


die @blackrock-festspiele #WEF26 | Über den Unterschied zwischen einer weissen Fahne und dem letzten Hemd. (so?)
#WEF26 das @blackrock-festival (so?)
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Dass Klaus Schwab ging, habe ich mitbekommen. Dass aber Peter Brabeck auch gerade wieder ausgewechselt wurde, verpasste ich.…

#LibertärerKatholizismus | Vom #Paternalismus der Pater zum Paternalismus des #Technofeudalismus in 500 Jahren. Und wie es anders weiter geht (so?)
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- wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
- wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
- wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
- wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
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1 witzli vorne weg?
was ist der unterschied zwischen liberalem paternalismus und #paternalismus?
- du findest auf dieser welt keinen einzigen pater mehr, welcher zurück in jene alte welt wollte, welche der liberalismus ausgelöscht hat.
spoil the Spoiler:
Was “Die Unheilige Allianz” von katholische Macht- und #Staatskirche und der nationale #LiberalPaternalism in der Schweiz so nachvollziehbar macht: Dem Liberalismus ist seine Letztbegründung abhandengekommen. (so?)
Solange ((Liberalismus)Sozialismus) als innermoderne Spannung funktionierte, konnte die Kulturform der Moderne ihre Leerstelle verdecken. Beide Seiten trugen dieselbe Grundbewegung: Emanzipation aus den alten Letztbindungen, aber noch mit dem Anspruch, Freiheit, Gleichheit, Solidarität oder Fortschritt irgendwie begründen zu können. In dieser Spannung konnte die Leerstelle verdeckt bleiben; mit dem Ende dieser Spannung fiel auch das gemeinsame Versprechen, dass der Mensch selbst stehen könne.
Der Punkt ist dann nicht einfach, dass der Liberalismus „gewonnen“ hat. Der Punkt ist, dass er nach dem Sieg seine Letztbegründung verliert. Die unheilige Allianz von Staatskirche und Liberal Paternalism wird genau dadurch nachvollziehbar: Dem Liberalismus ist seine Letztbegründung abhandengekommen. Er behält Instrumente, Macht und Gewaltmittel, verliert aber die Fähigkeit, Freiheit aus sich selbst zu begründen.
An dieser Stelle wird die Perversion sichtbar: Der formal befreite Mensch erscheint nun wieder als mangelhaftes Wesen, das geführt, genudged, erinnert, reguliert und semantisch eingefasst werden muss. Defaults, Nudges, Reminder, CO₂-Budgets und Fact-Checks markieren diese Verschiebung präzise. Freiheit wird zur Zumutung, Selbstbestimmung zur Risikozone.
Und genau dort wird die grosse QUALition plausibel. Nicht weil Liberalismus und Kirche dieselben Ziele hätten, sondern weil beide an derselben Leerstelle andocken. Der eine kann Freiheit nicht mehr begründen und kippt in Paternalismus. Die andere kennt seit Jahrhunderten den Menschen als sündig, fehlbar, schwach und rettungsbedürftig. Genau darin liegt ihre strukturelle Anschlussstelle.
Die Moderne hat die Antike nicht einfach ersetzt, sondern überlagert. Innerhalb dieser Überlagerung konnten Liberalismus und Sozialismus gemeinsam gegen die alte Letztbindung operieren. Nachdem der Liberalismus den Sozialismus besiegt hat, bleibt er allein mit einer Freiheit zurück, die er nicht mehr begründen kann. Genau deshalb kehrt die Frage nach Führung, Sinnstiftung und Rettung in pervertierter Form zurück. Darin liegt die grosse QUALition des libertären Katholizismus.
Nicht der Sozialismus war die letzte Schranke des Liberalismus. Er war die letzte Mitbegründung seiner eigenen Moderne.
Im Februar 2026 aktuell:

aus dem whatsApp-channel #LavinaNera treis am 12. februar 2026
Anlass zu diesem Eintrag:
Wie der neue Chef vom Schweizer Monat — dem Erklär- und Vermittlungsmagazin zwischen dem Liberalen institut in der Schweiz und dem Mitteilungsorgan der Liberalen Partei der Schweiz und ihren Alliierten bei der Nato — bekannt gegeben wurde, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen…
Dass “Die Liberalen” keine inbrünstige Freude mehr an “die Suche nach Wahrheit” habe, den heiligen Gral von “Ich weiss, dass ich nicht weiss” aus dem Fokus gefallen ist, die Selbstverständlichkeit, dass alles Wissen von Menschen, menschliches Wissen ist und darum Wissen geschaffen wird und darum die Wissenschaf(f)t als Institution und die Gemeinschaft der Gelehrten zu bewachen sei, wie es die Schweizer Garde mit ihrem Papst tut, das Ideal der Komplementarität von #FreeSpeech und #Agree2disagree — … himmelherrgott… alle Ideale futsch, weg, implodiert… Jetzt killen freie, gleiche, brüderliche Individuen andere freie, gleiche, brüderliche Individuen… der Worst Case von “Radikalem Liberalismus”, welche nur einen Feind kennt: den Staat! Dieser wird verHERRlicht durch den Feind des “Sozialismus”…
- #Sozialismus war Solidarität aus Gründen des eigenen Vorteils.
- #Liberalismus war Individualismus aus Gründen kollektiver Vorteile.

Was der den Jesuiten nahe Seppe ja nicht erzählt, steht bei Wikipedia: Er wurde 2008 Kommunikationschef vom grössten Bistum der Schweiz in Basel. Radikalisierte er sich dort oder war im Basel zu lau? Keine Ahnung: Jedenfalls wechselte er 2019 zum Sprecher von Bischof Vitus Huonder im Bistum Chur. Der Klosterschüler aus Disentis, welcher an der aus der Surselva mitbegründeten Universität Fribourg dissertierte, im Kloster in Disentis das Noviziat zum Mönch machte… eieiei… dieser Mann hat definitiv mehr Durschlagskraft… Was dem Seppe schon ein wichtiges Anliegen ist und nach eigenen, in jedem Profil auf Socialmedia und bei Schweizer Monat warnend vor sich her bannert:
Es bleibt noch irritierende Frage, an welcher ich hier meine Links zusammentragen will:
Summary/Spoiler/TL;DR
Was die unheilige Allianz von #Staatskirche und #LiberalPaternalism so nachvollziehbar macht: Dem Liberalismus ist seine Letztbegründung abhandengekommen.
Einst hat die moderne Emanzipationsbewegung die Pater überwunden – Gott, König, Vater, Imperium – aber offensichtlich doch nicht gelernt, mit der Leerstelle zu leben, die diese Befreiung erzeugt hat.
In der Spannung ((#Liberalismus)#Sozialismus) konnte diese Leerstelle verdeckt bleiben. Beide Seiten lebten vom selben Versprechen: Der Mensch kann selbst stehen.
Mit dem Ende dieser Spannung fiel auch dieses Versprechen.
- Nicht als Niederlage.
- Nicht als Krise.
- Sondern als strukturelle Leerstelle.
Der Liberalismus behielt seine Instrumente, seine Macht, seine Gewaltmittel. Aber er verlor die Fähigkeit, Freiheit aus sich selbst zu begründen. Gleichzeitig verrät er sein eigenes Menschenbild:
Der aufrechte Gang – Befreiung aus sozialer Klebrigkeit – wird nicht als Öffnung gelesen, sondern als Defizit. Dem Menschen wird (schon wieder) Sinnmangel attestiert:
- Er gilt als orientierungslos.
- Leitungsbedürftig.
- Sinnbeduerftig.
- Schrittzähler.
- Defaults.
- Nudges.
- CO₂-Budgets.
- Reminder.
- Fact-Checks.
Freiheit wird zur Zumutung. Selbstbestimmung zur Risikozone.
Hier trifft der #Liberalismus auf die #Staatskirche. Denn diesen Menschen kennt diese seit Jahrhunderten:
- sündig,
- fehlbar,
- schwach,
- rettungsbedürftig.
Jesuitisch gewendet meint dies:
- Nicht Gewalt wird geheiligt, sondern fürsorglich eingehegt.
- Nicht Herrschaft wird gesucht, sondern Schlimmeres verhindert.
- Sinn #LibertärerKatholizismus wird gestiftet, weit über das einzelne Leben hinaus.
Strukturell heisst das aber:
- Aus Freiheit wird Mangel.
- Aus Offenheit Bedürftigkeit.
- Aus Autonomie Führungsanspruch.
Nicht Metaphysik verbindet Liberalismus und Katholizismus.
- Nicht Gott.
- Nicht Transzendenz.
- Sondern Paternalismus.
Was bleibt, ist ein gemeinsames Projekt:
- Der geführte Mensch.
- Die gesicherte Macht.
- Der Sieg der Gewaltbereiten.
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
Jetzt aber mal langsam: der Reihe nach…
Weiterlesen
Der Jahreskreis der #Surselva
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Anlass zu diesem Eintrag:
Das wünsche ich mir schon lange: Der Jahreskreis der Cadi… Nächster Anlauf ;-)
Leben als Teil der Natur, in der Natur, mit der Natur.
dissent.is/jahreskreis

Ziel
In Zusammenarbeit mit dem Kloster Disentis (und der Kirchgemeinde Mustér? ReligionslehrerInnen…) wird ein Jahreskreis ausformuliert und nach dem Vorbild von Prof. Dr. Peter Hersche (Titelbild) dargestellt.
Die Notizen hier dienen lediglich der Vorbereitung und der Kontextualisierung…

Summary/Spoiler/TL;DR
- Die Industrialisierung hat die Landwirtschaft von einem Lebenszusammenhang zu einem Produktionssystem umgebaut.
- Boden wurde zur Ressource, Saatgut zur Ware, Arbeit zur Funktion.
- Der Mensch verlor den direkten Bezug zu Rhythmus, Ort und Jahreszeit.
- Nahrung wurde entkoppelt von Herkunft, Zeit und Beziehung.
- Der Mensch wurde vom Mit-Lebewesen zum Bediener einer Maschine.
Die Industrialisierung hat den Menschen aus dem Kreislauf des Lebendigen herausgelöst und ihn in ein System der Produktion versetzt – diese Verschiebung ist die eigentliche “Entfremdung”.

Ein Kreis ist es erst, wenn es geschlossen ist. Genau das ermöglicht seine Offenheit (so?)
- Prozess ohne Anfang und Ende
- Wiederkehr ohne Stillstand
- Wiederholung ohne Identität
- Bewegung ohne Zielpunkt
- Zeit als Rhythmus, nicht als Pfeil
Der Kreis ist kein Rückschritt, sondern eine andere Vorstellung von Zeit.
Industrie denkt linear:
Rohstoff → Produkt → Abfall
Jahreskreis denkt zyklisch:
Samen → Wachsen → Ernten → Vergehen → Neuer Samen
Wieder_Holung im wörtlichen Sinn:
Nicht Kopie, sondern erneutes Ins-Leben-Holen.
Der Kreis ist die Form von #commoroque, weil er Wiederkehr mit Fuellung verbindet und Technik nicht ausschliesst, sondern in einen lebendigen Rhythmus einbettet.
Unterschiedliche Skalen derselben Logik:
| Kreis | Tempo | Menschliches Bedürfnis |
|---|---|---|
| Generationen | Jahrzehnte | Weitergabe, Zukunft |
| Jahreskreis | Jahre | Sicherheit, Vorrat, Überleben |
| Jahreszeiten | Monate | Abwechslung, Wandel, Erwartung |
| Woche | Tage | Struktur, Orientierung, Halt |
| Schlaf | Nächte | Erholung, Loslassen |
| Tageszeiten | Stunden | Aktivität, Ruhe, Regeneration |
| Atem | Minuten | Leben, Präsenz |
| Herzschlag | Sekunden | Spannung und Entspannung |
Gemeinsame Struktur:
- Keine Linie, kein Fortschrittspfeil
- Wiederkehr statt Abschluss
- Orientierung durch Rhythmus
- Zeit als bewohnbarer Raum
- Bewegung ohne Flucht nach vorn
Der Kreis ordnet nicht durch Ziel,
sondern durch Wiederkehr.
Er sagt nicht: weiter.
Er sagt: wieder.
Nicht Regression,
sondern Wieder_Holung.
Nicht das Gleiche wiederholt sich. Aber es gleicht sich und ist genau damit Andres.
Nicht gleich.
Nicht identisch.
Nicht Kopie.
Anders.
- Nein. Anders!
- Nein! Anders als so. (so?)
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
Weiterlesen#Luddism Revisited
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Anlass zu diesem Eintrag:
(…)
German
Summary/Spoiler/TL;DR
Machinestrike is not directed against technology, but against orders that disguise themselves as technology.
Not everything that is technically possible is socially legitimate.
Machinestrike is the practice of keeping the future open.
dissent.is/luddism
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Weiterlesenes geht um den klang…
bandlab.com/sms2sms | soundcloud.com/sms2sms | M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
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Arne Bense übernimmt einen Clip und macht daraus…

Anlass zu diesem Eintrag:
(…)
Summary/Spoiler/TL;DR
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Weiterlesen#VolvaMaruns
Die Elixiere der Kulturformen im Alpental der #Surselva
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Summary/Spoiler/TL;DR
(…)
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#DasMuseum? Ort des Blinden Flecks der Kulturform der Moderne (so?)
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Anlass zu diesem Eintrag:
Summary/Spoiler/TL;DR
Die Kulturform der Moderne kann alles analysieren, reflektieren und kritisieren – ausser ihre eigene Form. Das Museum operiert genau in diesem blinden Fleck: Es kuratiert, exponiert, inkludiert. Dazu braucht es Werke, Aktionen und Setzungen von autonomen, authentischen, aus sich selbst heraus begründeten Individuen. Nicht als Gegner, nicht als Störer, sondern als Idealfiguren dieser Kulturform.
Darum ist das Thema der #Commons so attraktiv: Weil das Individuum als Hebel zur Auflösung der „klebrigen Sozietät“ (Familien, Schichten, lokale Bindungen) gewonnen werden konnte – und die Commons genau dort verortet waren, wo diese Bindungen ihre ordnende Funktion hatten.
Die Überführung der #Commons in die Unterscheidung ((Markt)Staat) war das historische Elixier der Kulturform der Moderne. Operativ abgesichert wurde sie durch die Forcierung des Individuums in der Polarität ((Liberalismus)Sozialismus). Gemeinsame Praxis wurde dabei nicht verboten, sondern systematisch umcodiert: zu Eigentum, Recht, Verwaltung oder Moral.
((Praxis)Theorie) war dabei kein Fehler, sondern der grosse Erfolg der Moderne. Praxis wurde beschreibbar, übertragbar, strukturierbar. Aus Theorie wurden Institutionen, Infrastrukturen, Verfahren. Genau diese Erfolgsgeschichte erzeugt jedoch den blinden Fleck: Die Moderne hat gelernt, Praxis in Struktur zu übersetzen – aber nicht, ihre eigene Form als Form zu beobachten.
- Was in diese Form übersetzbar ist, wird strukturfähig.
- Was diese Form selbst in Frage stellt, wird thematisiert.
- Was thematisiert ist, gilt als integriert.
So werden Alternativen nicht bekämpft, sondern dargestellt.
Nicht unterdrückt, sondern ausgestellt.
Nicht verboten, sondern formal unmöglich gemacht.
Die Kulturform der Moderne hält die Ausweitung ihrer Strukturen für Öffnung –
und übersieht, dass sich die Form dabei nicht verändert.
Oder, mit Wittgenstein:
((Form)Struktur)
TLP 2.033
Die Form ist die Möglichkeit der Struktur.
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#HabitusKunst
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