«Die Situation hat sich komplett verändert.» Vielleicht. Vielleicht hat sich vor allem die Art verändert, wie sie erzählt wird.
Worum es geht? Der neue Chef der Armee, Benedikt Roos, begründet die militärische Neuorientierung der Schweiz mit einer veränderten Sicherheitslage in Europa.…
Nicht die Sprache wird digital. Die Sprache wird Infrastruktur.
worum es geht? Die Lia Rumantscha will ihre digitale Strategie ausbauen. Im Zentrum stehen Sprachdaten, Wörterbücher, Korpora, Sprachaufnahmen, KI-Modelle, Übersetzungssysteme und gemeinsame Datenplattformen.…
Wenn «Nachhaltigkeit» dazu dient, Menschen zu begrenzen, wird aus einem Zukunftswort ein Abwehrwort.
worum es geht? Die SVP nennt ihre Initiative zur Begrenzung der Zuwanderung «Nachhaltigkeitsinitiative». Offiziell geht es um Bevölkerung, Ressourcen und Belastungsgrenzen.…
Palantir ist nirgends so tief in die informationelle Infrastruktur integriert wie in der Schweiz – und die öffentliche Debatte darüber findet fast ausschliesslich im Ausland statt.
Wenn der Export von Medikamenten nach Brasilien erleichtert wird – warum soll ein Bergbauer in Tujetsch, Lumnezia oder Mustér dafür den Preis bezahlen? Genau deshalb sind regionale Autarkie, Resilienz und Handlungsspielräume keine Romantik, sondern eine Frage politischer Souveränität.
M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
Falls du einzelne Sätze aus meinem Blog als «Zitat» von /sms ;-) behandelst, wird dadurch nicht meine Arbeit sichtbar, sondern dein anachronistisches Verständnis von Publikation. (so?)
Die Biennale di Venezia 2026 ist die 61. Internationale Kunstausstellung, «In Minor Keys». Sie dauert vom 9. Mai bis 22. November 2026. 2025 war die Architekturbiennale. (labiennale.org) Ein wichtiger Punkt: Montag, 12. Oktober 2026, sind Giardini und Arsenale geschlossen. Für die Biennale selbst bleiben Dienstag, 13., und Mittwoch, 14. Oktober, jeweils 10–18 Uhr.
2025 war produktiv, weil wir nicht einfach eine Ausstellung besucht habt. Venezia wurde zum Kartenraum: Langtou, Trockensteinmauern, Kochen als Architektur, Commons, Myzel, Koolhaas’ Diagramme – und immer die Rückübersetzung nach Mustér, #SognValentin, #Commoroque und 2030.AutarkieIndex.org.
Was thematisiert zeitgenössische Kunst, nachdem Architektur letztes Jahr, thematisierte, dass es anders weitergeht?
Die Architekturbiennale fragte nach Adaptation: Wie lässt sich die gebaute Welt durch natürliche, künstliche und kollektive Intelligenz neu organisieren?
Die Kunstbiennale fragt nun nach Wahrnehmung: Wo existieren bereits andere Welten, Beziehungen und Praktiken, die im Lärm von Krise, Wachstum, Krieg und Beschleunigung nicht gehört werden? «In Minor Keys» richtet den Blick auf Reparatur, Commoning, informelle Schulen, Oasen, alltägliche Praktiken, Poesie und kollektive Formen. Sie will ausdrücklich keine weitere Kommentierung der Weltkrisen liefern, sondern das Emotionale, Sinnliche, Subjektive und Relationale wieder als gesellschaftliche Wirksamkeit der Kunst freilegen. Die Pointe:
2025: Die Welt muss anders gebaut werden. 2026: Das Andere ist bereits da. Wir müssen lernen, es wahrzunehmen.
Ich suche nach Kunst, in der das Andere nicht nur dargestellt, sondern bereits praktiziert wird: andere Anordnungen, geteilter Zugang, inklusive Legitimation, gewaltfreie Durchsetzung.
Für #PlanD interessiert mich nicht, was Kunst über die Welt sagt, sondern was in ihr bereits anders funktioniert – und wodurch ein Problem aufhört, sich zu reproduzieren.
Summary/Spoiler/TL;DR
(…)
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)