
🇺🇸
The center is everywhere. The periphery is nowhere.
— Nicholas of Cusa
🏴
Il centrum ei dapertut. La periferia ei negliu.
— Nicolaus da Cusa
🇨🇭
Das Zentrum ist überall. Die Peripherie ist nirgends.
— Nikolaus von Kues
🇨🇳
中心无处不在,边缘无处可寻。
—— 尼古拉·库萨
🇯🇵
中心はどこにでもあり、周縁はどこにもない。
— ニコラウス・クザーヌス
🇲🇽
El centro está en todas partes. La periferia en ninguna.
— Nicolás de Cusa
- #Kultur ist das, was Menschen als normal, selbstverständlich und erwartbar erscheint.
- #Kulturformen sind historisch stabilisierte Muster dieser Normalität, erkennbar an ihren ausformulierten Regeln und strukturbildenden Institutionen, die Erwartungssicherheit erzeugen.
- #KulturEkel ist ein bewusst kultiviertes Unbehagen an der eigenen Selbstverständlichkeit. Es dient als Suchbewegung nach Elementen einer nächsten Kulturform – indem er das scheinbar Normale irritiert und neue Erwartungsmuster provoziert.
Change the form – sharp and beautiful
Form wechseln – scharf und schön
形を変える――鋭く、美しく
#LavinaNera in, dus, treis
#LavinaNera (“Schwarze Lawine”) “Schwarz” wegen den Benediktinern, den Priestern im Tal, wegen der Druckerschwärze der Flyer, Zeitungen, Büchern.Der rätoromanische Begriff verweist sinngemäss auf “Die Soziale Frage”.
Der rätoromanische Begriff verweist sinngemäss auf “Die Soziale Frage”.
in/1: 1695: Der Kapuzinermönch Floriano da Brescia wirft den Jakobusalzar aus der Dorfkirche in Mustér.
dus/1: 1877: Der 25-jährige Dr. Caspar Decurtins kehrt aus Deutschland zurück und wird auf Anhieb in Mustér zum Mistral gewählt. Als Höchster der Exekutive im Tal, erneuert er das Kloster, arbeitet für Papst Leo XIII an der ersten Sozialenzyklika #RerumNovarun mit und ist engagiert bei der Gründung der Universität Fribourg.
treis/3: Die katastrophalen Auswirkungen der Spätmoderne sind im Tal leicht fotografierbar und “das Ekend der Welt” wird täglich neu via Massenmedien dokumentiert und distribuiert. Subventionen und Investitionen in Tourismus haben das Tal, die Gemeinschaft, die Familien zerteilt. Die Kulturform der Moderne nährt nur noch eines: den #KukturEkel. (so?)

Langsam: M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte. | about: @sms2sms | #dfdu AG
WhtsNxt? Jeden Freitag: | Passadis 07.30h — 11.30h (nur auf Anmeldung)

Indizis locals tras il canal WhatsApp. | Im Dezember 2010 mussten wir ((( rebell.tv ))) vom Netz nehmen. Wir waren fixnudelfertig. Wandelten unser Unternehmen zu #dfdu AG und legten die Arbeit nieder. Am ersten Arbeitstag für die Schulleitung Gymnasium Kloster Disentis in Mustér — zum Hochfest #SognPlacidus 2011 — sagte #PaterPirmin in einem Rundgang durch das Kloster: “Schteffan… du brauchst dir nicht so grosse Sorgen um uns zu machen. Wir gehen seit über 1400 Jahren unter…” — Unserem Unternehmen ging es genau gleich. Von Beginn weg: spinoff 1997 intervention gmbh | 2006 rebell.tv ag | 2011-heute #dfdu AG | Seit #SognPlacidus 2014 hat “die Form der Unruhe” die Arbeit wieder aufgenommen. Seit 2020 zurück in Mustér. 2025 ist auch das Unternehmen offiziell umgezogen. Und jetzt sind wir dort, wo es uns so vertraut scheint, als seien wir nach Hause gekommen. (so?)
Woran wir arbeiten?
Am Sozialen. Nicht an Körpern. Nicht an Psychen. Nicht an Dingen. | Das ganze Dokument als PDF (work within a tendency)



Stefan M. SEYDEL/sms (1965) | MA | Sozialarbeiter, Unternehmer, Künstler. Hochbauzeichner. Studium bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Sozialräumliche Pilot- & Impulsprojekte. dfdu.org/sms | exklusiv via speakerbooking.ch/sms2sms | Publikationen, Interventionen, Projekte … (fast) immer in Zusammenarbeit mit:
Tina PIAZZI/tp (1963) | MA | Sozialarbeiterin, Rechtsagentin, Pflegefachfrau. Zehn Jahre FH-Professorin für Soziale Arbeit. Zehn Jahre Tätigkeit an einer Höheren Fachschule. dfdu.org/tp

KUNST (Auswahl)
2025: #Passadis Spaziergangswissenschaften (Performance, Doku)
2025: Bündner Schätze, Amt für Kultur Graubünden, Chur; (klosterarbeiten.ch)
2023: Post-Parametrische Modellierung #Caschlatsch, ETH Zürich, Gramazio Kohler Research, Begleitung der Arbeit in über 42 Abenden und diversen Reisen (Sozialräumliche Intervention, Doku)
2021: #NurKunstIstArbeit, Platformsproject.com, Kuration: stoeckerselig; (Video)
2017: WildCard5/Lit.up, Strauhof Zürich; (Gruppenausstellung, Performance)
2017: What’s Cooking?, Haus zur Glocke Steckborn, Kuration: Tanja Trampe (Gruppenausstellung, Multiple)
2016: #DADA Bühne War Fake, Cabaret Voltaire Zürich, Kuration Dok18 (Cabaret, Performance)
2016: Netzrisse, Dok18, Rote Fabrik Zürich (Gruppenausstellung, Video, Performance, Doku)
2016: Lange Nacht der Philosophie Zürich, #NoRadioShow, Kuration: Moritz Klenk (Podcast, Performance)
2015: Esqueisse-le moi, Beitrag sms, Kuration: Esther Maria Jungo (Textbeitrag)
2012: Sonate. Samsung Galaxy S3 auf Steinway & Sons, Hommage an Hermann Nitsch (Netzkunst, Doku), weiterverarbeitung durch Stil & Bense in: “Ands Thens I Saw You“
2011: Kuration von: #LearnScapeGardenerInResidence, Gymnasium Kloster Disentis, Philipp Meier (Doku einzelner Aktionen)
2010: unterdessen, Museum Bärengasse Zürich, Kuration: Annalies Walter (Gruppenausstellung, Multiple)
2010: hacken als form der erkenntnis, Deutsches Historisches Museum Berlin, Kuration: Bazon Brock (Performance)
2009: Offene Ateliers, Eröffnung Neuwerk, Konstanz, S.w.i.R. für conactor.com (Video, Doku)
2009: Kunst Macht Probleme, Krypta Cabaret Voltaire, Kuration: Philipp Meier, (Einzelausstellung 3 Monate, ohne Katalog)
2008: Joseph Beuys Nightmare, Royal Academy London, Einladung: Swiss Cultural Fund in Britain, Kuration: Adrian Notz (Performance, Video, Doku)
2006–2010: S.w.i.R: Social Worker in Residence, Cabaret Voltaire Zürich, Kuration: Philipp Meier
AUSZEICHNUNGEN (Auswahl)
2010: Kulturstiftung des Kanton Thurgau, Kulturförderung Appenzell AR (Förderung #dfdu, Band 1)
2007: Migros Jubilee Award, Kategorie Wissensvermittlung, Migros Kulturprozent, Zürich
2006: Nominee Goldene Maus (Kategorie Politik)
2006–2009: Webby Awards für rocketboom.com (sms als Teil der Field Correspondents)
PUBLIKATIONEN (Auswahl)
2020: Wie #CoronaVirus die Dickhäuter provoziert, NZZ
2018: #PaulWatzlawick reloaded, Facultas Verlag Wien
2015: What’s Next II, Universität Köln
2011: Warum Twitter ein sicherer Ort ist, medienheft.ch
2010: sprche — dnkn — wrklchkt, Antrittsvorlesung PEN-Club Liechtenstein
2010: Ambiguität, Lexikon der Zeitgenössischen Kunst, Com&Com, Benteli Verlag Weinfelden
2010: Es geht um den Klang, Zukunftsmusik Stuttgart, Herausgeber: Patrick Hahn
2010: Die Form der Unruhe, Band 2, Junius Verlag Hamburg
2010: Interview, Radio SRF 2, Reflexe, Interview: Michael Sennhauser
2009: Die Form der Unruhe, Band 1, Junius Verlag Hamburg
2008: Interview, FM4 Morning Show Daddy D
2007: Tage der Utopie, Hohenems, Hauptvortrag und Publikation
2003–2004: Sonntagsrunde, Tele Ostschweiz, St. Gallen
2003: 200 Jahre sind genug, Thurgauer Jahrbuch
2002: Verschwunden und neu erfunden, Thurgauer Jahrbuch, Frauenfeld
2001: Muss Heimat Provinz sein, Thurgauer Jahrbuch, Frauenfeld
2000–2003: Kolumnen, Tagblatt (NZZ-Gruppe)
seit 1995: Schreiben im Netz (emb Universität St. Gallen, kaywa Zürich, neugieronautik.ch)
VORTRAEGE im Kontext der Wissenschaft (Auswahl)
2020: #PaulWatzlawick-Festival 2020
2016: 50 Jahre 5 Axiome: #PaulWatzlawick, FH Burgenland, Eisenstadt
2015: Ich traue dem Hyperlink mehr zu, als der Kunst, Zhdk, Zürich
2012: Internet als Stadt, Hans Otto Theater, FH Potsdam
2009: Kunst anbeten verboten, Center for Storytelling, ZHdK, Zürich
2002: Die Welt ist ein Gespräch, Audimax Alice Salomon Fachhochschule Berlin
2001: Was kommt nach dem Information-Overkill, Audimax Universität St. Gallen
1998: Rückmeldungen vom Rande der Gesellschaft: “Effizienz”. Überlegungen aus der Praxis Sozialer Arbeit, Universität St. Gallen
UNTERNEHMEN: spinoff 1997 intervention gmbh | 2006 rebell.tv ag | 2011-heute #dfdu AG






































































































































