Vorfreude: Am 14. Juni 2026 singt unser Kirchenchor gemeinsam mit dem Chor aus Salgesch u.v.a. in der Messe auch dieses Lied:
Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten. Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, alleine.
Gib unsern Fürsten und aller Obrigkeit Fried und gut Regiment, dass wir unter ihnen ein geruhig und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.
Ich brauche nicht kein Geld. Aber das ist der QR-Code für infosperber. Die ha!ha!haben es nötiger als ich. (so?) Ich biete global skalierende Angel-Investment-Optionen mit: #PlanD | M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
Ob ich für die Gruppe Kontertext schreiben wolle…
Wie soll ich antworten?
Kontertext?
Widerspruch ist Zuspruch…
Kontertext ist also Koppelung?
An Politik? Parteienpolitik? An die Mitteilungen via Massen leitende Medien?
Gerade das interessiert mich gar nicht ;-)
Wie ich mich als Sozialarbeiter im Kont(ert)ext von #Schurnalism verorten würde?
Ich müsste etwas erfinden… vielleicht so?
#NewJournalism Ein Reportagestil, der literarische Elemente in nichtfiktionalen Texten einsetzt. Beispiele: Tom Wolfe, Truman Capote, Gay Talese
#FakeJournalism Ein Reportagestil, der nichtfiktionale Elemente in literarische Texte einsetzt. Beispiele: Tom Kummer, Hannes Grassegger, Daniel Ryser
#HyperJournalism Ein Reportagestil, der kommunikative Kopplungen sichtbar macht, durch welche Beobachtungen, Widersprüche und Wirklichkeiten überhaupt erst anschlussfähig werden.
Ich vermute, 2010 hätten wir es #Memo genannt.
(so?)
Piazzi/Seydel DIE FORM DER UNRUHE #dfdu — Band 2, 2010 — Junius Verlag Hamburg
» Länge: maximal 10’000 Zeichen » Titel max. 63 Zeichen inkl „kontertext:“ Kein Satzzeichen am Schluss » Bsp für Titel: kontertext: Ab in den Rhein » Lead max. 131 Zeichen. Am Schluss Punkt.
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
Prior und Novizenmeister Pater Bruno OSB segnete #Caschlatsch (Gramazio Kohler Research ETH Zürich) als “Sozialstation” ein | M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.ähm… hier also grad ein Beispiel, dass … ;-)))
wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
Anlass zu diesem Eintrag:
Papst Leo XIV. hat eine nächste Sozialenzyklika herausgegeben. Ausgerechnet zu KI, wo doch schon die Begriffe «künstlich» und «intelligent» aus natürlicher Sicht nicht besonders intelligent sind …
1877: Der 21-Jährige Dr. Caspar Decurtins wird zum Mistral der Cadi gewählt und wird im gleichen Jahr Grossrat im Kanton Graubünden. Sein ultramontanistisches Polit-Programm lässt sich durch die Ablehnung der Alternativlosigkeit zwischen ((Staat)Markt) ((Links)Rechts) ((Sozialismus)Liberalismus) zusammenfassen.
1880: Benedikt Prevost von Muri-Gries in Disentis leitet den Wiederaufbau des überschuldeten Kloster Disentis nach dem Desaster von 1. Mai 1799 und dem 2. Brand vom 28. Oktober 1846.
15. Mai 1891: Leo XIII veröffentlicht Rerum Novarum (Die “Union de Fribourg” — Decurtins ist Teil dieser Gruppe — stellt Maximalforderungen im Streit gegen die Alternativlosigkeit von ((Staat)Markt)
2025: Robert Francis Prevost wird Papst Leo XIV mit expliziten Bezügen zu #RerumNovarum und der 1. Sozialenzyklika aus dem Vatikan: Die Katholische Antwort auf “Die Soziale Frage”.
2026: Leo XIV veröffentlicht Magnifica Humanitas unter Begleitung von Microsoft und Anthropic.
Der Hinweis von Prof. Dr. Markus Ries, Universität Luzern, in der Schweizerische Kirchzeitung 02/2020, wird genutzt, die aktuelle Sozialenzyklika zu lesen, wie die Erste: eben gerade nicht Wortwörtlich. In der Analogie wird vorgeschlagen: “Gerade weil der Papst die radikale Infrastrukturfrage der 4. industriellen Revolution, aka Digitalisierung, auf KI verkürzte, konnte #MagnificaHumanitas so erfolgreich werden.” (so?)
From the Factory System to Platform Power Rerum Novarum (1891) → Magnifica Humanitas (2026) Leo XIII → Leo XIV Mark 2:22
De Systemate Officinarum ad Potestatem Platformarum Rerum Novarum (1891) → Magnifica Humanitas (2026) Leo XIII → Leo XIV Mc 2,22
((Staat)Markt)? von 1877 — 1977 wählte die #Surselva den dritten Weg: #LavinaNera. (Wegkreuz von Silvio Mattioli vor der Klosterkirche Disentis.)
Der definitiv abgegebene Text an Infosperber am 12. Juni 2026
kontertext: Von #RerumNovarum 1891 zu #MagnificaHumanitas 2026
Stefan M. Seydel / 11. Juni 2026 Im Weinberg des Textes: Die Sozialenzyklika von Papst Leo XIV abgelesen in der Surselva.
Verspätet auf dem Weg zur Probe mit dem Kirchenchor im Vitg, ging ich zügig — mit dem Kopf über das Smartphone gebeugt, wie fast immer — am Curtin Cumin vorbei. Da erreichte mich trotz meiner Vertiefung ein Ruf von hoch über mir aus der „O du weisse Arche am Rand des Gebirges! (1133 m. ü. M.)“. Der Wind zerzauste die Worte, aber ich riss meine beiden Hände unkontrolliert winkend über den Kopf und schrie dem offenen Fenster entgegen: “Ein Leo! Ein Leo!”. Zurück kam noch einmal — ich verstand es erst später: “Ein Prevost! Ein Prevost!”
Gab es an jenem Donnerstagabend, 8. Mai 2025 um 19:31 Uhr gar ein Applaus in der kleinen Aula des Schulhauses zu Ehren des neuen Papstes? Ich weiss es nicht mehr. Sicher aber weiss ich, dass unser Dirigent einige resolute Anläufe brauchte, bis er die gesetzten Herren zum Einsingen auf die Beine stellen konnte. Einer aber war noch nicht ganz fertig und flüsterte mir von hinten ins Ohr: “Ein Prevost! Ein Prevost!”
(Der Text geht zuerst an die Redaktion von Infosperber.)
Stefan Schwenke fotografiert Stefan M. Seydel am 12. Juni 2026Weiterlesen →
#dfdu ag in dissentis/muster, graubünden, schweiz | konstellatorische kommunikation (working in a tendency)
M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
Dieser Eintrag ist ein Testfall für die alltagspraktische Anwendung von #TheLuhmannMap und #TheStaubBernasconiMatrix: nicht als Theorie, sondern als Werkzeug für die Arbeit am Sozialen. Ausgangspunkt ist #LavinaNera in, dus, treis, der Klosterbrand von 1877, die Arbeit an dissent.is/rerumnovarum und der Dreischritt erinnern — gedenken — erneuern. Die Frage ist, wie eine Region ihre sozialen Resonanzräume beschreibt, prüft und erneuert, ohne in Nostalgie, Moralismus oder moderne Fortschrittsrhetorik zurückzufallen.
Summary/Spoiler/TL;DR
Karl Marx hatte recht: Religion konnte Opium sein. Aber Marx sah Religion primär als Ideologie, nicht als Kulturform. Genau hier setzt der Eintrag an: Er fragt, warum die Klosterkultur in Disentis/Mustér bis heute trägt — gerade vor dem Hintergrund des Zerfalls der modernen Erfolgsmodelle ((Liberalismus)Sozialismus). Die Pointe ist nicht Rückkehr zur Religion, sondern die Frage, welche soziale Infrastruktur durch Kloster, Erinnerung, Sprache, Rituale, Genossenschaftlichkeit und regionale Resonanz bis heute wirksam bleibt — und wie daraus #commoroque als nächste Kulturform lesbar wird.
bitte verstehe diesen eintrag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)
#dfdu ag in dissentis/muster, graubünden, schweiz | konstellatorische kommunikation (working in a tendency)
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wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
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wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
Wenn wir wenig Daten, wenig Information und wenig Wissen haben, müssen wir Ausgangspunkte präzise setzen. Im Nebel, allein auf einem verschneiten Pass, zählt nicht die grosse Theorie, sondern der verlässliche Steinmann, die Himmelsrichtung, die erste Spur. Der Frame wird dabei kaum beobachtet. Er erscheint als notwendig.
Wenn wir viele Daten, viele Informationen und viel Wissen haben, verschiebt sich das Problem. Dann fehlt nicht Orientierung, sondern Selektion. Ein autonomes System in den Bergen verarbeitet Wetterdaten, Karten, Sensoren, Verkehr, Risiko und historische Muster. Die Frage lautet nicht mehr: Wo ist der Weg? Sondern: Nach welchem Muster wird entschieden? Auch hier bleibt der Frame unsichtbar, jetzt nicht als Setzung, sondern als Algorithmus.
Und beim prinzipiell Unbezeichbaren kommt eine dritte Operation hinzu: die Bezeichnung, die ihre eigene Unzulänglichkeit mitführt. Die Zeichenkette „Gott“ bezeichnet dann nicht ein Objekt unter anderen, sondern markiert die Grenze jeder Bezeichnung. Sie sagt: Hier wird etwas bezeichnet, das sich der Bezeichnung entzieht.
In allen drei Fällen gilt: Beobachtung macht sichtbar, indem sie ihren Frame unsichtbar macht. Darum muss die gemachte Unterscheidung mitgeführt werden. Nicht, um den blinden Fleck aufzuheben, sondern um in Erinnerung zu halten, dass ich nicht sehe, was ich nicht sehe.
Moralkommunikation ermöglicht soziale Achtung und Missachtung. Sie markiert, welche Menschen, Aussagen oder Handlungen als achtbar, anständig, angemessen und anschlussfähig gelten — und welche nicht.
Moralkommunikation beobachtet und bewertet Menschen, Aussagen oder Handlungen entlang moralischer Leitunterscheidungen wie ((gut)böse),((anständig)unanständig) oder ((unangemessen)angemessen).
Sie nimmt moralische Qualität an, wenn sie Achtung oder Missachtung zum Ausdruck bringt.
Zur Zerfallsform von Kommunikation wird sie, wenn moralische Markierung Strukturbeobachtung ersetzt.
#dfdu ag in dissentis/muster, graubünden, schweiz | konstellatorische kommunikation (working in a tendency)
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wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.