#SMRI Die Schweizer Menschenrechtsinstitution

Damit gleich zu Beginn alles klar ist: Die #SMRI ist Teil von #ENNHRI und arbeitet an der Akkreditierung als Vollmitglied durch das #GANHRI. Alles klar?

Sobald der Bund auf Grund von Bun­des­ge­setz Artikel 193.9 Geld über­wiesen hat, liegt dann auch smri.ch drin… Trans­parenz und Nachvol­lziehbarkeit wäre das Herzstück der RELGION DER VERNUFT. (Aber Kant wird erst am 23. April 2024 300 jährig. Und die UNO legt auch erst seit 1993 eine “Nationale Men­schen­rechtsin­sti­tu­tion” (sic!) Ein Ein­trag bei Wikipedia gibt es auch noch nicht für diese Nationale Men­schen­rechtsin­sti­tu­tion. Das #SKMR hat zwar 2022 nach 11 Jahren arbeit sein Ziel erre­icht… (deren Logo sah aus, wie der aufge­broch­ene Schliess­muskel von #Agenda2030). Zwar ken­nt humanrights.ch die Time­line, scheut aber Wikipedia, wie andere das Wei­h­wass­er. Immer­hin:

Nach­dem die UNO-Gen­er­alver­samm­lung im Jahr 1993 allen Staat­en nahelegte, eine Nationale Men­schen­rechtsin­sti­tu­tion zu etablieren, set­zte sich die Schweiz­er Zivilge­sellschaft seit 2001 aktiv für die Schaf­fung ein­er solchen Insti­tu­tion in der Schweiz ein. Nach unzäh­li­gen Etap­pen und Wen­dun­gen im poli­tis­chen Prozess ver­ab­schiedete das Par­la­ment am 1. Okto­ber 2021 die geset­zliche Grund­lage zur Schaf­fung der schweiz­erischen NMRI. Am 23. Mai 2023 wurde die Schweiz­erische Men­schen­rechtsin­sti­tu­tion SMRI in Bern gegrün­det.

Und jet­zt hat das #SMRI einen (wenig­stens in der Nacht aktiv­en), langjähri­gen, pro­fes­sionellen, höchst erfol­gre­ichen Cam­paign­er angestellt. Direkt aus der Uni­ver­sität. Mit ein­er Habil­i­ta­tion­ss­chrift im Ruck­sack? Er kam von Foraus. Er ist noch immer nah an #Oper­a­tionLibero. Und sein neuester Pro­fil­text (siehe oben) spricht Klar­text. Das wird span­nend. Auch: Weil es sehr präzis Fra­gen zu for­mulieren weiss:

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Die Strategie der #Publikumsbeschimpfung (#PeterHandke) — Niemand könnte es besser erklären als Dr. Gerhard Pfister (so?)

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Einstieg – #Publikumsbeschimpfung

(ein Ver­such, das Arbeit­en am The­ma sicht­bar zu machen)

Peter Hand­kes Pub­likums­beschimp­fung, geschrieben 1966, uraufge­führt 1968, ist für mich kein Stück im klas­sis­chen Sinn. Es ist eine per­for­ma­tive Inter­ven­tion in einen kul­turellen ((Wandel)Wechsel) – dort, wo Bühne, Pub­likum und Öffentlichkeit sich nicht mehr über Darstel­lung, son­dern über Kom­mu­nika­tion struk­turi­eren.

Die 68er reagierten nicht auf Missstände, son­dern auf Medi­en. Auf einen Umbruch, in dem Repräsen­ta­tion nicht mehr trägt, weil Infor­ma­tion zirkuliert, bevor Bedeu­tung sich set­zen kann. Pub­likums­beschimp­fung ist in diesem Kon­text kein Dra­ma, son­dern eine Markierung: ein weißes Tuch, das nicht Kapit­u­la­tion meint, son­dern den Spielab­bruch im alten For­mat. Die Bühne spricht nicht mehr zur Welt – sie adressiert ihre eigene Implo­sion.

Dass Dr. Ger­hard Pfis­ter, Präsi­dent der ehe­ma­li­gen Christlichdemokrat­en (heute: Die Mitte), über Hand­ke dis­sertierte, ist mehr als eine Anek­dote. Es ist ein sym­bol­is­ch­er Knoten­punkt. Denn Pfis­ter insze­niert heute selb­st – aber nicht zur Selb­staufk­lärung, son­dern als Frontsprech­er ein­er NATO-kon­for­men Kriegsrhetorik, getarnt in mod­er­ater Mitte-Seman­tik.

Ich habe diesen Wider­spruch bildlich zuge­spitzt. Ein Parteil­o­go, ein bib­lisch klin­gen­des Zitat, eine Verkehrung:

„Liebe deine Fre­unde. Has­se deine Feinde. Ger­hard 6,27“

Eine Kon­trafak­tur zu Lukas 6,27. Keine The­olo­gie, son­dern strate­gis­che Repro­gram­mierung.
Pfis­ter erscheint darin wie ein evan­ge­lis­tis­ch­er Stich­wort­ge­ber für ein post-christlich­es Fram­ing:
Nicht Näch­sten­liebe, son­dern Feind­fix­ierung im Wertege­wand.

Dass der Hand­ke-Ken­ner nun selb­st zum Akteur auf der Bühne wird – nicht im The­ater, son­dern im Infor­ma­tion­skrieg – run­det die Szene ab. Pub­likums­beschimp­fung war ein Spielab­bruch, Pfis­ters Poli­tik ist eine Rol­lenüber­nahme.
Die Bühne, die damals ihre Autorität ver­weigerte, wird heute neu beset­zt – aber nicht von Künstler:innen, son­dern von Funktionär:innen mit Sound­biss.

Der Begriff Mitte wird hier zur seman­tis­chen Tarnkat­e­gorie: Kein Aus­gle­ich, keine Neu­tral­ität – son­dern ein Raum, in dem sprach­lich legit­imiert wird, was ander­swo als extrem gel­ten müsste.

Die Strategie der Publikumsbeschimfpung: Sammlung von Anwendungsbeispielen

Anlass zu diesem Eintrag:

Ger­hard Pfis­ter ist ein Kloster­schüler aus Dis­en­tis. Wäre ich etwas älter, wäre ich sein Präfekt gewe­sen. Diese Fan­tasie verbindet (dur­chaus her­zlich).

Ger­hard hat der Christlichen Volkspartei der Schweiz das C aus­getrieben. Hof­fentlich nicht bloss, um die Chan­cen zu erhöhen, dere­inst Bun­dess­rat wer­den zu kön­nen. Er ver­legte die Partei in den seicht­en Sumpf bre­it­er­er Anschlussfähigkeit irgend­wo in die Mitte.

Die Mitte. Wo soll das denn sein?
- Sou­verän ist, wer die Rän­der bes­timmt. (so?)

Niko­laus von Kues — der vielle­icht einzige bekan­nte grosse Denker in Europa, welch­er sich her­vor­ge­tan hat um das fürstl. Closter Dis­sentis soll 14hundert weiss der Geier for­muliert haben:

DAS ZENTRUM IST ÜBERALL
- DIE PERIFERIE NIRGENDS.

Am 28. Okto­ber 2022 nutzte Pfis­ter bei #SRFare­na die neue #Nor­male­Lage der Schweiz offen­siv aus: Seit dem 1. April 2022 — kein Scherz! — ist die Schweiz kein Rechtsstaat und keine Demokratie mehr. (Per Gesetz! Vom “Volk” mehrfach bestätigt!) Auch der dritte von vier tra­gen­den Grundw­erten — der Föder­al­is­mus — des Eidg. Bun­desstaat­srecht­es — wenig­stens nach der Lehre von Häfelin/Haller — ist aus­geschal­tet wor­den. Pfis­ter pro­fil­iert sich in der Sendung mit einem Appell, dass für die kriegerische Unter­stützung der Fre­unde in der Ukraine gegen ihre Feinde Rus­s­land die aktuellen Geset­ze der Schweiz aus­set­zen zu lassen. Das Volk stünde hin­ter ein­er Regierung, welche zu han­deln bere­it sei: #Coro­n­aVirus hätte dies bewiesen…

Ger­hard Pfis­ter ist ein pro­moviert­er Lit­er­atur­wis­senschafter und Philosophe. Ver­heiratet mit ein­er The­ater­päd­a­gogin. Ihm zu unter­stellen, er wüsste nicht, welch­es #Medi­enthe­ater er insze­niert, wäre unpro­fes­sionell…

Sein Dis­ser­ta­tion­s­the­ma? Peter Hand­ke.

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Macht Kirche nicht #MachtKirche

Serie: “Brot brechen — Blut leck­en”: Zum aktuellen Stand des Elends der gewalt­bere­it­en Machtkirche.

Wie die Jungfrau zum Kind kam?

  • Sex, stu­pid!
  • Du stellst dir Maria und Josef naiv vor?
  • Und der erste Cam­painer Saulus/Paulus auch?
  • Und jedes gläu­bige Gross­müt­terchen in der erz-kon­ser­v­a­tiv­en Sur­sel­va auch?
  • Bist Du dir sich­er?

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Anlass zu diesem Eintrag:

Bei Noti­zen von Beobach­tun­gen rund um die Arbeit der Paulus Akademie in Zürich, ist mir immer wieder BROT BRECHEN — BLUT LECKEN aus den Fin­gern gepurzelt: Samm­lung. Es ging um Krieg. Prof. Dr. Olaf Müller von der Hum­boldt Uni­ver­sität wurde einge­flo­gen. Zusam­men mit #chatGPT4 habe ich über 50 Def­i­n­i­tio­nen von #Paz­i­fis­mus zusam­men getra­gen. Später wurde #Pater­Hu­bert von @kathch und #SRF­stern­stunde vorgestellt… Soeben hat kath.ch im pod­cast Laut+Leis Michael Meier insze­niert…

Aber nie­mand hat es bish­er über­raschen­der, provozieren­der, faszinieren­der in den Flucht­punkt getrieben als als @doc­mu­nier… Dazu passt der par­al­lel geöffnet Ein­trag: /Pub­likums­beschimp­fung

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SAPERE AUDE vor 100 jahren im land der dichter und denker falsifiziert. 300 jahre sind genug. #KantDown #Kant300

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TOTALE VERNUNFT
- KEINE VERNUNFT

Denken nach #Zivil­i­sa­tions­bruch 2

Das deutsche Volk fordert den grossen Kraftein­satz zur Erzwingung des Sieges. Am Don­ner­stagabend fand im Berlin­er Sport­palast eine Grosskundge­bung der Bevölkerung Berlins statt, in der Reichsmin­is­ter Dr. Goebbels mit scho­nungslos­er Offen­heit die Gefahr aufzeigte, in der Europa schwebt. Die von dem alten nation­al­sozial­is­tis­chen Kampfgeist getra­gene Ver­anstal­tung brachte das ein­mütige und lei­den­schaftliche Beken­nt­nis der Teil­nehmer, der Män­ner und Frauen, der Rit­terkreuzträger und Rüs­tungsar­beit­er, der Ver­wun­de­ten und zahllosen Män­ner aus allen Schaf­fens- und Wis­sens­ge­bi­eten, den Krieg rück­sicht­s­los und in sein­er radikalsten Total­ität zu führen und den Sieg über den Bolschewis­mus zu erzwin­gen. UBz: Ueber­sicht über den Sport­palast während der Kundge­bung. Fot. Schwahn 18.2.1943 J 5235

Anlass zu diesem Eintrag:

(…)

Summary

(…)

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#zeitkapsel — mit menschen in 100 jahren reden

Mor­gen Sam­stag, wer­den wir eine Zeitkapsel zu den Fun­da­menten von #LaPen­den­ta leg­en… Es kön­nte sein, dass diese erst in 100 Jahren wieder geöffnet wird. Was würdest du notieren?

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#Bitcoin als Chance für #PublicBlockain (so?)

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Anlass zu diesem Eintrag:

#WhyOwnership?

i’m here to play

lai far la nera lavina, gronda sco adina

Leo Tuor hat autorisiert, dass ich behaupte, #set­tem­bri­ni hätte gesagt: “Ohne Law­inen, keine Alpen.”

Summary

(…)

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anderes anders machen #aam 2010 #dfdu

Prof. Dr. Dr. @DerRothDotCom erklärt #TheLuhmannMap — in dem er sie kritisiert. d!a!n!k!e

KEKSE NACH DUBROVNIK TRAGEN
ist das neue
EULEN NACH ATHEN TRAGEN

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#KulturEkel — wer hats erfunden?

der jüdis­che starpro­fet jesa­ja.

nacherzählt in der christlichen bibel. bei jesa­ja 28,10 #zawlazaw

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Angriff­skrieg!!!
Vertei­di­gungskrieg!!!

wir haben das recht, uns zu vertei­di­gen!!!
wir haben das recht, uns zu schützen!!!

#Kul­turekel

du denkst, napoleon hat geschichte geschrieben?
- falsch ger­at­en. es war das wet­ter. und die oma.

krieg & frieden, tol­stoj

Erin­nern – Gedenken – Erneuern

  1. Erin­nern
    Die erste Glauben­staufe im Haus von Felix Manz war kein Grün­dungsakt, son­dern ein Bruch.
    Nicht Anfang ein­er neuen Kirche, son­dern Ende der alten Ord­nung.
  2. Gedenken
    Die radikalen Kräfte der Ref­or­ma­tion – Felix Manz, Kon­rad Grebel, Mar­garetha Hot­tinger u.a. – wur­den ver­fol­gt, ermordet, ver­trieben.
    Nicht wegen ihres Glaubens. Son­dern wegen ihrer gelebten Kon­se­quenz:
    – Gewalt­losigkeit
    – Herrschaft­slosigkeit
    – Güterge­mein­schaft
    – Wahrheit ohne Autorität
  3. Erneuern
    Heute zeigt sich erneut ein Kul­turekel
    nicht gegenüber Sakra­menten, son­dern gegenüber Sys­te­men:
    – Drittmit­telges­teuerte Wis­senschaft
    – Rhetorische Gerechtigkeit ohne Teil­habe
    – Demokratis­che For­men ohne Kon­se­quenz
    – Glob­ale Insti­tu­tio­nen ohne Glaub­würdigkeit

Wie vor 500 Jahren sind es nicht die Feinde, die erkan­nt wer­den müssen – son­dern die Fre­unde.
Nicht „die Anderen“, son­dern „die Eige­nen“.
Nicht neue Beken­nt­nisse, son­dern die Ent­tar­nung alter Bequem­lichkeit.

Erneuern bedeutet nicht:
– eine neue Kirche
– ein neues Pro­gramm
– ein neues Man­i­fest

Erneuern heisst:
– den Ekel ernst nehmen
– die Ord­nung nicht mehr repro­duzieren
– keine Sprache mehr sprechen, die nicht ins eigene Leben passt

Wer diese drei Schritte geht, lebt #Ich­Bin­Fe­lix – auch ohne es zu sagen.

#KulturEkel — wer hats erfunden? — SPOILER:

Der jüdis­che Star-Prophet Jesa­ja. (Jesa­ja 28,10) Aber davon später mehr…

1. Was ist Kultur?

Kul­tur ist all das, was Men­schen als nor­mal, als gültig empfind­en, als für wahr nehmen. Sie bes­timmt, was selb­stver­ständlich ist, welche Ord­nun­gen als richtig erscheinen und was über­haupt als denkbar oder undenkbar möglich wird.

  • Kul­tur ist keine Samm­lung von Arte­fak­ten oder Tra­di­tio­nen, son­dern eine lebendi­ge Nor­mal­ität.
  • Sie verän­dert sich ständig, aber aus eige­nen inneren Dynamiken – nicht durch äussere (Markt)nachfrage.

2. Was ist eine Kulturform?

Eine Kul­tur­form ist die spez­i­fis­che Art und Weise, wie die Gesellschaft der Gesellschaft ihre Nor­mal­ität gestal­tet, sta­bil­isiert und weit­ergibt.

  • Jede Kul­tur­form hat eigene Ord­nung­sprinzip­i­en, Insti­tu­tio­nen und Kom­mu­nika­tion­sweisen.
  • Kul­tur­for­men entste­hen nie isoliert, son­dern immer in Abgren­zung zu anderen – indem sie Ele­mente übern­immt, trans­formiert, über­formt oder gezielt ver­drängt.
  • Die Räti­er (—), der Alpin-Barock (+) und die Mod­erne (≠) sind Beispiele für Kul­tur­for­men, welche die Sur­sel­va geprägt haben.
  • Touris­mus ist keine Kul­tur­form – wohl aber ein Symp­tom des Über­gangs.
  • Unsere Soziale Arbeit — ver­standen als eine Arbeit am Sozialen — sucht, find­et und erfind­et Ele­mente ein­er näch­sten Kul­tur­form am Beispiel der Sur­sel­va. Wir nen­nen diese näch­ste Kul­tur­form #Com­moroque.

(@sms2sms | Stand, 5. Juli 2025)

Was ist Ekel?

Ekel ist eine kör­per­lich emp­fun­dene Abwehrreak­tion gegen etwas, das als fremd, gefährlich oder verun­reini­gend wahrgenom­men wird.
Er schützt – aber schliesst auch aus.

Ekel ist nicht nur biol­o­gisch, son­dern auch kul­turell geprägt:
Was als ekel­haft gilt, ler­nen wir. Es zeigt, was in ein­er Kul­tur als unberührbar oder tabuisiert gilt.

Was ist #KulturEkel?

#Kul­turEkel entste­ht, wenn die Nor­mal­itätsstruk­tur ein­er Kul­tur­form selb­st abgelehnt, verspot­tet oder mit Abscheu betra­chtet wird.
Es ist der Moment, in dem ver­traute For­men der Welt­deu­tung nicht mehr als „nor­mal“, son­dern als „krank“, „ver­logen“ oder „lächer­lich“ erscheinen.

#Kul­turEkel zeigt sich in Übergän­gen:
– wenn eine Kul­tur­form kippt,
– wenn ihre Rit­uale hohl wirken,
– wenn ihre Codes stören statt verbinden.

Er kann zer­störerisch wirken – oder befreiend.
Denn wer Ekel empfind­et, hat den inneren Abstand zur Kul­tur­form schon hergestellt.
Und dieser Abstand kann zum Anfang ein­er neuen Form wer­den.

Überbeitung vom 23. April 2025

Danke für das wilde Copy-Paste! Hier ist eine struk­turi­erte Zusam­men­fas­sung des aktuellen Stands deines #Kul­turEkel-Ein­trags:

  1. Posi­tion­ierung des Blogs
    • Blog = Karten­raum, nicht Bühne
    • Work in Progress, nicht auf klas­sis­che Pub­lika­tion aus­gerichtet
  2. Zen­trale Begriffe
    • Kul­tur: Nor­mal­itätsstruk­tur, nicht Arte­fak­t­samm­lung; dynamisch
    • Kul­tur­form: spez­i­fis­che Art der kul­turellen Ord­nung; entste­ht durch Abgren­zung
    • Ekel: kul­turell geprägte Schutz- und Auss­chlussreak­tion
    • #Kul­turEkel: Bruch mit ein­er Kul­tur­form, deren Selb­stver­ständlichkeit­en ekeln; Über­gangssymp­tom zu neuer Form
  3. The­ol­o­gis­che Fundierung
    • Zen­trale Bibel­stellen (Jesa­ja, Amos, Matthäus, Lukas etc.) als Ref­erenz für göt­tlich legit­imierten Kul­tur-Ekel
    • Fokus auf Heuchelei, Ritenkri­tik, moralis­che Verkom­men­heit etabliert­er Insti­tu­tio­nen
  4. For­males
    • Textsorte: Mis­chung aus Traum, Memo, Beken­nt­nis etc.
    • Arbeits­form: Doku­men­ta­tion, Lis­ten­bil­dung, „Work in Progress“
    • Stilis­tisch ver­woben mit DADA-Ästhetik und per­for­ma­tiv­er Sprachkri­tik
  5. Ver­weise
    • Threads, Tweets, externe Links und assozi­ierte Blog­beiträge
    • Sprachver­sio­nen via Über­set­zungstools
    • Weit­ere The­men-Titel in Pla­nung (Place­hold­er)

Wenn du mir jet­zt deine Ergänzungs­frage oder deinen neuen Impuls gib­st, schliessen wir daran direkt an.

Kul­tur­formKul­turEkel gegen…Aus­druck des EkelsIden­titätss­tiftung durch…
-
Keltisch
Vorzivil­isatorisches, Wild­heit ohne Ord­nungAbwehr gegen Chaos, Fetis­chisierung von Zeichen/SymbolikRit­u­al­isierung, Naturmys­tik, Sip­pen­struk­tur
+
Alpin Barock
Keltisch-hei­d­nis­ches, „Aber­glaube“Dämon­isierung, Chris­tian­isierung, Ver­drän­gung der Natur­re­li­gionPrach­t­ent­fal­tung, Him­melshier­ar­chie, Sakralar­chitek­tur

Spät­mod­erne
Barocke Fülle, autoritäre Ord­nungRatio­nal­isierung, Säku­lar­isierung, Spott auf Prunk & PathosFunk­tion­al­ität, Indi­vid­u­al­is­mus, tech­nokratis­ch­er Fortschritt
#
Com­moroque
Spät­mod­erne Leere, Entza­uberungEkel vor Ent­frem­dung, iro­nisierte Askese, Kri­tik an Autonomie-Ide­olo­gieWiederverza­uberung, kollek­tive Opu­lenz, geteilte Ver­ant­wor­tung

ARCHIV

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Anlass zu diesem Eintrag:

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Die Fokussierung auf Koppelung von Organismus, Psyche und soziale Systeme widerspricht den Axiomen des radikalen Konstruktivisten #NiklasLuhmann — Fishing for Complications (so?)

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die krise der uni­ver­sität. SCHON WIEDER :-(

Anlass zu diesem Eintrag:

Wie DM (direct mes­sage) wurde ich darauf hingewiesen, dass Torsten Groth dem­nächst in Zürich sei. Ich würde ihn doch ken­nen. Ob ich dort sein werde. Etc.

Ich kon­nte den Namen nicht sofort zuord­nen und ging in meinem Zettelka­s­ten suchen:

Das sind die bei­den Geschäfts­führer von Simon Weber Friends Think­tank. Torsten ver­linkt in seinem Twit­ter­pro­fil dann aber: http://club-systemtheorie.org/

Wie auch immer. Ich finde einen tollen tweet von Fritz B. Simon:

und jenen einen von Torsten, welche ich nun zum Anlass nehmen will, einige Über­legun­gen in einem Lese­text zusam­men zu fassen:

Es geht mir um die Beobach­tung, wie unter #Coro­n­aVirus Dirk Baeck­er, Rudolf Stich­weh und Heiko Kleve ganz expliz­it den Kör­p­er in ihre Sozi­olo­gie zurück geführt haben. Das sind für mich drei grosse Fixsterne in mein­er Luh­mann-Lek­türe, seit ich den Namen NIklas Luh­mann in meinem Grundsstudi­um zur Sozialen Arbeit ken­nen gel­ernt habe. Ich sel­ber wurde aber nicht in dieser Schule aus #Biele­feld sozial­isiert, son­dern in jen­er von #Zürich, welche im Schat­ten des grossen Stre­ites mit #Frank­furt ges­tanden hat.

Mich über­raschte, provozierte, faszinierte die Macht-The­o­rie nach Sil­via Staub-Bernasconi. Sie schärfte so viele Aspek­te, welche mir von Kindes­beinen her ver­traut war. Ich wurde in eine Täufer-Fam­i­lie geboren und für mich waren die Ide­ale eines christlich for­mulierten anar­cho-paz­i­fis­mus selb­stver­ständlich. Ich kon­nte aber diese Grund­hal­tung nur religiös-spir­ituell argu­men­tieren. Und hat­te mich von dieser längst ver­ab­schiedet… Staub-Bern­saconi, ihr Dok­tor­vater Peter Heintz, schienen aber viele Argu­mente zu haben… Wie gesagt: Es war zunächst eine schwierige Fasz­i­na­tion, weil sie mich an eine Welt erin­nert haben, zu welch­er ich nicht mehr zurück gehen kon­nte.. (so?)

Und da kam also immer wieder intellek­tuelle Geg­n­er ins Spiel mit dem Namen Luh­mann, welch­er für die Soziale Arbeit insb. Heiko Kleve ver­mit­telte. Und ein geniales Büch­lein von meinem Dozen­ten, welch­er die ganze Per­ver­sion dieses The­o­riev­er­suchs durchge­spielt hat: “Die Genese des Klien­ten”, Reto Eug­ster. Soziale Arbeit stellt selb­st die Klien­ten her, welchen anschliessend geholfen wird. Für mich war diese Arbeit, welche im Jan­u­ar 2000 auch ausser­halb sein­er Vor­lesun­gen offen zugänglich wurde von Beginn weg “der Beweis”, wie die Inter­pre­ta­tion der Kon­struk­tivis­tis­chen Axiom sich völ­lig ver­laufen haben…

So pen­del­ten alle meine eige­nen Ver­suche, zwis­chen diesen #Zürich und #Biele­feld hin und her. Im sicheren, von ekel erfüll­ten Gefühlen, gegenüber der Zer­falls­form der Mod­erne, welche alle Ide­ale von Human­is­mus eines Eras­mus von Rot­ter­dam und den dama­li­gen “Schweiz­er Brüdern” ver­dor­ben haben.

Die Recherche ent­lang dem Namen von Torsten Groth ermöglicht mir einen näch­sten raschen Zugang zu bauen, zu meinen zwei Schau!Bildern: #TheLuh­man­n­Map und #TheS­taub­Ber­nascon­i­Ma­trix, welche das ENDE VON THEORIE weniger beze­ich­nen, als viel mehr Ori­en­tierung geben kön­nen in dem so lange als #NextSo­ci­ety erwartet und bei mir #Com­monism genan­nt wird…

#TheLuhmannMap
#TheLuh­man­n­Map

Sobald der Text ste­ht, werde ich diesen im carl-auer.de/magazin/kulturwechsel einpfle­gen.… Der Ein­trag hier dient also lediglich der “Genese des Textes”. (so?)

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Die Nächste Kulturform #Commoroque? Mehr als ein individuelles Lebensgefühl. 🍄🤖🖐

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Herleitung der Nächsten Kultuform #Commoroque am Beispiel der Cadi/Surselva

Rhätisch (—)

+ ((Gemeinschaft)Kosmos)
- ((Abschottung)Existenzangst)

Gemein­schaft wird getra­gen aus gemein­samem Antworten auf ele­mentare Einge­bun­den­heit im Kos­mos.

Alpinbarock (+)

+ ((Verbundenheit)Sinnordnung)
- ((Autorität)Paternalismus)

Gelin­gen­des Leben wird geord­net durch eine umfassende Sin­nwelt, in der Kos­mos, Gemein­schaft und Ver­nun­ft zusam­menge­führt sind und Glaube, Logik und Intellekt ein gemein­sames Ganzes bilden.

Spätmoderne (≠)

+ ((Liberalismus)Sozialismus)
- ((#Tech­noFeu­dal­is­mus)#Lib­er­al­Pa­ter­nal­ism)

Gelin­gen­des Leben wird ermöglicht durch Frei­heit und Gle­ich­heit und bleibt im Ver­sprechen von Brüder­lichkeit unvoll­ständig
inner­halb funk­tion­al getren­nter Sys­teme.

Commoroque (#)

+ ((Commons)Kontingenz)

work in progress

???
- ((Infor­mal Power)Intransparenz)
→ alte Eliten ohne Man­dat

((Tool Dependence)Plattformrückfall)
→ Infra­struk­tur wird wieder Machtzen­trum

((Engagement)Erschöpfung)
→ wenige tra­gen, viele prof­i­tieren, Müdigkeit frisst Ver­ant­wor­tung

((Moral Purism)Exklusion)
→ wer „nicht richtig“ ist, fliegt raus

((Selbstreferenz)Isolation)
→ Com­mons reden nur noch mit sich selb­st

Gemein­schaft entste­ht durch geteilte Ver­ant­wor­tung in offe­nen, verbindlichen Com­mons.

Stand bis 16. Januar 2026

Stand bis 4. Januar 2026

https://soundcloud.com/sms2sms/was-meinst-du-wenn-du-commoroque-sagst

Spoiler:

du @sms2sms, was meinst du eigentlich, wenn du “KULTUR” sagst?
- naja. alles was dir und der gruppe in welch­er du dich ger­ade bewegst, als “nor­mal” erscheint. das ist beim twit­tern freilich was völ­lig anderes als im rätoro­man­is­chen kirchen­chor oder im spiel mit meinem enkel. das ist ja klar… (lacht)

ok! und was mein­stu dann, wenn du “Kul­tur­FORM” sagst?
- wenn eine kul­tur organ­i­sa­tio­nen, insti­tu­tio­nen, regeln, geset­ze… auszu­for­mulieren begin­nt, dann entste­ht eine kul­tur­fom. wenn also die struk­tur ein­er kul­tur durch eine form “gehal­ten”, die entwick­lung durch diese form “begren­zt und behin­dert” (#TheS­taub­Ber­anscon­i­Ma­trix), aber eben auch“bewahrt”, “kul­tiviert”, “geförodert und gefordert” (sic!) wird… kurzum:

die unter­schei­dung heisst — streng nach wittgen­stein (2.033) — also ((Form)Struktur): “Die Form ist die Möglichkeit der Struk­tur.“

Ufff… das ist jet­zt mega… also… wie auch immer… ähm… und was meinst du, wenn du #Com­moroque sagst?
#Com­moroque ist eine kof­fer­wort aus “Com­mons” und “Baroque” und wir nutzen dies als name ein­er imag­inierten, erhofften, erwün­scht­en, näch­sten Kul­tur­form. daran arbeit­en wir hier in dissent.is/muster

eine näch­ste? eine näch­ste kul­tur­form? was war dann also vorher und… wozu eine näch­ste?
die vorherige kul­tur­form wür­den wir für die #sur­sel­va — das tal, welch­es die ersten bäch­leins zum jun­gen rhein sam­melt — #Spät­Mod­erne nen­nen. und die kul­tur­form davor #Alpin­Barock. und die kul­tur­form davor… keine ahnung… egal. oder? wichtig wäre bloss: alle 4 kul­tur­for­men — auch und ger­ade die näch­ste! — ste­hen alle nebeneinan­der, par­al­lel, zeit­gle­ich… sie ha!ha!haben halt so ihre hochs und tiefs… von die men­schen tat und tat­ta beerdi­gen müssen, aktivieren sie den alpin­barock, wenn sie sin­gen, bekom­men sie ihre hüh­n­er­haut ent­lang viel ele­mentarere gefüh­le und wenn sie am mon­tag mor­gen ihren kaf­feetrinken, behaupten sie, dass sie ohne touris­ten keine lebens­berech­ti­gung in diesem tal haben… (lacht lange und laut)

aber… du kön­ntest zu maria pirmi­na cam­i­na­da gehen… oder zu bischof cam­i­na­da… oder zu gion a. cam­i­na­da… du würdest in ein­er einzi­gen, winzi­gen kör­per­drehung — ganz ohne jeden kopf­s­tand (ok. ist ein sur­sel­va-intern­er witz!) alle drei kul­tur­for­men sehen: nebeneinan­der… par­al­lel… gle­ichzeit­ig…

und was meinst du, wenn du #kul­turekel sagst?

das, was der starpro­fet jesa­ja damit gemeint hat:

du ekelst dich also vor der Kul­tur­form der Mod­erne?
ja. klar. darum:

welch­es waren “die heili­gen tem­pel” der kul­tur­form der mod­erne?
- ich nan­nte sie damals #Dick­häuter:

Autorität durch Autoren­schaft: über den zusam­men­hang von Kün­stler, Kun­st und Wis­senschaft…
- … da halte ich mich stur an Bazon Brock ;-)

https://whatsapp.com/channel/0029VakiJpkK0IBkSftkYh2j

die ganze playlist auf WikiDienstag.ch | abon­niere kosten­los den What­sApp-chan­nel #Lav­inaN­era treis

Anlass zu diesem Eintrag:

M/Eine Arbeit an der Arbeit am Sozialen ;-)

Summary

#com­moroque ist eine Wortschöp­fung – zusam­menge­set­zt aus Com­mons und Barock. Sie beze­ich­net keine The­o­rie, keine Meth­ode, keine neue Prax­is­form, son­dern eine #Kul­tur­form.

Es ist m/eine Antwort auf eine Leer­stelle, die sicht­bar wird, wenn man die Kul­tur­for­men Antike (—), die Scholastik (+) und Mod­erne (≠) kon­stel­liert – nicht als his­torisch auf einan­der fol­gende, sich ablösende, sich über­for­mende Epochen, son­dern als unter­schiedliche kul­turelle Codierun­gen von Wirk­lichkeit.

#com­moroque ist die Samm­lung aus Such­be­we­gun­gen in im Alpen­tal der Rhein­quelle, welche entste­ht, weil die anderen Kultufor­men offen­sichtlich nicht mehr genü­gen kön­nen.

Was bei Peter Druck­er oder Dirk Baeck­er unter #NextSo­ci­ety ver­han­delt wurde, konkretisiert sich hier:
nicht als Fortschrei­bung, son­dern als ein neu und anders Anset­zen.

Nicht als neue Syn­these von The­o­rie und Prax­is, son­dern jen­seits dieser Unter­schei­dung.

#com­moroque ist nicht das Dazwis­chen – son­dern eine andere, näch­ste Posi­tion.

Der fol­gende Text bringt diese vier Kul­tur­for­men in die Form, welche #TheLuh­man­n­Map vorschlägt.

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