#Venezia2026

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

Falls du einzelne Sätze aus meinem Blog als «Zitat» von /sms ;-) behan­delst, wird dadurch nicht meine Arbeit sicht­bar, son­dern dein anachro­nis­tis­ches Ver­ständ­nis von Pub­lika­tion. (so?)

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work in progress

Anlass zu diesem Eintrag:

Die Bien­nale di Venezia 2026 ist die 61. Inter­na­tionale Kun­stausstel­lung, «In Minor Keys». Sie dauert vom 9. Mai bis 22. Novem­ber 2026. 2025 war die Architek­tur­bi­en­nale. (labiennale.org) Ein wichtiger Punkt: Mon­tag, 12. Okto­ber 2026, sind Gia­r­di­ni und Arse­nale geschlossen. Für die Bien­nale selb­st bleiben Dien­stag, 13., und Mittwoch, 14. Okto­ber, jew­eils 10–18 Uhr.

2025 war pro­duk­tiv, weil wir nicht ein­fach eine Ausstel­lung besucht habt. Venezia wurde zum Karten­raum: Lang­tou, Trock­en­stein­mauern, Kochen als Architek­tur, Com­mons, Myzel, Kool­haas’ Dia­gramme – und immer die Rück­über­set­zung nach Mustér, #Sogn­Valentin, #Com­moroque und 2030.AutarkieIndex.org.

2026 kön­nte die Frage noch schär­fer wer­den:

Was thematisiert zeitgenössische Kunst, nachdem Architektur letztes Jahr, thematisierte, dass es anders weitergeht?

Die Architek­tur­bi­en­nale fragte nach Adap­ta­tion: Wie lässt sich die gebaute Welt durch natür­liche, kün­stliche und kollek­tive Intel­li­genz neu organ­isieren?

Die Kun­st­bi­en­nale fragt nun nach Wahrnehmung: Wo existieren bere­its andere Wel­ten, Beziehun­gen und Prak­tiken, die im Lärm von Krise, Wach­s­tum, Krieg und Beschle­u­ni­gung nicht gehört wer­den? «In Minor Keys» richtet den Blick auf Reparatur, Com­mon­ing, informelle Schulen, Oasen, alltägliche Prak­tiken, Poe­sie und kollek­tive For­men. Sie will aus­drück­lich keine weit­ere Kom­men­tierung der Weltkrisen liefern, son­dern das Emo­tionale, Sinnliche, Sub­jek­tive und Rela­tionale wieder als gesellschaftliche Wirk­samkeit der Kun­st frei­le­gen. Die Pointe:

2025: Die Welt muss anders gebaut wer­den.
2026: Das Andere ist bere­its da. Wir müssen ler­nen, es wahrzunehmen.

Ich suche nach Kun­st, in der das Andere nicht nur dargestellt, son­dern bere­its prak­tiziert wird: andere Anord­nun­gen, geteil­ter Zugang, inklu­sive Legit­i­ma­tion, gewalt­freie Durch­set­zung.

Für #PlanD inter­essiert mich nicht, was Kun­st über die Welt sagt, son­dern was in ihr bere­its anders funk­tion­iert – und wodurch ein Prob­lem aufhört, sich zu repro­duzieren.

Summary/Spoiler/TL;DR

(…)

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

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Tagesplanungen

Montag, 12. Oktober: Archive in Bewegung

Gia­r­di­ni, Arse­nale und der Vatikan-Pavil­lon sind mon­tags geschlossen. Deshalb nutzen wir den Mon­tag für zwei Arbeit­en in der Stadt, die nur an diesem Tag gut in den Plan passen. (La Bien­nale di Venezia)

10.00 Uhr – Bib­liote­ca Mar­ciana
Lara Favaret­to: Momen­tary Mon­u­ment – The Library

Die Besuch­er nehmen Büch­er aus dem Mon­u­ment mit. Das Archiv wird nicht bewahrt, son­dern verteilt und ver­schwindet durch Zirku­la­tion. Die Frage für #PlanD:

Wann wird Weit­ergeben pro­duk­tiv­er als Bewahren? (La Bien­nale di Venezia)

Nach­mit­tag – Palaz­zo Mora
Gaza – No Words – See the Exhib­it

Hun­dert gestick­te Tafeln, hergestellt von palästi­nen­sis­chen Frauen an ver­schiede­nen Orten: beset­ztes Palästi­na, Flüchtlingslager, Dias­po­ra. Eine gemein­same Arbeit entste­ht trotz räum­lich­er Tren­nung, Gren­zen und fehlen­dem Zen­trum. Dien­stags ist diese Ausstel­lung geschlossen. (La Bien­nale di Venezia)

Mon­tags­frage:

  • Wie entste­ht ein gemein­sames Gedächt­nis, ohne dass es zen­tral organ­isiert wer­den muss?

Dienstag, 13. Oktober: Giardini – Garten und Schule

10.00–18.00 Uhr: Gia­r­di­ni. (La Bien­nale di Venezia)

Erste Sta­tion: Lin­da Goode Bryant, Still Life. Eine reale Gemüse­farm im Gia­r­di­ni, ver­bun­den mit Project EATS und der Formel:

Use what we have to cre­ate what we need.

Hier prüfen wir, ob Ver­sorgung bloss als Kun­st erscheint oder tat­säch­lich als Prax­is operiert. (La Bien­nale di Venezia)

Danach der zen­trale Pavil­lon:

  1. Die «Schools» als lokal ver­ankerte, transna­tionale und mark­tun­ab­hängige Lern­in­fra­struk­turen.
  2. Der kre­olis­che Garten als kom­ponierte gegen­seit­ige Ermöglichung.
  3. Uriel Orlows pflan­zliche und myk­o­r­rhizis­che Arbeit­en.
  4. Der Schweiz­er Pavil­lon als Gegen­probe: Wird Zusam­men­leben ermöglicht oder lediglich the­ma­tisiert? (La Bien­nale di Venezia)

Dien­stags­frage:

  • Wo wird inner­halb der Kun­st bere­its etwas sicht­bar, das in #Com­moroque oper­a­tiv wer­den kön­nte?

Mittwoch, 14. Oktober: Arsenale – Beziehung und Institution

10.00 Uhr: Arse­nale.

Pri­or­itäten:

  1. Uriel Orlow: Myk­o­r­rhiza, Pflanzen­wan­derung, Vetiver­gras und ökol­o­gis­che Reparatur.
  2. San­dra Knecht: Dorf, Obst­garten, Tiere, Frucht­fol­gen, Heimat und die Gren­zen ländlich­er Inklu­sion.
  3. Gala Por­ras-Kim: Wie Museen durch Klas­si­fika­tion, Kon­servierung und Kon­tex­tentzug Bedeu­tung her­stellen oder zer­stören. (La Bien­nale di Venezia)

Später Nach­mit­tag: Vatikan-Pavil­lon, The Ear Is the Eye of the Soul. Kloster, Garten, Scrip­to­ri­um, Pflanzen und Hören. Für einen Teil ist eine Reser­va­tion erforder­lich. (La Bien­nale di Venezia)

Mittwochs­frage:

  • Welche Beziehun­gen tra­gen eine Struk­tur, ohne dass daraus wieder eine Organ­i­sa­tion, Insti­tu­tion oder Darstel­lung wer­den muss?

Dramaturgie

Mon­tag: verteilen und erin­nern.
Dien­stag: anbauen und ler­nen.
Mittwoch: verbinden und insti­tu­tionell prüfen.

Oder als Such­be­we­gung:

Archiv → Garten → Myzel.

Bild / Prax­isWas sicht­bar wirdForm der VerbindungBedeu­tung für #PlanD
Kre­olis­ch­er GartenVer­schiedenes wird bewusst so ange­ord­net, dass es sich gegen­seit­ig trägt.Sym­biose durch Kom­po­si­tionWie müssen Ele­mente ange­ord­net sein, damit Ver­sorgung und Vielfalt gemein­sam möglich wer­den?
Man­gro­vis­ches DenkenSta­bil­ität entste­ht in beweglichen, wider­sprüch­lichen Über­gangsräu­men.Resilienz durch Ver­flech­tungWie bleibt eine Struk­tur hand­lungs­fähig, obwohl sich ihre Bedin­gun­gen fort­laufend verän­dern?
Myk­o­r­rhiza-Kom­mu­nika­tionUnsicht­bare Infra­struk­turen ermöglichen Aus­tausch zwis­chen eigen­ständi­gen Lebe­we­sen.Koor­di­na­tion durch dezen­trale Net­zeWie kön­nen Ressourcen und Sig­nale zirkulieren, ohne zen­trale Organ­i­sa­tion?
MYZELT EUCHDie myzelis­che Verbindung wird sozial vol­l­zo­gen.Verbinden, ver­sor­gen, weit­ergebenWie kann ich Beziehun­gen her­stellen, in denen etwas gemein­sam möglich wird, ohne daraus eine Organ­i­sa­tion zu machen?

Die Bewe­gung lautet:

Garten = anord­nen.
Man­grove = beste­hen.
Myk­o­r­rhiza = kom­mu­nizieren.
MYZELT EUCH = vol­lziehen.

Was wäre, wenn #PlanD als künstlerische Praxis beobachtet würde?

Dann wäre das zunächst eine Beobach­tung der Kun­st über #PlanD – nicht die Selb­st­beschrei­bung von #PlanD.

#PlanD würde im Kun­st­sys­tem als kün­st­lerische Prax­is les­bar, weil es mit Ver­such­sanord­nun­gen, Sym­bol­en, Inter­ven­tio­nen, Sit­u­a­tio­nen und offe­nen Prozessen arbeit­et. Dadurch kön­nte es Sicht­barkeit, Res­o­nanz und Anschluss gewin­nen.

Gle­ichzeit­ig entstünde das Risiko der Rück­über­set­zung in die Mod­erne: Aus Infra­struk­tur würde Instal­la­tion, aus Com­mons Par­tizipa­tion, aus Ver­sorgung ein kün­st­lerisches The­ma, aus sozialer Oper­a­tion ein Werk.

Die entschei­dende Unter­schei­dung lautet deshalb:

#PlanD kann als kün­st­lerische Prax­is beobachtet wer­den.
Aber #PlanD erschöpft sich nicht in dieser Beobach­tung.

Für #Com­moroque wäre genau das inter­es­sant: Kun­st nicht ablehnen, son­dern als eine mögliche Beobach­tungs­form unter anderen behan­deln – ohne ihr das let­zte Wort über die Form zu geben.

Highlights für unseren Besuch, vorgeschlagen by #ChatGPT

Biennale Arte 2026

Nicht zwin­gend die spek­takulärsten Werke, son­dern die pro­duk­tivsten Tre­f­fer für #PlanD:

  1. Die sechs «Schools»

RAW Mate­r­i­al Com­pa­ny, G.A.S. Foun­da­tion, blax­TAR­LINES KUMASI, Nairo­bi Con­tem­po­rary Art Insti­tute, lugar a dudas und Den­nis­ton Hill. (Con­tem­po­rary And (C&))

Das sind von Kün­st­lerin­nen und Kün­stlern aufge­baute Infra­struk­turen für gemein­sames Ler­nen, lokale Wis­senspro­duk­tion und kollek­tive Nach­haltigkeit – aus­drück­lich jen­seits kom­merzieller Märk­te und nationaler Einord­nun­gen.

Das dürfte der unmit­tel­barste Tre­f­fer sein:

The Next Orga­ni­za­tion Will Not Be Orga­nized.

/tp & sms ;-)
  1. Lin­da Goode Bryant – Still Life

Eine tat­säch­liche Gemüse­farm in den Gia­r­di­ni, ver­bun­den mit Project EATS, urbaner Land­wirtschaft und dem Satz:

«Use what we have to cre­ate what we need.»

Lin­da Goode Bryant

Hier wird Ver­sorgung nicht dargestellt, son­dern prak­tiziert. Sehr nahe bei AutarkieIn­dex, #Fuor­nAviert und der Frage, wann Kun­st Infra­struk­tur wird. (La Bien­nale di Venezia)

  1. Uriel Orlow – Pflanzen als Infra­struk­tur

Orlow zeigt unter anderem Myk­o­r­rhiza-Kom­mu­nika­tion, Pflanzenkartierun­gen der Bien­nale und Vetiver­gras, das gefährdete Berghänge sta­bil­isiert.

Das ist fast eine direk­te Fort­set­zung von #Venezia2025:

Myzel, Pflanzen­wis­sen, Hangsta­bil­isierung, Migra­tion von Arten und ökol­o­gis­che Reparatur. (La Bien­nale di Venezia)

BildWas es zeigt
Kre­olis­ch­er GartenVielfalt durch bewusste Kom­po­si­tion
Man­gro­vis­ches DenkenSta­bil­ität in beweglichen Über­gangsräu­men
Myk­o­r­rhiza-Kom­mu­nika­tionAus­tausch durch unsicht­bare, dezen­trale Infra­struk­tur

Für #PlanD:

Der Garten zeigt die Anord­nung.
Die Man­grove zeigt die Resilienz.
Die Myk­o­r­rhiza zeigt die Kom­mu­nika­tion.

Damit suche ich bei Uriel Orlow nach ein­er Infra­struk­tur vor der Organ­i­sa­tion: Ver­schiedene Lebe­we­sen bleiben eigen­ständig, wer­den aber durch Beziehun­gen ver­bun­den, über die Ressourcen und Sig­nale zirkulieren. Die offizielle Beschrei­bung von «Ded­i­ca­tion II» spricht genau vom sym­bi­o­tis­chen Sys­tem zwis­chen Wurzeln und Pilzen, durch das Bäume kom­mu­nizieren. (La Bien­nale di Venezia)

Die stärk­ste Frage wäre: Wie kann Ver­schiedenes koor­diniert han­deln, ohne zen­tral organ­isiert zu wer­den?

Wis­senschaftlich präzise bleibt: Myk­o­r­rhizanet­zw­erke und Stoff­trans­fers sind belegt; wie weit daraus tat­säch­lich eine Kom­mu­nika­tion zwis­chen Pflanzen fol­gt, ist weit­er­hin Gegen­stand der Forschung. (journal.hep.com.cn)

  1. Die «cre­ole gar­dens»

Die Ausstel­lung ver­wen­det den kre­olis­chen Garten als Mod­ell: viele Arten auf kleinem Raum, die einan­der schützen. Garten und Hof erscheinen als Orte von Selb­stver­sorgung, Aus­tausch und Frei­heit unter beschränk­ten Bedin­gun­gen.

Das kön­nte für #PlanD zum zen­tralen Bild wer­den:

Nicht Monokul­tur, son­dern eine lokale Infra­struk­tur gegen­seit­iger Ermöglichung. (La Bien­nale di Venezia)

Der Ker­nun­ter­schied:

Der kre­olis­che Garten ist eine Anord­nung.
Man­gro­vis­ches Denken ist eine Oper­a­tionsweise.

Kre­olis­ch­er GartenMan­gro­vis­ches Denken
Viele unter­schiedliche Arten wer­den auf engem, begren­ztem Raum zusam­menge­bracht.Ver­schiedene Ele­mente verbinden sich in einem beweglichen Schwellen­raum zwis­chen Land und Wass­er.
Die Arten schützen und ergänzen einan­der.Die Verbindun­gen sta­bil­isieren das Ganze, obwohl der Boden insta­bil bleibt.
Das Mod­ell ist kul­tiviert, räum­lich gefasst und auf Selb­stver­sorgung aus­gerichtet.Das Mod­ell ist emer­gent, dezen­tral, wan­del­bar und von Strö­mungen abhängig.
Leit­frage: Was muss zusam­menkom­men, damit gegen­seit­ige Ermöglichung entste­ht?Leit­frage: Wie kann etwas unter wech­sel­nden Bedin­gun­gen beste­hen, ohne Zen­trum und feste Ord­nung?

Für #PlanD:

Der kre­olis­che Garten zeigt, wie ich Ele­mente anord­nen kann, damit sie einan­der tra­gen.

Die Man­grove zeigt, wie eine Struk­tur hand­lungs­fähig bleibt, obwohl sich ihre Bedin­gun­gen fortwährend verän­dern.

Die präg­nan­teste Unter­schei­dung wäre deshalb:

Kre­olis­ch­er Garten = Sym­biose durch Kom­po­si­tion.
Man­gro­vis­ches Denken = Resilienz durch Rela­tion.

Die Bien­nale ver­wen­det den kre­olis­chen Garten aus­drück­lich als Ort begren­zter Fläche, gegen­seit­i­gen Schutzes, Selb­stver­sorgung und kre­olis­ch­er Vielfalt. (La Bien­nale di Venezia) Ann Mbu­ti beschreibt die Man­grove dage­gen als ver­net­ztes, wider­stands­fähiges und wan­del­bares Ökosys­tem, das im Brack­wass­er und unter wech­sel­nden Bedin­gun­gen durch seine Beziehun­gen beste­hen kann. (Deutsch­land­funk)

Quellen:

  1. La Bien­nale di Venezia, Koyo Kouoh / Koyo’s Team: «In Minor Keys», 2026. (La Bien­nale di Venezia)
  2. Ann Mbu­ti: «Man­gro­vis­ches Denken. Natur, Men­sch und Gesellschaft neu verbinden», Deutsch­land­funk, 26. April 2025. (Deutsch­land­funk)
  3. dissent.is: «#Man­gro­vis­ches­Denken», index­iert­er Ver­gle­ich Rhi­zom – Mycel – Man­grove. (dissent.is)
  1. Holy See – The Ear Is the Eye of the Soul

Hilde­gard von Bin­gen, Benedik­tiner­in­nen, Garten, Scrip­to­ri­um, lebendi­ges Archiv und ein Instru­ment, das bioelek­trische Pflanzenak­tiv­ität in Klang über­set­zt.

Für den Blick aus Mustér beson­ders inter­es­sant: Kloster nicht als his­torische Insti­tu­tion, son­dern als mögliche Infra­struk­tur des Hörens, Wis­sens und gemein­samen Lebens. (La Bien­nale di Venezia | L’orecchio è l’occhio dell’anima )

  1. Gala Por­ras-Kim – Applied Arts Pavil­ion

Sie unter­sucht, wie Museen Objek­te klas­si­fizieren, kon­servieren und dadurch deren Bedeu­tung über­haupt erst pro­duzieren. Beson­ders inter­es­sant ist ihr Begriff der «dis­so­ci­a­tion»: Ein Objekt ver­schwindet, wenn es von Kon­text und Wis­sen getren­nt wird.

Das berührt direkt meine Fra­gen zu Muse­al­isierung, Kul­tur­touris­mus und insti­tu­tioneller Aneig­nung. (La Bien­nale di Venezia)

  1. Schweiz­er Pavil­lon – The Unfin­ished Busi­ness of Liv­ing Togeth­er

Archiv­ma­te­r­i­al, Zuge­hörigkeit, Tol­er­anz, gesellschaftliche Spal­tung und die Frage, ob das Archiv Autorität besitzt.

Wahrschein­lich weniger ein Vor­bild als ein guter Prüf­stein:

Entste­ht hier eine andere soziale Form – oder erneut nur Moralkom­mu­nika­tion über das Zusam­men­leben? (Pro Hel­ve­tia)

  1. San­dra Knecht – Home Is a For­eign Place

Dor­fleben, Fruchtwech­sel, Tiere, Obst­gärten, Heimat und die Frage, wie viel Ver­schieden­heit eine ländliche Gesellschaft tat­säch­lich zulässt.

Das kön­nte die direk­te Verbindung zwis­chen Bien­nale, alpinem All­t­ag und #PlanD her­stellen. (La Bien­nale di Venezia)

Die stärk­ste Such­formel wäre damit:

Ich suche in Venedig nach Kun­st, die nicht bloss andere Wel­ten darstellt, son­dern bere­its Schulen, Gärten, Höfe, Archive und Ver­sorgungs­for­men her­vor­bringt, in denen etwas anders funk­tion­iert.

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

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Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) |

Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

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Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

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#dfdu = DIE FORM DER UNRUHE | blog: dissent.is | about: dissent.is/sms | dissent.is/muster

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