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Anlass zu diesem Eintrag:
Die zweite studentische Gruppe von Studierenden der Architektur befasst sich mit einer Aussichtsplattform bei #SognValentin. Nach der FHbern (burgdorf), nun FHGR.ch… 11. März 2026.

Meine 3 Fragen an deinen Vorschlag:
Landschaft | Architektur | Ritual1. Ist es eine Bausünde?
- Falls ja: Ist das Projekt gelöscht (versprochen!)2. Woran erkennt der Flaneur, dass dieser Entwurf 2026 entwickelt wurde?
3. Woran erkennt die Selfie-machende Person, dass sie in Dissent.is/Muster – und nicht in Laax, nicht Zermatt, nicht St. Moritz und nicht in Singapour — steht?
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
Christian Loretz & Andreas Egger



Wozu Architektur?
End of Theory

Begründung by #chatGPT ;-)
Landschaft | Architektur | Ritual
- Ist es eine Bausünde? Falls ja: Ist das Projekt gelöscht.
Architektur
Eine „Bausünde“ ist kein ästhetischer Geschmacksvorwurf. Der Begriff beschreibt einen Eingriff, der die räumliche Ordnung eines bestehenden Ortes zerstört. Historische Orte besitzen eine Hierarchie: Landschaft – Bau – Detail. Ein Sakralbau wie eine Kapelle ist in dieser Ordnung normalerweise der orientierende Punkt. Eine neue Plattform darf deshalb nicht die visuelle Autorität der Kapelle übernehmen.
Man erkennt eine Bausünde meist an drei Dingen:
- Der neue Bau verdeckt wichtige Blickachsen auf den historischen Bau.
- Der neue Bau wird selbst zum spektakulären Objekt und macht den historischen Bau zur Kulisse.
- Die Dimension oder Materialität des neuen Bauwerks übertönt den bestehenden Ort.
Die Denkmalpflege spricht hier vom „Setting“ eines Bauwerks: Architektur existiert immer in Beziehung zu ihrem Umfeld. Ein neuer Eingriff muss diese Beziehung respektieren.
Quelle:
ICOMOS – The Historic Urban Landscape Approach
https://www.icomos.org/en/what-we-do/focus/historic-urban-landscape
Auch der Architekturtheoretiker Christian Norberg-Schulz beschreibt Orte als Gefüge aus räumlicher Orientierung und Bedeutung. Wenn diese Ordnung zerstört wird, verliert der Ort seinen Charakter.
Quelle:
Christian Norberg-Schulz, Genius Loci
https://monoskop.org/images/5/5c/Norberg-Schulz_Christian_Genius_Loci_Towards_a_Phenomenology_of_Architecture.pdf
- Woran erkennt der Flaneur, dass dieser Entwurf 2026 entwickelt wurde?
Landschaft
Zeitgenössische Architektur erkennt man nicht an futuristischen Formen, sondern an der Präzision des Umgangs mit Landschaft, Material und Konstruktion. Ein Bau „auf der Höhe der Zeit“ zeigt offen, wie er funktioniert. Konstruktion wird sichtbar, Materialien werden nicht verkleidet, und der Eingriff in die Landschaft bleibt möglichst minimal.
Ein Flaneur erkennt das an einfachen Dingen:
- Die Konstruktion ist lesbar – man versteht, wie der Bau steht.
- Die Materialien sind ehrlich eingesetzt – Holz bleibt Holz, Stahl bleibt Stahl.
- Der Eingriff respektiert die Topografie statt sie zu überformen.
- Der Bau könnte theoretisch wieder entfernt werden, ohne den Ort dauerhaft zu zerstören.
Diese Haltung wird oft mit „Critical Regionalism“ beschrieben: Architektur arbeitet mit der spezifischen Landschaft eines Ortes statt mit globalen Stilformen.
Quelle:
Kenneth Frampton – Towards a Critical Regionalism
https://www.jstor.org/stable/776450
Beispiele aus der Schweizer Architektur zeigen diese Haltung besonders klar bei Peter Zumthor und Gion A. Caminada.
Quellen:
https://www.peterzumthor.ch
https://www.gioncaminada.ch
- Woran erkennt die Selfie-machende Person, dass sie in Mustér steht – und nicht in Laax, nicht Zermatt, nicht St. Moritz und nicht in Singapur?
Ritual
Der Unterschied zwischen einem historischen Ort und einem touristischen Erlebnisraum liegt nicht primär in der Architektur, sondern im kulturellen Gebrauch des Ortes. Orte wie Laax, Zermatt oder St. Moritz sind stark durch touristische Inszenierung geprägt: Plattformen, Attraktionen, Selfie-Punkte. Sie produzieren Bilder.
Ein historischer Ort funktioniert anders. Er trägt Erinnerung, religiöse Bedeutung oder lokale Geschichte. Die Architektur unterstützt diese Bedeutung, statt sie zu überdecken.
Man erkennt das an drei Dingen:
- Der Ort ermöglicht Stille und Orientierung, nicht nur Unterhaltung.
- Die Plattform lenkt den Blick auf Landschaft und Geschichte – nicht auf sich selbst.
- Die Gestaltung respektiert den kulturellen Kontext des Ortes.
In der Kulturerbeforschung spricht man davon, dass Orte „Bedeutungsträger“ sind. Architektur soll diese Bedeutung lesbar halten.
Quelle:
UNESCO – Sustainable Tourism and Heritage Sites
https://whc.unesco.org/en/sustainabletourism/
Auch der Architekt Juhani Pallasmaa beschreibt Architektur als kulturelles Medium, das Wahrnehmung, Erinnerung und Atmosphäre formt.
Quelle:
Juhani Pallasmaa – The Eyes of the Skin
https://www.wiley.com/en-us/The+Eyes+of+the+Skin-p-9781119941286
Zusammenfassung der drei Ebenen:
Architektur
Schützt die räumliche Ordnung des Ortes.
Landschaft
Zeigt einen zeitgenössischen, präzisen Umgang mit Topografie und Material.
Ritual
Bewahrt die kulturelle Bedeutung des Ortes.
Wenn diese drei Ebenen funktionieren, entsteht kein Erlebnispark, sondern ein Ort.
These @sms2sms ;-)
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Die Heilige Brigidia
- spirituelle erneuerung
- Imbolc bekannt – Übergang Winter → Frühling. (1. Februar)
- irland!
- Viele Historiker sehen eine Überlagerung mit der keltischen Göttin Brigid (Feuer, Dichtung, Heilkunst). Die christliche Heilige übernahm teilweise deren Symbolik.
Quelle:
- https://www.britannica.com/biography/Saint-Brigid-of-Ireland
- https://www.newadvent.org/cathen/02789c.htm
Passt zu den Kulturformen ;-)

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C‑Möbel
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#benchmarking | m/eine didaktik @fh_ost | soziale arbeit als #menschenrechtsprofession (fragezeichen) https://t.co/vw0ywxAVuA pic.twitter.com/3WoixMhJmw
— dissent.is/███████ (@sms2sms) November 23, 2025
#didaktWie?
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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?
Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…
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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), Soundcloud, Mastodon, Instagram (gesperrt), Snapchat, TikTok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exklusiv: speakerbooking.ch/sms2sms
About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)
Stefan M. Seydel, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialarbeiter und Künstler. Er machte nach einer Berufslehre als Hochbauzeichner einen Bachelor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Master in der gleichen Disziplin bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Seine überwiegend selbstständige Tätigkeit kreist um das Thema der Entwicklung und Realisierung von Pilot- und Impulsprojekten für renommierte Auftraggeberinnen.
Als Künstler hat er Ausstellungen und Performances auf internationaler Ebene präsentiert, darunter in der Royal Academy of Arts in London, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin oder einer Einzelausstellung “Kunst Macht Probleme” in der Crypta Cabaret Voltaire, Birthplace of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kategorie Wissensvermittlung ausgezeichnet und hat diverse Ehrungen durch Webby Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhalten.
Stefan war Jury-Mitglied des Next Idea Prix Ars Electronica 2010 und war drei Jahre Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Kloster Disentis. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Information und Technologie haben ihm auch dabei geholfen, mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusammenzuarbeiten.
Sein Engagement im Bereich der freiwilligen Arbeit führte ihn in das Präsidium Internationaler Bodensee Club (Leitung Fachgruppe Wissenschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsident des von Paul Watzlawick initiierten P.E.N.-Club Liechtenstein. Seydel hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Bücher zusammen mit seiner Partnerin Tina Piazzi veröffentlicht, viele Kolumnen, Fachtexte und journalistische Texte publiziert.
Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblogging. In seinem Blog verarbeitet er seine Themen. Einige davon werden auf Anfragen zu lesbaren Texten vertieft, andere werden zu Vorträgen ausgebaut. Bei Carl Auer Verlag in Heidelberg, sammelt er “Elemente einer nächsten Kulturform”. Seine Entwicklungen im Kontext der sozialräumlichen Intervention (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beantwortung der Sozialen Frage.
Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in seiner zweiten Lebenshälfte vom Bodensee der Rheinquelle entgegen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr sogenannte Passadis und #Feedlogs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeetings an intentionalen Fragen in einem Lifestream. (so?) Text supported by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

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