Auf der Suche nach den Axiomen des radikalen Antihumanisten, radikalen Antiregionalisten, radikalen Konstruktivisten Niklas Luhmann, werden in diesem Reader alle PDF’s zur Verfügung gestellt, welche für das Finden nötig sind, um danach selber weiter machen zu können.…
Radikaler Konstruktivismus löst den Referenzialismus auf: Es gibt keine objektive Bezugnahme auf eine Aussenwelt – Beobachtung basiert auf selbstgesetzten Axiomen.…
1858–1861 keine Abtsführung (Sedisvakanz) → erstes deutliches Führungsvakuum (Wikipedia)
1861–1877 Abt Paulus Birker → externer Versuch der Konsolidierung → Konflikte, scheitert, Rücktritt (Wikipedia)
1877 Caspar Decurtins wird Mistral der Cadi → nicht Teil der frühen Klostertragödie → aber ab jetzt gehört er zum politischen Umfeld, in dem sich die Lage von Disentis wieder zu drehen beginnt (HLS DHS DSS)
1877–1888 keine stabile Abtsführung → u. a. Placidus Tenner als Superior (1860–1861 und 1877–1880) → Höhepunkt der institutionellen Krise → zugleich entsteht ein politischer Stimmungsumschwung, für den laut HLS unter anderem Placi Condrau, Caspar Decurtins und Theophil von Sprecher sorgten (Wikipedia)
1880–1888 Benedikt Prevost aus Gries in Disentis → zunächst Prior und Novizenmeister → von Muri-Gries für die Restauration des Klosters nach Disentis entsandt (muri-gries.ch)
1888 Abt Benedikt Prevost → entscheidender Einschnitt → Beginn nachhaltiger Stabilisierung → gilt im HLS als eigentlicher Restaurator des Klosters (HLS DHS DSS)
ein Satz:
Zwischen Laurentius Cathomen und Benedikt Prevost liegt eine fast hundertjährige Phase, in der Disentis trotz wechselnder Äbte nicht zur stabilen Form zurückfindet; Caspar Decurtins gehört nicht an den Anfang dieser Tragödie, wohl aber in die politische Wendung ihrer letzten Krisenjahre. (HLS DHS DSS)
RERUM NOVARUM:
erste Sozialenzyklika Rerum Novarum → veröffentlicht 1891 durch Leo XIII.
Caspar Decurtins → war Teil des katholisch-sozialen Umfelds → wird in der Forschung als Mitwirkender im erweiterten Netzwerk genannt → aber: keine direkte Autorschaft eindeutig belegt (?)
Abt in Disentis zu diesem Zeitpunkt (1891) Abt Benedikt Prevost (1888–1916)
Die Sozialenzyklika „Rerum Novarum“ (1891) fällt genau in die Phase der Stabilisierung unter Abt Benedikt Prevost – und in die Zeit, in der Decurtins politisch auf der Höhe seines Wirkens steht.
Quelle: ja, in : Karl Fry, Kaspar Decurtins, Bd. I, Seite ?, zugestellt von Leo Tuor, 18.04.2026
16. April 2027
Aus einer eMail an die Gemeinde Trun:
“Wir möchten die Büste von Dr. Caspar Decurtins temporär durch eine Arbeit ersetzen, welche in Machart und Stil der aktuellen Arbeit gleicht. Der Unterschied soll dem flüchtigen und unkundigen Blick zunächst nicht auffallen. Auf der Stele soll der Kopf eines 21-jährigen jungen Mannes zu sehen sein. Am 6. Mai 1877 wurde er in Mustér zum Mistral gewählt. In ebenfalls höchst turbulenten Zeiten. Die Arbeit möchten wir gerne RERUM NOVARUM nennen. Das war der Titel der ersten Sozialenzyklika, an welcher Decurtins für Papst Leo XIII. mitgearbeitet hat. „Über die neuen Dinge“ zu reden – wir arbeiten aktuell an Blockchain-Technologien vor dem Hintergrund eines Wechsels auf Quantum-Computing: „Truffels Per Paders“ dissent.is/TPP – macht durchaus Sinn. Ist aber zunächst nicht Teil der Intervention. Als Sozialarbeiter – als Arbeiter am Sozialen – sind unsere Arbeiten, ähnlich wie zeitgenössische Kunst, inhaltlich ambigue, aber durchaus darauf ausgerichtet, die Reaktionen mit zu beobachten und darauf einzugehen. Ein Aspekt, welcher sich schon jetzt abzeichnet, ist, dass die Rede, welche der junge Decurtins in Mustér gehalten hat, nicht überliefert ist. Auch dazu bin ich mit Leo Tuor (und anderen) in Kontakt. Wo der aktuelle Kopf zwischengelagert werden kann, bleibt zu klären. Mit der Denkmalpflege sind wir in Kontakt. Aktuell sieht es aber so aus, dass auf der Arbeit kein kantonaler Schutz liegt.”
Was würde das verändern, wenn du merktest, dass du dir diese #LavinaNera ab 1856/1877 in der Cadi als eine offensive Jugendbewegung vorstellen müsstest und dir bloss noch von den Zerfallsform ab den 1970er Jahren erzählt wird. Von den Intellektuellsten des Kantons. Von der Kulturforschung Graubünden. Von der richtigen Universität äuch! Aber auch im Staatsfunk. Nicht zu vergessen die Zeitung. Auch und gerade die Rätoromanische. Damals aus Disentis/Mustér — heute aus Chur! — selbst?
Was? Du hast als politisch engagierter und intellektueller Oberländer noch nie was von der intellektuellen Monatszeitschrift Accents (1977–1982) gehört? Und das findest du nicht intellektuell anregend?
#PlanB:
Was tun /tp & sms in Trun mit dem Denkmal von ?
Sie greifen nicht das Material an, sondern die Erzählung.
Das Denkmal zeigt den alten Mann. Die Ordnung ist klar: Lebensleistung wird retrospektiv gerahmt, Geschichte erscheint als Ergebnis. Genau dort setzt die Intervention an. Nicht mit Kritik von aussen, sondern mit einer minimalen Verschiebung im Inneren der Form.
Der Kopf wird ersetzt. Nicht zerstört, nicht ergänzt, sondern präzise verschoben: vom späten Bild zurück zum frühen Moment. 22 Jahre alt. Wahl. Bruch. Anfang.
Damit kippt die Zeitachse. Nicht mehr: Das Leben erklärt die Figur. Sondern: Ein Ereignis erklärt alles, was folgt.
Das ist kein ikonoklastischer Akt. Es ist auch keine Ironisierung. Es ist eine Operation an der Anschlussfähigkeit des Denkmals. Erinnern heisst hier: den Ursprung freilegen. Gedenken heisst: ihn öffentlich wirksam halten. Erneuern heisst: die Form so umbauen, dass sie diesen Ursprung wieder tragen kann.
Im klassischen Vokabular wäre das eine konzeptuelle Denkmalintervention im öffentlichen Raum. Eine Form von Gegen-Denkmal, wie sie etwa bei angelegt ist, aber hier radikal reduziert: keine zusätzliche Struktur, keine Texttafel, kein pädagogischer Rahmen. Nur ein anderer Kopf.
Gerade diese Reduktion macht den Eingriff scharf. Denn sie zwingt zur Relektüre.
Das Denkmal bleibt stehen. Aber es zeigt nicht mehr, was es bisher gezeigt hat. Es wird vom Endpunkt zur Frage. Wer war dieser 22-Jährige? Warum konnte das geschehen? Was heisst das für heute?
Und genau darin liegt die eigentliche Bewegung: Das Monument wird vom Speicher zum Interface.
Nicht mehr abgeschlossen, sondern adressierbar. Nicht mehr ehrend, sondern anschlussfähig. Ein kleines Bauteil wird ersetzt – und das Soziale beginnt, sich neu zu organisieren.
#PlanB für den Festakt: warum? naja: weil die professionellen kulturmanagerinnen aus der Kulturhauptstadt lieber die härzigen touristen-bildlis von #AluisCarigiet ausstellen (so?)
DER JUNGE DECURTINS (1884, 28/29-jährig, Recherche Leo Tuor ;-)
Collenberg, Adolf; Die Bündner Parteien auf der Suche nach Identität und Macht 1880–1939. Somedia, 2023 Seite 31.Quellenangabe: Fry, Karl; Kaspar Decurtins: Der Löwe von Truns, 2 Bände, Zürich 1949–1952, Band I, S. 214 | Collenberg liest es als “Hagiographie” ;-)
Ich kann die handschriftlichen Notizen nicht lesen. Du?
Vorlaeufig laesst sich das so ordnen:
Caspar Decurtins Zeitlich: ab 1877 als junger politischer Akteur in der Cadi sichtbar, spaeter Nationalrat, katholisch-konservativer Fuehrungskopf, Mitgruender der Universitaet Freiburg. Funktion: politischer Mobilisator, Foederalist, Sozialpolitiker, Symbolfigur. Ziel: Erhalt und politische Staerkung des katholischen Milieus, zugleich aber mit eigener Linie, eigener Machttechnik und teils uebergreifenden sozialen Ambitionen. Bei Collenberg: nicht der Schoepfer der „Schwarzen Lawine“, sondern ein wichtiger, spaeter sogar stoerender Akteur innerhalb eines groesseren katholischen Machtgefueges.
Placi Condrau Zeitlich: Aufbauphase seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Funktion: Verleger, Redaktor, publizistischer Organisator. Ziel: Herstellung und Stabilisierung eines katholisch-konservativen Kommunikations- und Deutungsraums in der Surselva.
Giachen Giusep Condrau Zeitlich: Nachfolgegeneration, bis 1922. Funktion: Redaktor und Mittraeger des Hauses Condrau. Ziel: Fortfuehrung und Verdichtung des publizistischen und politischen Einflusses der Gasetta.
Giusep / Sep Condrau Zeitlich: 20. Jahrhundert bis 1974. Funktion: letzter grosser Redaktor der Linie Condrau, Bewahrer und Vollender. Ziel: Erhalt des katholisch-konservativen Monolithen ueber Redaktion, Druck und Deutungshoheit.
Karl Fry Zeitlich: viel spaeter, als Biograph und Rueckblickender. Funktion: Hagiograph, Erzähler, Heroisierer Decurtins’. Ziel: Decurtins als zentrale Gestalt, als „Loewe von Trun“ und „Saeulenheiliger“ des katholischen Milieus festschreiben.
Collenberg Zeitlich: nochmals spaeter, als Historiker der Entzauberung. Funktion: Korrektor der Heroisierung, Re-Lokalisierung der Macht bei Gasetta und Condrau. Ziel: zeigen, dass nicht Decurtins allein, sondern vor allem das publizistische System Condrau/Gasetta die „Schwarze Lawine“ geschaffen hat.
Das reicht bereits fuer eine brauchbare These: Decurtins = Figur der politischen Verdichtung. Condrau/Gasetta = Infrastruktur der Macht. Fry = sakralisierende Erinnerung. Collenberg = historische Entzauberung.
Fuer eine saubere Endfassung fehlen noch die exakten Lebensdaten, Amtszeiten und Werkdaten aller Beteiligten. Fuer das Denken reicht es aber schon.
Der junge Dr. Caspar Decurtins | Weil Leo Tuor auch nach einer zweiten Anfrage nicht so recht Lust zeigt, seine Wahlrede vom 6. Mai 1877 zu schreiben, ist die Idee aufgekommen, einen Schreibwettbewerb zu machen.
Was gesucht wird?
eine ersatzbüste!
die originalrede von dr. caspar decurtins vom 6. mai 1877!
eine nacht- & nebelaktion!
Übrigens: Die Idee mit der Büste ist aufgekommen, weil das Museum in Trun keine Interesse hat an einem Reenactement vor dem Kloster, ist diese Idee entstanden ;-)
Leo XIII., Rerum Novarum, 1891 → Die Geburtsurkunde der katholischen Soziallehre.
Kontext: Industrialisierung, Ausbeutung, Sozialismus – die Kirche war lange still.
Inhalt:
Arbeit ist mehr als Ware – der Mensch hat Würde.
Privateigentum ist legitim, aber sozial verpflichtend.
Staat hat Verantwortung, das Gemeinwohl zu sichern.
Gewerkschaften sind nicht nur erlaubt, sondern notwendig.
Bedeutung:
Kirche positioniert sich erstmals systematisch zur sozialen Frage.
Nicht als Revolutionärin, sondern als moralische Instanz.
#LiberalPaternalism avant la lettre: Schutz der Schwachen, aber ohne Machtverzicht.
Wenn sich Leo XIV. auf Leo XIII. bezieht, könnte die Botschaft lauten:
“Die neue soziale Frage heißt: Klima, Migration, digitale Ausbeutung – und wieder ruft ein Leo zum Dialog zwischen Gerechtigkeit und Ordnung.”
In Gespräche mit Hubert Giger, Leo Tuor und anderen werden Fragen rund um den 6. Mai 1877 behandelt. Der Vorschlag steht im Raum, ob ein Reenactment eine angemessene Form sein könnte…
Trigger: Die Rede, welche der 22-jährige Dr. Caspar Decurtins hielt, ist im Wortlaut NICHT erhalten. Sie soll völlig spontan entstanden sein… Aber es machte Decurtins an jenem Tag zum Mistral der Cadi und es folgte eine fast 100-jährige Periode, welche als #LavinaNera in die Geschichtsbücher eingegangen ist… und von sozial-liberaln Historikern in ihrem Zerfall so beschrieben wird ;-)
2‑do-liste: Johannes Flury | Hinweise von Pater Bruno: Man sagte seit jeher, Teile von Rerum Novarum habe Caspar Decurtins verfasst. Vgl. Wikipedia (C.D.): «1891 beriet er Papst Leo XIII. bei der Ausarbeitung der EnzyklikaRerum Novarum») C. D. war ja stark beteiligt an der Gründung der Uni Fribourg, einer Hochburg des Katholischen und der Dominikaner. Letztere waren damals führend in der Theologie als Spezialisten für Thomas von Aquin, den Papst Leo XIII. zum Massstab der Theologie erhob. Ich gehe davon aus, dass Caspar Decurtins über die Dominikanerschiene Ghost Writer für Papst Leo XIII. war. Vgl. auch: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026985/2008–05-26/
Es gibt nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, das ihn unrein machen könnte; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist’s, was den Menschen unrein macht. Und als er von dem Volk ins Haus ging, fragten ihn seine Jünger nach diesem Gleichnis. Und er sprach zu ihnen: Seid denn auch ihr so unverständig? Versteht ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht unrein machen kann? Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und kommt heraus in die Grube. Damit erklärte er alle Speisen für rein. Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dies Böse kommt von innen heraus und macht den Menschen unrein.
Soziale Arbeit ist systemrelevant geworden. Das ist ja das Problem.
Soziale Arbeit hat es geschafft. Sie hat sich professionalisiert, organisiert, akademisiert. Sie ist relevant geworden. Ministerien berufen sich auf sie, Hochschulen verwalten sie, Krisen legitimieren sie. Niemand zweifelt mehr an ihrer Notwendigkeit. Doch genau darin liegt das Problem.
Systemrelevanz bedeutet: Das System braucht dich – aber nicht, damit du es veränderst, sondern damit du es stabil hältst. Soziale Arbeit, einst als Arbeit am Sozialen gedacht, arbeitet nun am Funktionieren des Sozialstaats. Sie entlastet, beruhigt, integriert. Sie pflegt das Leid, das sie eigentlich beenden wollte.
Die #TheStaubBernasconiMatrix hilft, diese Verschiebung sichtbar zu machen. In der Anordnung verteidigt die Profession Hierarchie unter dem Vorwand von Qualität. Im Zugang wird Wissen zum Eigentum, nicht zum Gemeingut. In der Legitimation ersetzt Anerkennung die Verantwortung, und in der Durchsetzung wird Kritik freundlich neutralisiert, bis sie keine Wirkung mehr hat.
So verwandelt sich Ethik in Verwaltung. Und selbst die Systemtheorie, die einst half, Machtverhältnisse zu entlarven, dient heute der Immunisierung gegen Kritik. Wer auf strukturelle Gewalt hinweist, hört: Das ist nicht systemisch anschlussfähig. Wer auf Schweigen verweist, bekommt Empathie statt Analyse. Kommunikation wird psychologisiert – und das Soziale verschwindet in Gefühlen.
Soziale Arbeit ist systemrelevant geworden, weil sie gelernt hat, Konflikt zu vermeiden. Doch das Soziale entsteht nicht durch Relevanz, sondern durch Widerspruch. Arbeit am Sozialen heisst, Macht sichtbar zu machen, nicht sie zu verwalten.
Systemrelevanz mag Anerkennung bedeuten. Aber wer dazugehören will, verliert, was Soziale Arbeit einmal ausmachte: die Fähigkeit, Bedingungen zu verändern, statt sie zu legitimieren.
“Wie Helfen zum Beruf wurde”, hat C. Wolfgang Müller beschreiben. Ein Klassiker. Über einem Bier erzählte ich ihm einst, dass ich dem Belz-Verlag ein Manuskript geschickt hätte, um ein Nachfolgebuch: “Wie Helfen zum Kommerz wurde”. Er fand es eine tolle Idee und versprach mir ein Vorwort. Dummerweise habe ich ihn nicht gefragt, ob er mir den Text gibt, auch nach der Ablehnung des Verlags…
Egal. Inzwischen bin ich selbst zu einem alten, weissen, weisshaarigen geworden…
Im Masterstudium bei Silvia Staub-Bernasconi, wurde mir in meiner Studiengangsklasse zugeschrieben, dass ich “eine schwierige Mutter-Sohn-Beziehung” mit der Frau Professorin hätte… Meine Fragen triggerten sie, auch wenn ich sie noch nicht einmal gestellt hatte. Legendär war ein Tag, an welchem sie mich vor der ganzen Klasse aufzog, wegen meinen Radikal Konstruktivistischen Einwänden. Und am Abend wurde ich zu meinem Vortrag im Audimax der Alice Salomon Fachhochschule auf Einladung von Gerd Koch und Heiko Kleve als ein solches Exemplar aus der Zürcher Schule von Staub-Beransconi vorgestellt…
Will sagen: Ich war immer daneben. Egal wo auch immer ich war… (so?)
M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
was irrwitzig ist?@derrothdotcom beobachtet #chatGPT als ein butler, welcher gefällige sätzlis ausspuckt.
aber seine #luhmann-horde, welche seit 25 jahren falsifizierte ideen hyperventiliert, erkennt er als akademische wissenschaft ;-) https://t.co/slTLT1t0OZ
/end | Perfekt – das gibt eine klare Struktur für deine Argumentation. 1984 als Kernmoment der Systemtheorie, 1977 & 2000 als Anfang und Ende des Religionsthemas, und 1997 als flexibles Modell für Kulturformen.
Falls du später noch Details justieren oder weiterentwickeln willst, haben wir jetzt eine saubere Basis, auf der du aufbauen kannst. 🚀
Ich bin gespannt, wie du das weiter in #TheLuhmannMap & #Commoroque integrierst! 😊
🔥 Das Theater war die größte Maschine zur Produktion von Differenzierung. Jetzt wird es zur Maschine der moralischen Eindeutigkeit umgebaut.
🔥 Jede Unterscheidung, die es erarbeitet hat, wird rückabgewickelt – und damit auch der Raum für Ambivalenz, Zweifel und Widerspruch.
🔥 Die neue Identitäts- und Moralpolitik will keine Unterscheidungen mehr – sie will Einheitlichkeit. Wer sich nicht einordnet, wird ausgeschlossen.
🔥 Theater, Debatte, Wissenschaft, Kunst – alle werden zu Safe Spaces, wo nicht mehr gedacht, sondern nur noch bestätigt wird.
🔥 Die Moderne ist zu ihrem eigenen Gegner geworden.
Märtyrer sind Menschen, welche für eine hierarchielose, gewaltfreie Gesellschaftsordnung ermordet werden – egal, ob dies von Kaisern, Kirchen, Staaten oder Geheimdiensten durchgesetzt wird.