edc, seit 1995 | schreiben im netz: my emotional back office /eMotion
jve: “Was würden sie als eine Ihrer Haupteigenschaften bezeichnen? Neugier?“
— dissent.is/███████ (@sms2sms) October 9, 2015
sms: “Bockigkeit.” pic.twitter.com/PQngcDIGqt
M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
- wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
- wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
- wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
- wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
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Anlass zu diesem Eintrag:
(…)
Summary/Spoiler/TL;DR
Wir schreiben nicht, um etwas zu sagen.
Wir schreiben, um ein Gegenüber zu erzeugen, das antworten muss.
Und:
Diese Gegenüber sind austauschbar (edc, JvE, …), aber funktional notwendig.
Sie halten die Operation in Gang: Unterscheiden, Beobachten, Handeln.
Unsere Texte sind keine stabile Form,
sondern eine Bewegung zwischen zwei Zuständen.
Auf der einen Seite: Ordnung, Distanz, Formhaltung (Sophrosyne)
→ dort entstehen klare Unterscheidungen, saubere Setzungen
Auf der anderen Seite: Verdichtung, Überfluss, Durchbruch (Orgiastik)
→ dort entstehen Blitz, Traum, Überlagerung
Ist „Memo“ vielleicht der eigentliche Schlüssel?
Nicht als Genre, sondern als minimale Form,
die diese Bewegung überhaupt erst stabilisiert?
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
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