Seit ich in Dissentis/Mustér lebe — seit Sommer 2011 — fasziniert mich die Kappelle Sogn Valentin. Während ich anfänglich fast ausschliesslich zu Kartografieren suchte, wie der Kephalophore Placidus dargestellt wird, hat mich jener Flügelalter angesprochen, welcher auf der rechten Kirchenseite völlig unangepasst zwischen zwei Fenstern hängt und dort — geöffnet — hemmunglos in die Glasmalereien einer gänzlich anderen Zeit hineinragt: Ein wortwörtlich unpassender Ort für ein solches auffallend unvergleichbares Prunkstück. Aber vielleicht gerade darum auch so passend?
Gefunden: 1967 wurden vier Fenster mit Glasmalerein aus der Pfarrkirche Sogn Gions in Mustér hier eingebaut. Das weiss jedenfalls der fleissig Batz, Band VIII (undatiert, sic!) auf Seite 35. Das erklärt den ganzen Murks. Und fügt sich gerade damit ideal in meine #Beuteschema um die langen Nachwehen um die Geschichte des Pater Floriano. (so?)
Auf jeden Fall: Radle ich dort den “Hügel” (die Leute hier sagen Mumpé oder Mompé dazu — keine Ahnung) in Richtung Lukmanier hoch — der Via Romana, dem Franziskaner Weg, der #SendaDilsCaputschins folgend — vielleicht um zur Academia Vivian zu gehen? Zu meinen Freunden nach Platta? Oder gar höher hinauf zu meinen Angst-Passagen richtung Pazzola? — kann ich gar nicht anders, als bei den zwei Heiligen Brigitta (eine Friedenspolitikerin) und Valentin (ein der Liebe verpflichteter, subersiv-ungehorsamer Priester) kurz anzuhalten.
Selbstverständlichst: In meiner Geschichte vom Wirken des Pater Floriano da Brescia spielt diese Kappelle gleich von beginn weg Dreh- und Angelpunkt ;-)
Ok. Ich habe eine Handnummer von einem, der die Handynummer von einem hat, welcher ein Handy hat… Ich sage nur: Automatische geöffnet ist die Kappelle 2023 von Mai bis Oktober von 8 bis 20h. Ein Besuch lohnt sich. Was nicht alle meinen Freunde bestätigen würden. Aber keine kommen umhin, mit mir an diesen Ort zu gehen ;-)
vielleicht wärs schon nötig, dass @metamythos sich wieder einmal erklären liesse, wie der wissenschaftlichen #workflow des wissen schaffens zu verstehen ist. - mir “glaubt” er ja nicht ;-) - übernimmst du es, @SGruninger?
Mein Name ist Stefan M. Seydel/sms ;-) - auf Social Media finden Sie meine Zettelkasten-Accounts unter dem Handle: @sms2sms ‑Seit 1999 wird meine Arbeit massenmedial beobachtet:… pic.twitter.com/sDyCdITvRP
einem professor zu unterstellen, er wüssten nicht, was er tut, wäre unprofessionell. (so?)
übrigens: die professorenden, welche sich von UVEK und BAKOM dafür bezahlen lassen, dass sie #HassBilderVerletzen_ wissenschaftlich verschwurbeln, haben genau gleich reagiert… :-(
Der Blick nach Süden | Ja, Ja: Vom Papst reden, aber doch damit bloss das Gleiche meinen, wie wenn umstandlos Gott angerufen wird: Das gänzlich Unerreichbare. dissent.is/pattern (so?)
nossaistorgia.ch #chatGPT: Eine exakte Datierung ist nur näherungsweise möglich. Das Foto enthält jedoch mehrere datierbare Hinweise.
Fotograf Auf dem Bild steht „Aufnahme: Meisser“.
Damit ist sehr wahrscheinlich der Engadiner Fotograf Gustav Sommer Meisser gemeint. Er betrieb in St. Moritz ein bekanntes Atelier und produzierte viele alpine Panoramaaufnahmen.
Landschaftsstruktur Die Felder zeigen noch die alte kleinparzellierte Flurstruktur der Cadi vor:
Mechanisierung
Flurbereinigung (nach 1950)
Das bestätigt eine frühe Aufnahme im 20. Jh.
Wahrscheinlichste Datierung
Indiz
Zeit
Meisser aktiv
1890–1929
Bahnlinie sichtbar
nach 1912
alte Agrarstruktur
vor ca. 1940
Ergebnis:
Sehr wahrscheinlich zwischen 1912 und etwa 1925.
Das Foto ist damit ungefähr 100–115 Jahre alt.
nossaistorgia.ch | M/ein Blog ist m/ein Kartenraum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man publiziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreibstand | warum ich nicht publiziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.
wenn es mir ums SENDEN gehen würde, machte ich alles falsch.
wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an expertisen.
#LavinaNera erinnert an die “schwarzen Röcke” der Vergangenheit – Klöster, Pfarrer, Journalisten – und markiert ihr bis heute spürbares Deutungsmonopol.
Auch die liberalen Modernisierer stehen nicht besser da: Sie schmolzen den „Schnee“ mit Subventionen und Tourismus, um neue Lawinen ins Tal zu verunmöglichen.
Beide Seiten können auf diese Erbschaft nicht stolz sein – konservativ wie liberal haben sie ein Trümmerfeld von Antworten auf Die Soziale Soziale hinterlassen.
Gerade darin liegt die Kraft des Begriffs: Niemand will ihn besitzen, also bleibt er frei – ein Marker für nächste Antworten auf die Herausforderungen der Soziale Frage.
Das Schweizer Fernsehen vermittelt die Surselva und das Dorf Disentis/Mustér als mit “Religion und der Politischen Partei der Mitte” gekoppelt. (Thread)
Das aktuelle #Medientheater beobahte ich unter #wahl23 (Aber das wäre eine andere Geschichte ;-)
Zu kurz, dafür knackig:
Die Zuordnung von “konservativ” (Alter Glaube, katholisch) : “progressiv” (Neuer Glaube, reformiert) stimmt seit 200 Jahren nicht mehr.
Die Zuordnung “Links” : “Rechts” stimmt seit den Nationalsozialisten seit 100 Jahren nicht mehr.
1989 ist diese 500-jährige Welt von #Caputalism untergegangen. Caput? lat.; den Kopf betreffend. politische Ausformulierungen: ((Sozialismus)Liberalismus).
DIE WELT GEHT NICHT UNTER. - Zugänge zur Welt aber schon ;-)
An dieser Frage will ich mit #chatGPT4 und einem interessanten Text arbeiten: Johannes Flury, Decurtins Kampf um die Kirche, Beiheft 6 zum Bündner Monatsblatt, Verein für Bündner Kulturforschung, 1997 (als PDF) | Johannes Flury, Dr. theol., Jahrgang 1949, war Rektor der Pädagogischen Hochschule Graubünden und Präsident der Konferenz der Pädagogischen Hochschulen der Schweiz (cohep) und u.v.a. Präsident der Lia Rumantscha.
Der Luxus des Barocks waren die Kirchen, ihre Ausstattung, die Prozession der Hochfeste, die Klöster, die Rituale, der Rosenkranz…
Der Luxus der Moderne war das Regierungsgebäude, die Universität, der Bahnhof, die Banken, das Museum.
Im Labor Schweiz bietet sich dazu die Stadt Zürich ideal an. Dort kannst du herumspazieren und es fotografieren. Zwischendurch gehst du in die zwei Stadtmodelle. Um 1800. Heute. Dann gehst du wieder spazieren. Fotografieren. Stauen.
ACHTUNG: das ist keine publikation | hier lege ich meine persönlichen notizen ab zur erwähnten vorlesung. | in den wochen dieser wöchentlichen reihe sind einige einträge im blog entstanden, welche ebenfalls KEINE PUBLIKATIONEN sind. ich weiss wie publizieren geht. das hier ist was anderes ;-)
Andere versuchen Teil von Bilderberg zu werden. Ich bewege mich als Bienchen im Bienenberg zu Bienenberg. (so?)
Persönlich war ich erst 1x auf dem Bienenberg. Es war die Zeit von #ZwingliWars und #ZwingliFilm: 500 Jahre Ersäufung der Täufer durch die macht- und kriegsgeilen vom “Neuen Glauben.”
Die ganze Borniertheit der zeitgenössichen Kunst der letzten 100 Jahre, kannst du am Wochenende von Grün-Donnerstag bis Ostermontag im barocken Klosterdorf Dissentis/Mustér erleben. (so?)
- + ≠ #kulturlǝsɥɔǝʍ ¯\_(ツ)_/¯
Die Exegese des Textes — oder: Was Wissenschaft kann und was Wissenschaft nicht kann.
A tweet that refers to another user without tagging their name in the message, so that the user being talked about is not automatically notified. https://en.wiktionary.org/wiki/subtweet
With a #MetaTweet, a user pulls the topic of a tweet into its own Time Line. The user of the original tweet will be informed, but all reactions will not know about it.
#erpressbombe @metamythos nutzt diese methode im frühen 2024 exzessiv: seine tweets machen verleumderische unterstellung, welche dazu nötigen, dass eine gegendarstellung, korrektur, berichtigung gemacht werden. es ist bei ihm einfach als eineprofessionelle form der kuration zu zeigen. allerdings keine sehr charmante. immerhin: “professionellen zu unterstellen, sie wüssten nicht, was sie tun, ist unprofessionell.” (so?)
HierEinGanzWichtigerTweetWoWasGanzWichtigesDrinStehtUndDieDemokratieSofortUntergehtWennDuDieseDiensleistungVonKöstlichProfessionellemSchurnalismNichtBezahlst #DIEZEIT ist vorbei. seit 1989. seit #html (so?) https://t.co/cyrQjv7uda
ein tweet, welcher einem account absurde diskreditierende absichten unterstellt, um diesen zu zwingen zu reagieren, könnte #erpressbombe genannt werden (so?)
accounts, welche sich sehr gut kennen, necken sich gegenseitig so, dass diese angebote bekommenn, ihre perspektiven zur darstellung zu bringen.
Over and over again, I describe (and explain) how Twitter works. I was a big fan of Twitter as only 140 characters were allowed. This is what we described in our second volume of “Die Form der Unruhe” (The Form of Unrest”; Junius Verlag Hamburg, Chap. 3.2 #pdf, german) in 2010.
Meine Lieblingsmetapher war jeweils jene vom Zettelkasten. Twitter konnte lange als radiakale Umsetzung eines Zettelkastens (fast vollständig) erklärt werden… als kleine Hommage an diese vergangene Zeit: