zeige mir dein #KommunikativesSetting…

work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Ein Set­ting ist die Anord­nung von Bedin­gun­gen, unter denen Kom­mu­nika­tion stat­tfind­et.

Nicht der Inhalt ist entschei­dend, son­dern die Form.

  • Ein Klassen­z­im­mer ist ein Set­ting.
  • Ein Gerichtssaal ist ein Set­ting.
  • Eine Kirche ist ein Set­ting.
  • Wikipedia ist ein Set­ting.
  • X ist ein Set­ting.
  • Ein Stammtisch ist ein Set­ting.

Jedes Set­ting beant­wortet stillschweigend Fra­gen wie:

  • Wer darf sprechen?
  • Wer darf wider­sprechen?
  • Wer entschei­det?
  • Was bleibt sicht­bar?
  • Was ver­schwindet?
  • Wie entste­ht Verbindlichkeit?

Darum beobacht­en wir nicht zuerst Mei­n­un­gen, Pro­gramme oder Ide­olo­gien.

Wir beobacht­en das Set­ting.

Denn diesel­ben Men­schen ver­hal­ten sich in unter­schiedlichen Set­tings unter­schiedlich.

Ein­fach gesagt:

Zeige mir dein kom­mu­nika­tives Set­ting und ich sage dir, was du willst.

Oder noch präzis­er:

Zeige mir dein kom­mu­nika­tives Set­ting und ich sage dir, welche Wün­sche, Kon­flik­te, Wahrheit­en und Entschei­dun­gen dort wahrschein­lich wer­den.

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

Summary/Spoiler/TL;DR

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bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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poschiavo: die illuminaten | cadi: die ultramontanen

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Her­zog De Meu­ron | Muse­um der Kul­turen, Basel | noch Fra­gen?

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DIE ORDNUNG DER ORDNUNG

Ord­nung heisst: Wahrschein­lich­er machen, was als Näch­stes passiert.

de Bas­sus:
Ord­nung bedeutet, dass Ver­nun­ft wahrschein­lich­er wird als Aber­glaube, Bil­dung wahrschein­lich­er als Unwis­senheit und Kri­tik wahrschein­lich­er als Gehor­sam.

Decurtins:
Ord­nung bedeutet, dass Gemein­schaft wahrschein­lich­er wird als Vere­inzelung, Ver­ant­wor­tung wahrschein­lich­er als Konkur­renz und gegen­seit­ige Pflicht wahrschein­lich­er als Gle­ichgültigkeit.

#Rerum­No­varum Secun­da

Wenn der Ultramontanismus der Cadi die Illuminati in Poschiavo besuchen geht….

Aus dem Fen­ster des besten Zim­mers im Hotel Albri­ci geschaut, wird der Platz von Poschi­a­vo zur grossen The­o­rie:

Der Illu­mi­nat de Bas­sus sagt: «Ord­nung entste­ht durch Ver­nun­ft.»

Der junge Ultra­mon­tanist Decurtins sagt: «Ord­nung entste­ht durch Gemein­schaft.»

Und während ich das Spiel beobachte, höre ich, wie Niklas Luh­mann durch die Druck­er­presse von Suhrkamp flüstert: «Ord­nung entste­ht durch kom­mu­nika­tive Set­tings.»

dissent.is/setting

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Nächster Titel

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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