M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
- wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
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Falls du einzelne Sätze aus meinem Blog als «Zitat» von /sms ;-) behandelst, wird dadurch nicht meine Arbeit sichtbar, sondern dein anachronistisches Verständnis von Publikation. (so?)
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Anlass zu diesem Eintrag:
Die Biennale di Venezia 2026 ist die 61. Internationale Kunstausstellung, «In Minor Keys». Sie dauert vom 9. Mai bis 22. November 2026. 2025 war die Architekturbiennale. (labiennale.org) Ein wichtiger Punkt: Montag, 12. Oktober 2026, sind Giardini und Arsenale geschlossen. Für die Biennale selbst bleiben Dienstag, 13., und Mittwoch, 14. Oktober, jeweils 10–18 Uhr.
2025 war produktiv, weil wir nicht einfach eine Ausstellung besucht habt. Venezia wurde zum Kartenraum: Langtou, Trockensteinmauern, Kochen als Architektur, Commons, Myzel, Koolhaas’ Diagramme – und immer die Rückübersetzung nach Mustér, #SognValentin, #Commoroque und 2030.AutarkieIndex.org.
2026 könnte die Frage noch schärfer werden:
Was thematisiert zeitgenössische Kunst, nachdem Architektur letztes Jahr, thematisierte, dass es anders weitergeht?
Die Architekturbiennale fragte nach Adaptation: Wie lässt sich die gebaute Welt durch natürliche, künstliche und kollektive Intelligenz neu organisieren?
Die Kunstbiennale fragt nun nach Wahrnehmung: Wo existieren bereits andere Welten, Beziehungen und Praktiken, die im Lärm von Krise, Wachstum, Krieg und Beschleunigung nicht gehört werden? «In Minor Keys» richtet den Blick auf Reparatur, Commoning, informelle Schulen, Oasen, alltägliche Praktiken, Poesie und kollektive Formen. Sie will ausdrücklich keine weitere Kommentierung der Weltkrisen liefern, sondern das Emotionale, Sinnliche, Subjektive und Relationale wieder als gesellschaftliche Wirksamkeit der Kunst freilegen. Die Pointe:
2025: Die Welt muss anders gebaut werden.
2026: Das Andere ist bereits da. Wir müssen lernen, es wahrzunehmen.
Ich suche nach Kunst, in der das Andere nicht nur dargestellt, sondern bereits praktiziert wird: andere Anordnungen, geteilter Zugang, inklusive Legitimation, gewaltfreie Durchsetzung.
Für #PlanD interessiert mich nicht, was Kunst über die Welt sagt, sondern was in ihr bereits anders funktioniert – und wodurch ein Problem aufhört, sich zu reproduzieren.
Summary/Spoiler/TL;DR
(…)
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
Tagesplanungen
Montag, 12. Oktober: Archive in Bewegung
Giardini, Arsenale und der Vatikan-Pavillon sind montags geschlossen. Deshalb nutzen wir den Montag für zwei Arbeiten in der Stadt, die nur an diesem Tag gut in den Plan passen. (La Biennale di Venezia)
10.00 Uhr – Biblioteca Marciana
Lara Favaretto: Momentary Monument – The Library
Die Besucher nehmen Bücher aus dem Monument mit. Das Archiv wird nicht bewahrt, sondern verteilt und verschwindet durch Zirkulation. Die Frage für #PlanD:
Wann wird Weitergeben produktiver als Bewahren? (La Biennale di Venezia)
Nachmittag – Palazzo Mora
Gaza – No Words – See the Exhibit
Hundert gestickte Tafeln, hergestellt von palästinensischen Frauen an verschiedenen Orten: besetztes Palästina, Flüchtlingslager, Diaspora. Eine gemeinsame Arbeit entsteht trotz räumlicher Trennung, Grenzen und fehlendem Zentrum. Dienstags ist diese Ausstellung geschlossen. (La Biennale di Venezia)
Montagsfrage:
- Wie entsteht ein gemeinsames Gedächtnis, ohne dass es zentral organisiert werden muss?
Dienstag, 13. Oktober: Giardini – Garten und Schule
10.00–18.00 Uhr: Giardini. (La Biennale di Venezia)
Erste Station: Linda Goode Bryant, Still Life. Eine reale Gemüsefarm im Giardini, verbunden mit Project EATS und der Formel:
Use what we have to create what we need.
Hier prüfen wir, ob Versorgung bloss als Kunst erscheint oder tatsächlich als Praxis operiert. (La Biennale di Venezia)
Danach der zentrale Pavillon:
- Die «Schools» als lokal verankerte, transnationale und marktunabhängige Lerninfrastrukturen.
- Der kreolische Garten als komponierte gegenseitige Ermöglichung.
- Uriel Orlows pflanzliche und mykorrhizische Arbeiten.
- Der Schweizer Pavillon als Gegenprobe: Wird Zusammenleben ermöglicht oder lediglich thematisiert? (La Biennale di Venezia)
Dienstagsfrage:
- Wo wird innerhalb der Kunst bereits etwas sichtbar, das in #Commoroque operativ werden könnte?
Mittwoch, 14. Oktober: Arsenale – Beziehung und Institution
10.00 Uhr: Arsenale.
Prioritäten:
- Uriel Orlow: Mykorrhiza, Pflanzenwanderung, Vetivergras und ökologische Reparatur.
- Sandra Knecht: Dorf, Obstgarten, Tiere, Fruchtfolgen, Heimat und die Grenzen ländlicher Inklusion.
- Gala Porras-Kim: Wie Museen durch Klassifikation, Konservierung und Kontextentzug Bedeutung herstellen oder zerstören. (La Biennale di Venezia)
Später Nachmittag: Vatikan-Pavillon, The Ear Is the Eye of the Soul. Kloster, Garten, Scriptorium, Pflanzen und Hören. Für einen Teil ist eine Reservation erforderlich. (La Biennale di Venezia)
Mittwochsfrage:
- Welche Beziehungen tragen eine Struktur, ohne dass daraus wieder eine Organisation, Institution oder Darstellung werden muss?
Dramaturgie
Montag: verteilen und erinnern.
Dienstag: anbauen und lernen.
Mittwoch: verbinden und institutionell prüfen.
Oder als Suchbewegung:
Archiv → Garten → Myzel.
| Bild / Praxis | Was sichtbar wird | Form der Verbindung | Bedeutung für #PlanD |
|---|---|---|---|
| Kreolischer Garten | Verschiedenes wird bewusst so angeordnet, dass es sich gegenseitig trägt. | Symbiose durch Komposition | Wie müssen Elemente angeordnet sein, damit Versorgung und Vielfalt gemeinsam möglich werden? |
| Mangrovisches Denken | Stabilität entsteht in beweglichen, widersprüchlichen Übergangsräumen. | Resilienz durch Verflechtung | Wie bleibt eine Struktur handlungsfähig, obwohl sich ihre Bedingungen fortlaufend verändern? |
| Mykorrhiza-Kommunikation | Unsichtbare Infrastrukturen ermöglichen Austausch zwischen eigenständigen Lebewesen. | Koordination durch dezentrale Netze | Wie können Ressourcen und Signale zirkulieren, ohne zentrale Organisation? |
| MYZELT EUCH | Die myzelische Verbindung wird sozial vollzogen. | Verbinden, versorgen, weitergeben | Wie kann ich Beziehungen herstellen, in denen etwas gemeinsam möglich wird, ohne daraus eine Organisation zu machen? |
Die Bewegung lautet:
Garten = anordnen.
Mangrove = bestehen.
Mykorrhiza = kommunizieren.
MYZELT EUCH = vollziehen.
Was wäre, wenn #PlanD als künstlerische Praxis beobachtet würde?
Dann wäre das zunächst eine Beobachtung der Kunst über #PlanD – nicht die Selbstbeschreibung von #PlanD.
#PlanD würde im Kunstsystem als künstlerische Praxis lesbar, weil es mit Versuchsanordnungen, Symbolen, Interventionen, Situationen und offenen Prozessen arbeitet. Dadurch könnte es Sichtbarkeit, Resonanz und Anschluss gewinnen.
Gleichzeitig entstünde das Risiko der Rückübersetzung in die Moderne: Aus Infrastruktur würde Installation, aus Commons Partizipation, aus Versorgung ein künstlerisches Thema, aus sozialer Operation ein Werk.
Die entscheidende Unterscheidung lautet deshalb:
#PlanD kann als künstlerische Praxis beobachtet werden.
Aber #PlanD erschöpft sich nicht in dieser Beobachtung.
Für #Commoroque wäre genau das interessant: Kunst nicht ablehnen, sondern als eine mögliche Beobachtungsform unter anderen behandeln – ohne ihr das letzte Wort über die Form zu geben.
Highlights für unseren Besuch, vorgeschlagen by #ChatGPT
Nicht zwingend die spektakulärsten Werke, sondern die produktivsten Treffer für #PlanD:
- Die sechs «Schools»
RAW Material Company, G.A.S. Foundation, blaxTARLINES KUMASI, Nairobi Contemporary Art Institute, lugar a dudas und Denniston Hill. (Contemporary And (C&))
Das sind von Künstlerinnen und Künstlern aufgebaute Infrastrukturen für gemeinsames Lernen, lokale Wissensproduktion und kollektive Nachhaltigkeit – ausdrücklich jenseits kommerzieller Märkte und nationaler Einordnungen.
Das dürfte der unmittelbarste Treffer sein:
The Next Organization Will Not Be Organized.
/tp & sms ;-)
- Linda Goode Bryant – Still Life
Eine tatsächliche Gemüsefarm in den Giardini, verbunden mit Project EATS, urbaner Landwirtschaft und dem Satz:
«Use what we have to create what we need.»
Linda Goode Bryant
Hier wird Versorgung nicht dargestellt, sondern praktiziert. Sehr nahe bei AutarkieIndex, #FuornAviert und der Frage, wann Kunst Infrastruktur wird. (La Biennale di Venezia)
- Uriel Orlow – Pflanzen als Infrastruktur
Orlow zeigt unter anderem Mykorrhiza-Kommunikation, Pflanzenkartierungen der Biennale und Vetivergras, das gefährdete Berghänge stabilisiert.
Das ist fast eine direkte Fortsetzung von #Venezia2025:
Myzel, Pflanzenwissen, Hangstabilisierung, Migration von Arten und ökologische Reparatur. (La Biennale di Venezia)
| Bild | Was es zeigt |
|---|---|
| Kreolischer Garten | Vielfalt durch bewusste Komposition |
| Mangrovisches Denken | Stabilität in beweglichen Übergangsräumen |
| Mykorrhiza-Kommunikation | Austausch durch unsichtbare, dezentrale Infrastruktur |
Für #PlanD:
Der Garten zeigt die Anordnung.
Die Mangrove zeigt die Resilienz.
Die Mykorrhiza zeigt die Kommunikation.
Damit suche ich bei Uriel Orlow nach einer Infrastruktur vor der Organisation: Verschiedene Lebewesen bleiben eigenständig, werden aber durch Beziehungen verbunden, über die Ressourcen und Signale zirkulieren. Die offizielle Beschreibung von «Dedication II» spricht genau vom symbiotischen System zwischen Wurzeln und Pilzen, durch das Bäume kommunizieren. (La Biennale di Venezia)
Die stärkste Frage wäre: Wie kann Verschiedenes koordiniert handeln, ohne zentral organisiert zu werden?
Wissenschaftlich präzise bleibt: Mykorrhizanetzwerke und Stofftransfers sind belegt; wie weit daraus tatsächlich eine Kommunikation zwischen Pflanzen folgt, ist weiterhin Gegenstand der Forschung. (journal.hep.com.cn)
- Die «creole gardens»
Die Ausstellung verwendet den kreolischen Garten als Modell: viele Arten auf kleinem Raum, die einander schützen. Garten und Hof erscheinen als Orte von Selbstversorgung, Austausch und Freiheit unter beschränkten Bedingungen.
Das könnte für #PlanD zum zentralen Bild werden:
Nicht Monokultur, sondern eine lokale Infrastruktur gegenseitiger Ermöglichung. (La Biennale di Venezia)
Der Kernunterschied:
Der kreolische Garten ist eine Anordnung.
Mangrovisches Denken ist eine Operationsweise.
| Kreolischer Garten | Mangrovisches Denken |
|---|---|
| Viele unterschiedliche Arten werden auf engem, begrenztem Raum zusammengebracht. | Verschiedene Elemente verbinden sich in einem beweglichen Schwellenraum zwischen Land und Wasser. |
| Die Arten schützen und ergänzen einander. | Die Verbindungen stabilisieren das Ganze, obwohl der Boden instabil bleibt. |
| Das Modell ist kultiviert, räumlich gefasst und auf Selbstversorgung ausgerichtet. | Das Modell ist emergent, dezentral, wandelbar und von Strömungen abhängig. |
| Leitfrage: Was muss zusammenkommen, damit gegenseitige Ermöglichung entsteht? | Leitfrage: Wie kann etwas unter wechselnden Bedingungen bestehen, ohne Zentrum und feste Ordnung? |
Für #PlanD:
Der kreolische Garten zeigt, wie ich Elemente anordnen kann, damit sie einander tragen.
Die Mangrove zeigt, wie eine Struktur handlungsfähig bleibt, obwohl sich ihre Bedingungen fortwährend verändern.
Die prägnanteste Unterscheidung wäre deshalb:
Kreolischer Garten = Symbiose durch Komposition.
Mangrovisches Denken = Resilienz durch Relation.
Die Biennale verwendet den kreolischen Garten ausdrücklich als Ort begrenzter Fläche, gegenseitigen Schutzes, Selbstversorgung und kreolischer Vielfalt. (La Biennale di Venezia) Ann Mbuti beschreibt die Mangrove dagegen als vernetztes, widerstandsfähiges und wandelbares Ökosystem, das im Brackwasser und unter wechselnden Bedingungen durch seine Beziehungen bestehen kann. (Deutschlandfunk)
Quellen:
- La Biennale di Venezia, Koyo Kouoh / Koyo’s Team: «In Minor Keys», 2026. (La Biennale di Venezia)
- Ann Mbuti: «Mangrovisches Denken. Natur, Mensch und Gesellschaft neu verbinden», Deutschlandfunk, 26. April 2025. (Deutschlandfunk)
- dissent.is: «#MangrovischesDenken», indexierter Vergleich Rhizom – Mycel – Mangrove. (dissent.is)
- Holy See – The Ear Is the Eye of the Soul
Hildegard von Bingen, Benediktinerinnen, Garten, Scriptorium, lebendiges Archiv und ein Instrument, das bioelektrische Pflanzenaktivität in Klang übersetzt.
Für den Blick aus Mustér besonders interessant: Kloster nicht als historische Institution, sondern als mögliche Infrastruktur des Hörens, Wissens und gemeinsamen Lebens. (La Biennale di Venezia | L’orecchio è l’occhio dell’anima )
- Gala Porras-Kim – Applied Arts Pavilion
Sie untersucht, wie Museen Objekte klassifizieren, konservieren und dadurch deren Bedeutung überhaupt erst produzieren. Besonders interessant ist ihr Begriff der «dissociation»: Ein Objekt verschwindet, wenn es von Kontext und Wissen getrennt wird.
Das berührt direkt meine Fragen zu Musealisierung, Kulturtourismus und institutioneller Aneignung. (La Biennale di Venezia)
- Schweizer Pavillon – The Unfinished Business of Living Together
Archivmaterial, Zugehörigkeit, Toleranz, gesellschaftliche Spaltung und die Frage, ob das Archiv Autorität besitzt.
Wahrscheinlich weniger ein Vorbild als ein guter Prüfstein:
Entsteht hier eine andere soziale Form – oder erneut nur Moralkommunikation über das Zusammenleben? (Pro Helvetia)
- Sandra Knecht – Home Is a Foreign Place
Dorfleben, Fruchtwechsel, Tiere, Obstgärten, Heimat und die Frage, wie viel Verschiedenheit eine ländliche Gesellschaft tatsächlich zulässt.
Das könnte die direkte Verbindung zwischen Biennale, alpinem Alltag und #PlanD herstellen. (La Biennale di Venezia)
Die stärkste Suchformel wäre damit:
Ich suche in Venedig nach Kunst, die nicht bloss andere Welten darstellt, sondern bereits Schulen, Gärten, Höfe, Archive und Versorgungsformen hervorbringt, in denen etwas anders funktioniert.
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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?
Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…
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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…
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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Bekenntnis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Drama, (7) Tabu
Arbeitsform: Dokumentation, Listenbildung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Stefan M. Seydel, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Festspiel 1901″ (2019, Fotocredit: Charles Schnyder): Twitter, Wikipedia (Lemma), Youtube (aktuell), Soundcloud, Mastodon, Instagram (gesperrt), Snapchat, TikTok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) |
Exklusiv: speakerbooking.ch/sms2smsAbout @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)
Stefan M. Seydel, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialarbeiter und Künstler. Er machte nach einer Berufslehre als Hochbauzeichner einen Bachelor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Master in der gleichen Disziplin bei Silvia Staub-Bernasconi in Berlin. Seine überwiegend selbstständige Tätigkeit kreist um das Thema der Entwicklung und Realisierung von Pilot- und Impulsprojekten für renommierte Auftraggeberinnen.
Als Künstler hat er Ausstellungen und Performances auf internationaler Ebene präsentiert, darunter in der Royal Academy of Arts in London, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin oder einer Einzelausstellung “Kunst Macht Probleme” in der Crypta Cabaret Voltaire, Birthplace of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kategorie Wissensvermittlung ausgezeichnet und hat diverse Ehrungen durch Webby Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhalten.
Stefan war Jury-Mitglied des Next Idea Prix Ars Electronica 2010 und war drei Jahre Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums Kloster Disentis. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Information und Technologie haben ihm auch dabei geholfen, mit Statistik Stadt Zürich und Wikimedia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusammenzuarbeiten.
Sein Engagement im Bereich der freiwilligen Arbeit führte ihn in das Präsidium Internationaler Bodensee Club (Leitung Fachgruppe Wissenschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsident des von Paul Watzlawick initiierten P.E.N.-Club Liechtenstein. Seydel hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Bücher zusammen mit seiner Partnerin Tina Piazzi veröffentlicht, viele Kolumnen, Fachtexte und journalistische Texte publiziert.
Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblogging. In seinem Blog verarbeitet er seine Themen. Einige davon werden auf Anfragen zu lesbaren Texten vertieft, andere werden zu Vorträgen ausgebaut. Bei Carl Auer Verlag in Heidelberg, sammelt er “Elemente einer nächsten Kulturform”. Seine Entwicklungen im Kontext der sozialräumlichen Intervention (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beantwortung der Sozialen Frage.
Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in seiner zweiten Lebenshälfte vom Bodensee der Rheinquelle entgegen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr sogenannte Passadis und #Feedlogs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeetings an intentionalen Fragen in einem Lifestream. (so?) Text supported by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Stefan M. Seydel, Junius-Verlag Hamburg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

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