money money money | die 43. woche 2026

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#dfdu DIE FORM DER UNRUHE, Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | Band 2, 2010, Seite 140 | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010 

  • wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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in ein­er woche auf m/einer achter­bahn durch alle meine inten­tionalen fra­gen. aller verzettel­tel­ten zettelchen dieser tage: reload für aktuellen schreib­stand ;-)

Montag (Val Gliems)

Lukas 12,13–21:

Dienstag (Dissentis/Mustér)

Auf der Suche im Klostermuseum nach Hinweisen auf #CasparDecurtins (Freitag)…

15h: Wal­ter Lietha | Dop­pelte Büch­ersendung zurück brin­gen. Vor­bere­itung auf Fre­itag: dissent.is/RerumNovarum

Mittwoch (Dissentis/Mustér)

«Gebet des Klosters am Rand der Stadt»

Jemand muss zuhause sein, Herr, wenn du kommst. Jemand muss dich erwarten […]

Und später:

Wachen ist unser Dienst. Wachen. Auch für die Welt.

Beson­ders inter­es­sant ist ihre Begrün­dung: Die Welt ist beschäftigt, unter­wegs, nicht zu Hause. Ger­ade deshalb muss jemand bleiben, warten und wachen. An diesen Text von Sil­ja Wal­ter (1919–2011) erin­nerte wohl heute mor­gen Pater Bruno und er emp­fahl:

  1. Bere­it sein
  2. Aufmerk­sam sein
  3. Sehn­süchtig sein

Quellen

  1. Voll­ständi­ges Gebet als PDF, veröf­fentlicht bei kath.ch: https://www.kath.ch/wp-content/uploads/sites/2/2018/11/Gebet-des-Klosters-am-Rand-der-Stadt.pdf
  2. SRF, 23. April 2019: «Sil­ja Wal­ter – mit tanzen­den Worten die Men­schen bewe­gen». Mit Radio­porträt. https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/dichterin-und-nonne-silja-walter-mit-tanzenden-worten-die-menschen-bewegen
  3. Schweiz­erisches Lit­er­at­u­rar­chiv, Werkarchiv Sil­ja Wal­ter: https://ead.nb.admin.ch/html/walter_silja_A.html
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Donnerstag (Lugano)

Ziel: 2. Begeg­nung mit @Jaromil | Anmeldebestä­ti­gung erhal­ten | Über­nacht­en in Lugano pla­nen oder weit­er nach Zürich?

  1. Jaromil (Denis Roio) – Sys­tem­sicher­heit https://x.com/jaromil
  2. Roosem­bert Pala­cios – Resilienz bei Inter­ne­taus­fall https://luma.com/yawcgo0t
  3. Super Test­net – Bit­De­vs, dezen­trale Organ­i­sa­tion https://x.com/supertestnet

Pro­gramm: https://luma.com/yawcgo0t

Freitag (Universität Fribourg)

Ziel: Ich suche und finde das Por­trait von Dr. Cas­par Decurtins…

Uni­ver­sität Freiburg · Cam­pus Mis­éri­corde (1938–1941) | Architek­ten: Denis Honeg­ger und Fer­nand Dumas. Béton brut zwis­chen struk­turellem Klas­sizis­mus (Auguste Per­ret) und Mod­erne (Le Cor­busier).

Kon­takt:

Um sein grossar­tiges Vorhaben zu ver­wirk­lichen, fand G. Python in der treuen Fre­und­schaft sein­er ehe­ma­li­gen Wegge­fährten aus dem Schweiz­erischen Stu­den­ten­vere­in – der Schorderet, Decurtins, Jac­coud und Wuilleret, um nur einige zu nen­nen – jene moralis­che Unter­stützung, die für ein Unternehmen von solch gross­er Trag­weite uner­lässlich war.

So erstaunt es nicht, dass die ersten Mit­glieder der damals soge­nan­nten Akademis­chen Gesellschaft Freiburg aus den Rei­hen des Schweiz­erischen Stu­den­ten­vere­ins gewon­nen wur­den.

Diese Gesellschaft, die vom Jour­nal­is­ten Augustin gegrün­det wurde, der auch ihr erster Präsi­dent war, hat­te sich zum Ziel geset­zt, ein Kli­ma der Grosszügigkeit, des Ver­ständ­niss­es und des Ver­trauens zu schaf­fen, das der Entwick­lung der Hochschule förder­lich war, und ihr zugle­ich eine möglichst umfassende materielle Unter­stützung zukom­men zu lassen.

Um die Idee der Uni­ver­sität im ganzen Land bekan­nt und ver­ständlich zu machen, wur­den die Gen­er­alver­samm­lun­gen in ver­schiede­nen Regio­nen der Schweiz abge­hal­ten.

Die Gesellschaft trat jedoch am 15. Novem­ber 1916 im Saal des Katholis­chen Zirkels in Freiburg zu ein­er Ver­samm­lung zusam­men.

Die öffentliche Sitzung war im Wesentlichen dem Gedenken an Kas­par Decurtins gewid­met, der Ende Mai ver­stor­ben war.

Die Würdi­gung dieses Mannes, der beina­he eben­so viel wie Georges Python zur Grün­dung und Fes­ti­gung der Uni­ver­sität beige­tra­gen hat­te, hielt sein ange­se­hen­er Lands­mann, Pro­fes­sor Peter Tuor, der sein umfassendes juris­tis­ches Wis­sen nacheinan­der an den Uni­ver­sitäten Freiburg und Bern in die Lehre einge­bracht hat­te.

Die anschliessende Geschäftssitzung war geprägt von der Wahl eines neuen Präsi­den­ten der Akademis­chen Gesellschaft als Nach­fol­ger von Georges de Mon­te­nach, der zu den Grün­dungsmit­gliedern gehörte und seit den Anfän­gen Mit­glied des Vor­stands gewe­sen war.

Dr. Caspar Decurtins und die Universität Freiburg

1. Grün­dung 1889: Cas­par Decurtins (1855–1916) unter­stützte seinen Stu­di­en­fre­und Georges Python mass­ge­blich bei der Grün­dung der Uni­ver­sität Freiburg. Beson­ders engagierte er sich für die Beru­fung der ersten Pro­fes­soren.

2. Wis­senschaft und Sozial­re­form: In einem Mem­o­ran­dum vom 1. Jan­u­ar 1890 forderte Decurtins eine Fakultät für poli­tis­che Ökonomie. Die «soziale Frage» sollte nicht nur ein Fachge­bi­et, son­dern eine zen­trale Per­spek­tive uni­ver­sitär­er Forschung wer­den.

3. Katholis­che Soziallehre: Als Mit­glied der Union de Fri­bourg beteiligte sich Decurtins an den Auseinan­der­set­zun­gen, die der Sozialen­zyk­li­ka Rerum Novarum (1891) voraus­gin­gen.

4. Pro­fes­sur 1905–1913: Nach sein­er poli­tis­chen Kar­riere lehrte Decurtins Kul­turgeschichte an der Uni­ver­sität Freiburg.

5. Erin­nerung 1916: Nach seinem Tod würdigte die Uni­ver­sität beziehungsweise ihr Hochschul­vere­in Decurtins mit ein­er Gedenkver­anstal­tung. Peter Tuor hielt die Rede. Die Vere­ins­geschichte stellt seinen Beitrag zur Uni­ver­sitäts­grün­dung beina­he auf eine Stufe mit jen­em Pythons.

Für #RerumNovarum entscheidend

Decurtins wollte nicht bloss eine katholis­che Uni­ver­sität mit­be­grün­den. Er wollte eine wis­senschaftliche Infra­struk­tur schaf­fen, die gesellschaftliche Grund­fra­gen bear­beit­et.

Ger­ade seine Forderung von 1890 macht ihn für unsere heutige Unter­suchung inter­es­sant.

Quellen

His­torisches Lexikon der Schweiz: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/003565/2009–05-08/

Uni­ver­sität Freiburg, Rek­torat­srede von Gui­do Ver­gauwen: https://www.unifr.ch/iso/fr/assets/public/files/Institut/Direktorium/Vergauwen/Rektoratsreden/20101115_Vergauwen_Rektoratsreden_Dies%20Academicus.pdf

Alum­ni et Amis der Uni­ver­sität Freiburg: https://www.unifr.ch/alumni/fr/

Jean-Claude Gau­thi­er / Thomas Gmür: Une Uni­ver­sité et ses Amis (2019), ins­beson­dere Seite 26: https://www.unifr.ch/alumni/fr/assets/public/Alumni/pdf/Une%20Universite%20et%20ses%20amis%20-%20Webversion%20vollst%C3%A4ndig%20reduziert%20%281%29.pdf

wed­er ((staat)markt)
wed­er ((sozialismus)liberalismus)
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111 work in progress

Samstag (Biel)

Teil­nahme an der Tagung der Men­non­iten vom Bienen­berg | Ziel: Fre­unde find­en für Koop­er­a­tion mit #Ich­Bin­Fe­lix | Am Nach­mit­tag bin ich in der Gruppe zu Mag­nifi­ca Human­i­tas einge­tra­gen, welche ich ziem­lich pro­voka­tiv finde an einem men­non­iten event ;-))) Aber vielle­icht lassen sie mich ja wieder abführen, wie an ihrem riesen­ju­biläum an der uni­ver­sität zürich ;-)))

Samstag/Sonntag

Das Woch­enende kön­nte toll wer­den ;-)

1. märz 2014?
https://twitter.com/sms2sms/status/439833186781380608

META

Von mir: https://www.nzz.ch/feuilleton/
Über mich: https://www.welt.de/print/

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