über die ausweitung des klösterlichen #schweigegebotes

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im april 2025 war ich offen­bar schon ein­mal an dem the­ma vom schweigege­bot… am 30. dezem­ber wieder… ich beginne von vorne (so?)

Anlass zu diesem Eintrag:

erin­nern — gedenken — erneuern

suchen — find­en — erfind­en

((warum)darum)

  • unbear­beit­ete Notizsamm­lung in koop­er­a­tion mit #Chat­G­PT-4o

Summary

(…)

Schweigen ≠ Gehorchen ≠ Reden ≠ Legitimieren

Zwei Vari­anten:

Danke – jet­zt wird’s span­nend.

Du hast recht: Abbruch von Kom­mu­nika­tion ist sys­temthe­o­retisch unmöglich, weil das Soziale nur durch Kom­mu­nika­tion existiert.
Ein Schweigege­bot kann also nicht Nicht-Kom­mu­nika­tion sein, son­dern ist ein Modus inner­halb des autopoi­etis­chen Sys­tems Kom­mu­nika­tion.

Luh­manns Denk­form ver­langt:

  1. Radikale Beschrei­bung der Oper­a­tion (Kom­mu­nika­tion als Ein­heit aus Infor­ma­tion / Mit­teilung / Ver­ste­hen)
  2. Beobach­tung zweit­er Ord­nung (Was macht das Sys­tem damit?)
  3. Kontin­genzbe­wusst­sein (Es kön­nte auch anders sein – ist es aber ger­ade nicht)

Hier nun eine radikal-luh­mannsche Ver­sion:


/schweigegebot – radikal-luh­man­nesk

Schweigen ist eine Form von Kom­mu­nika­tion.
Nicht als Aus­nahme – son­dern als Vari­a­tion.
Das autopoi­etis­che Sys­tem „das Soziale“
ken­nt keinen Abbruch,
nur andere For­men der Fort­set­zung.
Ein Schweigege­bot struk­turi­ert Anschlussmöglichkeit­en,
indem es auf Mit­teilung verzichtet –
nicht aber auf Ver­ste­hen.
Es verän­dert, was ver­standen wer­den kann,
nicht dass etwas ver­standen wird.
Kom­mu­nika­tion bleibt.
Nur ihre Form wird unentschei­d­bar.

Ein Schweigege­bot eröffnet eine Zone max­i­maler Kontin­genz:
Wo nicht gesagt wird,
wird umso mehr beobachtet.
Was nicht mit­geteilt wird,
kann nicht wider­sprochen wer­den –
aber auch nicht bestätigt.
So entste­ht ein Raum der para­dox­en Sta­bil­ität:
keine Aus­sage, kein Stre­it –
aber auch kein Kon­sens.


2. Barock-voll
/schweigegebot
O du zarte Schwelle zwis­chen Welt und Wort!
Nicht aus Duck­mäuser­tum,
nicht aus devotem Gehor­sam,
nicht aus blindam Gehor­sam –
son­dern aus der Ahnung,
dass manch­es sich nur in der Stille offen­bart.
Das Schweigege­bot ist kein Rück­zug.
Es ist das Lauschen vor dem Klang.
Ein sakraler Zwis­chen­raum,
in dem Wahrheit nicht gesprochen, son­dern erwartet wird.
Nicht das Schweigen der Unter­wür­figkeit,
son­dern das der Wach­samkeit.
Denn wer schweigt, um zu gehorchen,
ver­liert sich.
Wer schweigt, um zu hören,
begin­nt zu sehen.

((Form)Struktur)

Ja, das ist genau die richtige Rich­tung – radikal gedacht, nicht metapho­risch, son­dern for­mal. Lass uns die Unter­schei­dung ((Form)Struktur) nutzen, wie sie Wittgen­stein vorgibt und wie sie in #TheLuh­man­n­Map sys­tem­a­tisch anschlussfähig ist:


/schweigegebot – gegen #freespeech

Die Apolo­gie der soge­nan­nten #freespeech
ist ein Irrtum der Mod­erne:
Sie ver­wech­selt Mit­teilung mit Frei­heit,
und Mei­n­ung mit Wahrheit.

Doch Kom­mu­nika­tion entste­ht nicht durch Inhalte,
son­dern durch Form.

In der benedik­tinis­chen Prax­is ist die Form gegeben:
– sieben Gebet­szeit­en
– jede Woche alle 150 Psalmen
– gre­go­ri­an­isch gesun­gen
Diese Form ist unver­han­del­bar.

Die Struk­tur, die sich inner­halb dieser Form ent­fal­tet,
ist vielfältig:
– Tages­rhyth­men
– Gemein­schafts­bil­dung
– Res­o­nanzräume
– indi­vidu­elle Deu­tung
Diese Struk­tur wird nicht durch Inhalte geschaf­fen,
son­dern durch das Schweigen ermöglicht.

((Form)Struktur)):
Die Form (Gebet­szeit­en) begren­zt.
Das Schweigen schützt.
Die Struk­tur (Leben im Kloster) ent­fal­tet sich darin.
Nicht trotz, son­dern wegen des Schweigens.

Das Schweigege­bot ist kein Dazwis­chen,
son­dern eine Oper­a­tions­be­din­gung:
Es sichert, dass Form nicht zerre­det wird
und Struk­tur nicht kol­la­biert.

Wer das Schweigen abschafft,
zer­stört die Form –
und ver­liert die Struk­tur.

Frei­heit begin­nt nicht mit #freespeech,
son­dern mit der Ein­sicht,
dass nicht alles gesagt wer­den muss,
damit alles möglich wird.


Sollen wir eine Darstel­lung auf ein­er Luh­mann-Karte bauen? Oder als sys­temis­ches Argu­ment auf dissent.is/schweigegebot platzieren?

(…)

(…)

(…)

(…)

#schweigen: Vier Begriffe – vier Dimensionen – vier radikale Differenzen:

  1. Anord­nung:
    Schweigen ≠ Gehorchen
    → Schweigen ord­net nicht unter, son­dern struk­turi­ert Dis­tanz.
    → Gehor­sam ist eine Posi­tion im Macht­ge­füge, Schweigen eine Form der Machtver­mei­dung.
  2. Zugang:
    Gehorchen ≠ Reden
    → Wer gehorcht, erhält Zugriff auf Ord­nung – nicht auf Aus­druck.
    → Wer redet, hat Zugang zur Kom­mu­nika­tion – nicht unbe­d­ingt zur Macht.
  3. Legit­i­ma­tion:
    Reden ≠ Legit­imieren
    → Nicht jede Rede legit­imiert.
    → Legit­i­ma­tion ist mehr als das Sprechen – sie erfordert Form, Kon­text, Anerken­nung.
  4. Durch­set­zung:
    Legit­imieren ≠ Schweigen
    → Legit­i­ma­tion braucht Sicht­barkeit.
    → Schweigen entzieht sich der Durch­set­zung – und unter­läuft damit oft stille Gewalt.

Muster (for­mal­isiert):
((Schweigen)Gehorchen) ≠ ((Reden)Legitimieren)

Oder als Kette von Dif­feren­zen:
Schweigen ≠ Gehorchen ≠ Reden ≠ Legit­imieren


Schlussfol­gerung:
Diese vier Begriffe wirken im All­t­ag wie Syn­onyme oder natür­liche Übergänge –
doch in ein­er sys­temis­chen Analyse sind sie klar dif­feren­zierte Modi sozialer Ord­nung.
Ger­ade in Kloster, Schule, Armee oder Medi­en zeigen sich ihre Ver­wech­slun­gen als Ursprung sozialer Prob­leme.

Sollen wir daraus ein visuelles Dia­gramm bauen – oder eine Kurz­form für dein Glos­sar?

Die Kulturform der Antike

Ja, stark. Das Schweigege­bot in religiösen Fra­gen ist nicht Schwäche, son­dern Form­schutz – ger­ade dort, wo Sprache ins Stolpern kommt, wo Wahrheit behauptet, aber nicht gesagt wer­den kann.

Hier eine erste Liste mit religiösen Schlüs­sel-Fra­gen, die durch das Schweigen (bewusst oder erzwun­gen) nicht gelöst, son­dern gehal­ten wur­den – und genau dadurch wirk­mächtig blieben:


Schweigege­bote in religiösen Fra­gen – par­a­dig­ma­tis­che Beispiele

  1. Ist Jesus Men­sch, Gott – oder bei­des?
    Zen­trale Chris­tolo­giefrage.
    – Konzil von Chal­cedon (451) spricht von “wahrer Gott und wahrer Men­sch” – aber schweigt zur genauen Logik der Vere­ini­gung (hypo­sta­tis­che Union).
    – Das Schweigen über das Wie ermöglicht das Dass.
  2. Darf man sich ein Bild von Gott machen?
    Zweites Gebot (Ex 20,4).
    – Schweigege­bot gegenüber der bildlichen Darstel­lung – kein kog­ni­tives Ver­bot, son­dern ein Schutz vor Vere­in­nah­mung.
    – In der jüdis­chen Tra­di­tion kul­tiviert: der unaussprech­liche Name JHWH.
  3. Wie wirkt der Heilige Geist?
    Unbes­timmtheit als Struk­tur­prinzip.
    – Das “pneu­ma” weht, wo es will – jed­er Ver­such, es exakt zu definieren, wird als unangemessen emp­fun­den.
    – Das Schweigen wird Teil der The­olo­gie.
  4. Transsub­stan­ti­a­tion – was geschieht in der Eucharistie?
    Dog­ma­tisch definiert, aber prak­tisch unan­schaulich.
    – Das “Geheim­nis des Glaubens” ist ein litur­gisch aus­ge­sproch­enes Schweigege­bot gegenüber ratio­naler Erk­lärung.
  5. Was geschieht nach dem Tod?
    Zen­trale Exis­ten­zfrage.
    – Alle Reli­gio­nen operieren mit Bildern, aber keine mit Wis­sen.
    – Schweigen ist hier nicht Defiz­it, son­dern Schutz des Unver­füg­baren.
  6. Warum gibt es das Böse?
    Theodizeefrage.
    – Jed­er Ver­such, sie zu beant­worten, ver­let­zt eine Dimen­sion des Glaubens.
    – Das Schweigege­bot schützt hier die Würde des Lei­ds.
  7. Was war vor der Schöp­fung?
    Gen­e­sis begin­nt nicht mit ein­er Erk­lärung, son­dern mit ein­er Set­zung.
    – Der Urk­nall – ob the­ol­o­gisch oder physikalisch – bleibt ein Punkt des Schweigens.
  8. Wer oder was ist der Teufel?
    Per­son­ifika­tion oder Struk­tur­prinzip?
    – Die meis­ten Reli­gio­nen sprechen von ihm, aber ver­mei­den sys­tem­a­tis­che Aus­sagen.
    – Schweigege­bot als Strate­gie gegen Dual­is­mus.

Möcht­est du eine zweite Liste mit Beispie­len jen­seits der The­olo­gie, aber mit ähn­lich­er Struk­tur (z. B. Men­schen­rechte, Liebe, Iden­tität)?

(…)

(…)

(…)

Die Kulturform der Moderne

Exzel­lent – wir nehmen den Über­gang der Kul­tur­for­men ernst:

  • Die erste Liste: Antike → Wahrheit in der Ord­nung, Schweigen schützt das Sakrale.
  • Jet­zt: Mod­erne → Wahrheit in der Kri­tik, Schweigen schützt das Unentschei­d­bare.

Hier also eine zweite Liste, dies­mal mit Beispie­len aus der Mod­erne, wo Schweigege­bote (expliz­it oder impliz­it) greifen – nicht religiös, son­dern struk­turell, wis­senschaftlich, poli­tisch, psy­chol­o­gisch:


Schweigege­bote in der Mod­erne – 8 Beispiele

  1. Was ist Bewusst­sein?
    Kog­ni­tive Neu­rowis­senschaft, Philoso­phie des Geistes.
    – Die “harte Frage” (Chalmers): Wie wird sub­jek­tives Erleben möglich?
    – Alles, was gesagt wird, beschreibt Funk­tion – nicht Erfahrung.
    – Schweigege­bot schützt vor Reduk­tion.
  2. Was ist das Sub­jekt?
    Kern­prob­lem der Sozi­olo­gie, Psy­cholo­gie, Philoso­phie.
    – Nach Luh­mann: Es gibt kein Zen­trum – nur Beobach­tung zweit­er Ord­nung.
    – Wer das Sub­jekt behauptet, ignori­ert das Schweigen der Struk­tur.
  3. Was ist eine Nation?
    Poli­tisch über­all behauptet, sel­ten erk­lärt.
    – Bene­dict Ander­son: “Imag­ined Com­mu­ni­ties”
    – Schweigege­bot ver­hin­dert, dass Zuge­hörigkeit hin­ter­fragt wer­den kann.
  4. Was ist ein Men­schen­recht?
    Unan­tast­bar – aber his­torisch, kul­turell, umstrit­ten.
    – Jede Def­i­n­i­tion erzeugt Exk­lu­sion.
    – Die UN-Dekla­ra­tion schweigt zur Begrün­dung – sie set­zt sie.
  5. Was ist ein Geschlecht?
    Zwis­chen Biolo­gie, Sozi­olo­gie, Iden­tität­spoli­tik.
    – Das Sprechen ist laut – aber die Begriffe bleiben leer.
    – Schweigege­bot schützt vor Über­grif­figkeit der Zuschrei­bung.
  6. Was ist Geld?
    Zen­tral für die Ord­nung der Mod­erne – aber nie­mand ver­ste­ht es.
    – Ist es Ver­trauen? Ist es Schuld? Ist es Algo­rith­mus?
    – Schweigen schützt das Sys­tem – Erk­lärung würde es desta­bil­isieren.
  7. Was ist Frei­heit?
    Per­ma­nent reklamiert – nie definiert.
    – Schweigege­bot schützt den Mythos. Sobald Frei­heit definiert wird,
    wird sie reg­uliert.
  8. Was ist der Sinn des Lebens?
    Zen­trales Nar­ra­tiv der Mod­erne (nach dem Ver­lust religiös­er Ord­nung).
    – Alle Antworten wirken kitschig oder total­itär.
    – Schweigen bewahrt Würde – und offene Möglichkeit.

Nächster Titel

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Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) #TextBy­Chat­G­PT

der workflow (aby warburg, rebell.tv)

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010