3 Gründe gegen Bilaterale 3

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss, wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen Schreib­stand | Warum ich nicht pub­liziere? Weil ich es kann. Weil es geht. Weil ich es für angemessen halte. (so?)

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

(…)

Summary/Spoiler/TL;DR

Ist es unser­iös, eine Recherche zu begin­nen und die zu find­en­den Antworten schon zu ken­nen?
- Es kommt drauf an ;-)

Demokratis­che Poli­tik hat längst ihre Legit­i­ma­tion ver­loren. Es ist leicht zu zeigen, dass Entschei­dun­gen im Lokalen, Kan­tonalen, auf Bun­de­sebene in intrans­par­enten Deals gemacht wer­den und diese danach direkt und mega demokratisch abge­seg­net wer­den. Bilat­erale III sind bloss ein beson­ders schönes Fall­beispiel. (so?)

@sms2sms

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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1848 wurde aus 22 Kan­to­nen ein Bun­desstaat. Die Bun­desver­fas­sung ver­band Gebi­et, Bevölkerung, Recht und poli­tis­che Entschei­dung zu ein­er nationalen Ord­nung. Das war keine natür­liche Ein­heit, son­dern ein poli­tis­ch­er Ver­trag – und von Anfang an prekär.

Trotz­dem war die nationale Gren­ze damals noch eine plau­si­ble Organ­i­sa­tion­slin­ie. Pro­duk­tion, Verkehr, Ver­wal­tung, Öffentlichkeit und soziale Sicherung liessen sich weit­ge­hend inner­halb eines Ter­ri­to­ri­ums ord­nen.

Mech­a­nisierung, Motorisierung, Automa­tisierung und Dig­i­tal­isierung haben diese Ord­nung Schritt für Schritt aufgelöst. Kap­i­tal, Waren, Dat­en, Stan­dards, Unternehmen und Infra­struk­turen operieren längst gren­züber­schre­i­t­end. Der Nation­al­staat bleibt für die Fol­gen ver­ant­wortlich, kon­trol­liert aber immer weniger deren Entste­hung.

Häfelin/Haller beschreiben deshalb eine Ord­nung, deren Voraus­set­zun­gen ver­schwun­den sind:

Tra­gen­der Grundw­ertMerk­satzKri­tik
RechtsstaatDas starke Recht vor den Recht­en der Stärk­eren.Das starke Recht kann die Rechte der Stärk­eren nur begren­zen, wenn bei­de der­sel­ben Recht­sor­d­nung unter­ste­hen. Mein All­t­ag am Chrome­book wird aber zugle­ich durch staatlich­es Recht, pri­vate Verträge, tech­nis­che Stan­dards und Soft­ware geregelt.
DemokratieMachtwech­sel ohne Blutvergiessen.Machtwech­sel funk­tion­iert nur, wenn jene aus­gewech­selt wer­den kön­nen, die verbindliche Regeln set­zen. Viele Entschei­der mein­er dig­i­tal­en Lebenswelt sind wed­er gewählt noch abwählbar.
Föder­al­is­musDort entschei­den, wo umge­set­zt wird.Dieses Prinzip funk­tion­iert nur, wenn Entschei­dung und Umset­zung räum­lich zusam­menge­hören. In der Com­put­erkul­tur wer­den Regeln ander­swo geset­zt, aber hier unmit­tel­bar wirk­sam.
Sozial­staatBefähi­gung zur Mit­gestal­tung.Befähi­gung funk­tion­iert nur, wenn die Bedin­gun­gen der Teil­habe poli­tisch mit­gestal­tet wer­den kön­nen. Wer­den Zugang und Auss­chluss durch pri­vate Infra­struk­turen, Stan­dards und Soft­ware organ­isiert, erre­icht der Sozial­staat zunehmend nur noch die Fol­gen.

1848 war eine tragfähige Lösung.

Der Bun­desstaat schuf einen ter­ri­to­ri­alen Raum, in dem Recht­set­zung, poli­tis­che Entschei­dung, Vol­lzug und Ver­ant­wortlichkeit miteinan­der ver­bun­den wer­den kon­nten. Die Indus­tri­al­isierung und ihre soziale Frage wur­den danach schrit­tweise inner­halb dieses Rah­mens bear­beit­et: durch Arbeit­srecht, demokratis­che Mitwirkung, Föder­al­is­mus und soziale Sicherung.

Die vier Grundw­erte kon­nten deshalb glaub­haft ver­sprechen:

  1. Die Stärk­eren wer­den durch Recht gebun­den.
  2. Die Entschei­den­den kön­nen aus­gewech­selt wer­den.
  3. Entsch­ieden wird nahe bei den Fol­gen.
  4. Men­schen wer­den zur Mit­gestal­tung befähigt.

Diese Ver­sprechen sind nicht falsch gewor­den. Ver­loren gegan­gen ist ihre nation­al­staatliche Voraus­set­zung.

Der Arzt, der 1848 in deinem Haus lebte, war weit­ge­hend ein­er ter­ri­to­r­i­al bes­timm­baren Ord­nung unter­stellt. Du sitzt 2026 im sel­ben Haus am Chrome­book. Deine Arbeit, Kom­mu­nika­tion und Zugänge wer­den gle­ichzeit­ig durch Schweiz­er Recht, inter­na­tionale Vere­in­barun­gen, Geschäfts­be­din­gun­gen, tech­nis­che Stan­dards, Soft­ware und dig­i­tale Infra­struk­turen geord­net. Daten­flüsse und Plat­tfor­men über­schre­it­en sys­tem­a­tisch die poli­tis­chen Räume, für welche Rechtsstaat, Demokratie, Föder­al­is­mus und Sozial­staat kon­stru­iert wur­den. Selb­st die OECD hält fest, dass daten­basierte Entwick­lun­gen poli­tis­che Ord­nun­gen her­aus­fordern, die vor der datengetriebe­nen Epoche ent­standen sind.

Die Fun­da­mentalkri­tik lautet:

1848 ver­band Leben­sraum, Recht­sraum und poli­tis­chen Entschei­dungsraum. Die Com­put­erkul­tur hat diese Verbindung aufgelöst. Darum kön­nen die vier Grundw­erte ihre eige­nen Ver­sprechen nicht mehr allein in der nation­al­staatlichen Form ein­lösen.

Die Zer­falls­form der Mod­erne beste­ht nicht darin, dass ihre Ide­ale ver­schwinden. Sie wer­den weit­er­hin beschworen, während die Voraus­set­zun­gen ihrer Wirk­samkeit zer­fall­en.

Quellen:

Lit­er­atur:

Ich sage NEIN, wenn…

  1. Herrschaft nicht begren­zt ist.
  2. der Zugang zu Ressourcen und Posi­tio­nen ver­schlossen ist.
  3. Legit­i­ma­tion nicht nachvol­lziehbar ist.
  4. Durch­set­zung nicht kon­trol­lier­bar ist.

Ich sage JA, wenn…

  1. Herrschaft begren­zt ist.
  2. der Zugang zu Ressourcen und Posi­tio­nen offen ist.
  3. Legit­i­ma­tion nachvol­lziehbar ist.
  4. Durch­set­zung kon­trol­lier­bar ist.

Feb­ru­ar 2026 beim SVP-Infor­ma­tion­san­lass zum EU-Ver­tragspaket im Fürsten­land­saal Gos­sau. Der Stapel visu­al­isiert nach Darstel­lung der SVP 2’228 Seit­en Ver­trags- und Vernehm­las­sung­sun­ter­la­gen. Die zusät­zlich behaupteten über 20’000 Seit­en umfassen weit­ere Aus­führungs­bes­tim­mungen und dür­fen nicht mit dem eigentlichen Ver­trag­s­text gle­ichge­set­zt wer­den.

Egal worum es geht: würdest du so ein Vertragwerk unterschreiben wollen?

  • eben

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1. Versuch…

3 Gründe gegen Bilaterale III

  1. Bilat­erale III basteln an 1848 weit­er.

Sie ver­wal­ten eine Form, die unser Leben längst nicht mehr sin­nvoll abbildet, statt die Her­aus­forderun­gen der Com­put­erge­sellschaft zu erken­nen, zu benen­nen und neue Lösun­gen vorzuschla­gen.

  1. Was nie­mand ver­ste­ht, kann nie­mand mit­gestal­ten.

Ein Ver­trag kann juris­tisch noch so genial sein: Sobald er nicht mehr in weni­gen ver­ständlichen Grund­sätzen for­muliert wer­den kann, wird er zu Juris­ten­fut­ter. Die Bevölkerung darf am Ende Ja oder Nein sagen – aber nicht mit­gestal­ten.

  1. Bilat­erale III zemen­tieren ((Staat)Markt).

Sie schreiben eine falsche Unter­schei­dung fort, die seit 1877 nicht mehr trägt: als gäbe es nur Staat oder Markt – oder ihre immer engere Ver­schachtelung.

#Lav­inaN­era antwortet:

Wed­er Staat noch Markt.
Auch nicht Staat und Markt.

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Nächster Titel

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Nächster Titel

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Nächster Titel

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Erste Zusammenstellungen und Ideen

Ich würde den Beitrag nicht als Pro/­Con­tra-Artikel auf­bauen, son­dern als Dossier mit über­prüf­baren Eck­dat­en.

Mein Vorschlag:

Bilaterale III

Kurzdefinition

Die Bilat­eralen III (offiziell: «Paket Schweiz–EU») sind ein Ver­tragspaket zur Sta­bil­isierung und Weit­er­en­twick­lung der Beziehun­gen zwis­chen der Schweiz und der Europäis­chen Union. Es umfasst sowohl neue Staatsverträge als auch Änderun­gen beste­hen­der Abkom­men sowie Anpas­sun­gen des Schweiz­er Rechts. (Switzerland’s Euro­pean Pol­i­cy)

Zeitleiste

DatumEreig­nis
08.03.2024Bun­desrat beschliesst das Ver­hand­lungs­man­dat. (Vere­ini­gung die Schweiz in Europa)
18.03.2024Beginn der Ver­hand­lun­gen mit der EU. (Vere­ini­gung die Schweiz in Europa)
20.12.2024Poli­tis­ch­er Abschluss der Ver­hand­lun­gen. (economiesu­isse)
13.06.2025Vernehm­las­sung eröffnet. (Wikipedia)
05.12.2025Bun­desrat veröf­fentlicht Ergeb­nis der Vernehm­las­sung. (Wikipedia)
13.03.2026Botschaft ans Par­la­ment ver­ab­schiedet. (Switzerland’s Euro­pean Pol­i­cy)
2026–2027Beratung im Par­la­ment. (Wikipedia)
voraus­sichtlich 2027/2028Volksab­stim­mung. (Wikipedia)

Das Paket umfasst

Beste­hende Abkom­men:

  • Per­so­n­en­freizügigkeit
  • Land­verkehr
  • Luftverkehr
  • Land­wirtschaft
  • Tech­nis­che Han­delshemm­nisse

Neue Abkom­men:

  • Strom
  • Lebens­mit­tel­sicher­heit
  • Gesund­heit

Dazu kom­men:

  • Teil­nahme an EU-Pro­gram­men
  • Kohä­sions­beitrag
  • Regeln zu staatlichen Bei­hil­fen
  • insti­tu­tionelle Stre­it­bei­le­gung
  • dynamis­che Recht­süber­nahme in den betrof­fe­nen Bere­ichen. (Switzerland’s Euro­pean Pol­i­cy)

Der politische Streit

Aus mein­er Sicht sollte dieser Abschnitt neu­tral aufge­baut sein.

Befür­worter beto­nen:

  • Sicherung des bilat­eralen Weges.
  • Rechtssicher­heit.
  • Zugang zum europäis­chen Bin­nen­markt.
  • Teil­nahme an Forschung­spro­gram­men (z.B. Hori­zon). (Fed­er­al Coun­cil)

Kri­tik­er beto­nen:

  • dynamis­che Über­nahme von EU-Recht,
  • stärkere Rolle des EuGH bei Rechts­fra­gen,
  • Ver­lust demokratis­ch­er Selb­st­bes­tim­mung,
  • Präze­den­zwirkung für spätere Inte­gra­tionss­chritte. (Schweiz­er Monat)

Referendum

Das ist ver­mut­lich der span­nend­ste Teil.

Der Bun­desrat beantragt:

→ fakul­ta­tives Ref­er­en­dum

Im Par­la­ment läuft jedoch die Debat­te, ob das Paket dem oblig­a­torischen Ref­er­en­dum unter­stellt wer­den soll.

Dann wären nötig:

Parlamentarischer Stand

  • Botschaft liegt seit März 2026 vor.
  • Fed­er­führung: Aussen­poli­tis­che Kom­mis­sio­nen.
  • Schluss­ber­atung bis Herb­st 2027 geplant.
  • Abstim­mung danach. (Swiss Par­lia­ment)

Interessante Akteure

Befür­worter:

  • Bun­desrat
  • economiesu­isse
  • Kon­ferenz der Kan­ton­sregierun­gen (Mehrheit)
  • FDP
  • GLP
  • SP
  • Grüne. (economiesu­isse)

Kri­tik­er:

  • SVP
  • EDU
  • Kom­pass-Ini­tia­tive
  • ver­schiedene Staat­srechtler (u.a. Andreas Glaser, Paul Rich­li, Carl Bau­den­bach­er). (Schweiz­er Monat)

Ich würde auf dissent.is noch einen Abschnitt ergänzen, der in den klas­sis­chen Medi­en oft zu kurz kommt:

Verfahrensfrage

Nicht die Verträge selb­st sind derzeit die eigentliche poli­tis­che Auseinan­der­set­zung, son­dern die Frage, wie darüber entsch­ieden wird.

Volksmehr oder Volks- und Stän­de­mehr?

Diese Frage entschei­det möglicher­weise stärk­er über das Schick­sal der Bilat­eralen III als der Inhalt der Verträge selb­st. Das macht die staat­srechtliche Debat­te zu einem zen­tralen poli­tis­chen Kon­flikt. (Schweiz­er Radio und Fernse­hen (SRF))

Ger­ade dieser Aspekt passt gut zu deinem Ansatz, weil er den Fokus von der inhaltlichen EU-Debat­te auf die Form der demokratis­chen Entschei­dung lenkt.

Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010 | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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