#LibertärerKatholizismus | Vom #Paternalismus der Pater zum Paternalismus unter #Technofeudalismus

M/ein Blog ist m/ein Karten­raum und k/eine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte.

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  • wenn es mir ums EMPFANGEN WERDEN gehen würde, machte ich alles anders.
  • wenn es mir ums FINDEN gehen würde, würde ich suchen.
  • wenn es mir ums GEWINNEN gehen würde, hielte ich mich an exper­tisen.

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work in progress
Datum / ZeitraumBegriffEvent / Struk­tur­bruch
1789((Sozialismus)Liberalismus)Franzö­sis­che Rev­o­lu­tion etabliert die mod­erne Dop­pelspan­nung: Frei­heit und Gle­ich­heit, Indi­vidu­um und Kollek­tiv, Markt und soziale Frage.
1933–1945Zer­fall der Span­nungNation­al­sozial­is­mus ver­sucht die mod­erne Span­nung total­itär in „Volks­ge­mein­schaft“ aufzulösen.
1945–1989((Sozialismus)Liberalismus)Kalter Krieg sta­bil­isiert die Dop­pelspan­nung erneut. Lib­er­al­is­mus legit­imiert sich neg­a­tiv: gegen Faschis­mus und Sozial­is­mus.
1989Löschung von „Sozial­is­mus“Deutsche Rev­o­lu­tion / Fall der Mauer: Die Gegenord­nung kol­la­biert. Der Lib­er­al­is­mus siegt – und ver­liert im Sieg seine Let­zt­be­grün­dung.
1990er#NeoLib­er­al­is­musDas Neue: Nicht mehr Men­schen wer­den befre­it, son­dern Geld, Kap­i­tal, Märk­te, Unternehmen und Waren­ströme.
ab 2001Sicher­heitswende9/11: Lib­er­al­is­mus begin­nt Frei­heit zunehmend über Sicher­heit zu legit­imieren und zu begren­zen.
2008Sicht­bar­er Legit­i­ma­tions­bruchFinanzkrise: Der Markt ver­liert moralis­che Glaub­würdigkeit, bleibt aber alter­na­tiv­los. Die fehlende Let­zt­be­grün­dung wird sicht­bar.
2010er#Lib­er­al­Pa­ter­nal­ismFrei­heit bleibt Rhetorik, Ver­hal­ten wird ges­teuert: Nudges, Defaults, Sicher­heit, Gesund­heit, Gov­er­nance, Fact-Checks.
2020–2022Biopoli­tis­che Eskala­tionCoro­na: Ver­hal­ten, Mobil­ität, Kom­mu­nika­tion und Nähe wer­den moralisch und gesund­heit­spoli­tisch reg­uliert.
2026#Lib­er­alKatholizis­musSicht­bar am Fall Gra­cia: Ex-Bischof­ssprech­er wird Her­aus­ge­ber des Schweiz­er Monat. Lib­er­al­is­mus und katholisch-pater­nal­is­tis­che Führungslogik wer­den anschlussfähig.

Solange Lib­er­al­is­mus gegen Monar­chie, Kirche, Faschis­mus oder Sozial­is­mus kämpfte, kon­nte er Frei­heit neg­a­tiv begrün­den:
gegen Unter­drück­ung.

Nach 1989 musste er plöt­zlich pos­i­tiv begrün­den, warum Frei­heit selb­st noch sin­nvoll, bindend oder wahr sein soll.

Und genau dort begin­nt:

  • Moral,
  • Sicher­heit,
  • Gesund­heit,
  • Hal­tung,
  • Werte,
  • Gov­er­nance

die alte Frei­heits­be­grün­dung zu erset­zen.

Schweiz­er Monat, 2008

14. Mai 2026 | #chatGPT erklärt mir meinen bis hierher entwickelten Begriff #LibertärerKatholiszismus so:

Unter „#Lib­ertär­erKatholizis­mus“ ver­ste­he ich keine Rück­kehr zum his­torischen Katholizis­mus, son­dern eine struk­turelle Allianz zwis­chen entleert­er lib­eraler Mod­erne und pater­nal­is­tis­ch­er Führungslogik.

ste­fan m. sey­del/sms ;-)

Der Aus­gangspunkt der Diag­nose ist, dass dem Lib­er­al­is­mus nach dem Kol­laps der Span­nung ((Liberalismus)Sozialismus) seine Let­zt­be­grün­dung abhan­dengekom­men sei. Der Lib­er­al­is­mus habe zwar seine Instru­mente, Insti­tu­tio­nen und Macht­mit­tel behal­ten, könne Frei­heit aber nicht mehr aus sich selb­st begrün­den.

Dadurch kippe die mod­erne Frei­heit­sidee in eine neue Form von Pater­nal­is­mus:
Defaults, Nudges, Reminder, CO₂-Bud­gets, Fact-Checks oder Schrittzäh­ler erscheinen nicht als neu­trale Hil­fen, son­dern als Symp­tome eines Sys­tems, das den Men­schen wieder als defiz­itär, leitungs­bedürftig und sinnbedürftig liest.

Genau dort set­zt der Begriff „lib­ertär­er Katholizis­mus“ an:

  • Nicht Gott verbindet Lib­er­al­is­mus und Katholizis­mus.
  • Nicht Meta­physik.
  • Son­dern Pater­nal­is­mus.

Der Begriff beschreibt also eine Kon­ver­genz zweier his­torisch unter­schiedlich­er Sys­teme:

  • der mod­erne Lib­er­al­is­mus ver­liert seine eigene Begrün­dungskraft,
  • die katholis­che Macht- und Staatskirche besitzt seit Jahrhun­derten Erfahrung darin, den Men­schen als schwach, sündig und führungs­bedürftig zu inter­pretieren.

Die Pointe ist:
Die Mod­erne hat die „Pater“ schein­bar über­wun­den — Gott, König, Vater, Imperi­um — kehrt aber unter tech­nokratis­chen Bedin­gun­gen genau dor­thin zurück. Darum kann die his­torische Lin­ie so doku­men­tiert wer­den:

((Liberalismus)Sozialismus)
→ Neolib­er­al­is­mus
→ Lib­er­al Pater­nal­ism
→ #Lib­ertär­erKatholizis­mus
→ Tech­nofeu­dal­is­mus

Der Begriff meint also:
eine Kul­tur­form-Diag­nose der spät­mod­er­nen Schweiz und des West­ens, in der Frei­heit rhetorisch erhal­ten bleibt, oper­a­tiv aber zunehmend durch für­sor­gliche Steuerung, Sicher­heit­slogik, Soft Gov­er­nance und tech­nokratis­che Führung erset­zt wird.

Darum auch der wiederkehren­der Satz:
„Aus Frei­heit wird Man­gel. Aus Offen­heit Bedürftigkeit. Aus Autonomie Führungsanspruch.“

Und genau deshalb dockt der Begriff so direkt an #Tech­nofeu­dal­is­mus an:
Die neue Ord­nung legit­imiert sich nicht mehr primär religiös oder demokratisch, son­dern oper­a­tiv-tech­nisch — über Plat­tfor­men, Dat­en, Gov­er­nance, Ver­hal­tens­teuerung und Sicher­heit­sar­chitek­turen.

FALLBEISPIEL: Überprüfung des Begriffs am Beispiel von Giuseppe Gracia, @NZZ 13.05.2026

Der Text versucht, eine Asymmetrie sichtbar zu machen.

Gra­cia sagt nicht ein­fach: „Der Islam ist schlecht und das Chris­ten­tum ist gut.“
Er sagt präzis­er: In Wes­teu­ropa werde das Chris­ten­tum ohne Scho­nung his­torisch, moralisch und poli­tisch kri­tisiert, während beim Islam eine Schutzse­man­tik greife. Gewalt im Namen des Islams werde häu­fig vom Islam getren­nt, während Gewalt im Namen des Chris­ten­tums dem Chris­ten­tum selb­st zugerech­net werde.

Der Text vertei­digt also nicht primär Reli­gion, son­dern gle­iche Kri­tikbe­din­gun­gen.

Sein Kern ist:

  1. Reli­gion­skri­tik soll für alle Reli­gio­nen gel­ten.
    Chris­ten­tum darf kri­tisiert wer­den; der Islam auch.
  2. Offene Gesellschaft heisst Zumu­tung.
    Wer hier lebt, muss Kri­tik, Satire, Glaubenswech­sel, staatlich­es Recht und indi­vidu­elle Frei­heit aushal­ten.
  3. Der Rechtsstaat ste­ht über religiös­er Norm.
    Bibel und Koran dür­fen keine staatlichen Regeln erset­zen.
  4. Medi­en und Öffentlichkeit sollen nicht asym­metrisch schützen.
    Wenn Islamkri­tik sofort als Hass auf Mus­lime gele­sen wird, werde lib­erale Reli­gion­skri­tik block­iert.

So ver­standen macht der Text eine lib­erale Forderung:

  • Nicht weniger Kri­tik am Chris­ten­tum.
  • Son­dern gle­ich viel Kri­tik am Islam.
  • Nicht weniger Frei­heit.
  • Son­dern diesel­ben Zumu­tun­gen für alle Reli­gio­nen.

Asymmetrie anerkennen

Gra­cia trifft einen neu­ral­gis­chen Punkt des Lib­er­al­is­mus: Reli­gions­frei­heit gehört zu seinen klas­sis­chen Errun­gen­schaften. Der Staat soll keine let­zte Wahrheit erzwin­gen. Glaube darf sein.

Aber kul­turell gilt im Lib­er­al­is­mus zugle­ich das Gegen­teil. Seit der Aufk­lärung wird religiöse Bindung prinzip­iell als Zeichen fortbeste­hen­der Unmündigkeit gele­sen. Nicht zufäl­lig for­muliert Immanuel Kant:

„Aufk­lärung ist der Aus­gang des Men­schen aus sein­er selb­st ver­schulde­ten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unver­mö­gen, sich seines Ver­standes ohne Leitung eines anderen zu bedi­enen.“

Immanuel Kant

Reli­gion ist erlaubt. Aber der aufgek­lärte, aus der selb­stver­schulde­ten Unmündigkeit her­aus­ge­tretene Men­sch lehnt sie offen ab.

Genau daraus entste­ht die lib­erale Dop­pel­be­we­gung: Reli­gion wird rechtlich geschützt und kul­turell entwertet. Der lib­erale Men­sch toleriert Reli­gion als Recht, liest religiöse Bindung aber zugle­ich als Leitung durch einen anderen: Kirche, Tra­di­tion, Offen­barung, Autorität.

Gra­cia beschreibt deshalb nicht ein­fach eine Dop­pel­moral gegenüber dem Islam. Er beschreibt eine struk­turelle Span­nung des Lib­er­al­is­mus selb­st.

Verschiebung markieren

Was lib­er­al begin­nt — gle­iche Kri­tikbe­din­gun­gen, gle­iche Zumu­tun­gen, gle­iche Regeln für alle Reli­gio­nen — ver­schiebt sich je länger der Text wird: Aus der Forderung nach gle­ich­er Reli­gion­skri­tik wird eine Forderung nach kul­tureller Unterord­nung. Der Rechtsstaat soll nicht nur Gewalt ver­hin­dern und indi­vidu­elle Frei­heit sich­ern, son­dern kul­turelle Loy­al­ität ver­lan­gen.

Hier kippt der Text: Nicht mehr nur: Wer hier lebt, muss das Recht acht­en.
Son­dern: Wer hier lebt, muss eine bes­timmte west­lich-lib­erale Zumu­tung­sor­d­nung inner­lich anerken­nen.

Damit wech­selt die Argu­men­ta­tion von Frei­heitss­chutz zu Kul­tur­prü­fung.

Blinden Fleck zeigen

Gra­cia sieht den blind­en Fleck west­lich­er Islamde­bat­ten sehr klar: Der Islam wird oft anders behan­delt als das Chris­ten­tum. Kri­tik am Chris­ten­tum gilt als Aufk­lärung; Kri­tik am Islam wird schneller als Ressen­ti­ment gele­sen.

Was Giuseppe Gar­cia nicht sieht: Sein eigenes Gegen­mod­ell repro­duziert Pater­nal­is­mus. Einen lib­eralen Pater­nal­is­mus.

Er will Reli­gion von staatlich­er Herrschaft tren­nen, aber zugle­ich soll der Staat die richtige Hal­tung zur Reli­gion, zur Frei­heit und zur offe­nen Gesellschaft durch­set­zen. Damit wieder­holt sich genau die Struk­tur, die er kri­tisiert: Eine Ord­nung erk­lärt sich selb­st zur Zumu­tung, die alle aushal­ten müssen.

Der blinde Fleck liegt also nicht darin, dass Gra­cia Reli­gion ernst nimmt.
Er liegt darin, dass er den Lib­er­al­is­mus nicht als eigene Glauben­sor­d­nung beobachtet.

#FakeAwak­en­ing

Vielle­icht liegt genau hier der eigentliche Punkt. Giuseppe Gra­cia vertei­digt nicht ein­fach kon­ser­v­a­tive Inhalte. Sein Text zeigt vielmehr, wie sich die Form lib­eraler Öffentlichkeit selb­st verän­dert hat. Die klas­sis­che Mod­erne bear­beit­ete Wahrheit über Ver­fahren, Kri­tik, Insti­tu­tio­nen und Gegenöf­fentlichkeit. Im #FakeAwak­en­ing kippt diese Ord­nung zurück in Moralkom­mu­nika­tion: loy­al oder gefährlich, legit­im oder fake, offen oder regres­siv. Genau deshalb wird die Frage inter­es­sant, ob hier nicht bere­its etwas sicht­bar wird, das ich #Lib­ertär­erKatholizis­mus nenne: ein Lib­er­al­is­mus, der Frei­heit weit­er­hin rhetorisch vertei­digt, kul­turell und sicher­heit­spoli­tisch aber wieder begin­nt, Zuge­hörigkeit, Loy­al­ität und richtige Hal­tung einzu­fordern.

Nach ((Liberalismus)Sozialismus)

Der Begriff #Lib­ertär­erKatholizis­mus ver­sucht keine Rück­kehr der Kirche zu beschreiben. Er markiert eine Ver­schiebung inner­halb der lib­eralen Mod­erne selb­st.

Die durchgestrich­ene Formel

((Liberalismus)Sozialismus)

beze­ich­net die alte mod­erne Span­nung. Zwei konkur­ri­erende Uni­ver­sal­is­men hiel­ten sich gegen­seit­ig in Bewe­gung. Frei­heit, Markt, Gle­ich­heit, Staat, Rev­o­lu­tion, Öffentlichkeit und Fortschritt wur­den inner­halb dieser Gegenset­zung bear­beit­et.

Mit dem Kol­laps des Sozial­is­mus ver­liert diese Span­nung ihre struk­turi­erende Kraft.

Genau dort begin­nt die Sequenz:

#Neolib­er­al­is­mus
→ Mark­t­logik wird alter­na­tiv­los.

#Lib­er­al­Pa­ter­nal­ism
→ Frei­heit bleibt rhetorisch beste­hen, wird aber zunehmend über Ver­hal­ten, Defaults, Gesund­heit, Sicher­heit und Gov­er­nance organ­isiert.

#Lib­ertär­erKatholizis­mus
→ Die lib­erale Ord­nung ent­deckt wieder Führung, kul­turelle Loy­al­ität, richtige Hal­tung, moralis­che Erziehung und zivil­isatorische Mis­sion.

Der Begriff beschreibt deshalb keine religiöse Renais­sance. Er beschreibt die Rück­kehr pater­nal­is­tis­ch­er Struk­tur­for­men inner­halb ein­er lib­eralen Selb­st­beschrei­bung.

Ger­ade deshalb wird Giuseppe Gra­cia inter­es­sant. Sein Text argu­men­tiert for­mal lib­er­al: Rechtsstaat, indi­vidu­elle Frei­heit, Reli­gion­skri­tik, Satire­frei­heit, Loy­al­ität gegenüber demokratis­chen Regeln. Zugle­ich operiert er bere­its in ein­er Seman­tik von kul­tureller Reife, Loy­al­ität, Zumu­tung, Ord­nung und Schutz der offe­nen Gesellschaft.

Der Lib­er­al­is­mus begin­nt damit erneut zwis­chen legit­i­men und ille­git­i­men For­men von Zuge­hörigkeit zu unter­schei­den.

Die Pointe liegt nicht darin, dass Gra­cia katholisch ist. Die Pointe liegt darin, dass Lib­er­al­is­mus, Sicher­heit­slogik, Kul­turvertei­di­gung und pater­nal­is­tis­che Führung wieder kom­pat­i­bel wer­den.

Genau hier erscheint Lin­ie (2) aus #FakeAwak­en­ing: der Rück­fall in Moralkom­mu­nika­tion. Wahrheit wird nicht mehr primär über Ver­fahren, Kri­tik, Wis­senschaft und Öffentlichkeit bear­beit­et, son­dern über moralis­che Zuge­hörigkeit. Nicht mehr wahr/falsch struk­turi­ert die Kom­mu­nika­tion, son­dern loyal/gefährlich, legitim/fake, offen/regressiv.

Diese Lin­ie hat langfristig keine Chance. Nicht weil ihre Inhalte falsch wären, son­dern weil Moralkom­mu­nika­tion unter Plat­tformbe­din­gun­gen struk­turell eskaliert. Der Ver­such eines pater­nal­is­tis­chen Revivals zer­fällt bere­its im Auf­scheinen seines eige­nen Anspruchs. Je stärk­er Loy­al­ität, Hal­tung und moralis­che Rein­heit einge­fordert wer­den, desto schneller frag­men­tiert die Kom­mu­nika­tion erneut.

Darum liegt die eigentliche Frage nicht im Sieg der einen oder anderen Moralord­nung. Die Frage lautet vielmehr: Welche Form von Wahrheits­bear­beitung wird unter Bedin­gun­gen com­put­er­ver­mit­tel­ter Kom­mu­nika­tion über­haupt noch möglich?

Oder kürz­er:

Nicht die Kirche kehrt zurück.
Die Struk­tur kehrt zurück.
Aber dieser Lib­ertäre Katholizis­mus zer­fällt bere­its in der Insze­nierung des Revivals.

Fazit / Spoiler

Giuseppe Gra­cias Text begin­nt mit ein­er berechtigten Forderung: gle­iche Reli­gion­skri­tik für alle Reli­gio­nen.

Ger­ade dadurch wird er inter­es­sant. Denn der Text zeigt, wie Lib­er­al­is­mus unter Druck in Moralkom­mu­nika­tion kippt. Aus Reli­gions­frei­heit wird Kul­tur­prü­fung. Aus offen­er Gesellschaft wird Loy­al­ität­szu­mu­tung. Aus Frei­heit wird richtige Hal­tung.

So illus­tri­ert der Text präzise, was mit #Lib­ertär­erKatholizis­mus gemeint ist: Nicht die Kirche kehrt zurück, son­dern eine pater­nal­is­tis­che Struk­tur, die Frei­heit vertei­digt, indem sie Führung ver­langt.

Wer ist „wir“, Giuseppe Gra­cia?

Danke für deinen Text, der meine These von #Lib­ertär­erKatholizis­mus fast ide­al illus­tri­ert.

Denn genau dort begin­nt die Ver­schiebung: Der Lib­er­al­is­mus vertei­digt nicht mehr nur Frei­heit und Reli­gion­skri­tik, son­dern begin­nt wieder kul­turelle Loy­al­ität, richtige Hal­tung und zivil­isatorische Zuge­hörigkeit einzu­fordern.

Aus Reli­gions­frei­heit wird Kul­tur­prü­fung.
Aus offen­er Gesellschaft wird Loy­al­ität­szu­mu­tung.
Aus Frei­heit wird richtige Hal­tung.

Nicht die Kirche kehrt zurück.
Die Struk­tur kehrt zurück.
Und präzis diese Struk­tur hat his­torisch bewiesen: Sie hat keine Chance.
Es wird anders weit­erge­hen. Gott sei Dank. (so?)

work in progress

Doku des Eintrag Stand 14. Mai 2026

1 Witzli vorne weg?

was ist der unter­schied zwis­chen lib­eralem pater­nal­is­mus und #pater­nal­is­mus?

  • du find­est auf dieser welt keinen einzi­gen pater mehr, welch­er zurück in jene alte welt wollte, welche der lib­er­al­is­mus aus­gelöscht hat.

Spoil the Spoiler:

Was “Die Unheilige Allianz” von katholis­ch­er Macht- und #Staatskirche und dem nationalen #Lib­er­al­Pa­ter­nal­ism in der Schweiz so nachvol­lziehbar macht: Dem Lib­er­al­is­mus ist seine Let­zt­be­grün­dung abhan­dengekom­men. (so?)

Solange ((Liberalismus)Sozialismus) als inner­mod­erne Span­nung funk­tion­ierte, kon­nte die Kul­tur­form der Mod­erne ihre Leer­stelle verdeck­en. Bei­de Seit­en tru­gen dieselbe Grund­be­we­gung: Emanzi­pa­tion aus den alten Let­zt­bindun­gen, aber noch mit dem Anspruch, Frei­heit, Gle­ich­heit, Sol­i­dar­ität oder Fortschritt irgend­wie begrün­den zu kön­nen. In dieser Span­nung kon­nte die Leer­stelle verdeckt bleiben; mit dem Ende dieser Span­nung fiel auch das gemein­same Ver­sprechen, dass der Men­sch selb­st ste­hen könne.

Der Punkt ist dann nicht ein­fach, dass der Lib­er­al­is­mus „gewon­nen“ hat. Der Punkt ist, dass er nach dem Sieg seine Let­zt­be­grün­dung ver­liert. Die unheilige Allianz von Staatskirche und Lib­er­al Pater­nal­ism wird genau dadurch nachvol­lziehbar: Dem Lib­er­al­is­mus ist seine Let­zt­be­grün­dung abhan­dengekom­men. Er behält Instru­mente, Macht und Gewalt­mit­tel, ver­liert aber die Fähigkeit, Frei­heit aus sich selb­st zu begrün­den.

An dieser Stelle wird die Per­ver­sion sicht­bar: Der for­mal befre­ite Men­sch erscheint nun wieder als man­gel­haftes Wesen, das geführt, genudged, erin­nert, reg­uliert und seman­tisch einge­fasst wer­den muss. Defaults, Nudges, Reminder, CO₂-Bud­gets und Fact-Checks markieren diese Ver­schiebung präzise. Frei­heit wird zur Zumu­tung, Selb­st­bes­tim­mung zur Risiko­zone.

Und genau dort wird die grosse QUALi­tion plau­si­bel. Nicht weil Lib­er­al­is­mus und Kirche diesel­ben Ziele hät­ten, son­dern weil bei­de an der­sel­ben Leer­stelle andock­en. Der eine kann Frei­heit nicht mehr begrün­den und kippt in Pater­nal­is­mus. Die andere ken­nt seit Jahrhun­derten den Men­schen als sündig, fehlbar, schwach und ret­tungs­bedürftig. Genau darin liegt ihre struk­turelle Anschlussstelle.

Die Mod­erne hat die Antike nicht ein­fach erset­zt, son­dern über­lagert. Inner­halb dieser Über­lagerung kon­nten Lib­er­al­is­mus und Sozial­is­mus gemein­sam gegen die alte Let­zt­bindung operieren. Nach­dem der Lib­er­al­is­mus den Sozial­is­mus besiegt hat, bleibt er allein mit ein­er Frei­heit zurück, die er nicht mehr begrün­den kann. Genau deshalb kehrt die Frage nach Führung, Sinns­tiftung und Ret­tung in per­vertiert­er Form zurück. Darin liegt die grosse QUALi­tion des lib­ertären Katholizis­mus.

Nicht der Sozial­is­mus war die let­zte Schranke des Lib­er­al­is­mus. Er war die let­zte Mit­be­grün­dung sein­er eige­nen Mod­erne. In der grossen QUALi­tion wir des ganze Desaster offenkundig. Ein his­torisch­er Glücksmo­ment (so?)

Im Februar 2026 aktuell:

aus dem what­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis am 12. feb­ru­ar 2026

Anlass zu diesem Eintrag:

Wie der neue Chef vom Schweiz­er Monat — dem Erk­lär- und Ver­mit­tlungs­magazin zwis­chen dem Lib­eralen insti­tut in der Schweiz und dem Mit­teilung­sor­gan der Lib­eralen Partei der Schweiz und ihren Alli­ierten bei der Nato — bekan­nt gegeben wurde, ist es mir wie Schup­pen von den Augen gefall­en…

Dass “Die Lib­eralen” keine inbrün­stige Freude mehr an “die Suche nach Wahrheit” habe, den heili­gen Gral von “Ich weiss, dass ich nicht weiss” aus dem Fokus gefall­en ist, die Selb­stver­ständlichkeit, dass alles Wis­sen von Men­schen, men­schlich­es Wis­sen ist und darum Wis­sen geschaf­fen wird und darum die Wissenschaf(f)t als Insti­tu­tion und die Gemein­schaft der Gelehrten zu bewachen sei, wie es die Schweiz­er Garde mit ihrem Papst tut, das Ide­al der Kom­ple­men­tar­ität von #FreeSpeech und #Agree2disagree — … him­mel­her­rgott… alle Ide­ale futsch, weg, implodiert… Jet­zt killen freie, gle­iche, brüder­liche Indi­viduen andere freie, gle­iche, brüder­liche Indi­viduen… der Worst Case von “Radikalem Lib­er­al­is­mus”, welche nur einen Feind ken­nt: den Staat! Dieser wird ver­HER­Rlicht durch den Feind des “Sozial­is­mus”…

  • #Sozial­is­mus war Sol­i­dar­ität aus Grün­den des eige­nen Vorteils.
  • #Lib­er­al­is­mus war Indi­vid­u­al­is­mus aus Grün­den kollek­tiv­er Vorteile.

Was der den Jesuit­en nahe Seppe ja nicht erzählt, ste­ht bei Wikipedia: Er wurde 2008 Kom­mu­nika­tion­schef vom grössten Bis­tum der Schweiz in Basel. Radikalisierte er sich dort oder war im Basel zu lau? Keine Ahnung: Jeden­falls wech­selte er 2019 zum Sprech­er von Bischof Vitus Huon­der im Bis­tum Chur. Der Kloster­schüler aus Dis­en­tis, welch­er an der aus der Sur­sel­va mit­be­grün­de­ten Uni­ver­sität Fri­bourg dis­sertierte, im Kloster in Dis­en­tis das Noviziat zum Mönch machte… eieiei… dieser Mann hat defin­i­tiv mehr Durschlagskraft… Was dem Seppe schon ein wichtiges Anliegen ist und nach eige­nen, in jedem Pro­fil auf Social­me­dia und bei Schweiz­er Monat war­nend vor sich her ban­nert:

Es bleibt noch irri­tierende Frage, an welch­er ich hier meine Links zusam­men­tra­gen will:

Summary/Spoiler/TL;DR

Was die unheilige Allianz von #Staatskirche und #LiberalPaternalism so nachvollziehbar macht: Dem Liberalismus ist seine Letztbegründung abhandengekommen.

Einst hat die mod­erne Emanzi­pa­tions­be­we­gung die Pater über­wun­den – Gott, König, Vater, Imperi­um – aber offen­sichtlich doch nicht gel­ernt, mit der Leer­stelle zu leben, die diese Befreiung erzeugt hat.

In der Span­nung ((#Liberalismus)#Sozialismus) kon­nte diese Leer­stelle verdeckt bleiben. Bei­de Seit­en lebten vom sel­ben Ver­sprechen: Der Men­sch kann selb­st ste­hen.

Mit dem Ende dieser Span­nung fiel auch dieses Ver­sprechen.
- Nicht als Nieder­lage.
- Nicht als Krise.
- Son­dern als struk­turelle Leer­stelle.

Der Lib­er­al­is­mus behielt seine Instru­mente, seine Macht, seine Gewalt­mit­tel. Aber er ver­lor die Fähigkeit, Frei­heit aus sich selb­st zu begrün­den. Gle­ichzeit­ig ver­rät er sein eigenes Men­schen­bild:

Der aufrechte Gang – Befreiung aus sozialer Kle­brigkeit – wird nicht als Öff­nung gele­sen, son­dern als Defiz­it. Dem Men­schen wird (schon wieder) Sin­n­man­gel attestiert:
- Er gilt als ori­en­tierungs­los.
- Leitungs­bedürftig.
- Sinnbeduerftig.

  • Schrittzäh­ler.
  • Defaults.
  • Nudges.
  • CO₂-Bud­gets.
  • Reminder.
  • Fact-Checks.

Frei­heit wird zur Zumu­tung. Selb­st­bes­tim­mung zur Risiko­zone.

Hier trifft der #Lib­er­al­is­mus auf die #Staatskirche. Denn diesen Men­schen ken­nt diese seit Jahrhun­derten:

  • sündig,
  • fehlbar,
  • schwach,
  • ret­tungs­bedürftig.

Jesuit­isch gewen­det meint dies:
- Nicht Gewalt wird geheiligt, son­dern für­sor­glich einge­hegt.
- Nicht Herrschaft wird gesucht, son­dern Schlim­meres ver­hin­dert.
- Sinn #Lib­ertär­erKatholizis­mus wird ges­tiftet, weit über das einzelne Leben hin­aus.

Struk­turell heisst das aber:
- Aus Frei­heit wird Man­gel.
- Aus Offen­heit Bedürftigkeit.
- Aus Autonomie Führungsanspruch.

Nicht Meta­physik verbindet Lib­er­al­is­mus und Katholizis­mus.
- Nicht Gott.
- Nicht Tran­szen­denz.
- Son­dern Pater­nal­is­mus.

Was bleibt, ist ein gemein­sames Pro­jekt:
- Der geführte Men­sch.
- Die gesicherte Macht.
- Der Sieg der Gewalt­bere­it­en.

bitte ver­ste­he diesen ein­trag nicht zu schnell… hier gibts nichts zu sehen und nichts zu lesen ;-)

Jetzt aber mal langsam: der Reihe nach…

GPst­Gn-WwAAW1xQ
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WORK IN PROGRESS | sonntag, 18. januar 2026, 11:27h

#chat­G­PT: Dein Ein­trag hat sich nicht ein­fach „erweit­ert“, son­dern eine klare innere Bewe­gung vol­l­zo­gen:

  1. Vom Befund
    „Dem Lib­er­al­is­mus ist seine Let­zt­be­grün­dung abhan­dengekom­men.“
  2. Zur his­torischen Tiefen­schärfe
    – Pater­nal­is­mus der Pater
    – Staatskirche als Machtkirche
    – Augusti­nus, Aquin, Jesuit­en als Legit­i­ma­tion­s­mas­chine des Imperi­ums
  3. Zur struk­turellen Über­set­zung in die Mod­erne
    – ((#Liberalismus)#Sozialismus) als Schutzraum vor Rück­fall
    – Implo­sion dieser Span­nung
    – Frei­heit ohne Begrün­dung, Macht ohne Recht­fer­ti­gung
  4. Zur anthro­pol­o­gis­chen Wende
    – Der Men­sch wird wieder defiz­itär gele­sen
    – Sin­n­man­gel als Diag­nose
    – Leitungs­bedürftigkeit als neue Nor­mal­ität
    – Schrittzäh­ler, Nudges, Defaults als All­t­ags­form der Macht
  5. Zur eigentlichen Pointe
    – Nicht Gott verbindet Lib­er­al­is­mus und Katholizis­mus
    – Nicht Meta­physik
    – Son­dern Pater­nal­is­mus

Damit ist #Lib­ertär­erKatholizis­mus kein Schlag­wort mehr, son­dern:

  • eine Kul­tur­form-Diag­nose
  • eine Mach­t­analyse
  • eine anthro­pol­o­gis­che Wende
  • und eine geschichtliche Lin­ie von Rom bis Davos

Der Text ist kein Essay.
Er ist ein Karten­raum in Bewe­gung.
Und genau so funk­tion­iert er.

LIBERTÄRE KRITIK

  1. Kat­e­gorien­fehler
    Lib­er­al­is­mus sei ger­ade die Absage an jede Let­zt­be­grün­dung.
    Dass er „Tran­szen­denz brauche“, sei eine falsche Set­zung.
  2. Ver­wech­slung von Schutz und Zwang
    Nudges, Defaults, Präven­tion seien keine Herrschaft, son­dern Frei­heitssicherung.
    Nie­mand werde gezwun­gen.
  3. Roman­tisierung der Autonomie
    Der Men­sch sei fak­tisch nicht sou­verän.
    Pater­nal­is­mus sei Real­is­mus, nicht Ver­rat.
  4. Überdehnung des Macht­be­griffs
    Schrittzäh­ler und Gewalt seien nicht ver­gle­ich­bar.
    Du ver­wis­chst Dif­feren­zen zwis­chen Soft Gov­er­nance und Repres­sion.

KATHOLISCHE KRITIK

  1. Reduk­tion der Kirche auf Macht­tech­nik
    Kirche sei nicht primär Insti­tu­tion, son­dern Leib Christi.
    Du liest sie nur poli­tisch.
  2. Missver­ständ­nis von Tran­szen­denz
    Sinn sei nicht Herrschaft, son­dern Antwort auf exis­ten­tielle Not.
    Du deutest Seel­sorge als Mach­tausübung.
  3. Unfaire Gle­ich­set­zung
    Kirche wird mit tech­nokratis­chem Staat in eins geset­zt.
    Dabei wider­spreche christliche Anthro­polo­gie dem Tech­nofeu­dal­is­mus.
  4. Ide­al­isierung der Frühzeit
    Die frühen Chris­ten seien nicht struk­tur­feindlich gewe­sen,
    son­dern gemein­schafts­bildend, ord­nend, lei­t­end – nur anders.

KURZFORM

Lib­ertäre sagen:
Du ver­rätst die Frei­heit, indem du sie roman­tisierst.

Katho­liken sagen:
Du ver­rätst den Glauben, indem du ihn auf Macht reduzierst.

Und genau zwis­chen diesen bei­den Abwehrbe­we­gun­gen
sitzt dein Text.

Nein, diese Einord­nung gefällt mir gar nicht… Aber genau damit weiss ich, wo ich weit­er arbeit­en muss (so?)

work in progress
WORK IN PROGRESS (RELOAD!!!)

(1) Was ich meine, wenn ich KATHOLISCH sage?

Naja: Das römis­che Reich hat die Chris­ten ver­fol­gt. Über Jahrhun­derte hin­weg. Aber das Imperi­um des römis­chen Reich­es war längst über seinen Zen­it hin­aus­ge­fall­en. Die bru­tale Bru­tal­ität war dafür ja bloss ein Zeichen. (Wer Ohren hat, der sehe genauer hin!)

Die römis­chen Kaiser macht­en die Christliche Reli­gion zur Staat­sre­li­gion und set­zten einen Vertreter Gottes auf Erden ein. Der Papst wohnt wo? Bin­go: in Rom! (Immer diese zufäl­li­gen Zufällen!)

Während diese neue Staatskirche den Mythos der ver­fol­gten, ver­bran­nten, geräderten, geköpften (…es gibt noch viele weit­ere Vari­anten, unlieb­same, lästige, störende Indi­viduen zu pla­gen!) Men­schen dur­chaus weit­er erzählen und insze­nieren woll­ten, set­zen sich die intellek­tuell­sten Köpfe des Sys­tems hin und liefer­ten den ihn schützen­den Staat die Legit­i­ma­tion, warum es richtig und gut ist, sich für das Richtige und Gute nöti­gen­falls auch mit Gewalt einzuset­zen?

Der Men­sch ist schwach. Willig, aber mega schwach!

Warum der Men­sch das Gute will?
- Weil der Men­sch ein Kind eines guten, gerecht­en, lieben­den Gott ist. Das Kind hat Heimweh nach der Nähe zu seinem Gott.
Warum der Men­sch es doch nicht schafft, das Ersehnte zu leben?
- Weil er sich nicht nur ver­sündigt hat, son­dern bere­its schon sündig zur Welt getra­gen wurde. Aber auch das ist bloss ein Zeichen der unendlichen Güte Gottes: Wer liebt, will geliebt wer­den! Aber eben nicht aus Zwang, son­dern aus eige­nen, freien, intrin­sis­chen Gefühlen her­aus…

Dieser Pater­nal­is­mus nervt seit ewigen Zeit­en!
- und heute kenne ich keinen einzi­gen Pater, welch­er zurück wollte zu diesem Pater­nal­is­mus.

(Falls ich einen überse­hen hätte: bitte melden! komm mich besuchen! ich wohne direkt am Haupt­bahn­hof in Mustér unter­halb des Klosters! oder ruf mich an: +41 79 21 999 22, wobei ich asyn­chrone Kom­mu­nika­tion bevorzuge: sms@dissent.is, wobei ich ich offen zugängliche Kom­mu­nika­tion bevorzuge: Du find­est mich auf Social­me­dia unter @sms2sms oder @sms2sms oder: @sms2sms oder… ;-)))

Vor 500 Jahren, gabe es Chris­ten, welche einen Refor­mver­such gemacht haben. Die radikalen Kräfte dieser Bewe­gung in der Schweiz wur­den aber ver­trieben. Min­destens :-( #Ich­Bin­Fe­lix, aber das wäre eine andere Geschichte ;-)

(1.2) Seit wann die Katholische Kirche, die Machtkirche, die Staatskirche Kriege führt? Lange Zeit auch gleich selbst?

ich war dabei… hier erzäh­le ich es dir ;-)))

(1.2) Seit wann die Reformierte Kirche Kriege führt? Hunderte von Jahren gleich selbst?

ich war dabei… hier erzäh­le ich es dir ;-)))

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(2) Was ich meine, wenn ich Liberalismus sage…

(2.1) Die Kulturform der Moderne

(3) Zwischenfazit: “Nacktes Leben”

(chat­G­PT, habe es selb­st noch nicht gele­sen:)

„Nack­tes Leben“ ist ein zen­traler Begriff bei Gior­gio Agam­ben.

Kurz­fas­sung:

  1. Herkun­ft
    – Agam­ben greift Aris­tote­les auf:
    zoé = bloss­es Leben
    bíos = poli­tisch qual­i­fiziertes Leben
    – „Nack­tes Leben“ ist zoé, vom Poli­tis­chen getren­nt.
  2. Bedeu­tung
    – Leben, das nur noch biol­o­gisch existiert.
    – Entk­lei­det von Recht­en, Sta­tus, Stimme.
    – Reines Über­leben ohne poli­tis­che Form.
  3. Poli­tis­che Funk­tion
    – Der Sou­verän pro­duziert „nack­tes Leben“, indem er Men­schen aus der Ord­nung auss­chliesst.
    – Par­a­dig­ma: Homo sac­er
    – darf getötet wer­den
    – darf nicht geopfert wer­den
    – Mod­erne Form: Lager, Aus­nah­mezu­s­tand, Geflüchtete, Staaten­lose.
  4. Pointe
    – Die Mod­erne basiert nicht primär auf Recht­en, son­dern auf der Fähigkeit, Leben zu ent­blössen.
    – Poli­tik wird Biopoli­tik: Ver­wal­tung von Leben als nack­te Exis­tenz.

(3.1) Ausnahmezustand als Normalfall

(…)

(…)

(3.7) ((Liberalismus)Sozialismus) — ((Liberalismus)-) — #NeoLiberalismus — #LiberalerPaternalismus — #LibertärerKatholizismus

Was diese Entwick­lung ermöglicht?
- ja!

  • und da hock­en die reich­sten — selb­st jene mit ihrem ältesten geld in der schweiz — im gle­ichen boot wie der mit­tel­stand. von ganz oben bis ganz unten in ihrem mit­tel­eren stand, zwis­chen feu­dal­is­ten und den armen schweinen… (so?)

(4) Die Zürcher Tradition dem Elend der Welt Ausgänge aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu eröffnen.

Im Stre­it mit der Schule aus Biele­feld gemein­sam gegen die Schule aus Frank­furt: Hart Mut Rosa

Die Täufer — der Davos­er Prof. Dr. Peter Heintz — Sys­temthe­o­rie nach Sil­via Staub-Bernasconi… ;-)

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Nächster Titel

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#LavinaNera

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#RerumNovarum

#LuR vom rätoromanischen Staatsfunk

#LuR — wenn du nicht zwischen den zeilen lesen kannst… #LuR seria 2, staffla 3

Leben als Natur, in der Natur, mit der Natur

Modellierungstypen

(XIII ;-)))

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Nächster Titel

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Jeden Freitag, 7.30h

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Nächster Titel

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Nächster Titel

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Nächster Titel

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Nächster Titel

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Nächster Titel

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Wie ich mit den Möglichkeiten von @openAI arbeite?

Links, Threads, zu verarbeitende Hinweise…

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Offene Blogeinträge, welche zu diesem Thema passen…

Anlass zu diesem Zusammenzug ist ja auch #WEF26…

Niemand setzt es idealer um als der Kanton Graubünden — seit bald 30 Jahren :-/

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Textsorte: (1) Traum, (2) Blitz, (3) Beken­nt­nis, (4) Memo, (5) Märchen, (6) Dra­ma, (7) Tabu
Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, Work in Progress
Anlass: (…)
TL;DR: (…)
Bildquelle: (…)
URL/Hashtag: (…)

Ste­fan M. Sey­del, aka sms, aka sms2sms in «Zürcher Fest­spiel 1901″ (2019, Foto­cre­d­it: Charles Schny­der):  Twit­ter, Wikipedia (Lem­ma), Youtube (aktuell), Sound­cloud, Mastodon, Insta­gram (ges­per­rt), Snapchat, Tik­Tok, Twitch, t.me/WikiDienstag (Nicht in Betrieb) | Exk­lu­siv: speakerbooking.ch/sms2sms

About @sms2sms, aka Stefan M. Seydel/sms ;-)

Ste­fan M. Sey­del, Jahrgang 1965, ist Unternehmer, Sozialar­beit­er und Kün­stler. Er machte nach ein­er Beruf­slehre als Hochbauze­ich­n­er einen Bach­e­lor in Soziale Arbeit in St. Gallen und einen Mas­ter in der gle­ichen Diszi­plin bei Sil­via Staub-Bernasconi in Berlin. Seine über­wiegend selb­st­ständi­ge Tätigkeit kreist um das The­ma der Entwick­lung und Real­isierung von Pilot- und Impul­spro­jek­ten für renom­mierte Auf­tragge­berin­nen.

Als Kün­stler hat er Ausstel­lun­gen und Per­for­mances auf inter­na­tionaler Ebene präsen­tiert, darunter in der Roy­al Acad­e­my of Arts in Lon­don, dem Deutschen His­torischen Muse­um in Berlin oder ein­er Einze­lausstel­lung “Kun­st Macht Prob­leme” in der Cryp­ta Cabaret Voltaire, Birth­place of DADA in Zürich. Er wurde mit dem Migros Jubilée Award in der Kat­e­gorie Wis­sensver­mit­tlung aus­geze­ich­net und hat diverse Ehrun­gen durch Web­by Awards für seine Arbeit mit rocketboom.com erhal­ten.

Ste­fan war Jury-Mit­glied des Next Idea Prix Ars Elec­tron­i­ca 2010 und war drei Jahre Mit­glied der Schulleitung des Gym­na­si­ums Kloster Dis­en­tis. Sein Wis­sen und seine Erfahrung im Bere­ich der Infor­ma­tion und Tech­nolo­gie haben ihm auch dabei geholfen, mit Sta­tis­tik Stadt Zürich und Wiki­me­dia Schweiz unter WikiDienstag.ch zusam­men­zuar­beit­en.

Sein Engage­ment im Bere­ich der frei­willi­gen Arbeit führte ihn in das Prä­sid­i­um Inter­na­tionaler Bodensee Club (Leitung Fach­gruppe Wis­senschaft) oder für einige andere Jahre als Vice-Präsi­dent des von Paul Wat­zlaw­ick ini­ti­ierten P.E.N.-Club Liecht­en­stein. Sey­del hat unter ((( rebell.tv ))) zwei Büch­er zusam­men mit sein­er Part­ner­in Tina Piazzi veröf­fentlicht, viele Kolum­nen, Fach­texte und jour­nal­is­tis­che Texte pub­liziert.

Seine Arbeit auf Social Media nutzt er als Microblog­ging. In seinem Blog ver­ar­beit­et er seine The­men. Einige davon wer­den auf Anfra­gen zu les­baren Tex­ten ver­tieft, andere wer­den zu Vorträ­gen aus­ge­baut. Bei Carl Auer Ver­lag in Hei­del­berg, sam­melt er “Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form”. Seine Entwick­lun­gen im Kon­text der sozial­räum­lichen Inter­ven­tion (“Arbeit am Sozialen”) machen konkrete Vorschläge in Bezug auf die Beant­wor­tung der Sozialen Frage.

Nach 12 Jahren Berlin und 6 Jahren Zürich zog er aber in sein­er zweit­en Leben­shälfte vom Bodensee der Rhein­quelle ent­ge­gen nach Dissentis/Mustér und hat seine Reisetätigkeit fast ganz eingestellt. Dafür macht er umsomehr soge­nan­nte Pas­sadis und #Feed­logs (Orgiastik). Das sind Arbeitsmeet­ings an inten­tionalen Fra­gen in einem Lifestream. (so?) Text sup­port­ed by #TaaS

Aus Band 2 von: Tina Piazzi & Ste­fan M. Sey­del, Junius-Ver­lag Ham­burg | pdf: Band 1, 2009 | Band 2, 2010

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