Langsam: Mein Blog ist mein Kartenraum und keine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
“Kunst ist ein Begründungssystem für Aussagen, und zwar so, dass nicht „State of the Art“, kraft Approbation, Promotion, Delegation, also kraft beäugbarer Zugängigkeit zur Faktizität, zur Expertenkommission, zur Kollegenschaft geurteilt wird; Kunst ist ein System der Begründung von Aussagen aus der Individualität der Aussagenurheber heraus.”
Unter AutarkieIndex.org kannst du auch alles nachlesen, wenn dir das lieber ist. Ich hole mir jetzt einen Kaffee. Du dir vielleicht auch. Unten hast du die Sprunglinks – das wird die Struktur sein, welche ich abzuarbeiten suche. Du musst das nicht der Reihe nach abarbeiten. Hol dir, was dich interessiert. Mich interessiert, was du siehst, was ich nicht sehe. Lege deine Beobachtungen im Netz unter dem Hashtag #AutarkieIndex ab. Unsere Bots werden es finden. (so?)
Struktur
(Sprunglinks folgen, wenn Video da ist ;-)
Was ist das Problem? #TheGreatReset #LiberalPaternalism …
Arbeitsumgebung: #SmartSetting 1. Computer mediated Communication 2. Acceptance to work on a common Question (Lemma, Topic, Question) 3.Commitment without binding
Arbeitsumgebung: #CommunityCare 1. To be a Party Host and 2. To be a Traffic Cop (Not Police Officer) 3. Always be a Full-time Enabler
Arbeitsumgebung: #NextNotability 1. One valid sitelink 2. Open available references 3. It is needed to make Data, Information, Knowledge in other items more useful
Umsetzung bis 2030 mit den Ansätzen von Neugieronautik.ch (Ein Team von 6 Personen begleitet die Umsetzung bis 2030 und löst sich danach wieder auf.)
Kartenraum: Orientierung und strategische Ausrichtung.
Cyberspace: Technologische Basis und digitale Infrastruktur. (Stelle ist bereits ausgeschrieben, Bewerbungen werden gesammelt und Gespräche mit möglichen Personen geführt ;-)
Diplomatie: Ökologische und soziale Nachhaltigkeit sowie Ressourcenfluss.
Storytelling: Kommunikation und kulturelle Perspektiven.
Empowerment: Governance und partizipative Prozesse.
Pulverisierer: The Next Organization Will Not Be Organized #TNOWNBO
Meta/Kontextualisierungen:
Das Lebensgefühl #Commoroque
Konkrete Anwendungsfelder in der Pilot- & Impulsphase
seit wie vielen Jahren schreibe ich diesen Satz wieder ab und habe ihn noch nie begründet… dabei ist der Gedanke so schlicht und zeigt doch die ganze idee der moderne als an die wand gefahren…
WAS FÜR EIN DESASTER.
professionellen zu unterstellen, sie wüssten nicht, was sie tun, ist unprofessionell. #DasProPar@sms2sms
Professionelle wissen, was sie tun. Aber sie können es nicht anders tun, ohne sich selbst aus dem System zu entfernen. Das ist die eigentliche Tragödie.
Ziel Die Selbstabschaffung der Kulturform der Moderne (≠) – nicht als Reformbemühung, sondern als Bruch und Öffnung in eine nächste Kulturform.
Suchbewegung Projekte, die Elemente dieser nächsten Kulturform suchen, finden und erfinden:
Dramaturgie #LavinaNera in, dus, treis – Dreischritt der sozialen Frage:
in – Mit den Mitteln der Religion, gegen die Zerfallsformen von Religion
dus – Mit den Mitteln der Kultuform der Moderne, gegen die Zerfallsformen der Kulturform der Moderne
treis – Suchen, finden und erfinden von Elementen einer nächsten Kulturform am Beispiel der Surselva. Wir nennen es #Commoroque
Prinzip Keine paternalistische Zuschreibung von Unwissen und Unfähigkeit – sondern kooperative, transparente, reflexive Entwicklung.
melde deine liberalen paternalisten als phishing und rufe damit meta-paternalisten auf. (so?)
die kulturform der moderne erstickt an ihren eigenen paradoxien.#DasProPar du @ost_fh, professionellen zu unterstellen, sie wüssten nicht was sie tun, ist unprofessionell ;-)… pic.twitter.com/hKJ2wf09JB
Das Paradoxon im #DasProPar steckt in der doppelten Zuschreibung von Kompetenz und Inkompetenz – und wie diese sich gegenseitig aufheben.
Die Aussage „Professionellen zu unterstellen, sie wüssten nicht, was sie tun, ist unprofessionell.“
Wenn jemand professionell ist, impliziert das: Kompetenz, Wissen, Verantwortung.
Wer ihnen aber systematisch unterstellt, sie wüssten nicht, was sie tun, spricht ihnen genau diese Professionalität ab.
Das Paradoxon
Wer das tut, handelt selbst unprofessionell, obwohl er oder sie vermutlich den Anspruch erhebt, professionell zu sein (z. B. in einer Evaluations‑, Leitungs- oder Kontrollrolle).
Damit kippt die Professionalität von der Person, die urteilt, ins Gegenteil.
Professionelle werden zu „Objekten“ paternalistischer Behandlung, statt als „Subjekte“ verantwortlicher Praxis anerkannt.
Tieferer Kern
Das Paradoxon ist ein Kommunikations- und Machtproblem:
Auf der Oberfläche geht es um „Qualitätssicherung“.
Im Kern geht es um Legitimation und Machtkontrolle: Wer darf sagen, was „professionell“ ist?
Genau hier verknüpfst du es mit #TheStaubBernasconiMatrix: Es ist eine Legitimationsfrage (3. Dimension) – und gleichzeitig eine Anordnungsfrage (1. Dimension).
Übertrag in dein Programm
Das ProPar steht als Leitaxiom gegen paternalistische Systeme, egal ob in Religion, Moderne oder künftigen Kulturformen.
Es zwingt dazu, Professionalität als kooperativen, reflexiven Prozess zu verstehen, nicht als hierarchisch kontrollierbare Ressource.
job → beruf → profession → disziplin
Professionalismus als Selbstbestimmung in vier Dimensionen:
eigenes Fach definieren
Wissensfelder abgrenzen und gestalten
Arbeitsmittel auswählen und kontrollieren
Reflexion als festen Bestandteil sichern
Deine Stufung
Job: praktische Tätigkeit unter Anleitung, keine eigenständige Fachverantwortung
Profession: Fachhochschulebene, wissenschaftlich fundierte Praxis mit definierter Autonomie
Disziplin: universitäre, forschungsbasierte Wissensproduktion, Theoriebildung und Grundlagenarbeit
Quellenvorschläge von #chatGPT‑5:
Andrew Abbott
Abbott, Andrew (1988): The System of Professions: An Essay on the Division of Expert Labor. University of Chicago Press. → Zentral für die Idee, dass Professionen ihre Zuständigkeitsbereiche („jurisdictions“) ständig gegenüber anderen Berufen, dem Staat und der Öffentlichkeit aushandeln.
Abbott, Andrew (2001): Chaos of Disciplines. University of Chicago Press. → Interessant für deine Stufung, weil er zeigt, wie Disziplinen sich intern strukturieren und voneinander abgrenzen.
Eliot Freidson
Freidson, Eliot (1970): Professional Dominance: The Social Structure of Medical Care. Atherton Press. → Klassisch für die Analyse, wie Professionen (hier: Medizin) ihre Autonomie behaupten.
Freidson, Eliot (2001): Professionalism: The Third Logic. University of Chicago Press. → Kernthese: Professionalismus ist eine eigenständige Steuerungslogik neben Markt und Bürokratie. → Passt perfekt zu deiner Lesart, weil er Autonomie, Fachkontrolle und Selbstregulation als entscheidend markiert.
Die Moderne war stark vom Paradigma der „harten Wissenschaften“ geprägt: linear, kausal, deterministisch.
Der Abschluss beginnt, als diese Disziplinen Komplexität nicht nur tolerieren, sondern als integralen Bestandteil akzeptieren müssen (Quantenphysik, Chaostheorie, Systembiologie, Klimawissenschaft etc.).
Damit verschwindet die Exklusivität des „nur so kann man Wissen begründen“.
Komplementarität zwischen linear-kausaler und prozessual-systemischer Weltsicht wird zur Norm(alität).
Landfrau-Metapher
Kompliziert: Konfitüre machen – viele Arbeitsschritte, klare Reihenfolge, Ursache-Wirkung eindeutig.
Komplex: Den Mann an die Landsgemeinde schicken und das Gesinde organisieren – Akteure mit Eigenlogik, veränderliche Rahmenbedingungen, Entscheidungen unter Unsicherheit.
Für jede Landfrau war beides Alltag – die Moderne brauchte Jahrhunderte, um das zweite anzuerkennen.
Das passt nahtlos zu dissent.is/modern, weil es dort den Bruch markiert: Der „Modernismus“ verliert seine epistemische Alleinstellung, sobald er nicht mehr zwischen kompliziert und komplex hierarchisch unterscheiden kann, sondern sie gleichwertig nebeneinander akzeptieren muss.
Meta-Reflexion: Professionelle Verstörung als Methode
Wer professionelles Einvernehmen stört, gefährdet nicht Menschen – sondern Routinen. Kritik an professionalisierten Systemen zielt nicht auf die Qualifikation, sondern auf die Konfiguration: Wofür wird Expertise eingesetzt? Wem dient sie? Was wird ausgeschlossen, um Gültigkeit zu erzeugen?
In einer Welt, in der „Kultur“ zur Strategie und „Landschaft“ zur Standortressource wird, ist jede radikale Frage eine Störung – und jede Störung eine Erinnerung an das, was fehlt:
Care statt Kontrolle
Commons statt Kalkül
Resonanz statt Rendite
Verantwortung statt Verwertung
Wer die Sprache der Systeme nicht nur spricht, sondern verdreht, setzt andere Möglichkeitsräume frei – jenseits von Aktennotizen, Projektformularen und Standortqualitäten. Mein Blog als Störfaktor? Könnten meine Sammlungen auch als “Indikator” gesehen werden?
Autarkie bedeutet nicht Abschottung, sondern Gestaltungsfähigkeit. Unser #AutarkieIndex misst, wie resilient, nachhaltig und herrschaftsfrei (xerokratisch) die Systeme in der Surselva sind – und unterstützt konkrete Entscheidungen, um diesen Zielen näherzukommen.
Anlass zu diesem Eintrag? Die dramatische Informationskampage vom Nationalstaat, ihrer Medienagentur SDA und den Kindersoldaten (@KurtImhof) bei Boulevard (so?)
Im Vorhaben E‑ID laufen die Arbeiten rund um den Aufbau eines staatlich anerkannten, elektronischen Identifikationsnachweises (E‑ID) und der dazugehörigen Gesetzgebung. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Justiz (BJ), dem Bundesamt für Polizei (fedpol) und der Digitalen Verwaltung Schweiz (DVS) ist das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) an der Umsetzung beteiligt.
Summary von diesem Eintrag, entwickelt in Kooperation mit @ConsensusNLP
Eine kurze Geschichte der #eID und viele lange Fragen
Die #eID ist mehr als nur ein digitales Identitätssystem – sie fungiert als Portal, das zentrale Probleme der modernen Gesellschaft sichtbar macht. Die Kulturform der Moderne, geprägt von Unterscheidungen wie ((Privat)Staat)((Privat)Staat) und ((privat)öffentlich)((privat)öffentlich), ist durch Krisen und technologische Entwicklungen in eine transformative Phase geraten. Die Suche nach Antworten auf DIE SOZIALE FRAGE auf der Höhe der Zeit führt zurück zu den Grundannahmen der Moderne und ihrer Industrialisierung – und fordert ihre Dekonstruktion.
Willst du wirklich, dass die #Surselva zu einer blossen Dienstleistungszone für externe Bedürfnisse wird? - Dein Staat unterstützt diese Privatisierung mit ganzer Kraft.
immerhin: auf daumendreher ist bisher noch niemand gekommen (so?) | anlass: dieses tiktok, was youtube.com/@medientheater wegen urheberrechtsverletzung nicht übernehmen wollte. | so viele namen…
Es ist ja nicht so, dass mich solches Kästchendenken nicht zu beeindrucken vermag. Darum ha!ha!habe ich mir das Ding ja auch 30minuten lang angeschaut und Printscreens gezogen… ABER… ;-) - … Aber dieses Ding ins Internetz zu stellen und um Diskussion zu bitten — was von vielen Gymnasialleerpersonen mit hoher Sensibilität für fichtig/ralsch auch genutzt worden ist! — und sich nicht anmerken zu lassen, dass präzis damit eine Situation der “Beobachtung der Beobachtung” gesetzt worden ist… macht es nicht nur aus philosophischer Perspektive verdächtig, ja? - All die Beobachtenden, sind nun ja nicht mehr passiv ausgeschlossen, wie unter den Zeiten von Buchdruck, welche dadurch bestimmt war, dass eben gerade KEINE reaktion möglich ist… - Die bunte Kästchenwelt beschreibt ja explizit eben gerade diese Kulturform, welche sich unter dem dominanten Kommunikationsmedium #Buchdruck ausformuliert hat. Präzis das war das Argument von #NiklasLuhmann… ;-) Will sagen: - Die kreative, bunte, akkurate Welt von Denkschubladen, werden einprägsam zur Darstellung gebracht und gerade dadurch in ihrem unübersehbaren Ende ins Museum verschoben. Und dort kannst du nun hin pilgern und gucken (und kichern!) wie diese Menschleins einst vor sich hingelebt haben. Ohne Einsicht in ihr Tun und die ganze Lächerlichkeit ihres stolzen Gehabes…
die funktion des kästchen bildens ist ja, dass damit kritik möglich wird. dies einem fleissigen explizierer vorzuwerfen empfinde ich mit @rivas97 gesprochen: “mittelalterlich” (so?)
Es ist der 6. Dezember 2024. Ich lernte heute Morgenmesse im Kloster Disentis Bischof Nikolaus kennen. Oder besser: Ich merkte, dass ich Pater Nikolaus vergessen hatte.
Parametric modelling is just to little Constellatoric modelling.“
@sms2sms #venezia2025
Ironisch präzise: → Als wäre parametric nur ein unvollständiger Vorläufer, eine verkürzte Variante, eine Reduktion dessen, was Konstellatorik eigentlich ermöglichen könnte.
Poetisch subversiv: → Er dreht die Idee von Modellierung selbst um: Nicht mehr „Modell = Abbild einer Realität“, sondern Modell = Möglichkeitsraum relationaler Bedeutungen.
Parametrisches Modellieren (Parametric Modeling) ist eine Methode im Bereich des Designs und der Ingenieurwissenschaften, die auf der Definition und Manipulation von Parametern basiert. Sie wird häufig in CAD-Systemen (Computer-Aided Design) eingesetzt, um flexible und wiederholbare Designprozesse zu ermöglichen.
Von gestickten Versen zu modellierter Weltaneignung: Ein Bogen über drei Blogeinträge
Das Poesierad erinnert an eine Praxis, die schon vor Jahrhunderten möglich war: Benediktinermönche, die auf liturgischen Gewändern Texte arrangierten – rhythmisch, ornamental, bedeutungsoffen. Diese Praxis war mehr als Schmuck: Sie war ein Modell des Denkens, ein Codieren von Welt in strukturierter Form.
Im Beitrag zur Parametrischen Modellierung wird diese Praxis weitergedacht: Als Verfahren, das mit klar definierten Variablen (Parametern) arbeitet, um Möglichkeitsräume zu gestalten. In Architektur, Design oder sozialer Organisation wird dadurch eine neue Form des Ausdrucks möglich – nicht linear, sondern relational.
Mit dem Schritt zur Postparametrischen Modellierung öffnet sich das Modell erneut: Nicht mehr die Parameter stehen im Zentrum, sondern die Bedingungen ihrer Veränderbarkeit. Was, wenn nicht mehr nur die Zahl, sondern die Modifizierbarkeit selbst modelliert wird? Hier beginnt ein Denken, das nicht nur entwirft, sondern die Bedingungen des Entwerfens selbst sichtbar macht – poetisch, politisch, präzise.
In Disentis/Mustér sind 2024 zwei Projekte entstanden: #LaPendenta (Jakob Rope Systems) und #Caschlatsch (Gramazio Kohler Research ETH Zürich) an welchen wir zu diesen Themen in #Spaziergangswissenschaften arbeiten.