiben im Netz” wurde (nicht nur von mir) sofort verstanden und alles bisherige umgestülpt. Der Liberalismus jubelte global über seinen Sieg im Streit gegen Sozialismus. Und ich wurde Vater, bekam zum ersten Mal richtiges Geld für meine Arbeit. Eben noch auf dem Weg zum Architekten, plötzlich mein erster Job als Sozialarbeiter.
Der kalte Krieg wurde grau. Der Liberalismus neu. Und ich mittendrin. Am Anfang meines aktuellen Lebens. Mit meiner eigenen, winzigen Familie.
Jetzt bin ich 60 Jahre alt geworden. Und lebe seit bald 15 Jahren in der gleichen Alpenregion wie Davos. Dort fühlt sich die globale Elite sicher und so heimelig wie zu Hause. Ich lebe ein Tal weiter, in der Surselva. Das Tal der Rheinquelle am Scheidepunkt zwischen zwei Alpenpässen hört seit Jahrhunderten auf das Rauschen der Welt — RERUM NOVARUM — und antwortet immer wieder mit einem ganz eigenen, eigensinnigen Weg. Ein Weg, den wir bis heute mit #LavinaNera in, dus, treis durchnummerieren…
Ja, ich bin noch immer begeistert, wie damals als junger Mann und späterer Autor von zwei Büchern: “Die Form der Unruhe”, Junius Verlag Hamburg, 2009 und 2010. Als Pazifist von Geburt, bin ich nicht vom Elend dieser Tage begeistert, sondern noch immer von den Möglichkeiten, die sich 1989 geöffnet haben und bis heute greifbar nah geblieben sind. Auch ich habe einen Traum, welchen ich mit anderen lebe:
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M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
soziale arbeit als arbeit am sozialen: handeln = unterscheiden — beobachten — unterscheiden
Heute — 24. November 2025 — feiern wir mit den Mönchen im Kloster Disentis den Heiligen Columban. In unserem Alpental steht er neben Benedikt & Scholastika und Placidus & Sigisbert, oder auch Karl der Grosse – Figuren aus einer Zeit, in der die moderne Geschichtsschreibung ihre Bedingungen noch nicht gesetzt hatte: nichts ohne Artefakt, nichts ohne Quelle, nichts ohne belegbare Spur, alles in eine lineare Zeitachse gespannt, sondern aus Wegen, Reisen, Räumen, Orten, Begegnungen und Erzählungen. Eine Ordnung, in der die Linien nicht gerade verlaufen, sondern sich kreuzen, verzweigen und wieder zusammenfinden.
Columban zieht durch die Länder, wird hier zum Abt, begegnet dort den Wölfen, und bleibt überall ein Lehrer für ein gutes Leben. In einer solchen Welt ist Wandel kein Projekt, sondern ein Ruf zur Umkehr.
Dieser Eintrag geht der Geschichte von Jona nach und sucht nach Hinweisen einer nächsten Kulturform entgegenzugehen – da die Eigene, eklig gewordene Kulturform, sichtbar an ihre Grenzen gekommen ist…
Wer solchen Geschichten folgt, merkt schnell, dass es nicht die linearen Abläufe sind, die tragen, sondern der Moment selbst. Der Moment, in dem man geht oder steht, etwas gibt oder empfängt, arbeitet oder ruht. Der Moment, der durch die Zeit trägt und Räume als weit geöffnet offenbart, verbunden mit der Ordnung von vorher und eben doch ganz anders im Hier und im Jetzt.
So zeigt sich eine nächsten Kulturform (welche wir im Übrigen #Commoroque nennen wollen): nicht als Konzept, nicht als Projekt, sondern als Vertrauen in eine Art und Weise des Handelns, welche sich eben gerade nicht mehr aus Theorie und Praxis der Kulturform der Moderne ableitet. Eine Art und Weise, die im Moment entsteht und genau deshalb frei ist von dem, was die eigene Kulturform in der Blockade festgezurrt hält.
Summary/Spoiler/TL;DR
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bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
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wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
soziale arbeit als arbeit am sozialen: handeln = unterscheiden — beobachten — unterscheiden
Heute morgen (22.11.25) hat mir der Algorithmus von Tiktok bezahlte Werbung von Spiegel in die Playliste von Tiktok gestellt: Ein Podcast von Marcel Rosenbach, Sandra Sperber und Yasemin Yüksel, 13.11.2025, 19.14 Uhr, welcher kongenial zu #LuR in, dus, treis passt ;-)))
Die umstrittene Datenanalyse-Firma #Palantir wird zunehmend zum digitalen Rüstungskonzern. Die Nähe zur Trump-Regierung macht viele skeptisch. Was haben die Gründer Peter Thiel und Alex Karp mit dem Unternehmen vor? CEO Karp formuliert das teilweise selbst ziemlich drastisch: Palantir solle Gegner, wenn nötig, »abschrecken und in Ausnahmefällen töten«. Und die Software dieser Firma möchte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gern in Deutschland einsetzen. Der SPIEGEL-Podcast »Firewall« rekonstruiert die Gründungsgeschichte von Palantir und den Werdegang ihres schillernden Geschäftsführers Karp. Die ganze Folge findet ihr auf SPIEGEL.de und überall, wo ihr Podcasts hört. #peterthiel #alexanderkarp
MAKING OF: Thread auf X.com/sms2sms | M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
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wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
soziale arbeit als arbeit am sozialen: handeln = unterscheiden — beobachten — unterscheiden
Naja. Dürrenmatt. Frisch. Ich kann doch auch nichts dafür… :-/
Summary/Spoiler/TL;DR
#MaxFrisch NACHFRAGEN ist kein literarisches projekt, sondern ein versuch, denken als soziale praxis zu zeigen.
der fragebogen erinnert an max frischs selbstbefragung, dreht sich aber schritt für schritt aus der moderne hinaus – von sicherheit, wahrheit und staat hin zu kommunikation, möglichkeit und verbindung.
er markiert den übergang von der reflexion zur ((theorie)praxis) und öffnet einen resonanzraum, in dem fragen selbst zu sozialer wirklichkeit werden.