ist #RadikalerPazifismus ein Idealismus? — KEINE AHNUNG

“We live in very dif­fer­ent worlds. You are an ide­al­ist.”

via eMail

1. Anlass zu diesem Ein­trag: via Twit­ter — das “TextBild” erstelle ich bei #What­sApp-sta­tus, den Font beziehe ich hier — machte ich einige Aus­sagen, welche zu diversen Reak­tio­nen führt. Eine der Chats endete mit dem Satz, dass ich ein Ide­al­ist sei. Zum Beispiel:

warum es hier nicht weit­er ging?

2. Sum­ma­ry ?!?

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#PaterFloriano | Eine Landingpage in die aktuelle Schreib- & Projektarbeit @sms2sms


managed by #ausnahmezustand | seit wann ist das so? (so?)

Land­ing­Page: #BAZ2030 (10.03.2026) | #armee2030 | #anbauschlacht2030 | #Mobilmachung2030 | #Agrarpolitik2030 | Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte. | This Blog in Englisch | هذه المدونة باللغة العربية | 这个博客是中文的 | Ce blog en français | Questo blog in ital­iano | Tgi èn ils inimis da la translaz­i­un auto­mat­i­ca? — Ils medems che #Wikipedia/#Wikidata han odià sco il diav­el l’aua bene­di­da.

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#Ausnahmezustand (Nachtrag am 11. März 2026)

Der Begriff #Aus­nah­mezu­s­tand als Regierungs­form wird von Agam­ben in fol­gen­den Büch­ern entwick­elt:

Kurze Chronolo­gie:

  1. 1995

    – Ein­führung des Konzepts „nack­tes Leben“.
    – Analyse der sou­verä­nen Macht, Leben aus der Recht­sor­d­nung auszuschliessen.
  2. 2003

    – Hier for­muliert Agam­ben klar:
    Der Aus­nah­mezu­s­tand ist keine tem­poräre Krise mehr, son­dern eine dauer­hafte Tech­nik des Regierens.
  3. Zen­trale These
    Mod­erne Staat­en regieren zunehmend durch die Sus­pendierung des Rechts im Namen des Rechts.
    Das heisst:
    – Das Gesetz wird auss­er Kraft geset­zt
    – aber durch eine rechtliche Entschei­dung.
  4. His­torische Ref­erenz
    Agam­ben baut stark auf auf:
    „Sou­verän ist, wer über den Aus­nah­mezu­s­tand entschei­det.“
  5. Aktu­al­isierung nach 9/11
    Agam­ben argu­men­tiert, dass nach den Anschlä­gen vom der Aus­nah­mezu­s­tand zur per­ma­nen­ten Regierungs­form wird (Anti-Ter­ror-Geset­ze, Not­stand­srecht, Lager, Sicher­heit­sregime).

Kurz­formel bei Agam­ben:

Aus­nah­mezu­s­tand =
Zone, in der Recht und Nicht-Recht unun­ter­schei­d­bar wer­den.

Quellen

  1. Gior­gio Agam­ben: State of Excep­tion. Uni­ver­si­ty of Chica­go Press, 2005 (ital. Orig­i­nal 2003).
    https://press.uchicago.edu/ucp/books/book/chicago/S/bo3535612.html
  2. Gior­gio Agam­ben: Homo Sac­er: Sov­er­eign Pow­er and Bare Life. Stan­ford Uni­ver­si­ty Press, 1998 (ital. 1995).
    https://www.sup.org/books/title/?id=2003
  3. Stan­ford Ency­clo­pe­dia of Phi­los­o­phy – Agam­ben
    https://plato.stanford.edu/entries/agamben/

Hin­weis: Die For­mulierung „Aus­nah­mezu­s­tand als Regierungs­form“ ist eine Inter­pre­ta­tion und Verdich­tung von Agam­bens Argu­men­ta­tion, nicht ein einzelnes wörtlich­es Zitat.

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thread | #Slo­ter­dijk: “Zynis­che Ver­nun­ft” heisst: Man weiss, dass etwas prob­lema­tisch oder falsch ist, han­delt aber den­noch so weit­er – aus Prag­ma­tismus, Machtkalkül oder Gewohn­heit.

  • Zynis­che Ver­nun­ft beze­ich­net genau jene aufgek­lärte Selb­stver­ständlichkeit, mit der Poli­tik und ihre medi­alen Mega­phone den per­ma­nen­ten Aus­nah­mezu­s­tand nicht nur hin­nehmen, son­dern als Ressource zur Machter­hal­tung rou­tiniert pro­duzieren.
  • Was als Aus­nahme insze­niert wird, ist längst Nor­mal­be­trieb: eine wis­sende Poli­tik und eben­so wis­sende Medi­en, die den Aus­nah­mezu­s­tand als funk­tionales Erre­gungsange­bot ver­wal­ten.
  • Der Aus­nah­mezu­s­tand fungiert als reg­uläres Kom­mu­nika­tions­for­mat, in dem Poli­tik und Medi­en trotz Ken­nt­nis sein­er Effek­te kon­tinuier­lich Aufmerk­samkeit, Legit­i­ma­tion und Anschlussfähigkeit erzeu­gen.

VERGLEICH SLOTERDIJK / AGAMBEN

  1. GEMEINSAMER BEFUND
  • Aus­nah­mezu­s­tand wird nor­mal­isiert
  • Wis­sen um die Prob­lematik ist vorhan­den
  • Trotz­dem wird weit­ergemacht
  • Öffentlichkeit wird über Dauer­erre­gung sta­bil­isiert
  1. SLOTTERDIJK (ZYNISCHE VERNUNFT)
  • Fokus: Sub­jek­tive Hal­tung
  • Typus: aufgek­lärtes Mit­machen
  • Frage: Wie kann man wis­sen, dass es falsch läuft, und den­noch teil­nehmen?
  • Dein Kom­men­tar passt hier DIREKT.
  1. AGAMBEN (AUSNAHMEZUSTAND)
  • Fokus: Sou­veränität und Recht
  • Typus: struk­turelle Macht­tech­nik
  • Aus­nahme wird zur Regierungs­form
  • Dein Kom­men­tar passt hier INDIREKT: als medi­ale Infra­struk­tur des Aus­nah­mezu­s­tands.
  1. PRÄZISE ZUORDNUNG DEINES SATZES
  • Slo­ter­dijk erk­lärt das WIE (zynis­che Ratio­nal­ität der Akteure).
  • Agam­ben erk­lärt das WAS (Aus­nah­mezu­s­tand als Dauer­form).
  • Dein Text sitzt genau auf der Naht­stelle.

EIN-SATZ-BRUECKE
Was Agam­ben als Struk­tur des Aus­nah­mezu­s­tands beschreibt, analysiert Slo­ter­dijk als zynis­che Ver­nun­ft jen­er, die ihn wis­send ver­wal­ten.

“Sou­verän ist, wer über den Aus­nah­mezu­s­tand entschei­det.” Diesen präg­nan­ten Satz prägte der Recht­sphilosoph Carl Schmitt bere­its im Jahr 1922 in seinem Werk “Poli­tis­che The­olo­gie”. Rund hun­dert Jahre später zeigt der ital­ienis­che Philosoph Gior­gio Agam­ben auf, wie auch mod­erne Demokra­tien kon­se­quent durch den Aus­nah­mezu­s­tand gem­anagt wer­den. Hier eine Ein­sicht in das kon­tinuier­liche Man­age­ment von Aus­nah­mezustän­den durch die Jahrzehnte:

Die Liste der Ausnahmezustände 1. Mai 2023

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#CulturalDefaultChange #CdC | JvE: “Hello @sms2sms, can I ask you a question?”

Slow­ly: I do not “pub­lish” on my blog. Here I work and am not inter­est­ed in impact. I know how to pub­lish. This is some­thing else. t!h!a!n!k!s

1. Rea­son for this entry: I am cur­rent­ly work­ing on auto­mat­ic trans­la­tion and I am doing a test…
2. Sum­ma­ry ?!?

WORK IN PROGRESS

DIE WELT IST EIN GESPRÄCH
20 jahre: DIE WELT IST EINE GESPRÄCH #dwieg
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#zeitzeuge sein | the present is moist @technoetica

Jeder Mensch ist Zeitzeuge. Wenige wollen es werden. (so?)

Ich beschreibe mich als Zuge­höriger der Spezies der Säugetiere. Ich wurde 1965 von ein­er Frau geboren. Bis jet­zt wur­den alle Men­schen von ein­er Frau geboren. Ich bin ziem­lich sich­er, dass es Men­schen — und Teile von Men­schen — gibt, welche in einem Labor gezüchtet wor­den sind. Es ist schon länger so, dass es Men­schen (und andere Säugetiere) gibt, welche genau so gut auch als Maschi­nen beze­ich­net wer­den kön­nten. Nicht “The Future is Moist” gilt, son­dern die Gegen­wart ist Feucht. Ich lebe in his­torischen Zeit­en.

Ich lebe seit 1995 im #Inter­netz. Aktuell habe ich aber noch keine direk­te Schnittstelle zu meinem Kör­p­er. Würde ich aber von anderen beobachtet wer­den, sagten diese, dass meine Fin­ger per­ma­nent an ein­er Tas­tatur kleben und meine Augen per­ma­nent an einem Screen.

Den Hash­tag #Default­Change nutze ich, um Beobach­tun­gen rund um #Zivilisationsbruch2 zu sam­meln.

(…)

(…)

(…)

WORK IN PROGRESS

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1. märz 2014?

#vertical | die musikszene als #internetz-töter (so?)


https://www.tagesanzeiger.ch/denkmal-fuer-die-zuercher-opfer-von-hexenverfolgungen-180791633931

#ZwingliWars

Könnte eine LandingPage werden rund um die Interpretation von #ZwingliFilm

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätikeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?)

der workflow (aby warburg, rebell.tv)

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

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#Professorenverbot 🍄👾🚀 #Road2NextSociety #How2Commonism (so?)

Nein: Hier entste­ht keine Pub­lika­tion. Ich weiss wie pub­lizieren geht. Wie Vorträge hal­ten auch. Aber dies hier ist ein Ein­trag in meinem Blog. Das ist etwas anders. d!a!n!k!e

Dieser Spruch kön­nte als ein #Meme beschrieben wer­den:

#Pro­fes­soren­ver­bot
ist das neue
#Jesuit­en­ver­bot

Der ein­prägsame Satz will ein schneller Zubringer — ein Por­tal? — in das Myzel mein­er Gedanken­welt sein. Es freut mich, wenn der Text les­bar ist. Wichtiger aber ist mir, dass der Text die Möglichkeit schafft, dass du mir zeigen kannst, was du siehst, was ich nicht sehe. Ich mache viele Links. Ein Teil davon weit ausser­halb mein­er Text- und Pro­jek­tar­beit. Ein Teil auf Noti­zen von mir. Es freut mich, wenn du deine Kom­mentare — egal wo, ich werde sie find­en! — hin­ter­lassen magst.

Und falls du #Arschloch ruf­st, werde ich deinen Wider­spruch als Zus­pruch inter­pretieren. (Immer­hin: du hast ja im #Inter­netz mil­liar­den von andere Möglichkeit­en #Arschloch zu rufen: Warum also ganz genau hier? — eben.)

Ich bin ganz auf Argu­mente fokussiert. Ich will keinen Kaf­fee mit dir trinken. Wed­er du bei mir, noch ich bei dir. Ich will auch keinen Applaus. Ich will auch nicht, dass du mir dein Geld schickst. Wie gesagt: Dein inhaltlich­er Kom­men­tar würde mich SEHR inter­essieren. Und wenn es dann konkrete Fra­gen gibt, an welchen wir bei­de miteinan­der in einem Feed­log arbeit­en wollen, dann wis­sen wir bei­de, wie das gehen kön­nte. Zum Beispiel in einem kol­la­bo­ria­tiv­en Arbeits­doku­ment. Oder so. Ok? — Es geht los. (so?)

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