#humanrights 🍄👾🚀

“human rights are only a scan­dal when they are vio­lat­ed beyond @NATO’s bor­ders.”

@sms2sms

Die Liste der Men­schen­rechtsver­let­zung der USA 2022

“human­rights is con­tin­u­a­tion of war with oth­er means.”

Clauswitz?
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#menschenrechte 🍄👾🚀

Langsam: Mein Blog ist mein Karten­raum und keine Bühne. Ich weiss wie man pub­liziert. Das hier ist etwas anderes. d!a!n!k!e | WORK IN PROGRESS reload für aktuellen schreib­stand | warum ich nicht pub­liziere? weil ich es kann. weil es geht. weil ich es für angemessen halte. | This Blog in Englisch | هذه المدونة باللغة العربية | 这个博客是中文的 | Ce blog en français | Questo blog in ital­iano | Tgi èn ils inimis da la translaz­i­un auto­mat­i­ca? — Ils medems che #Wikipedia/#Wikidata han odià sco il diav­el l’aua bene­di­da.

Schweiz­erisches Kom­pe­tenzzen­trum für Men­schen­rechte #NMRI #SKMR

Die #Men­schen­rechte der @UN 1984 war bloss die Fort­set­zung von Kolo­nial­isierung mit anderen Mit­teln.

Quelle? @SRFkultur würde sagen: “Der Zürcher Medi­enkun­st­philosoph” (so?)

#JulianAssange ist der Märtyrer dieser Kritik.

Das Desaster von 500 Jahren #Caputal­ism :-/

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#LavinaNera in, dus, treis (1695, 1877, 2027)

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Wenn du wis­sen willst, wie es tönt, wenn akademis­che, sozial-lib­erale, nicht-kon­ser­v­a­tive his­torik­ernde #Lav­inaN­era erk­lären. Hier ein grandios­es Anschau­un­sgstück:

Wer löst die näch­ste #Lav­inaN­era aus? Das Kloster oder das Dorf? | @graubun­den in angriff­sstel­lung

in 1695: Pater Flo­ri­ano
dus 1877: Cas­par Decurtins
treis 2024: #Com­moroque

Wer löst die nächste #LavinaNera aus? das kloster oder das dorf??

700 und 500 und 300 und 200 jahre sind genug. überredet?

während die regierun­gen mit ihrem san­ft­mütig gehaucht­en lib­eralen pater­nal­is­mus bratwürste verteilen und die kün­stlern­den ARTiges #medi­enthe­ater auf­führen, sam­melt sich im pünt­ner-ober­land schnee… sehr viel schnee… sehr, sehr viel schnee… (so?)

direkt zum arbeits­doku­ment

catch #caschlatsch — if you can

der tag danach: #ostermontag 2024

#LavinaNera in, dus, treis

3. März 2024

8. Januar 2024

https://dissent.is/autarkieindex/

Was? Lav­ina Nera? Was?
Das heisst “Schwarze Law­ine” auf Sur­selvisch, das meist ver­bre­iteste Idiom der rätoro­man­is­chen Sprachen in der Schweiz...

Wer hat die Lav­ina Nera erfun­den?
Wie der 22-jährige Cas­par Decurtins aus Trun 1877 diesen Begriff zu prä­gen begann, stand er in ein­er fast 200-jähri­gen Tra­di­tion der Organ­i­sa­tion von “Staatsstre­ich”:

1707 hat der (eben­falls blutjunge) Pater Flo­ri­ano da Bres­cia in der Dor­fkirche zu Mustér — direkt unter­halb des fürstlichen Closters Dis­sentis — den beliebten Altar der Jakob­s­brud­er­schaft hin­aus­ge­wor­fen…

Was danach passiert, don­nerte den jun­gen Rhein hinab. Nicht nur bis Chur… Aber diese Geschichte erzäh­le ich wo anders ;-)


Warum ist die Law­ine schwarz?
Ist doch klar: Die Pater flat­tern bis heute in boden­lan­gen, schwarzen Röck­en durchs Kloster. Und was die sagen, ist seit über 1000 Jahren so was von Law­ine: Du kannst beten, dass dich diese nicht erfasst und hof­fen, dass wenn doch, dich mutige Fre­unde inner­halb von Sekun­den ret­ten kom­men. (Weiss der #Bügel­ge­ber.)

Wann hat der Pater­nal­is­mus der Pater zu ner­ven begonnen?
Das war schon immer so. Der Pater­nal­is­mus der Lib­eralen nervt auch. Pater­nal­is­mus nervt. Jed­er Pater­nal­is­mus nervt. Wikipedia hil­ft.

Im Übri­gen war das eine der drei wichtig­sten Mes­sages des Zeloten Jesus von Nazareth, welch­er nach dessen Ermor­dung durch die römis­chen Besatzer durch einen radikalen jüdis­chen Kon­ver­titen zum Chris­tus (nicht nur) der Hei­den gemacht wurde: “Kein Men­sch hat das Recht zu gehorchen.” Die heilige Schrift dieser Chris­ten berichtet bis heute, dass dieser Jesus diesen Satz den gewalt­bere­it Mächti­gen, diesen elen­den Heuch­lern, diesen pater­nal­is­tis­chen Besser­wis­sern in den Sand geschrieben hat…

Warum hat dann die Bevölkerung der Sur­sel­va seit so vie­len hun­derten von Jahren eine so sen­sa­tionelle Beziehung zu diesen Patern?
Haben sie das? Komm ein­mal an das höch­ste Hochfest des Klosters. 2023 wird “Sogn Placi (grond)” am Son­ntag, 9. Juli gefeiert. Komm bess­er einen Tag früher, son­st hast du keine Platz in der Kirche. Und wenn du am Mit­tag etwas essen willst: Bestelle dir noch heute einen Tisch. Irgend­wo zwis­chen Sedrun und Trun. In Dis­en­tis wird es dir ver­mut­lich schon heute nicht mehr gelin­gen. (Auss­er du gehst zu meinem Fre­und Mustafa eine Dön­er Box holen: Das ist die beste wwweltweit ;-)

Das ver­ste­he ich nicht. Das Dorf und die Kirche platzen an diesem Woch­enende aus allen Näht­en und ich soll kom­men, um zu sehen dass… Was…?
Was denkst du, wer diesen Geis­sen- und Kuh­hirten mit­ten in den Schweiz­er Alpen die Ideen von “Gewal­tenteilung”, “Rechtsstaatlichkeit”, “Direk­te Demokratie”, “Föder­al­is­mus” (und immer so weit­er) beige­bracht hat? Napoleon? Die Köni­gin von Eng­land? Gen­er­al Alexan­der Was­sil­je­w­itsch Suworow?

Ok. Das leuchtet ein. Also: Was werde ich dann am Hochfest Sogn Placidus sehen?
Zum Beispiel der Einzug in die Kirche. Das ganze Mil­itär läuft auf. Mit Trom­meln, Fah­nen und Trompe­ten. Und bleibt dann während der ganze Messe im Kirchen­raum ste­hen. Natür­lich mit gelade­nen Waf­fen. Dass diese tat­säch­lich geladen sind, demon­stri­eren die jun­gen kampf­bere­it­en Ker­le — begleit­et von den noch unver­heirateten jun­gen Frauen (sic!) — nach der Prozes­sion. (Halte dir frühzeit­ig die Ohren zu, es lohnt sich!)

Ich ver­ste­he immer weniger…
Das ver­ste­he ich gut. Das hat dir wed­er Schule noch Uni­ver­sität einget­richtert, wie sie dir die Fähigkeit zum freien Denken zer­ti­fiziert haben. (So?)

Warum willst du es mir nicht bess­er erk­lären?
So wie heute das wis­senschaftliche Wis­sen schaf­fen in der Uni­ver­sität — durch das was wir bis heute Inter­netz nen­nen — fun­da­men­tal bedro­ht wird, so wurde die Katholis­che Machtkirche vor 500 Jahren durch die Ref­or­ma­tion her­aus­ge­fordert.

Im Unter­schied zur Uni­ver­sität, ist es der Kirche gelun­gen, die Her­aus­forderung anzunehmen und noch ein­mal — vielle­icht gar zum ersten Mal — zur Darstel­lung zu brin­gen, worum es ihr geht. Wir nen­nen diese unfass­bar grandiose Bewe­gung bis heute Barock (Peter Her­sche: Musse und Veschwen­dung).

Die Sur­sel­va wurde damals Cadi genan­nt. Das eigene Tal als Haus Gottes. Der Gottesstaat als Gesamtkunst­werk. Der Bischof zu Chur, Chris­tianus Cam­i­na­da, kon­nte noch 1962 unir­ri­tiert notieren: “Man ver­langte Antwort vom Stein, man frug das Feuer, und man frug das Wass­er; erst das Chris­ten­tum gab die ganze Antwort.”

unir­ri­tiert?
Das ganze Buch von Chris­tianus ist ein riesiger, akribis­ch­er, inbrün­stiger Beleg, wie die keltische Kul­tur die Sur­sel­va geprägt hat. Die Men­schen leben in diesem Tal so innig ver­bun­den mit der Natur, dass sie sich nicht von ihr Unter­schei­den. Nicht unter­schei­den kön­nen? (Doch!Doch!) Nicht unter­schei­den WOLLEN

Auch darin kann die Geschichte des Pater Flo­ri­ano da Bres­cia hil­fre­ich sein:

Er kam 1695 in die Cadi, wie eben ger­ade Abt Adal­bert II de Medell die Umfor­mulierung des heil­losen Durcheinan­ders in ein prächtiges Barock­kloster aufge­set­zt hat und war dann 25 Jahre lang in wilden Auseinan­der­set­zun­gen mit Abt Adal­bert III Defuns: Den jun­gen Rhein hinab bis Chur und wieder zurück bis zur Quelle flat­ternd…

Rück­blick­end kann diese Zeit als eine der frucht­barsten, vor­bildlich­sten, muster­haftesten For­men im Umgang mit Dis­sens erzählt wer­den, welche für die Entwick­lung der Mod­er­nen Schweiz — wenn auch völ­lig unbekan­nt, den­noch — gän­zlich unumgänglich und beispiel­gebend ist.

Jet­zt übertreib­st du.
Das hat doch jedes Kind gemerkt. Was daran ist das Prob­lem?

Ein drama­tis­ches Prob­lem ist, dass sich die ehe­ma­lige Christliche Volkspartei (CVP) als Kriegstreiberin insze­niert… Das ist ein Prob­lem. Ein drama­tis­ches… :-(

(…)

(…)

(…)

#TheNextBrain­Fuck | Do We Life In His­tor­i­cal Times? | Der 6. Gia­comet­ti | #PPP­switzer­landAG | #Walder­Gate | … | “L’agir dal pad­er Flo­ri­ano da Bres­cia en la basel­gia dal vitg a Mustér.” | “Wasser­bäche fließen aus meinen Augen, weil man dein Gesetz nicht hält.” psalm 119 | “Ti fas bletsch la scala dil rusari?” |

WORK IN PROGRESS

RELOAD für aktuellen Schreib­st­stand

ausnhemende pein­lich #Cas­parDe­curtins

Zum Thread auf Twit­ter | Liebe deine Fre­unde. Has­se deine Feinde. Evan­geli­um nach Ger­hard 6,27 | @Mitte_Centre | Aime tes amis. Déteste tes enne­mis. | Amate i vostri ami­ci. Odi­ate i vostri nemi­ci. | Chara tes amis. Has­sa tes inimis. | Love your friends. Hate your ene­mies. | die-mitte.ch

https://dissent.is/2016/01/01/agenda2030-landingpage-innerhalb-meines-blogs/

Am 19. Januar 2023 war #MartinCandinas in Dissentis/Mustér und ich stellte dann doch noch eine Frage:

Heute war im am löschen von Tonauf­nah­men auf meinem Handy. Was zu 3 Kurzno­ti­zen führte:

Aber die Auf­nahme, wie ich die Frage an Mar­tin Can­d­i­nas zu for­mulieren ver­suchte, kon­nte ich nicht löschen…

@murschetg zeigt mir wenig später seine Transkription von diesem (sehr schlechten) Tondokument, was ich hier einkopieren will:

Mar­tin Can­d­i­nas:Jeu sai era dar per romontsch… Sco pres­i­dent dil cussegl naz­i­u­nal fetg jeu quei onn buca polit­i­ca, jeu dun segir buca rispos­ta, quei stoss capir, pert­gei quei setschen­ta curs­era segir sin twit­ter. Jeu sun per­schua­dius, jeu enconuschel è l’entira debat­ta cul­la democrazia, essan nus demo­c­ra­t­ics avun­da ed era stai en nies temps da coro­na ni buc. Sche nus cum­paregliein, havein nus giu ina fetg fetg buna mesira en tut. Clar essan nus seg­ri­ten­tai si cun bia caus­sas, per exem­pel las ter­ras­sas. Den­ton, sche jeu patrat­gel a Vien­na tschel­l’­jam­na sil­la staz­i­un era ei aunc da pur­tar mascra, lu stoss jeu gir nus vivin verdeivlamein el par­adis, e havein era viviu el par­adis avon coro­na, en cum­paregli­az­i­u­un cun autras tiaras. Aschia ast­gas sur­pren­der ei, aber en cum­paregli­az­i­un vai jeu getg!

Las restricz­i­uns ein stadas mas­si­vas. Cheu essan nus tuts crei d’accord. Biars han que­tau ellas fetg bunas e fussen aunc i pli lun­sch. E fetg biars han que­tau igl ei iu memia. Jeu vai getg in pèr gadas miu mei­ni en quei temps da coro­na, ch’ins ha sav­iu perse­quitar miu mei­ni sch’jeu fuss pli strengs ni meins strengs. Jeu crei nus stuein haver la fer­mezia da dir ussa quei temps atras e nus havein schon daditg negi­nas restricz­i­uns. Lein mirar egl aveg­nir, nus fes­tivein uonn 175 onns con­sti­tuz­i­un fed­er­ala, 175 onns Svizra mod­er­na, 175 onns l’emprema – para vai jeu getg ina­ga­da en in plaid 150 – jeu sai aber igl ei 175, quei for­sa stau in sbagl dal­la gnervu­sadad – era quei vai jeu legiu, ti vesas jeu legiel tiu account! Also 175 onns e patert­gein­sa leu co lein nus svillu­par quei mod­el da suc­cess svizzer vinavon e buca sefo­cusar sin quei ch’ei stau en in pign mument da pan­demia cun fetg fetg biaras enzen­nas da damon­da nua che negin save­va tgei spet­ga nus. E da leu eno­ra stun jeu cumpleinamein davos il cussegl naz­i­u­nal che ha decid­iu nus calein cun quel­las mesir­as e nus prendin uss era buca … mesir­as cun­i­na­ga­da encunter ils chines. Sche nus havein getg igl ei atras e nus mein naven da quei, sche stuein nus era buc entscheiv­er ussa pus­pei cun ils chines en in emprem pass e suenter encunter auters.” – “Grazia! ” – “Ton­scha quei?”

Trans­latz­i­un (wie es @murschetg in 8 Tweets gelegt hat)

MARTIN CANDINAS: Ich kann auch auf Roman­isch antworten, als Präsi­dent des Nation­al­rates mache ich dieses Jahr keine Poli­tik, ich gebe sich­er keine Antwort, dass musst du ver­ste­hen, denn das lan­det heute Abend sich­er auf Twit­ter. Ich bin überzeugt, ich kenne auch die ganze Debat­te mit der Demokratie, sind wir demokratisch genug gewe­sen in unser­er Zeit der Coro­na oder nicht. Wenn wir ver­gle­ichen, haben wir ins­ge­samt ein sehr gutes Mass gehabt. Natür­lich haben wir uns mit vie­len Din­gen aufgeregt, zum Beispiel die Ter­rassen. Aber wenn ich nach­denke, let­zte Woche in Wien, muss man auf dem Bahn­hof immer noch Masken tra­gen, dann muss ich wahrhaftig sagen, wir leben im Paradies, und wir haben auch im Paradies gelebt vor Coro­na, im Ver­gle­ich mit anderen Län­dern. So kannst du es übernehmen, aber im Ver­gle­ich dazu hani gsait! Die Ein­schränkun­gen sind mas­siv gewe­sen. Hier sind wir glaube ich alle ein­ver­standen. Viele fan­den sie sehr gut und wären noch weit­er gegan­gen. Sehr viele haben gemeint, es sei zuviel. Ich habe meine Mei­n­ung ein paar Mal in dieser Coro­n­azeit gesagt, in der man meine Mei­n­ung ver­fol­gen kon­nte, ob ich strenger oder weniger streng wäre. #Ichglaube, wir müssen jet­zt die Stärke haben, jet­zt ist diese Zeit durch und wir haben schon lange keine Ein­schränkun­gen. Lasst uns in die Zukun­ft schauen, wir feiern dieses Jahr 175 Jahre Bun­desver­fas­sung, Jahre mod­erne Schweiz, 175 Jahre die erste – anscheinend habe ich ein­mal in ein­er Rede 150 Jahre lang gesagt – ich weiss aber, dass es 175 war, das war vielle­icht die Ner­vosität – auch das habe ich gele­sen, du siehst, ich lese deinen Account! Also 175 Jahre und über­legen wir dabei, wie wir dieses Erfol­gsmod­ell der Schweiz weit­er­en­twick­eln wollen und nicht auf das fokussieren, was in einem kleinen Moment der Pan­demie mit sehr vie­len Frageze­ichen war, bei denen nie­mand wusste, was uns erwartet. Und von dem her, kann ich ganz hin­ter dem Nation­al­rat ste­hen, der entsch­ied, mit Mass­nah­men hören wir jet­zt, und wir ergreifen auf ein­mal keine Mass­nah­men gegen Chi­ne­sen. Wir haben gesagt, es ist durch und wir lassens, dann müssen wir nicht wieder mit Chi­ne­sen in einem 1. Schritt anfan­gen und dann gegen andere gehen. Reicht das?

Übri­gens: Das Argu­ment, mit dem Ver­gle­ich mit den Nach­bar­län­dern, das hat auch Alain Berset an der Uni­ver­sität Zürich genutzt. Aber anders kom­men­tiert: (ich suche noch die genaue Stelle…)

Heute kam via #Nebelspal­ter und #Schweiz­er­Monat wesentlich härtere Kri­tik. (Ok. die Kri­tik der Heuch­ler nach knapp einem Jahr der Abschluss der Mass­nah­men vom 1. April 2022 ;-)

Wenn Grun­drechtsver­let­zun­gen gemacht wor­den sind — und es wur­den Grun­drechtsver­let­zun­gen gemacht — dann nützt kein Ver­gle­ichen mit anderen Län­dern und der Hin­weis, die Schweiz sei aber “Lib­eraler” gewe­sen als andere Län­der…

Es ist nicht wahr, dass die Regierun­gen dieser Welt über­rascht waren von ein­er Pan­demie. Ganz im Gegen­teil. Seit der Pest wird beschrieben, wie die Mächti­gen dieser Welt mit bak­teriellen und viralen Bedro­hun­gen umge­hen… Ver­gl. Alessan­dro Man­zoni ;-)

Und weil nicht #TINA (there are no alter­na­tives), son­dern #TATA (there are thouse­nds of alter­na­tives) gilt, genau darum braucht es eine näch­ste #Lav­inaN­era ;-)

Wie heisst #Staatsstre­ich auf Rätoro­man­isch?
- #Lav­inaN­era (so?)

Die 2 “Fehler” in der Antrittsrede von Martin Candinas am 28.11.2022 in Bern

Die Noti­zen zu diesem Gedanken­gang: #Nor­male­Lage

Der 1. Fehler:

Im Text der Rede heisst es: “Näch­stes Jahr feiert unsere Schweiz “175 Jahre Bun­desver­fas­sung” und damit 175 Jahre mod­erne Schweiz.” Gesagt hat Mar­tin Can­d­i­nas aber: “Näch­stes Jahr feiert unsere Schweiz “175 Jahre Bun­desver­fas­sung” und damit 150 Jahre mod­erne Schweiz.”

Die let­zten 25 Jahren waren also etwas anderes? Andere nan­nten es Dig­i­tal­isierung: “Ein­er der drama­tis­chsten Umbrüche der Men­schheits­geschichte.” (Angela Merkel)

Mes­sage? Das was sich in den let­zten 25 Jahren etablierte ist irgend­was, aber ganz sich­er nicht mehr Demokratie. (so?)

Der 2. Fehler:

Im Text der Rede heisst es: “Nutzen wir diese Gele­gen­heit dazu, uns mit unserem poli­tis­chen Sys­tem, aber auch mit unseren Werten wie direk­te Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Sub­sidiar­ität auseinan­derzuset­zen. Speziell erwäh­nen möchte ich den Föder­al­is­mus.” Und wenig später: “Das poli­tis­che Sys­tem der Schweiz ist weltweit ein­ma­lig. Unsere Form der Demokratie sorgt für Sta­bil­ität. Sie ist aber nicht gottgegeben.” 

Mar­tin Can­d­i­nas macht eine sehr son­der­bare, auf­fäl­lig selt­same, Aufzäh­lung:

  1. Demokratie
  2. Rechtsstaatlichkeit
  3. Sub­sidiar­ität
  4. Föder­al­is­mus

Häfelin/Haller wür­den die Punk­te 3/4 selb­stver­ständlich zusam­men nehmen und als 4. Punkt “Sozial­staatlichkeit” benen­nen und es so inter­pretieren:

#Rechtsstaat: “Das starke Recht vor die Rechte der Stärk­eren.”
#Demokratie: “Macht auf Zeit”
#Föder­al­is­mus: “Dort entschei­den, wo umge­set­zt wird.”
#Sozial­staat: “Befähi­gung zur Mit­gestal­tung, aka Bil­dung.”

Mar­tin Can­d­i­nas ver­dop­pelt aus­gerech­net den drit­ten Punkt, welchen ich als #Lav­inaN­era inter­pretieren will . Auch, weil klar ist, dass er als “christlich­er Poli­tik­er” den vierten Punkt von Sozial­staat nicht vergessen hat. Das zeigt auch ein Blick auf seine Engage­ments, welche sich deut­lich von anderen Lob­by­is­ten im Nation­al­rat unter­schei­det. Kurzum: Es KANN gar kein Fehler gewe­sen sein. Es MUSS ein Zeichen sein. (so?)

Apro­pos “gottgegeben”: Wenn Wis­sen nicht mehr lateinisch vom Him­mel fällt und pater­nal­is­tisch von Patern (mit dem Rück­en zum Volk) ver­mit­telt wird, dann ist alles Wis­sen men­schlich­es Wis­sen und ist fehlbar, zeit­ge­bun­den und wird sich verän­dern. Darum heisst die NEUZEIT ja auch MODERNE: Weil es Mod­en in der Inter­pre­ta­tion des fest­geschriebe­nen Wis­sens geben wird…

Jörg Paul Müller über die Anrufung Gottes in der Schweiz­erischen Bun­desver­fas­sung hebt präzis diesen Gedanken her­aus:

Martin Candinas | Präsident des Nationalrates 2023

Die ganze Rede des antre­tenden Präsi­den­ten | Thread auf Twit­ter

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#DasVerstehtKeiner | Der immer gleiche Vorwurf. Alle 7 Jahre ein anderer Schwerpunkt. Das immer gleiche Thema: “Die Metamorphose der Sozialen Frage”, Band 2 (so?)

Wenn es einen Satz gibt, welch­er (auch) mein (beru­flich­es) beru­flich­es Leben begleit­et hat, dann dieser: DICH VERSTEHT NIEMAND. Und dann fragte ich jew­eils zurück: “Was denkst du, worum es mir ging?” — “Was hast du — zb in jen­er Kolumne — ver­standen?” — “Was hat dich daran inter­essiert, dass du es den­noch offen­bar gele­sen hast und mich jet­zt darauf ansprichst?” … Schnell wurde klar, dass es offen­bar doch nicht so schwierig war… (so?)

Der immer gleiche Vorwurf. Alle 7 Jahre ein anderer Schwerpunkt. Das immer gleiche Thema: “Die Metamorphose der Sozialen Frage.” Band 2

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#HartMutRosa @JungNaiv 611, 24.11.2022

Spoil­er zu diesem Ein­trag:

später (Sept. 2025): “Wie kon­nte das geschehen? (1933–1945)” mit Götz Aly

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“Res­o­nanz schafft Legit­im­ität” — aber natür­lich nicht jene Res­o­nanz von Hart­mut Rosa ;-) Ver­gl. dazu den Ein­trag vom 30. August 2025: “Wozu Sünde?

26.11.2021 | Feed­logs: WikiDienstag.ch/WhtsNxt | Die ganze Playliste: WikiDienstag.ch #Medi­enthe­ater

LIVE — BLOGGING

re:load für aktuellen schreib­stand ;-)

Nach 2 Stun­den und 11 Minuten kommt Hart­mut Rosa von sich aus auf Niklas Luh­mann zu reden. Hans Jessen nimmt eine Frage von mir auf und Hart­mut rast in seinem “Nor­mal­tem­po” über das The­men­feld. Das tönt dann so:

GANZ GROSSES KINO Nein, Hans — d!a!n!k!e für die Auf­nahme mein­er Frage — ich bin kein “strenger Luh­man­ni­an­er”. (Wenn schon, müsste ich RADIKALER luh­man­ni­an­ner gen­nant wer­den…) Ich bin Sozialar­beit­er. Und wenn, dann wäre ich ein “strenger Staubian­er”. Aber das wäre jet­zt sehr fach­in­tern. (so?)

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What Is #Socialwork?

SOCIAL WORK is WORK ON THE SOCIAL
  • not on bod­ies
  • not on psy­ches
  • not on code
the SOCIAL QUESTION the­ma­tizes POWER
  • dom­i­na­tion (con­stel­la­tion of peo­ple)
  • strat­i­fi­ca­tion (con­stel­la­tion of things)
  • legit­i­ma­tion (con­stel­la­tion of val­ues)
  • enforce­ment (con­stel­la­tion of vio­lence)

#Commonism is the new #Caputalism

dissent.is/rules4radicals

f*ck the­o­ry — turn on your #rapidG­PS-sys­tem @ #TheLuh­man­n­Map (#dfdu bd2, 2010, junius ham­burg)

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#LandingPage: #r4r 🍄👾🚀 #rules4radicals by @sms2sms

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Das ist mir heute nacht — im Traum? — eingefallen. Es war Walpurgisnacht 2023. Mein Leben ist geprägt vom Begriff “radikal”…

Mein Schreibpro­gramm
Anam­ne­sis: #Caputal­ism
Diag­no­sis: #Default­Change
Prog­no­sis: #Lib­er­al­Pa­ter­nal­ism
Ther­a­py: #Com­monism

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“Das Recht auf #Privatsphäre ist ein in der Allgemeinen Erklärung der #Menschenrechte festgeschriebenes #Grundrecht.” @StatSchweiz 18.11.2022

24.11.2022 | Feed­logs: WikiDienstag.ch/WhtsNxt | Die ganze Playliste: WikiDienstag.ch #Medi­enthe­ater

(W2TGSPOF) 1. Der zen­trale Gedanke in diesem Ein­trag: Die Unter­schei­dung ÖFFENTLICH:PRIVAT ist schon durch Jür­gen Haber­mas in den späten 1950er Jahre in ihrer prekar­ität gezeigt wor­den. Ver­gl. dazu “Die Gesellschaft der Gesellschaft” #NiklasLuh­mann 1997 oder “Die Form der Unruhe” Band 2 2010 im Kapi­tel: “Die Liste der gelöscht­en Unter­schei­dun­gen”.
meta: dissent.is ist der name von meinem blog. hier arbeite ich und bin an wirkung nicht inter­essiert. wenn du etwas pub­lika­tions­fähiges zu diesem the­ma von mir suchst: hier find­est du es nicht.
2. Anlass zu diesem Ein­trag: Der Tweet von “Sta­tis­tik Schweiz” skan­dal­isiert “Men­schen”, welche unvor­sichtig mit ihre Dat­en umge­hen wür­den. Und macht — allein durch das Set­zen von schrä­gen Unter­schei­dun­gen — eine Inter­punk­tion, welche Kul­pa­bil­isierend wirkt. Als kön­nten Indi­viduen “ratio­nal”, “selb­stver­ant­wortlich”, “eigentver­ant­wortlich” reagieren…
3. Wie es zum aktuellen Schreibpro­gramm passt: #R4R #Caputal­ism #Default­Change #Lib­er­al­Pa­ter­nal­ism #Com­monism (#dfdu)

WORK IN PROGRESS

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